CH172008A - Einrichtung zum Brennen von Zement und ähnlichem Gut. - Google Patents

Einrichtung zum Brennen von Zement und ähnlichem Gut.

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CH172008A
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Andreas Arno
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Description


      Einrichtunb    zum Brennen von Zement und ähnlichem Gut.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich       auf        eine.    Einrichtung zum Brennen von     Ze-          ment    und ähnlichem Gut, bei welcher das  Gut durch eine gasdurchlässige Vorrichtung  geleitet wird, in welcher seine wandernden  Teilchen ein gasdurchlässiges Filter für die       Ofenabgae    bilden, und besteht darin, dass in  de     r    gasdurchlässigen Vorrichtung Wärme  austauschmittel vorgesehen sind.

   Die gas  durchlässige Vorrichtung kann aus einer vor  der Mündung eines     Drehrohrofens    angeord  neten liegenden Rosttrommel     bestehen,    in die  lose     Wärmeaustauschkörper    eingefüllt sind,  deren Grösse die Weise der Rostspalten über  schreitet. Die     Zuführungsleitung    für das  Frischgut kann an der Aussenseite der gas  durchlässigen Trommel vor den Rostspalten       münden    oder innerhalb des Lagerzapfens der  Trommel eingeführt sein.  



       Die    Zeichnung stellt Ausführungsbei  spieleder Einrichtung dar, und zeigt in:       Fig.    1 eine erste     Ausführungsform    im       Längsschnitt,            Fig.    Ja in     Fig.    1     ,dargestellte    Teile in  anderer Stellung,       Fig.    2 einen     Schnitt    nach Linie     II--XI     der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Rosttrommel anderer Ausfüh  rung,       Fig.    4 ein anderes Ausführungsbeispiel  im Längsschnitt,

         Fig.    5 einen Schnitt nach Linie     IV-IV     der     Fig.    4,       Fig.    6 bis 8     Wärmeaustauschkörper,          Fig.    9 und 10 ein anderes Ausführungs  beispiel in Längs- und Querschnitt,       Fig.    11 und 12 weitere Ausführungsbei  spiele.  



  In allen Figuren ist der Weg der gase  durch Pfeile angedeutet.  



  In einem, dem     Drehrohrofen    1     (Fig.    1  und 2) vorgelagerten Gaskanal 2 ist eine mit  telst der Welle 3     (Fig.    2) in Umlauf ver  setzte Trommel gelagert. Diese Trommel be  steht aus Stirnplatten 4     (Fig.    2),     welche'     durch Stege 5 miteinander verbunden-sind.      Zwischen den     Stegen    5 sind als Roststäbe  bogenförmige Rippen 6 eingesetzt. Im Innern  der aus den Teilen 4, 5 und 6 gebildeten  Rosttrommel sind Ketten 7 aufgehängt.  



  Oberhalb der Trommel ist eine Schnecken  zuführung 8 für das Gut angeordnet. In  deren Boden sind Öffnungen 9 vorgesehen,  welche über den     Zwischenräumen    zwischen  den Rippen 6 liegen.  



  Das in feuchtem Zustand aufgegebene  Gut wird durch ,die Schnecke 8 zugeführt  und tritt in Stücken aus den Öffnungen 9  heraus, fällt zwischen den Rippen 6 hin  durch auf das Kissen, welches von den auf  der Sohle der Trommel lagernden Ketten 7  gebildet wird.  



  Da die Ketten 7 an dem Trommelmantel  befestigt sind, werden sie auch bei langsamer  Drehung der Trommel an der aufsteigenden  Seite mit     emporgenommen,    bis sie sich von  der Wand ablösen und frei in das Trommel  innere hineinhängen. Auf diese Weise wird  das aus den Ketten gebildete, das Gut ent  haltende Kissen auch bei langsamem Umlauf  und bei geringer Füllung der Trommel be  reite sehr weit mitgenommen, so dass sich die  von dem Gas zu :durchdringende Schicht  selbst bei geringerer Füllung der Trommel  über fast -die Hälfte des     Trommelumfanges     erstreckt. Im übrigen wird der Füllungsgrad  .der Trommel je nach der Beschaffenheit des  Gutes gewählt.  



  Da sich das auf der Trommelsohle aus  dem Gut zusammen mit den Wärmeaus  tauschketten     gebildete    Kissen infolge des  Trommelumlaufes etwas nach der aufsteigen  den Seite .der Trommel hin verschiebt, ist  auch der Zuführungskanal der Gase etwas  nach dieser Seite hin verschoben angeordnet,  wie     Fig.    1 erkennen lässt.  



  Ausserdem wird von den vom Trommel  oberteil herabhängenden Ketten der Staub  aufgefangen, welchen die Gase ans dein be  reits getrockneten Teil des auf der Trommel  sohle befindlichen Gutes entreissen. Diese       Staubfangwirkung    der hängenden     Katten     wird dadurch verstärkt, dass die Ketten nicht    still hängen, sondern naturgemäss hin- und  herpendeln.  



  In der Zeichnung. sind der Deutlichkeit  halber nur wenige Ketten gezeichnet; bei der  Ausführung wird die Anzahl der Ketten so  gross gewählt, dass ein möglichst grosser Teil  des Trommelinnenraumes von     hängenden    oder  liegenden Kettenerfüllt ist.  



  Damit die Trommel oder die darin befind  lichen     Ketten    nicht durch eine zu hohe Gas  temperatur beschädigt werden, sind in .dem  Drehrohr 1 Einbauten verschiedener Art an  gebracht; :durchbrochene Wände, die     bienen-          wabenartig    aus Rohrabschnitten 12 gebildet  werden, Hubschaufeln 13,     Verteilungsketten     14. Diese Einbauten bieten dem Gut grosse  Oberflächen dar und verursachen eine Hem  mung und     Wirbelung    ,der Gase,     so,dass    hier  bereits ein nicht unbeträchtlicher Wärmeaus  tausch zwischen Gas und Gut stattfindet,  bevor die Gase an .die Trommel gelangen.  



  Die Trommel ist in dem Kanal 2 so ge  lagert, dass keine nennenswerten Gasmengen  längs ihres Umfanges strömen und so die  Schicht des Gutes umgehen können. Der  Zwischenraum zwischen dem Trommelmantel  und der Kanalwand kann praktisch beträcht  lich kleiner gewählt werden, als es in der       Zeichnung    der Deutlichkeit halber angegeben  ist.  



  Um zu verhüten, dass durch die abziehen  den Gase doch noch Staub mitgerissen wird,       kann    in hier nicht dargestellter Weise in den  Abzugskanal der     Gase    noch eine Staubfang  vorrichtung     bekannter    Art, ein feucht gehal  tenes Siebnetz oder dergleichen,     eine    Anord  nung von     Prallwänden,    eine elektrostatische       Entstaubungsvorrichtung    oder ähnliches vor  gesehen werden.  



  Die Stege 5 -der Trommel sind spiesskantig  zum Trommelumfang     gestellt,    so     dass    auf sie  fallendes Gut von ihren Flanken abgleitet  und in das Trommelinnere fällt. Ausserdem  sind seitlich unterhalb der Austrittsöffnun  gen 9 auf einer im Kanal 2 befestigten Achse  15     Leitfinger        1F    drehbar gelagert, die in die  Rostspalten zwischen den Rippen 6 hinein-      hängen.

   Sobald sie von einem gegen sie an  laufenden Steg 5 mitgenommen werden,  leiten sie das aus der Öffnung 9 austretende       Crut    so lange über den Steg 5 hinweg, bis  dieser unter der Öffnung 9 vorübergegangen       it,    so dass das Gut wieder frei niederfallen  kann, wenn die Finger 16 aus der in     Fi.    ja  gezeichneten Stellung von dem Steg 5 ab  gleiten und in ihre Ruhelage zurückfallen.  



  In hier nicht dargestellter Weise kann auch  in der Gutzuführung eine vom Umlauf der  Rosttrommel in Abhängigkeit stehende<B>Ab-</B>  sperrvorrichtung angeordnet sein, die wäh  rend des     Vorübergehens    eines     Trommelsteges     unter den     Zulauföffnungen    den Zulauf unter  bricht.  



       Fig.    3 zeigt eine Rosttrommel anderer  Bauart. Die Trommel besitzt wieder Rippen  1.7, die auf Stegen 18 befestigt .sind, welche  zwischen den Stirnscheiben 19     angebraebt     sind. Die mittlere Rippe 20 ist dagegen nicht  mit den Stegen 18 verbunden, sondern an  dem     Einlauftrichter    21 befestigt, der zwi  schen -die beiden ihr benachbarten Rippen 17'  und 17" hineinragt. Diese     Mütelrippe    20  nimmt daher an der Umdrehung der     Troin-          inel    nicht teil.  



  Diese Ausführung ist besonders für     trok-          ken    aufzugebendes Gut geeignet.  



  Das in     Fig.    4 und 5 dargestellte     Ausfüh-          rungsbei@piel    ist vorzugsweise für die     Be-          liaiidlung    von     schlammförmigem    Gut be  stimmt. Das Gut wird mittelst einer Brause  22     über    die in dem Gaskanal 23     angeordnete     umlaufende Rosttrommel verspritzt.  



  Die Rosttrommel besitzt wiederum Stege  24 und Rippen 25. Die Rippen 25 sind je  doch schraubenlinienförmig angeordnet, und  zwar ist die Steigung     "der    Rippen 25     zwischen     ,je zwei .Stegen 24 entgegengesetzt der     Stei-          ;ung    der     benachbarten    Rippen 25.  



  Im     Innern    der Trommel befindet sich eine  gewisse Menge von     Wärmeaustauschkörpern,     welche so gross sind, dass sie nicht durch die  Zwischenräume zwischen den Rippen oder  durch andere Öffnungen der Trommel hin  durchfallen können.    Der aus der Brause 22     verspritzte     Schlamm benetzt die gesamte Trommel und  ,die in ihr enthaltenen Körper, welche sich  auf der Trommelsohle befinden und hier  durch die     schraubenlinienförmige    Steigung  der Rippen 25 beim Umlauf der Trommel  in axialer Richtung hin- und     hergeschoben     werden.  



  Als     Wärmeaustauschkörper    sind Stücke  von verschiedener Gestalt und aus verschie  denem Stoff geeignet. Damit sie die aus dem  Gut geformten Knödel oder Streusel nicht  zermahlen, werden sie möglichst leicht sein.  



  Zum Zwecke eines guten und schnellen  Wärmeaustausches besitzen sie ferner im  Verhältnis zu ihrem Rauminhalt eine mög  lichst grosse Oberfläche. An     ihnen    vorhan  dene Vertiefungen oder Hohlräume sind  zweckmässig so ausgebildet,     dass    sich kein  Gut darin festsetzen kann oder aber das an  gesetzte Gut leicht wieder abfällt, sobald es  durch die Erhitzung seine     Anbackfähigkeit     verloren hat.  



  Neben den beim ersten Ausführungsbei  spiel erwähnten Ketten können Stücke von  kreuz-,     stern-,    Z-, T-, U- oder     H-förmiäem          Querschnitt    in Betracht kommen, die in sehr  einfacher Weise durch Abschnitte aus Pro  filstäben hergestellt werden können, ferner  Ringe oder kurze Rohrabschnitte, und end  lich Körper von     kugel-,    ei-, walzenförmiger  oder ähnlicher Gestalt, die mit Vertiefungen  oder Einbuchtungen versehen sind, welche  sieh nach     ziem    Innern zu verjüngen.  



  Fix. 6 zeigt einen derartigen Wärmeaus  tausehkörper, dessen Aussengestalt aus zwei  mit den grossen Bodenflächen aufeinander ge  setzten Kegelstümpfen besteht, während von  den kleinen Stirnflächen sich Vertiefungen  26 in das Innere hinein erstrecken, die nach  innen zu verjüngt sind.  



  Bei .dem in     Fig.    7 dargestellten Aus  tauschkörper stossen .die     Einbuchtungen    im  Innern zusammen, so dass der auf der Aussen  fläche zylindrische     Wärmeaustauschkörper     die Gestalt eines Ringes besitzt, dessen -Wan  dung nach der Mitte zu nach innen hin ver  dickt ist.           Fig.    8 zeigt einen kugelförmigen Aus  tauschkörper mit mehreren derartigen, im  Innern zusammenstossenden Ausbuchtungen.  



  Die     Wärineaustauschkörper    können aussen  auch die Gestalt von Prismen oder Viel  flächnern haben, in welchem Falle die Ein  buchtungen zweckmässig     pyramidenförmig     ausgebildet sind.  



  Prismatische Körper von kreuz-,     T-    und       Z-förmigem    Querschnitt sind in der bereits  beschriebenen     Fig.    4 dargestellt.  



  Die     Wärmeaustauschkörper    werden     zweck-          m        a         ssio,        "        aus        Metall        hergestellt>,        zum        Beispiel     aus Eisen. Zwecks besserer Wärmeübertra  gung können sie     auch    aus Kupfer, Messing  oder dergleichen, zur Erzielung grösserer  Leichtigkeit aus Aluminium oder einem an  dern Leichtmetall hergestellt werden.

   Der  artige     Wärmeaustauschkörper    aus Metall       haben    den     Vorteil,        @dass,    sie eine glatte Ober  fläche besitzen, besonders auch in den Aus  höhlungen oder Einbuchtungen. Noch vor  teilhafter für eine glatte Oberfläche ist Por  zellan, Quarzglas oder dergleichen. Der Bil  ligkeit halber können die Wärmeaustausch  körper endlich auch aus keramischen Stoffen  bestehen oder es können sehr grosse Klinker  stücke verwendet werden, deren     Mahlung    un  nötige Kosten verursachen würde.  



  Bei dem in     Fig.    9 und 10     dargestellten     Ausführungsbeispiele treten die einen  Flammofen 30     verlassenden    Abgase von oben  her in eine Trommel ein. Diese Trommel be  steht hier aus der     mittelst    der Welle 32 in  Umlauf versetzten     StirnGcheibe    33, welche  durch     Roststege    34 mit dem     Stirnring    35  verbunden ist. Dieser Stirnring 35 ist dreh  bar gelagert auf dem schematisch     ang#3deu-          teten    ortsfesten Zapfen 36, in dessen oberem.  Teil ein Schneckenrohr 37 drehbar angeord  net ist, das durch ein Getriebe 38 in Um  lauf versetzt wird.  



  Das Gut gelangt aus der     Leitung    39 in.  .die umlaufende Schnecke 37 und fällt aus  Öffnungen 40 des Schneckenmantels in (las  Innere der Trommel und auf die aus     rlen     Stäben 34 gebildete Trommelsohle. Die Stäbe  34 sind so gestaltet und zueinander angeord-         net,    dass aus dem     unterstens    Teil der Trom  melsohle und dem niedergehenden Trommel  teil kein Gut zwischen ihnen heraustreten       kann,    da es sich in den Spalten     zwischen     den Stäben 34     abböscht.    Auf der aufsteigen  ,den .Seite der Trommel hingegen kann das  Gut zwischen den Stäben     hindurchrieseln    und  fällt in die Ableitung 41,

   welche     e:    einer  Schnecke 42 zuführt, die es zu der     BescIlik-          kungsvorrichtung    43 des Ofens 30 fördert.  



  Die Gase des Ofens ziehen     .durch    den  Kanal 44 in .die in dem Kanal 45 angeordnete  Trommel, aus der sie in den Kanal 46 aus  treten und dem Abzug 47 zuströmen. Der  Kanal 46 schliesst sich an denjenigen Teil des       Trommelmantels    an, in welchem kein Aus  tritt von Gut stattfinden kann, und ist gegen  über der tiefsten Stelle der Trommel nach  der Seite hin etwas versetzt.  



  Um zu verhüten, dass zwischen .der Trom  mel und der Kanalwand Gas längs des Trom  melumfanges     hindurchstreicht,    sind Dich  tungslamellen 31' vorgesehen, welche sich  dicht an die umlaufende Trommel anlegen.  Die Abstände     dieser    Lamellen voneinander  sind dabei anders bemessen, als die der Stäbe  34 der Trommel, so dass immer wenigstens  ein Stab mit einer Lamelle abdichtend wirkt.  



       Bei    Betriebsstörungen oder zur Reinigung  der Trommel kann der Kanal 45 durch Ein  schieben einer     Abschlussplatte    48 in Schlitze  :der Kanalwände verschlossen werden, worauf  -die beim gewöhnlichen Betriebe den Umlauf  kanal 49 abschliessende Platte 31 entfernt  wird, so     dass    die Gase durch diesen Umlauf  aus dem Kanal 44     unmittelbar    in den     Abzug     47 gelangen können.  



       Fig.    11 stellt schematisch ein     weiteres          Ausführungsbeispiel    dar, welches vorzugs  weise für trocken     aufgearbeitetes    und zu       .Stücken    geformtes Gut geeignet ist.  



  In der ortsfesten Vorkammer 50 des       Drehrohrofens    51 ist hier eine um eine wag  rechte Achse umlaufende Siebtrommel     5\,    ge  lagert, deren beide     Stirnwände    Mittelöffnun  gen besitzen, wobei die Öffnung der dem       Drehrohrofen    51 zugewandten     Stirnwaad        53     grösser ist als die der gegenüberliegenden      Stirnwand 54. In die Öffnungen der Stirn  wand 54 ragt ein ortsfester Zulauf 55 hinein,  der das aus einer um eine geneigte Achse  umlaufenden     Streuseltrommel    entfallende  Gut in die Trommel 52 leitet.  



  Das Frischgut wird mittelst der Zu  leitung 56 in den Innenzylinder 57 der Streu  seltrommel aufgegeben. Infolge der Drehung  der Trommel 57 wandert es in     einer,Schrau-          benlinie    allmählich dem Austragende dieser  Trommel zu.

   Hierbei bilden sich unter der  Wirkung der in dem I     rischgut    enthaltenen  Feuchtigkeit oder .durch ihm beigegebene  Beimengungen Klumpen oder     Streusel.     Durch vor dem Austragende angebrachte  Sieböffnungen 58 wird das bis dahin nicht       gestreuselte    Gut     abgesiebt    und von der  äussern, stark     kegelig    ausgebildeten Trommel  59 nach dem Austragende der Trommel zu  rück geleitet und     clurch    Hubkammern 60  wieder in die innere Trommel 57     zurückge-          f        ührt.     



  Die in die Trommel 52 gelangten Streusel  bilden auf der Trommelsohle zusammen mit  in der Trommel enthaltenen     Wärxneaus-          tauschkörpern    61 ein Kissen. Sobald dieses  Kissen über den Rand der in der Stirnwand  53 angebrachten Öffnung emporsteigt, fällt  ein Teil der Streusel aus der Trommel 52  heraus auf die     Schurre    62 und das Ofendreh  rohr 51.  



  Ein     Austreten    der     Wä,rmeaustauschkör-          per    61. in dieser Weise kann jedoch nicht  eintreten, weil deren Abmessungen beträcht  lich grösser gehalten sind als die Streusel,  so dass sie nicht über den Rand der     öff-          nung    in der .Stirnwand 53 hinweggehen kön  nen, denn das Kissen in der Trommel kann  niemals eine hierfür genügende Höhe errei  chen, weil vorher immer schon ein sehr  starkes Austreten von     Streuseln    eintritt.  



  Die aus dem Ofen 51 abströmenden Gase  treten durch die Mittelöffnung der Stirnwand  53 in die Trommel ein und verlassen diese  durch die Trommelsohle, nachdem sie vorher  das auf dieser befindliche Kissen von Wärme  austausehkörpern und Streuseln durchströmt  haben. Aus -der unterhalb der Trommel be-         findlichen    Kammer<B>63</B> ziehen sie dann durch  den Abzug 64 ab. Um die Gase von etwa  mitgerissenem Staub zu befreien, sind vor  dem Abzug 64     Prallplatten    65 vorgesehen;  während auf dem Boden der Kammer 63  eine Schnecke 66 vorgesehen ist, .die den  niedergesunkenen und von den     Prallplatten     65 abgefallenen Staub zu der Leitung 67 ver  bringt, durch welche er dem Drehrohr 51  zugeführt wird.

   Die Leitung 67 ist hierbei  so ausgebildet, dass das in ihr sich     ab-          böschende    Gut sie selbsttätig     gasdicht    ab  schliesst, so     .dass    kein Gas die Trommel 52  umgehen kann.  



       Während    .die     Streuseltrommel    und das  Drehrohr um geneigte Achsen umlaufen, liegt  die Drehachse der Trommel 52     wagrecht,    so  dass die Trommel durch ihren Umlauf keine       Förderwirkung    in axialer Richtung auf .den  Trommelinhalt ausübt. Hierdurch wird ver  hütet, dass sich etwa die     Wärmeaustaus:ch-          körper    nahe dem Trommelaustragende an  sammeln, sie verbleiben vielmehr stets in  derjenigen Zone der Trommel, in welcher sie  sich befinden, so     dass    immer in der ganzen  Trommel das auf der Sohle gebildete Kissen  mit     Wärmeaustauschkörpern    durchsetzt ist.  



  Bei dem in     Fig.    12 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel werden die aus dem Drehrohr  70 kommenden Abgase durch den Kanal 71  der unterhalb der Siebtrommel 72 angeord  neten Kammer 73 zugeführt, treten also  durch die Trommelsohle in das auf ihr gebil  dete Kissen ein, aus der Oberfläche dieses  Kissens aus und verlassen die Trommel durch  die Mittelöffnung der Stirnwand 74 in den  Abzug 75, während das mittelst .der Zulei  tung 76     äufgegebene        (Tut    über den Rand :der  gleichfalls wieder grösseren Öffnung in der  Trommelstirnwand 77 austritt, sobald die  Trommel genügend weit gefüllt ist, und  durch die Leitung 78 niederfällt, um auf den  Boden .des Kanals 71 zu gelangen und in  das Drehrohr 70 zu gleiten.

   Die untere Mün  dung der Leitung 78 ist dabei so dicht über  ,den Boden des Kanals 71 gelegt, dass das  aus ihr     austretende,    sich     abböschende    Gut       .die    Leitung 78 gasdicht abschliesst.      Auch bei diesem Ausführungsbeispiel  sind (nicht gezeichnete)     Wärmeaustauseh-          körper    in die Trommel eingefüllt oder einge  hängt.  



  Die     vorbeschriebenen    Vorrichtungen kön  nen auch für die Behandlung ähnlicher Stoffe       wie    Zement verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Brennen von Zement und ähnlichem Gut, bei welcher das Gut durch eine gasdurchlässige Vorrichtung ge leitet wird, in welcher seine wandernden Teil chen ein gasdlzrchlässiges Filter für die Ofenabgase bilden, dadurch gekennzeichnet, dass in der gasdurchlässigen Vorrichtung Wärmeau:stauschmittel vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 71. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gasdurch lässige Vorrichtung aus einer vor :der Mündung eines Drehrohrofens angeord neten liegenden Rosttrommel besteht.
    ?. Einrichtung. nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, :dadurch gekennzeich net, däss in die Trommel löse Wärme austauschkörper eingefüllt sind, deren Grösse die Weise der Rostspalten über schreitet. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Zuführungsleitung für daa Frischgut an der Aussenseite der gas durehlässigen Trommel mündet. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass Mündungsöffnungen der Frischgutznleitung vor den Rost spalten liegen. 5: Einrichtung nach Patentänspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Prischgutzuieitung durch einen Lagerzapfen der Trommel in diese eingeführt ist.
    6. Einriclitung nach Patentanspruch und Unteranspruch. 1, gekennzeichnet durch eine über der Trömmel angeordnete' Schnecke, deren Austrittsöffnungen für das Gut über den Zwischenräumen zwi schen den Roststäben :der Trommel an geordnet sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, gekennzeich net durch unter den Austrittsöffnungen drehbar angeordnete Finger, welche ein Auftreffen des Gutes auf Längsstege der Trommel verhindern. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, gekennzeich net durch in der Zuleitung für das Gut angeordnete, von der Bewegung der Trommel in Abhängigkeit stehende Ab sperrmittel. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, daurch gekennzeichnet, .dass die Ableitung für die Ofengase sich an die Mittelöffnung der einen Stirnwand der Trommel anschliesst.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch. :da- .durch gekennzeichnet. dass die in,der gas durchlässigen Vorrichtung vorgesehenen Wärmeaustauschkörper eine im Verhält nis zu ihrem Rauminhalt grosse Ober fläche besitzen. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, .dass .die Wärmeaustauschkörper aus Ketten bestehen. <B>19-</B> Einrichtung nach Pätentauspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeaustausch körper kreuzförmige oder buchstaben ähnliche Gestalt haben.
    1 & . Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, ,dass die Wärmeaustauschkörper sich ins Innere erstreckende Einbuchtungen haben, die nach innen hin verjüngt sind. 14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10; ,daduieh gekennzeich- riet, Jäss die Wärmeäustausehkörper aixs wärmebeständigen Stoffen bestehen. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass -die Wärme= austauschkörper an der gasdurchlässigen Vorrichtung befestigt sind. 16. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Wärmeaustauschmit- tel, welche in dem Strom,der Abgase vor der gasdurchlässigen Vorrichtung ange ordnet sind. <B>17.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Roststäbe der Trommel pa rallel zu ihrer Achse laufen. 18.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeich net, dass :die Roststäbe der Trommel ge krümmt sind und in ihrer Umfangsrich tung verlaufen. 19. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch schraubenlinienförmige Roststäbe. ?0. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen um die Trommel herumführenden Umlaufkanal für die Abgase, wobei Mittel für die Absperrung des Umlauf kanals wie auch des Zuganges zur Trom mel vorgesehen sind. 21.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Gaszuleitung an der obern Seite der Trommel mündet, während die Gasableitung von ihrer Unterseite ab geht. ?\?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Roststäbe dachziegelig über einander greifen, so dass das in der Trom mel enthaltene Gut durch die Spalten zwischen den Roststäben erst heraus fallen kann, wenn die Spalten eine Strecke auf der bei der Bewegung der Trommel aufsteigenden Seite empor ge langt sind. 23.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Stirn wand der Trommel eine Mittelöffnung besitzt, wobei diejenige auf der Eintrags seite des Gutes kleiner ist als :die auf der entgegengesetzten. 24. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 23, dadurch gekennzeich net, dass die Zuleitung für die Abgase des Ofens vor der 37littelöffnung der einen Stirnwand der Trommel mündet. 25.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Tinteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die an die Unterseite der Trom- niel anschliessende Gasableitung gegen über der tiefsten Stelle der Trommel nach der Seite hin versetzt ist. 26. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf der Sohle der die Trommel um gebenden Kammer angeordnete Abführ- einrichtung für das aus der Trommel nie dergefallene Gut. 2 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Ofen drehrohr gleichfalls Wärmeaustausch körper vorgesehen sind. 28. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Ofen drehrohr nahe dem Guteintrag sende Net ten aufgehängt sind. 29. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Ofen .drehrohr nahe dem Guteintragsende Hub mittel vorgesehen sind. 30. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Ofen rohr nahe dem Guteintragsende eine aus aufeinandergesetzten Rohrabschnitten ge bildete Rostwand angeordnet ist.
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