CH171996A - Einrichtung zum Verhindern des Beschlagens von Schaufenstern. - Google Patents
Einrichtung zum Verhindern des Beschlagens von Schaufenstern.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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Description
Einrichtung zum Verhindern des Beschlagens von Schaufenstern. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung zum Verhindern des Beschlagens von Schaufenstern und kennzeichnet sich dadurch, dass das unmittelbar hinter der Fensterscheibe anzuordnende Ende einer Ge- blä seleitung derart beweglich ausgebildet und mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, dass die aus dein beweglichen Ende der Gebläseleitung austretende Luft kontinuierlich die ganze Fensterfläche strahlenförmig be streicht.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des zur Darstellung gebracht, und es zeigt hiervon Fig. 1 die Vorderansicht eines Schaufen sters mit der Einrichtung, Fig. 2 die ganze Einrichtung, teils sche matisch, und Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen Teil der Gebläseleitung und durch das 1Tund- stück derselben.
Es bezeichnet 1 einen Elektromotor; dessen Welle einerends direkt mit einem Gebläse 2 gekuppelt ist, anderends eine die Tourenzahl erheblich reduzierende, mit einem Zahnrad 4 in Eingriff stehende Schnecke 3 aufweist. Das Zahnrad 4 überträgt seine Drehbewe gung auf eine Welle 3, an deren anderem Ende ein weiteres Zahnrad 6 sitzt, das wiederum mit einem Zahnrad 7 unter Re duktion der Tourenzahl in Eingriff steht und welches seine Drehbewegung einer Welle 8 mitteilt, an deren vorderes Ende ein Hebel 9 angelenkt ist. Das Gehäuse des Ventila tors 2 besitzt einen rohrartigen Ansatz 2a, in dessen Innern ein Heizkörper 13 ange ordnet ist.
Auf diesem rohrartigen Ansatz sitzt teleskopartig ein um die eigene Längs- axe drehbares Führungsrohr 12, das über die Organe 10 und 11 mit der Kurbel 9 ver bunden ist, welche dein Führungsrohr 12 eine hin- und hergehende Bewegung erteilt. Durch Verstellung des Drehzapfens im Hebel 9, an welchen die Stange 10 angelenkt ist, kann der vom Führungsrohr 12 auszuführende Weg, bezw. der Winkel der Sebwenkbewe- gung genau bestimmt werden.
Das vordere freie ende des Führungsroh- res 12 dient zur leicht lösbaren Aufnahme des als Mundstück 14 ausgebildeten Leitungs endes. Dieses Mundstück, das zum Beispiel vermittelst des Bajonettverschlusses in rneh- reren verschiedenen Stellungen auf dem Führungsrohr 12 befestigt werden kann, ist vorteilhafterweise winklig abgebogen und ge gabelt, so dass zwei Austrittsöffnungen 15 gebildet werden, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass letztere parallel reit der Fensterscheibe 19 verlaufen.
16 bezeichnet einen Stromschalter für den Heizkörper 13, 17 einen solchen für den Motor 1, wobei dieser Schalter in Serie geschaltet ist, so dass ein Einschalten des Heizkörpers allein und damit eine Gefährdung desselben durch Verbrennen unmöglich ist. Mit 18 ist ein die ganze Einrichtung aufnehmendes verschliess bares Gehäuse bezeichnet, dessen Flächen zur Aufnahme von Reklamen dienen und das, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, beispielsweise in einer der untern Ecken des Schaufensters angeordnet wird.
Die Stirnwand dieses Ge häuses 18 wird lediglich durch das gegabelte Mundstück 14 durchbrochen. Die Arbeits- und Wirkungsweise ist folgende: Werden Motor und Heizkörper mit Strom beschickt, so wird ein warmer Luftstrom erzeugt, der durch die Austrittsöffnungen 15 des Mundstückes 14 austritt und parallel zur Fensterfläche verläuft. Gleichzeitig wird aber auch das Mundstück 14 mittelbar durch die Teile 3, 4, 5, 6, 7, B. 9, 10, 11 und 12 bewegt, und zwar ist die Bewegung eine kreisförmige, hin- und hergehende, so dass die austretende Luft die ganze Fensterfläche kontinuierlich bestreicht.
Die Geschwindig keit der Bewegung ist so getroffen, dass ein Punkt der Fensterfläche periodisch in kurzen zeitlichen Abständen vom Luftstrahl be strichen wird.
Die ganze Einrichtung könnte beispiels weise auch in der Mitte des Fensters ange ordnet sein. -In diesem Falle müsste dem Mundstück eine vollständige Drehbewegung erteilt werden, was zum Beispiel durch einen auf dein Führungsrohr 12 anzuordnenden Zahnkranz und ein mit demselben und der Antriebswelle in Eingriff stehendes weiteres Zahnrad erreicht werden könnte.
Dadurch, dass das Mundstück in mehreren verschie denen Stellungen auf dem Führungsrohr be festigt werden kann, besteht auch die 22ög- lichkeit, die ganze Einrichtung - entgegen dem gezeichneten Beispiel - in der rechten untern Fensterecke oder in der Mitte der untern Fensterkante anzuordnen. Dadurch, dass die ganze Fensterfläche fortwährend vom Luftstrahl bestrichen wird, ist eine dau ernde Klarhaltung des Fensters selbst unter den schwierigsten Temperaturverhältnissen gewährleistet.
Zweckmässigerweise ist die Heizung regulierbar, so dass den jeweiligen Temperaturverhältnissen weitestgehend Rech nung getragen werden kann. Durch die sepa rate Anschlussmöglichkeit des Heizkörpers besteht ausserdem die Möglichkeit, die Hei zung gänzlich abzuschalten und die Einrich tung als Luftverteiler bezw. als Ventilator zu benutzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Verhindern des Beschla- gens von Schaufenstern, _ bei welcher ein Warmluftgebläse zur Anwendung gelangt, dadurch gekennzeichnet, dass das unmittelbar hinter der Fensterscheibe anzuordnende Ende der Gebläseleitung derart beweglich ausge bildet und mit einer Antriebsvorrichtung ver <B>bunden ist,</B> -dass die aus dem beweglichen Ende der Gebläseleitung austretende Luft kontinuierlich die ganze Fensterfläche strah lenförmig bestreicht. IINTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende 'der GC- bläseleitung als winklig abgebogenes ge- gabeltes Mundstück ausgebildet ist, wobei die Austrittsöffnungen so ausgebildet und angeordnet sind, dass die Luft parallel zu der Fensterfläelre austritt. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläsegehäuse einen rohrartigen, zur Aufnahme des Heizkörpers geeigneten Fortsatz aufweist, auf welchem teleskop- artig ein um die Längsaxe drehbares, durch Bewegungs-und Übertragungsorgane mit der Antriebsvorrichtung verbundenes Führungsrohr angeordnet ist, das seiner seits zur leicht lösbaren Aufnahme des Mundstückes dient, wobei Mittel zum Festmachen desselben in verschiedenen Stellungen vorgesehen sind. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gebläse, sowie die Vorrichtung zum Bewegen des Mund- stückes durch ein und denselben Motoi angetrieben werden. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, mittelst welchen dem Mundstück eine hin- und hergehende Bewegung erteilt wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, mittelst welchen dem Mundstück eine vollständige Drehbewegung erteilt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH171996T | 1933-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH171996A true CH171996A (de) | 1934-09-30 |
Family
ID=4423521
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH171996D CH171996A (de) | 1933-12-23 | 1933-12-23 | Einrichtung zum Verhindern des Beschlagens von Schaufenstern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH171996A (de) |
-
1933
- 1933-12-23 CH CH171996D patent/CH171996A/de unknown
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