CH172112A - Abzugseinrichtung an automatischen Feuerwaffen. - Google Patents

Abzugseinrichtung an automatischen Feuerwaffen.

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Publication number
CH172112A
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Authority
CH
Switzerland
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push rod
trigger
locking
locking push
rod
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Application number
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English (en)
Inventor
Johannes Lahti Aimo
Original Assignee
Johannes Lahti Aimo
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Publication date
Application filed by Johannes Lahti Aimo filed Critical Johannes Lahti Aimo
Publication of CH172112A publication Critical patent/CH172112A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/30Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
    • F41A19/33Arrangements for the selection of automatic or semi-automatic fire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


  Abzugseinrichtung an automatischen Feuerwaffen.    Die Erfindung betrifft eine     Abzugsein-          riehtung    an automatischen Feuerwaffen, die       ermöglicht,    durch Ziehen des Abzuges mit  der Waffe sowohl Einzelschüsse, wie Dauer  feuer abzugeben. Die gewünschte Feuerart  wird erzielt, indem man einen speziellen Um  steller, in eine die Feuerart bestimmende  Stellundreht. g  Die beigelegte Zeichnung zeigt schema  tisch eine Ausführungsform der Erfindung  an einem Maschinengewehr. Eine     gemäss    die  ser Erfindung konstruierte Abzugseinrich  tung kann auch in andern automatischen  Waffen verwendet werden, sofern das Ver  schlussstück und die Verschlussdruckstange  nach dem Spannen, in ihrer rückwärtigen  Labe verbleiben.  



  Fig. 1 zeigt das rückwärtige Ende eines  mit der gemäss der Erfindung konstruierten       Abzugseinrichtung        ausgerüsteten    Maschinen  gewehrs von der Seite gesehen;  Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch das  Maschinengewehr;    Fig. 3 zeit die Verschlussdruckstange,  von der Seite besehen;  Fig. 4 zeigt die Verschlussdruekstange von  hinten gesehen.  



  An dem Hinterstück 1 ist mittelst einer  Achse 2 der Verschlussdruckstangenhalter 3,  dessen unteres Ende     gabelförmig    ausgefräst  ist,     belagert.    In diesem Halter 3 ist in einer  senkrechten Bohrung 3a die gemeinsame Fe  der 5 des     Verschlussdruckstangenhalters    3  und der, mittelst einer Achse 19     gelagerten          gabelförmigen    Abzugstange 4     eingepasst.     Ausserdem ist in dem Hinterstück 1 mittelst  einer Achse 7 der     Allzug    6 einmontiert, dessen  nach rückwärts herausragende Nase 6a das       vordere    Ende 4a der Abzugstange 4 stützt.

    Die gemeinsame Feder 5 des     Verschlussdruck-          stanbenhalters    3 und der Abzugstange 4 hält  den Abzug 6 in seiner vordersten Lage.  In dem Hinterstück 1 ist auch der Um  steller 8 einmontiert, .an dessen Arm 8a die,  zwischen den     Schenkeln    der     Abzugstange    4  ei     ngepasste    Stange 10 mittelst einer Achse be  festigt ist. Das obere Ende 10a der     Stange         10 liegt zwischen den Schenkeln des Ver  schlussdruckstangenhalters 3 in der Weise,  dass es über die Spannschwelle 3b hinaus ragt.  Zwischen den Schenkeln der Abzugstange 4  ist mittelst einer Achse 11 der Abzugshaken  12 befestigt, dessen unteres Ende auch gabel  förmig ausgefräst ist.

   In dieser Ausfräsung  ist eine Feder 13 eingepasst. Das hintere Ende  dieser Feder 13 lehnt an einem, an der Ab  zugstange 4 befestigten Federstützzapfen 14  an. Mit dem     obern    Ende stützt sich die  Feder 13 gegen eine abgeschrägte Fläche am  Abzugshaken 12 und zwingt dadurch die  Stange 10 in ihre vorderste Lage, sowie den  Abzugshaken 12 sich soweit vorwärts zu  lehnen, dass die Nase 12a in die entsprechende  Rast am Venschlussdruckstangenhalter 3 ein  greift. Auch die Sicherung 15 ist in dem  Hinterstück 1 eingebaut. Durch Drehen der  federnden Kurbel 15a der Sicherung 15,  kann die Waffe gesichert, respektive ent  sichert werden.  



  Sollen Einzelschüsse     abgegeben    werden,  wird der Umsteller 8 mittelst des Hebels 8b  so weit rückwärts gedreht, dass das obere  Ende 10a der Stange 10, welches mittelst der  Achse 9 mit dem     Umsteller    verbunden ist,  über die Spannschwelle 3b steigt. Darnach  wird das Verschlussstück 16 in bekannter  Weise gespannt. Wenn der Spannschieber 17  soweit rückwärts gezogen worden ist, dass die  Spannase 18a an der Verschlussdruckstange  18, hinter die Spannschwelle 3b geraten ist,  bleiben Verscblussstück sowie Verschluss  druckstange gespannt zurück. Der Schuss  wird in bekannter Weise abgegeben.

   Beim  Abziehen dreht sich der Abzug 6 um seine  Achse 7, wobei die nach rückwärts gerich  tete Nase 6a, welche gegen die am vordern  Ende der Abzugstange befindliche Fläche 4a  drückt. das vordere Ende der Abzugstange 4  derart hebt, dass diese sich um ihre Achse 19  dreht und dass das hintere Ende der Abzug  stange 4 beim Sinken den daran befestigten  Abzugshaken 12 mit sich zieht. Der Abzugs  haken 12, dessen Nase 12a in die     nasenför-          mige    Rast am Verschlussdruckstangenhalter  3 eingreift, sowie der Halter 3 sinken nun    auch soweit nach unten, dass die Verschluss  druckstange 18, die hinter der Spannschwelle       3b    gespannt festgesteckt hat, ausgelöst wird  und durch die Einwirkung ihrer Vorholfeder  20 nach vorn schnellt.

   Nach dem Abschluss,  bei der Rückwärtsbewegung der Verschluss  druckstange 18 gleitet ihre Spannase 18a  hinter die Spannschwelle 3b am Verschluss  druckstangenhalter 3. Die Anstossfläche 21  an der untern Seite der Verschlussdruckstange  stösst an das obere Ende 10a der Stange 10  und zwingt dieses sich rückwärts zu drehen.  Dabei drückt sich der Ansatz 10b an der  Stange gegen die Vorderfläche des Abzugs  hakens 12 und zwingt diesen soweit rück  wärts, dass die Nase 12a sich von der Rast  des Verschlussdruckstangenhalters 3 löst. Der  Verschlussdruckstangenhalter 3 schnellt nun  durch die Einwirkung seiner Feder 5 herauf,  wodurch die Verschlussdruckstange 18, die  durch die Einwirkung ihrer     bekannten    Vor  holfeder 20 nach vorn zu schnellen strebt,  von der Spannschwelle 3b gespannt zurück  e en wird.

   Wenn nun der Abzug     losge-          g    'halt  lassen wird, kehrt er .durch die Einwirkung  seiner Feder in die Ruhestellung zurück, in  welcher die Nase 12a des     Abzugshakens    wie  der in die Rast des     VerschlLLssdruckstangen-          halters    3 eingreift. Ein     weiterer    Schuss wird  abgegeben, indem man .den Abzug wieder zu  rückzieht.  



  Wenn Dauerfeuer geschossen werden soll,  wird der im Hinterstück 1 eingelagerte Um  steller 8     mittelst    des Hebels 8b soweit ge  dreht, dass das obere Ende 10a der Stange 10,  das mittelst der Achse 9 an dem Umsteller be  festigt ist, unter die Spannschwelle     3b    sinkt.  Nun können V     erschlussstück    und     Verschluss-          druckstange    sich frei hin und zurück     bew-e-          gen,so    lange der Abzug durchgedrückt wird.  



  Das Gewehr wird gesichert, indem man  die     im    Hinterstück eingelagerte Sicherung  15a soweit .dreht, dass ihre vollrunde Seite       unter    den     Verschlussdruckstangenhalter    3  kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abzugseinrichtung an automatischen Feuerwaffen, gekennzeichnet dadurch, dass sie ermöglicht, mit der Waffe sowohl Einzel schüsse wie Dauerfeuer abgeben zu können, indem für Einzelsehüsse der Hebel eines be sonderen Umstellers in eine seiner Endlagen gedreht wird, wo eine daran mittelst einer Achse Befestigte Stange über die Spannase des Verschlussdruckstangenhalters steigt und sofort, wenn die Verschlussdruckstange und das Verschlussstück bei ihrer Rückwärtsbewe gung soweit geraten sind, dass der Verschluss druckstangenhalter, nachdem der Haken des Abzugshakens sich von der Rast an dem Verschlussdruckstangenhalter gelöst hat und durch die Einwirkung der zwischen dem Ver schlussdruckstangenhalter und der Abzug stange befindlichen Feder heraufgeschnellt ist,
    das Verschlussstück und die Verschluss druckstange auffängt und zurückhält, wo gegen Dauerfeuer geschossen werden kann, wenn der Umsteller in seine andere Endlage gedreht wird, wodurch die Stange mit ihrem Ende unterhalb der Spannschwelle des Ver- schlussdru.ekstangenhalters bleibt.
CH172112D 1933-09-02 1933-09-02 Abzugseinrichtung an automatischen Feuerwaffen. CH172112A (de)

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