CH172040A - Maschine zum Nähen der Schuhsohle an das Schuhwerk mit gerader Nadel und ohne Ahle. - Google Patents
Maschine zum Nähen der Schuhsohle an das Schuhwerk mit gerader Nadel und ohne Ahle.Info
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Description
Maschine zum Nähen der Schuhsohle an das Schuhwerk mit gerader Nadel und ohne Ahle. Es befinden sich bereits verschiedene Ar- ten von Schuhsohlennähmaschinen im Handel, welche mit gerader Nadel versehen sind, die aber den Übelstand aufweisen, dass man zur Ausführung der Naht die Schuhform aus dem Schuhwerk herausnehmen muss, um das Oberleder pressen zu können, ,da sonst die Nadel es verderben würde; aber auch durch dieses Verfahren kann man die Naht. -des harten Teils der Sohle unter der Schuh schweifung nicht ausführen, welche vielmehr durch Handarbeit gemacht werden muss.
Es gibt auch andere Maschinen, die eine ge bogene Nadel aufweisen und welche aller dings vollkommener sind als die ersteren; in der Tat kann die gebogene Nadel unter die Anschwellung des auf dem Leisten be findlichen Schuhwerkes eindringen und die vollständige Arbeit ausführen;
aber gerade wegen ihrer Form kann die Nadel nicht von selbst in die Dicke des Leders ein dringen, und die Maschine ist daher mit einer Ahle versehen, welche gleichzeitig das Loch für die Nadel vorbereitet. Durch diese Vor richtung und wegen der gebogenen Nadel, welche den Schaft, der sie in Betrieb setzt, dazu zwingt, dieselbe Kurve zu beschreiben wie die, welche die Nadel beschreibt, ist die Maschine ausserordentlich kompliziert und die Anschaffungskosten sehr hoch.
Die Maschine nach der Erfindung führt eine tadellose Ar beit aus, welche derjenigen der Maschine mit gebogener Nadel gleich ist, indem aber eine gerade Nadel angewendet wird, welche ohne Ahle funktioniert. Dadurch ist der Bau der Maschine einfacher und die Anschaffungs kosten sind niedriger. Um zu erlangen, dass die gerade Nadel nach der Erfindung in den Vorsprung ,der Sohle eindringt, ohne die An schwellung des Oberleders zu beschädigen, dringt die Nadel schräg in die Sohle ein, das heisst unter einem ausreichenden Winkel, um die besagte Anschwellung zu vermeiden.
Die Achse der Nadeltragstange, sowie alle mit ihr verbundenen und mitwirkenden Ar beitsorgane sind somit schräg, und zwar un ter einem entsprechenden Winkel gegenüber der Arbeitsebene gestellt, welche aus der Nadelplatte und der Oberfläche des Druck fusses besteht.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Maschine, und zwar Fig. 1 stellt die ganze Maschine im Längsschnitt dar; Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht, Fig. 3 eine Seitenansicht des Kopfes der Maschine, Fig. 4 eine äussere Stirnansicht des Kopfes, Fig. 5 einen Querschnitt durch die An triebsstangen.
Die Maschine weist unter anderem ein Gestell 1 und 2 und ein Antriebsrad 3 auf, welches auf der mit einer Kröpfung versehe- nen Hauptwelle 6 aufgekeilt ist, wobei jene zum Antrieb der Stange 18 dient. Ein N adel- tragstange 23 ist geneigt in bezug auf die Arbeitsebene .A der Nadelplatte 38 angeord net.
Die Stange 18 setzt die Schwinge 13 in Bewegung, welche mit einer geeigneten Nute versehen ist, worin der Knopf der Kur bel 14 der Welle 15 läuft, an die eine entsprechende beschleunigte, hin- und her gehende Drehbewegung übertragen wird. Die Welle 15, welche mit einer Gelenkkupplung versehen ist, damit die Achse ihres vordern Endes senkrecht zur Achse der Nadeltra- stange 23 sei, geht mit ihrem vordern Ende durch die Crochetführung 5 und trägt auf dem Ende selbst den Crochetwe-rfer 16,
auf welchem das Crochet 17 befestigt ist. Die Welle 6 ist auch mit einem Exzenternocken 7 versehen, der in der Gabel der Schubstange 8 spielt; in unmittelbarer Nähe :der Gabel ist die Stange an das eine Ende der kleinen Schubstange 9 befestigt, welche mit ihrem andern Ende an einem an dem festen Stück 10 befestigten Bolzen drehbar verbunden ist, so dass die Regelung ihrer Lage und somit die Regelung der Bewegung der genannten Schubstange 8 ermöglicht werden.
An ihrem obern Ende ist die Schubstange 8 an den Knopf der Kurbel der kleinen Welle 20 gekeilt, an welche sie eine Winkelbewegung über trägt; durch eine zweite doppelte Kurbel stange, worin das andere Ende der kleinen Welle endet, wird die Bewegung auf das Stück 19 übertragen, welches eine gerade Be- wegung ausführt und den Förderer 30 an treibt.
Auch die Hauptwelle 6 ist in geeig neter Weise gelenkig, damit ihr vorderes Ende senkrecht zur Achse der Nadeltrag- stange 23 sei; an diesem vordern Ende ist ein kleiner Zylinder 11 aufgekeilt, welcher durch einen Kurbelstangenknopf die kleine Stange 12 in Bewegung setzt, welche mittelst einer Klemme 22 eine alternative Achsial- bewegung auf die Nadeltragstange 23 über trägt.
Eine gebogene Nute, welche sich aussen am kleinen Zylinder 11 befindet, erteilt die nötige Bewegung dem Fadenspanner 31. Pa rallel zu der Nadeltragstange 23 läuft die Stange 24, die den Druckfuss 25 trägt, wel cher durch die Wirkung der Feder 26 die Arbeit gegen die Nadelplatte und den För derer drückt; der kleine Handhebel 28 dient dazu, den Druckfuss vermittelst der Nase<B>9,7</B> zurückzuziehen. Der Schaft des Fusses 25 ist nach hinten gebogen, so dass die volle Naht der Sohle ausgeführt werden kann. Der Fa denspanner 31 ist mit mehreren Löchern ver sehen, welche die Spannung des Fadens leicht zu regeln gestatten.
Mit 33 und 34 sind die Fadenbremsen bezeichnet, mit 35, 36 und 37 die Fadenführungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zum Nähen der Sohle an das Schuhwerk, welche mit einer geraden Nadel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Nadeltragstange geneigt gegenüber der Arbeitsebene ist und der Antrieb der Bewegungen aller Arbeitsorgane durch die Hauptwelle, mit Hilfe zwangläufig geführter Antriebsglieder, mit gelenkigen Kupplungen erfolgt, welche geeignet sind, genannten Or ganen eine hin- und hergehende, der Achse der Nadeltragstange parallele Bewegung zu verleihen, so ,dass die Nadel in das Schuh werk mit einem entsprechenden Winkel ein- dringt und der Anschwellung genannte_: Oberleders ausweicht, sowie die Verwendung der Ahle überflüssig wird. _G N TERAN SPRüCFCE 1. -Maschine nach Paientansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des Druck fusses, welcher das Arbeitsstück gegen die Nadelplatte und den Förderer drückt, nach rückwärts gebogen ist, so dass das Schuh- werk frei um den Druckfuss gedreht wer den kann. 2.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenspanner einige Öffnungen aufweist, welche eine leichte Veränderung der Spannung des Fadens erlauben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT172040X | 1932-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH172040A true CH172040A (de) | 1934-09-30 |
Family
ID=11149966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH172040D CH172040A (de) | 1932-07-25 | 1933-07-17 | Maschine zum Nähen der Schuhsohle an das Schuhwerk mit gerader Nadel und ohne Ahle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH172040A (de) |
-
1933
- 1933-07-17 CH CH172040D patent/CH172040A/de unknown
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