CH171863A - Elektrische Leuchte. - Google Patents

Elektrische Leuchte.

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CH171863A
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CH
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tubes
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electric
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


  Elektrische Leuchte.    Für Dekorationszwecke und auch als  Blickfang werden neuerdings in Schaufenstern  und Verkaufsräumen vielfach elektrische       Ständerleuchten        verwendet,    die aus einer von  einem     aufstellbaren    Fussgehäuse     ausgehenden     elektrischen Leuchtröhre bestehen. In dem  Fussgehäuse sind hierbei die Elektroden  gefässe und gegebenenfalls auch die zum  Röhrenbetrieb dienenden     Tra.nsformations-          geräte    untergebracht.  



  Die Erfindung bezweckt, die     Dekorations-          und        Blickfangwirkungdieser    Leuchten durch  die bereits vorgeschlagene Verwendung meh  rerer verschiedenfarbiger Leuchtröhren zu  steigern und dabei gleichzeitig die mit der  Verwendung von mehr als einer     elektrischen          Leuchtröhre    auftretenden Schwierigkeiten in  der Unterbringung der     Elektrodengefäss'e    zu       vermindern.    Insbesondere soll erreicht wer  den, dass auch für Leuchten, die aus meh  reren     Leuchtruhren    bestehen, die üblichen    zweipoligen     Fussgehäuse    verwendet werden  können,

   die für einfarbige     Leuchten    benutzt  werden.  



  Zu diesem Zwecke wird bei der elektri  schen Leuchte nach der Erfindung von zwei  verschiedenfarbigen elektrischen Leuchtröh  ren jeweils nur ein     Elektrodengefäss    im     rcuss-          geh5,use    untergebracht. Die andern     Elektro-          dengefässe    werden dagegen, indem die Leucht  röhren hintereinander geschaltet werden, in  einem von den Röhren selbst getragenen Ver  bindungsstück angeordnet, so dass die Hinter  einanderschaltung der Leuchtröhren durch  ihre andern Elektroden nicht erkennbar ist.

    Ein besonders wirkungsvolles Aussehen der  neuen Leuchte kann hierbei dadurch zustande  kommen, wenn die beiden verschiedenfarbi  gen Leuchtröhren ganz oder zum Teil schrau  benförmig miteinander verdrillt werden, wo  bei in beiden gesondert mit Elektroden     aus-          gestatteten    Röhren verschiedenfarbige Ent  ladungen hervorgerufen werden.

        Auf der     Zeichnung    sind in den     Abb.    1  bis 8 mehrere Ausführungsbeispiele von ge  mäss     ider        Erfindung    ausgebildeten elektrischen       Ständerleuchten    in Ansicht dargestellt, bei  denen das von den Leuchtröhren selbst ge  tragene Verbindungsstück aus einem die  hintereinander geschalteten     Elektrodengefässe     aufnehmenden     kapsel-        bezw.        kugelförmigen     Gehäuse besteht.  



  Die in     Abb.    1 dargestellte     elektrische          Ständerleuchte    besteht aus einem den Fuss  der Leuchte bildenden zylindrischen Gehäuse  1, auf dessen Deckfläche zwei Rohransätze  2, 3 zur     Unterbringung    der Elektroden 4, 5  von zwei     hochstrebenden    und dicht anein  ander liegenden verschiedenfarbigen elektri  schen Leuchtröhren 6, 7 angebracht sind.  Die an den obern     Enden    der beiden Leucht  röhren angebrachten Elektroden 8, 9 sind in  einem von den beiden Leuchtröhren getrage  nen kapselförmigen     Gehäuse    10 unter  gebracht.

   Die beiden Elektroden 4, 5 sind  durch Drähte 11, 12 mit der     Sekundärwick-          lung    eines im Gehäuse 1 untergebrachten       Streufeldtransformators    13 verbunden, dessen       Primärwicklung    an die in das Gehäuse ein  tretenden Leitungen 14, 15 angeschlossen ist.  Die beiden Elektroden 8, 9 sind durch einen  Draht 16     miteinander    verbunden, so dass  beide verschiedenfarbigen     Leuchtröhren    6, 7  hintereinander geschaltet sind.

   Am Gehäuse 1  ist endlich noch ein den untern,     wagrecht    ver  laufenden     Teil,der    beiden Leuchtröhren über  deckendes, gebogenes Metallblech 17 befestigt,  auf welchem zur Schau zu stellende Gegen  stände aufgestellt werden     können.    Eine der  beiden Leuchtröhren kann beispielsweise  durch Verwendung einer Neonfüllung rot  leuchtend und die andere Leuchtröhre durch  Verwendung einer Füllung aus Neon, Argon  und Quecksilber blauleuchtend oder bei     gleich-          zeitigerVerwendung    eines braunen oder grünen  Glasgefässes grünleuchtend sein. Die beiden       elektrischen    Leuchtröhren können aber auch  bei Verwendung anderer Füllungen noch an  dersfarbig erscheinen.

   Das den Fuss bildende  Gehäuse 1 und das zusätzlich vorgesehene  kleine Gehäuse 10 können aus Metall, aber    auch gegebenenfalls aus     Isolierstoff    be  stehen.  



  Die     Ständerleuehten    nach den     Abb.    2  und 3 haben im wesentlichen die gleiche Aus  bildung, nur dass in diesem Falle die wieder  um dicht aneinander liegenden Leuchtröhren  6, 7 etwas anders gebogen sind und das vor,  den beiden hintereinander geschalteten, ver  schiedenfarbigen elektrischen Leuchtröhren  getragene kleine Gehäuse 10     kugelförmig    ge  staltet ist. Auch bei diesen beiden Ständer  leuchten sind am Fussgehäuse 1 besondere  Bleche 17 zur Aufstellung von irgendwelchen  Gegenständen angebracht, obwohl die zur Schau  zu stellenden Gegenstände gegebenenfalls  auch unmittelbar an den Leuchtröhren be  festigt oder aufgehängt werden können.  



  Bei der     Ständerleuchte    nach der     Abb.    4  sind -die beiden hochstrebenden elektrischen  Leuchtröhren schraubenförmig miteinander  verdrillt. In den beiden Röhren 18, 19 wer  den durch Vorsehung geeigneter Füllungen  ebenfalls verschiedenfarbige Entladungen her  vorgerufen.

   Die sich an die untern Röhren  enden anschliessenden Elektroden 4, 5 sind  sind wiederum in Rohransätzen 2, 3 des F     üss-          gehäuses    1 und die sich an die     obern    Röhren  enden anschliessenden Elektroden 8, 9 in  einem von den Röhren getragenen kugel  förmigen Gehäuse 10 untergebracht.     Aucb     diese beiden Elektroden 8, 9 sind unterein  ander durch einen Draht 16i     verbunden,    so  dass' die Entladungen in den beiden Röhren  ebenfalls hintereinander geschaltet sind.  



  Bei der     Ständerleuchte    nach     Abb.    5 stre  ben,die vom     Ständerfuss    1 ausgehenden Teile  der zwei Leuchtröhren 6, 7 aufwärts, wäh  rend ihre     obern,    nach abwärts gerichteten En  den 20, 21 miteinander verdrillt sind. Es  ist also in diesem Falle nur ein Teil der bei  den Röhren 6 und 7 miteinander     verdrillt.     Auch hierbei     sind    die an die beiden Röhren  20, 21 angeschlossenen Elektroden 8, 9     in     in einem kugelförmigen, Gehäuse 10 unter  gebracht und durch einen Draht 16     elektrisch     leitend miteinander verbunden.

   Das Gehäuse  kann noch zusätzlich, wie     dargestellt,    durch  <B>S</B>      einen vom Fussgehäuse 1 hochstrebenden Stab  22 gestützt werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Abb.    6  finden zwei Röhren 6, 7 Anwendung, die zur  Darstellung des bekannten     Äskulap-Zeichens          ineinandergeschlungen    sind. Das die beiden       obern    Elektroden aufnehmende Gehäuse 10  hat eine zur Ergänzung des Zeichenbildes  dienende Gestalt und kann zweckmässig einen  mit     ider    Leuchtfarbe der Röhre 6 über  einstimmenden Farbanstrich, .etwa bei grü  ner Röhre 6 einen grünen Farbanstrich, er  halten.  



  Bei der     Ständerleuchte    nach den     Abb.    7  und 8 sind die beiden verschiedenfarbigen,  vom Fussgehäuse 1 hochstrebenden Leucht  röhren 6, 7 ebenfalls in eigenartiger Weise       ineinandergeschlungen.    Während bei der       Ständerleuchte    nach     Abb.    7 das die     obern     Elektroden 8, 9 enthaltende Gehäuse 10 von  den     obern    Rohrenden vollkommen eingeschlos  sen     ist,    ist bei der     Ständerleuchte    nach     Abb.    8  das kleine Gehäuse 10 freistehend über den  Röhrenenden angeordnet,

   so dass es einen  obern Abschluss der einen globusartigen Ein  druck erweckenden     Ständerleuchte    bildet.  Zur Aufstellung von Gegenständen kann  zwischen den     Röhren    6, 7, wie in     Abb.    7 ge  zeigt, eine Platte 23 angeordnet sein, die auf  einem vom Fussgehäuse 1 ausgehenden Stab  24 befestigt ist.  



  Die Gestalt des Fussgehäuses 1 der beiden  verschiedenfarbigen Leuchtröhren und des die       obern    Elektroden enthaltenden kleinen Zu  satzgehäuses kann eine mannigfach andere  sein. Das Fussgehäuse 1 kann, wenn die bei  den     hintereinander    geschalteten Röhren schon  an Netzspannung zünden, wie dies beispiels  weise bei     Verwendung    von     Glühelektroden       der Fall ist, statt zur Unterbringung von       Transformationsgeräten    nur zur Unterbrin  gung von     Vorschaltwiderständen    dienen.

   Ge  gebenenfalls können die     Transformations-          oder        Vorschaltgeräte    aber auch ausserhalb der  Leuchte aufgestellt werden. Die Leuchten  können,     statt    aufgestellt, auch mit dem Fuss  gehäuse nach oben aufgehängt werden oder  endlich auch mit dem     Fussgehäuse    an einer  Seitenwand befestigt werden, so dass sie dann  nach Art eines     Leuchtarmes    wirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Leuchte mit von einem Fuss gehäuse frei hervortretenden verschieden farbigen elektrischen Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei verschieden farbigen elektrischen Leuchtröhren (6, 7, resp. 18, 19) jeweils nur ein Elektroden gefäss (4,5) im. Fussgehäuse (1) untergebracht ist, während die andern Elektrodengefässe (8, 9) in einem von den Röhren selbst getragenen und zur Hintereinanderschaltung der Leucht röhren dienenden Verbindungsstück (10) an geordnet sind.
    UNTERANSPRUCH: Elektrische Leuchte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Leuchtröhren mindestens auf einem Teil ihrer Länge schraubenförmig miteinander verdrillt sind, wobei in beiden gesondert mit Elek troden ausgestatteten Röhren verschieden farbige Entladungen hervorgerufen werden.
CH171863D 1932-12-21 1933-12-07 Elektrische Leuchte. CH171863A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE171863X 1932-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH171863A true CH171863A (de) 1934-09-15

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ID=5689643

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CH171863D CH171863A (de) 1932-12-21 1933-12-07 Elektrische Leuchte.

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