CH171931A - Einrichtung zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen Fahrzeugen. - Google Patents
Einrichtung zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen Fahrzeugen.Info
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Description
Einrichtung zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Äutos und dergleichen Fahrzeugen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen Fahrzeugen, zum Zwecke, eine veränderliche Neigung der Rücklehne zu ermöglichen, ent weder um die Tiefe des Sitzes der Länge der Beine des Sitzenden anzupassen oder um auf Wunsch eine mehr geneigt, für die Ruhe vorteilhaftere Stellung durch Unterstützung des Körpers zu gewähren.
Eine Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes ist als Beispiel auf der beilie genden Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 1 und o-.
3 im Detail in grösserem Massstab Fiel Keil und Nocken zur Betätigung einer Ver- riegelungsvorrichtung. Die Rücklehne 1 ist an einer Stelle der Rückenwand beispielsweise gemäss der ge zeigten Ausführungsform, oben in 2, unab hängig vom gegebenenfalls verschiebbaren Sitz schwenkbar gelagert, so dass dieselbe unabhängig vom Sitz verschieden geneigte Stellungen einnehmen kann. Der Einfachheit halber sind in den Fig. 1 und 2 nur zwei ver schiedene Stellungen vorgesehen, in denen die Rücklehne verriegelt werden kann.
Die Verriegelungsvorrichtung ist in der gezeigten Ausführungsform beim untern Ende der Rücklehne angeordnet. Diese Vor richtung besteht aus einem Beschlag 3, der am Rahmen 4 der Rücklehne befestigt ist und der mit zwei Gruppen von Lagern, 5 und 6, versehen ist. Diese Lager dienen zur Auf nahme und zur Führung von zwei federbela steten Riegeln, von denen jeder aus einer Stange 7 besteht, deren eines Ende zu einer Nocke 8 ausgebildet ist, während das andere zweckmässig zu einem Kopf ausgebildete Ende 9 in einer der zwei Aussparungen 10 oder 10' in einem im Verhältnis zum Wagen ortsfesten Beschlag 11 eingreift.
Auf jeder Stange ist eine Feder 12 angebracht, die einerseits gegen das eine Lager 5 oder 6 und anderseits gegen einen auf der Stange 7 be festigten Anschlag 7' anliegt, und welche dar nach strebt, die Enden 9 der Stangen in die Aussparungen 10 bezw. 10' der Beschläge 11 hineinzudrücken. Man kann sich auch die Federanordnung in anderer Weise denken, z. B. so, dass die zu Nocken ausgebildeten Enden 8 der Stangen zusammengeführt wer den, oder man kann die Federn ganz weglas sen, aber die in der Zeichnung dargestellte Anordnung wird vorgezogen.
Die Enden 9 der Stangen 7 werden normalerweise in Ver- riegelungslage in die Aussparungen 10 und <B>1</B>0' der Beschläge 11 mittelst eines zwischen den Nocken 8 einschiebbaren Keils einge drückt gehalten, wobei dieser zweckentspre chend ausgebildete Keil 13 mit einer geführ ten Stange 14 verbunden ist, die mittelst einer Feder 15 :den Keil zwischen den Nocken ein drückt. Der Keil 13 ist ausserdem mit einem Schlitz 16 versehen, :durch den ein Führungs zapfen 17 geführt ist. Das dem Keil ent gegengesetzte Ende der Stange 14 ist mit einem Handgriff 18 versehen, der zur Betäti gung der Einstellung der Rücklehne dient.
Wenn die Rücklehne 1 in die mit aus gezogenen Linien dargestellte Lage nach vorn gezogen ist, das heisst in die Lage, wo die Stangenenden 9 in den Aussparungen 10' ein greifen, wird die Lehne in die hintere, mit gestrichelten Linien gezeigte Lage wie folgt zurückgeführt: Der Handgriff 18 wird her ausgezogen, wodurch der Keil 13 entgegen der Kraft der Feder 15 aus der Verriege- lungslage zwischen den Nocken 8 herausgezo gen wird und diese freigibt. Während der Handgriff 18 und der Keil fortwährend aus gezogen gehalten werden, wird die Rücklehne nach hinten gedrückt, wobei die Enden 9 der Riegelstangen 7 aus den Aussparungen 10' herausgleiten .und nach fortgesetztem Ein drücken der Lehne in die Aussparungen 10 hineinfallen.
Dann wird der Handgriff 18 losgelassen und der Keil -wird von der Feder 15 zwischen den Nocken 8 eingeschoben, wo er ein Verschieben der Riegelstangen verhin dert und somit die Stangenenden 9 im Ein griff mit den Aussparungen 10 verriegelt.
Um die Rücklehne wieder in .die vordere Lage zu schwenken, wird der Handgriff her ausgezogen, wobei der Keil 13 die Nocken 8 freigibt und bei erhöhtem Zug auf .den Hand griff das Vorschwenken der Rücklehne be wirkt wird. Wenn diese in die vordere Lage gelangt ist, wo die Stangenenden 9 in die Aussparungen 10' eingreifen, wird der Hand griff wieder losgelassen, wobei der Keil unter Einwirkung der Feder 15 in .die verriegelnde Lage zwischen den Nocken 8 eingeschoben wird.
Es ist klar, dass die Erfindung nicht auf die zu ihrer Verdeutlichung auf der Zeich nung gezeigte Ausführungsform begrenzt ist, und dass innerhalb des Rahmens der Erfin dung die verschiedensten Abweichungen vor kommen können. Die Sperrvorrichtung könnte auch mehr als zwei Verriegelungsstellen auf weisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Einstellen der Rück lehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen Fahrzeugen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rücklehne an einer Stelle der Rückenwand unabhängig vom Sitz um eine horizontale Achse schwenkbar ge lagert ist und durch eine mit dem Wagen gerüst zusammenwirkende Sperrvorrichtung in zwei oder mehreren Ausschwenkungslagen verriegelt werden kann. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auslösung der Sperrvorrichtung mittelst eines Hand griffes geschieht, :der zwischen dem untern Rand des Rücklehnenpolsters und dem Sitzpolster eingebettet ist, und durch des sen Herausziehen die Sperrvorrichtung ausgelöst, und durch dessen Loslassen die Sperrung eingeleitet wird.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die Sperrvor richtung zwei am untern Teil des Rück lehnenrahmens gelagerte, in ihrer Längs richtung verschiebbare, durch Federn (12) belastete Riegelstangen (7) aufweist, die sich von der Mitte des Sitzes bis zu dessen Seiten erstrecken und an ihren äussern Enden mit Köpfen (9) versehen sind, die in Verriegelungsstellung in Aussparungen (10 bezw. 10') in mit dem Wagengerüst fest verbundenen Beschlägen (11) eingrei fen und normalerweise durch an ihren innern Enden angebrachte Nocken (8) und einem mit diesen zusammenwirkenden Keil (13) in verriegelndem Eingriff mit den Aussparungen-(10 bezw. 10') gehal ten werden. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit den Nocken (8) zu sammenwirkende geil (13) mit dem einen Ende einer senkrecht zu den Riegelstangen (7) geführten Stange (14) verbunden ist, die an ihrem andern Ende mit dem Hand griff (18) versehen ist und durch eine die Stange (14) beeinflussende Feder in ver riegelnder Lage zwischen den Nocken (8) eingeschoben gehalten wird, so dass beim Herausziehen des Handgriffes (18) und somit des Keils (13) die Nocken (8) und die Riegelstangen (7) freigegeben werden, so dass die Rücklehne in eine andere Nei gungslage geführt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR171931X | 1932-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH171931A true CH171931A (de) | 1934-09-15 |
Family
ID=8877414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH171931D CH171931A (de) | 1932-10-14 | 1933-10-09 | Einrichtung zum Einstellen der Rücklehne von Sitzen für Eisenbahnwagen, Autos und dergleichen Fahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH171931A (de) |
-
1933
- 1933-10-09 CH CH171931D patent/CH171931A/de unknown
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