CH172065A - Katalysator zur Oxydation von Ammoniak. - Google Patents

Katalysator zur Oxydation von Ammoniak.

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CH172065A
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rhodium
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Kvaelstofaktie Hydro-Elektrisk
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Norsk Hydro Elektrisk
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  Katalysator zur Oxydation von Ammoniak.    Zur Oxydation von     Ammoniak    in Am  moniakluft-     bezw.        Ammoriiak-Sauerstoffmi-          schungen    benutzt man bekanntlich Platin  als Katalysator. Es ist in der Literatur her  vorgehoben worden, dass es für die wirt  schaftliche     Durchführung    des Oxydations  prozesses technisch von grosser Wichtigkeit  ist, dass das angewendete Platin in reiner  Form zur Verwendung kommt, also von den  häufig     vorkommenden    Verunreinigungen an  derer     Metalle    der     Plattingruppe,    sowie von  Eisen     ete.    befreit ist.

   Eine weitere Entwick  lung hat zu dem Vorschlag geführt, Legie  rungen aus Platin mit andern Metallen der  Platingruppe, zum Beispiel eine Legierung aus  reinen. Platin und reinem     Rhodium    zu ver  wenden, letzteres vorzugsweise in einer       Menge        von        mindestens    2     %        und        bis        zu        10        %     oder mehr. Auch Legierungen aus reinem  Platin und reinem Iridium sind vorgeschlagen  worden.

   Die erwähnte     Platin-Rhodium-Legie-          rung    zeigt günstige Eigenschaften in bezug    auf den Oxydationsgrad und die Dauerhaf  tigkeit des     Katalysators.    Anderseits bringt  sie indessen Unannehmlichkeiten mit sich,  besonders betriebsmässiger Art, indem bei  spielsweise, wenn man eine mit Sauerstoff  angereicherte     Ammoniakluftmischung    anwen  det, aus der Legierung gebildete Netze leicht  mit     Rhodiumoxyd    überzogen und unwirksam  werden.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass eine     ter-          Legierung,    welche aus Platin,     Rhodium     M äPe  und Iridium besteht, wesentliche Vorteile  vor den bis jetzt verwendeten oder in Vor  schlag gebrachten Legierungen besitzt.     Rho-          dium    und Iridium sind, wie bekannt, in  jedem Platin ständig als Verunreinigungen  vorhanden. Platin mit so kleinen     Mengen     von     Rhodium    und Iridium, kommt aber für  vorliegende Erfindung nicht in Betracht.

    Der Vorteil bei     Legierungen    nach der Er  findung, die also mehr     Rhodium    und beson  ders Iridium enthalten als gewöhnliches      Platin, das davon verunreinigt ist, besteht  zunächst darin, dass sie leicht     z))    bearbeiten  ist, so dass die Herstellung von Katalysator  netzen billiger ausgeführt werden     kann.    Hierzu  kommt, dass der     Sauerstoffangriff    erheblich  eingeschränkt wird. Die     Katalysatornetze     werden also dementsprechend wesentlich  dauerhafter.

   Bei der Wahl eines passenden  Verhältnisses zwischen dem     Gelralt    der Le  gierung an     Rhodium    und     Iridium    erreicht  man hierdurch, dass, selbst wenn die Oxy  dationsausbeute nicht auf die     gleiche    Höhe  kommen soll, die man in demselben Zeit  raum mit einem     Rhodium-Platir)netz    erreichen  kann, die im grosser)     Massstab    für den Be  trieb gewonnenen Vorteile so gross sind, dass  diese für die Praxis ausschlaggebend sein  werden.  



  Das Verhältnis     zwischen    dem Gehalt  der Legierung an     Rhodium    und     Iridium    kann  sich stellen wie 3:1     sinkend    bis zu 1:1.  



  Der Gehalt an     Rhodium    in der Legierung  liegt vorzugsweise zwischen 1 und     1011/o.     Es steht dem jedoch nichts im Wege, dass  man den     Rhodiun)gehalt        erhöhen    kann. Wir       haben    es indessen nicht vorteilhaft befunden,  weiter als bis auf ungefähr 10 o zu gehen.    Vorteilhaft sind folgende Gehalte au den  drei Metalleu der Legierung: Platin 80 bis  <B>982/3.</B> Prozent,     Rhodium    10 bis 1 Prozent  und Iridium 10 bis 1/s Prozent.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Katalysator zur Oxydation von Am moniak, bestehend aus einer ternären Le gierung aus Platin, Rl)odium und Iridium. UNTERANSPRüCHE 1. Katalysator gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Rhodium und Iridium in einem Verhältnis, das zwischen 3:1 und .1: 1 liegt, vorhanden sind. 2. Katalysator gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rhodium- gehalt in der Legierung zwischen 1 und 10 % ist. 3.
    Katalysator gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Legierung aus 80 bis 9823 Prozent Platin, 10 bis 1 Prozent Rhodium, und 10 bis '/3 Pro zent Iridium besteht.
CH172065D 1932-11-02 1933-10-19 Katalysator zur Oxydation von Ammoniak. CH172065A (de)

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