CH171931A - Einrichtung zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen Fahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen Fahrzeugen.

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CH171931A
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Schmitt Andre
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Schmitt Andre
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      Einrichtung    zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für Eisenbahnwagen,       Äutos    und dergleichen Fahrzeugen.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für  Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen  Fahrzeugen, zum Zwecke, eine veränderliche  Neigung der Rücklehne zu ermöglichen, ent  weder um die Tiefe des Sitzes der Länge der  Beine des Sitzenden anzupassen oder um auf  Wunsch eine mehr geneigt, für die Ruhe       vorteilhaftere    Stellung durch Unterstützung  des Körpers zu gewähren.  



  Eine Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes ist als Beispiel auf der beilie  genden Zeichnung veranschaulicht, und zwar  zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     C-D     in     Fig.    1 und  o-.

   3 im Detail in grösserem     Massstab     Fiel  Keil und Nocken zur Betätigung einer     Ver-          riegelungsvorrichtung.       Die Rücklehne 1 ist an einer Stelle der  Rückenwand beispielsweise gemäss der ge  zeigten Ausführungsform, oben in 2, unab  hängig vom gegebenenfalls verschiebbaren  Sitz schwenkbar gelagert, so dass dieselbe       unabhängig    vom Sitz verschieden geneigte  Stellungen einnehmen kann. Der Einfachheit  halber sind in den     Fig.    1 und 2 nur zwei ver  schiedene Stellungen vorgesehen, in denen die  Rücklehne verriegelt werden kann.  



  Die     Verriegelungsvorrichtung    ist in der  gezeigten Ausführungsform     beim    untern  Ende der Rücklehne angeordnet. Diese Vor  richtung besteht aus einem Beschlag 3, der  am Rahmen 4 der     Rücklehne    befestigt ist  und der mit zwei Gruppen von Lagern, 5 und  6, versehen ist. Diese Lager dienen zur Auf  nahme und zur Führung von zwei federbela  steten Riegeln, von denen jeder aus einer  Stange 7 besteht, deren eines Ende zu einer       Nocke    8 ausgebildet ist, während das andere  zweckmässig zu einem Kopf ausgebildete      Ende 9 in einer der zwei Aussparungen 10  oder 10' in einem im Verhältnis zum Wagen  ortsfesten Beschlag 11 eingreift.

   Auf jeder  Stange ist eine Feder 12 angebracht, die       einerseits    gegen das eine Lager 5 oder 6 und  anderseits gegen einen auf der Stange 7 be  festigten Anschlag 7' anliegt, und welche dar  nach strebt, die Enden 9 der Stangen in die  Aussparungen 10     bezw.    10' der Beschläge 11  hineinzudrücken. Man kann sich auch die  Federanordnung in anderer Weise denken,  z. B. so, dass die zu Nocken ausgebildeten  Enden 8 der Stangen zusammengeführt wer  den, oder man     kann        die    Federn ganz weglas  sen, aber die in der Zeichnung dargestellte  Anordnung wird vorgezogen.

   Die Enden 9  der Stangen 7 werden normalerweise in     Ver-          riegelungslage    in die Aussparungen 10 und  <B>1</B>0' der Beschläge 11     mittelst    eines zwischen  den Nocken 8 einschiebbaren Keils einge  drückt gehalten, wobei dieser zweckentspre  chend ausgebildete Keil 13 mit einer geführ  ten Stange 14     verbunden    ist, die     mittelst    einer  Feder 15 :den Keil zwischen den Nocken ein  drückt. Der Keil 13 ist ausserdem mit einem  Schlitz 16 versehen, :durch den ein Führungs  zapfen 17 geführt ist. Das dem Keil ent  gegengesetzte Ende der Stange 14 ist mit  einem Handgriff 18 versehen, der zur Betäti  gung der Einstellung der Rücklehne dient.  



  Wenn die Rücklehne 1 in die mit aus  gezogenen Linien dargestellte Lage nach vorn  gezogen ist, das heisst in die Lage, wo die  Stangenenden 9 in den Aussparungen 10' ein  greifen, wird die Lehne in die hintere, mit  gestrichelten Linien gezeigte Lage wie folgt  zurückgeführt: Der Handgriff 18 wird her  ausgezogen, wodurch der Keil 13 entgegen  der Kraft der Feder 15 aus der     Verriege-          lungslage    zwischen den Nocken 8 herausgezo  gen wird und diese freigibt. Während der  Handgriff 18 und der Keil fortwährend aus  gezogen gehalten werden, wird die Rücklehne  nach hinten gedrückt, wobei die Enden 9 der  Riegelstangen 7 aus den Aussparungen 10'  herausgleiten .und nach fortgesetztem Ein  drücken der Lehne in die Aussparungen 10  hineinfallen.

   Dann wird der Handgriff 18    losgelassen und der Keil     -wird    von der Feder  15 zwischen den Nocken 8 eingeschoben, wo  er ein Verschieben der Riegelstangen verhin  dert und somit die Stangenenden 9 im Ein  griff mit den Aussparungen 10 verriegelt.  



  Um die Rücklehne     wieder    in .die vordere  Lage zu schwenken, wird der Handgriff her  ausgezogen, wobei der Keil 13 die Nocken 8  freigibt und bei erhöhtem Zug auf .den Hand  griff das     Vorschwenken    der     Rücklehne    be  wirkt wird. Wenn diese in die vordere Lage  gelangt ist, wo die Stangenenden 9 in die  Aussparungen 10' eingreifen,     wird    der Hand  griff wieder losgelassen, wobei der Keil unter  Einwirkung der Feder 15 in .die verriegelnde  Lage zwischen den Nocken 8 eingeschoben  wird.  



  Es ist klar, dass die Erfindung nicht auf  die zu ihrer Verdeutlichung auf der Zeich  nung gezeigte     Ausführungsform    begrenzt ist,  und dass innerhalb des Rahmens der Erfin  dung die verschiedensten Abweichungen vor  kommen können. Die Sperrvorrichtung könnte  auch mehr als zwei     Verriegelungsstellen    auf  weisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Einstellen der Rück lehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen Fahrzeugen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rücklehne an einer Stelle der Rückenwand unabhängig vom Sitz um eine horizontale Achse schwenkbar ge lagert ist und durch eine mit dem Wagen gerüst zusammenwirkende Sperrvorrichtung in zwei oder mehreren Ausschwenkungslagen verriegelt werden kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auslösung der Sperrvorrichtung mittelst eines Hand griffes geschieht, :der zwischen dem untern Rand des Rücklehnenpolsters und dem Sitzpolster eingebettet ist, und durch des sen Herausziehen die Sperrvorrichtung ausgelöst, und durch dessen Loslassen die Sperrung eingeleitet wird.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die Sperrvor richtung zwei am untern Teil des Rück lehnenrahmens gelagerte, in ihrer Längs richtung verschiebbare, durch Federn (12) belastete Riegelstangen (7) aufweist, die sich von der Mitte des Sitzes bis zu dessen Seiten erstrecken und an ihren äussern Enden mit Köpfen (9) versehen sind, die in Verriegelungsstellung in Aussparungen (10 bezw. 10') in mit dem Wagengerüst fest verbundenen Beschlägen (11) eingrei fen und normalerweise durch an ihren innern Enden angebrachte Nocken (8) und einem mit diesen zusammenwirkenden Keil (13) in verriegelndem Eingriff mit den Aussparungen-(10 bezw. 10') gehal ten werden. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit den Nocken (8) zu sammenwirkende geil (13) mit dem einen Ende einer senkrecht zu den Riegelstangen (7) geführten Stange (14) verbunden ist, die an ihrem andern Ende mit dem Hand griff (18) versehen ist und durch eine die Stange (14) beeinflussende Feder in ver riegelnder Lage zwischen den Nocken (8) eingeschoben gehalten wird, so dass beim Herausziehen des Handgriffes (18) und somit des Keils (13) die Nocken (8) und die Riegelstangen (7) freigegeben werden, so dass die Rücklehne in eine andere Nei gungslage geführt werden kann.
CH171931D 1932-10-14 1933-10-09 Einrichtung zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen Fahrzeugen. CH171931A (de)

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