CH172040A - Maschine zum Nähen der Schuhsohle an das Schuhwerk mit gerader Nadel und ohne Ahle. - Google Patents

Maschine zum Nähen der Schuhsohle an das Schuhwerk mit gerader Nadel und ohne Ahle.

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CH172040A
CH172040A CH172040DA CH172040A CH 172040 A CH172040 A CH 172040A CH 172040D A CH172040D A CH 172040DA CH 172040 A CH172040 A CH 172040A
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CH
Switzerland
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needle
footwear
machine
sole
sewing
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English (en)
Inventor
Stifini Pietro
Scalvinelli Luigi
Original Assignee
Stifini Pietro
Scalvinelli Luigi
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Description


  Maschine zum Nähen der Schuhsohle an das Schuhwerk  mit gerader Nadel und ohne Ahle.    Es befinden sich bereits verschiedene     Ar-          ten    von     Schuhsohlennähmaschinen    im Handel,  welche mit gerader Nadel versehen sind, die  aber den Übelstand aufweisen, dass man zur  Ausführung der Naht die Schuhform aus  dem     Schuhwerk    herausnehmen muss, um das  Oberleder pressen zu können, ,da sonst die  Nadel es verderben würde; aber auch durch  dieses Verfahren kann man die Naht. -des  harten Teils der Sohle unter der Schuh  schweifung nicht ausführen, welche vielmehr  durch Handarbeit gemacht werden muss.

   Es  gibt auch andere Maschinen, die eine ge  bogene Nadel aufweisen und welche aller  dings vollkommener sind als die ersteren;  in der Tat kann die gebogene Nadel unter  die Anschwellung des auf dem     Leisten    be  findlichen Schuhwerkes eindringen und die  vollständige Arbeit ausführen;

   aber gerade  wegen ihrer Form kann die Nadel nicht  von selbst in die Dicke des     Leders    ein  dringen, und die Maschine ist daher     mit    einer    Ahle versehen, welche gleichzeitig das Loch  für die Nadel vorbereitet.     Durch    diese Vor  richtung und wegen der     gebogenen    Nadel,  welche den Schaft, der sie in Betrieb setzt,  dazu zwingt, dieselbe Kurve zu beschreiben  wie die, welche     die    Nadel beschreibt, ist die  Maschine ausserordentlich kompliziert und die  Anschaffungskosten sehr hoch.

       Die    Maschine  nach der Erfindung führt eine tadellose Ar  beit aus, welche     derjenigen    der Maschine mit  gebogener Nadel gleich ist, indem aber eine  gerade Nadel angewendet wird, welche ohne  Ahle funktioniert. Dadurch ist der Bau der  Maschine einfacher und die Anschaffungs  kosten sind niedriger. Um zu erlangen, dass  die gerade Nadel nach der     Erfindung    in den  Vorsprung ,der Sohle eindringt, ohne     die    An  schwellung des Oberleders zu beschädigen,  dringt die Nadel schräg in die Sohle ein,  das heisst     unter    einem ausreichenden     Winkel,     um die besagte Anschwellung zu vermeiden.

    Die Achse der     Nadeltragstange,    sowie alle      mit ihr verbundenen und mitwirkenden Ar  beitsorgane sind somit schräg, und zwar un  ter     einem    entsprechenden     Winkel    gegenüber  der Arbeitsebene gestellt, welche aus der       Nadelplatte    und der Oberfläche des Druck  fusses besteht.  



  Die beiliegenden Zeichnungen zeigen ein  Ausführungsbeispiel der Maschine, und zwar       Fig.    1 stellt die ganze Maschine im  Längsschnitt dar;       Fig.    2 zeigt     eine        Stirnansicht,          Fig.    3 eine Seitenansicht des Kopfes der       Maschine,          Fig.    4 eine     äussere        Stirnansicht    des  Kopfes,       Fig.    5 einen Querschnitt durch die An  triebsstangen.  



  Die Maschine weist     unter    anderem ein  Gestell 1 und 2 und ein Antriebsrad 3 auf,  welches auf der mit     einer        Kröpfung        versehe-          nen        Hauptwelle    6     aufgekeilt    ist, wobei jene  zum Antrieb der Stange 18 dient.     Ein    N     adel-          tragstange    23 ist     geneigt    in bezug auf die  Arbeitsebene .A der Nadelplatte 38 angeord  net.

   Die Stange 18 setzt die Schwinge 13  in Bewegung, welche mit einer geeigneten  Nute versehen ist, worin der Knopf der Kur  bel 14 der Welle 15 läuft, an die eine  entsprechende     beschleunigte,    hin- und her  gehende Drehbewegung übertragen wird. Die  Welle 15, welche mit einer Gelenkkupplung  versehen     ist,        damit    die Achse ihres vordern  Endes senkrecht zur Achse der     Nadeltra-          stange    23 sei, geht mit ihrem     vordern    Ende  durch die     Crochetführung    5 und trägt auf  dem Ende     selbst    den     Crochetwe-rfer    16,

   auf  welchem das     Crochet    17 befestigt ist. Die  Welle 6 ist auch mit einem     Exzenternocken    7  versehen, der in der Gabel der Schubstange 8  spielt; in     unmittelbarer    Nähe :der Gabel ist  die Stange an das eine Ende der kleinen  Schubstange 9     befestigt,    welche mit ihrem  andern Ende an einem an dem festen Stück  10 befestigten Bolzen drehbar verbunden ist,  so dass die Regelung ihrer Lage und somit  die Regelung der Bewegung der genannten  Schubstange 8 ermöglicht werden.

   An ihrem  obern Ende ist die Schubstange 8 an den Knopf    der Kurbel der kleinen Welle 20 gekeilt,  an welche sie eine Winkelbewegung über  trägt; durch eine zweite doppelte Kurbel  stange, worin das andere Ende der kleinen  Welle endet, wird die Bewegung auf das  Stück 19 übertragen, welches     eine    gerade     Be-          wegung    ausführt und den Förderer 30 an  treibt.

   Auch die Hauptwelle 6 ist in geeig  neter Weise gelenkig, damit ihr vorderes  Ende senkrecht zur Achse der     Nadeltrag-          stange    23 sei; an diesem vordern Ende ist  ein kleiner Zylinder 11     aufgekeilt,    welcher  durch einen     Kurbelstangenknopf    die kleine  Stange 12 in Bewegung setzt, welche     mittelst          einer        Klemme    22 eine     alternative        Achsial-          bewegung    auf die     Nadeltragstange    23 über  trägt.

   Eine gebogene Nute, welche sich aussen  am kleinen Zylinder 11 befindet, erteilt die  nötige Bewegung dem     Fadenspanner    31. Pa  rallel zu der     Nadeltragstange    23 läuft die  Stange 24, die den Druckfuss 25     trägt,    wel  cher durch die Wirkung der Feder 26 die  Arbeit gegen die     Nadelplatte    und den För  derer drückt; der kleine Handhebel 28 dient  dazu, den Druckfuss vermittelst der Nase<B>9,7</B>  zurückzuziehen. Der Schaft des Fusses 25 ist  nach     hinten    gebogen, so dass die volle Naht  der Sohle ausgeführt werden kann. Der Fa  denspanner 31 ist mit mehreren Löchern ver  sehen, welche die Spannung des Fadens leicht  zu regeln gestatten.

   Mit 33 und 34     sind    die  Fadenbremsen     bezeichnet,    mit 35, 36 und 37  die Fadenführungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Nähen der Sohle an das Schuhwerk, welche mit einer geraden Nadel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Nadeltragstange geneigt gegenüber der Arbeitsebene ist und der Antrieb der Bewegungen aller Arbeitsorgane durch die Hauptwelle, mit Hilfe zwangläufig geführter Antriebsglieder, mit gelenkigen Kupplungen erfolgt, welche geeignet sind, genannten Or ganen eine hin- und hergehende, der Achse der Nadeltragstange parallele Bewegung zu verleihen, so ,
    dass die Nadel in das Schuh werk mit einem entsprechenden Winkel ein- dringt und der Anschwellung genannte_: Oberleders ausweicht, sowie die Verwendung der Ahle überflüssig wird. _G N TERAN SPRüCFCE 1. -Maschine nach Paientansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des Druck fusses, welcher das Arbeitsstück gegen die Nadelplatte und den Förderer drückt, nach rückwärts gebogen ist, so dass das Schuh- werk frei um den Druckfuss gedreht wer den kann. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenspanner einige Öffnungen aufweist, welche eine leichte Veränderung der Spannung des Fadens erlauben.
CH172040D 1932-07-25 1933-07-17 Maschine zum Nähen der Schuhsohle an das Schuhwerk mit gerader Nadel und ohne Ahle. CH172040A (de)

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IT172040X 1932-07-25

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CH172040A true CH172040A (de) 1934-09-30

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CH172040D CH172040A (de) 1932-07-25 1933-07-17 Maschine zum Nähen der Schuhsohle an das Schuhwerk mit gerader Nadel und ohne Ahle.

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