CH172171A - Einrichtung zur Ermöglichung der Regelung des Wasserinhaltes von Dampferzeugern. - Google Patents

Einrichtung zur Ermöglichung der Regelung des Wasserinhaltes von Dampferzeugern.

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CH172171A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zur Ermöglichung der Regelung des Wasserinhaltes  von Dampferzeugern.    Bei Dampferzeugern, die keine Dampf  trommeln zur Ausscheidung des Dampfes aus  dem Wasser haben, bei denen vielmehr Was  ser im Überschuss in Umlauf gebracht und  der erzeugte Dampf in     Zentrifugalabschei-          dern,    also durch Schleuderwirkung, vom       Überschusswasser    getrennt wird, besteht  keine Möglichkeit, während des     Betriebes     den Wasserinhalt des Kessels mit Sicherheit  festzustellen und zu regeln.

   Wird das Dampf  wassergemisch mit hoher     Geschwindigkeit     in den     Zentrifugalabscheider    gebracht, so  bilden sich an dessen Wänden rotierende  Wasserschichten, deren Schichthöhe (in ra  dialer Richtung gemessen) von der in Um  lauf befindlichen Wassermenge abhängig ist,  diese Schichtdicke ist jedoch schwer messbar       und    für die Regelung der Wassermenge       nxoht    mit einfachen und zuverlässigen Mit  teln     verwendbar.     



       Eine    Einrichtung zur     Ermöglichung     einer einfacheren und zuverlässigeren Rege-         lung    des Wasserinhaltes von Dampferzeu  gern der oben geschilderten Art soll den  Gegenstand vorliegender Erfindung bilden.  Die Erfindung besteht darin, dass an den       Zentrifugalabscheider    ein Raum angeschlos  sen ist., in den das abgeschiedene Umlauf  wasser frei abläuft und in dem sich ein freier  Wasserspiegel einstellt, der nun zur Rege  lung des Wasserinhaltes des Dampferzeugers  dient.  



  Die     Abb.    1 und 2 zeigen im     Schnitt    ein  Ausführungsbeispiel der vorliegenden Ein  richtung. Es ist 1 der Kessel eines Dampf  erzeugers     mit        Umwälzwasserführung.    Das  zu verdampfende Wasser wird durch die  Pumpe 2 in die     untere    Wasserkammer 3 des  Kessels gepresst, gelangt von     dort    durch die  Überführungsleitungen 4 in die Dampf  körper 5, wo es     teilweise    verdampft.

   Das       Dampfwassergemisch    wird     in    der obern Was  serkammer 6 gesammelt und strömt mit  hoher Geschwindigkeit in den Zentrifugalab-           scheider        "r.    Infolge der hohen Geschwindig  keit und     de's        tangentialen    Anschlusses der       Düse    8 bildet sich der Wasserring 9, aus dem  wegen der verschiedenen Dichten der Dampf  ausgeschieden und gegen     die    Mitte des Be  hälters zu gepresst wird.

   Der Dampf     ver-          lässt    bei<B>10</B> den     Abscheider.    Das Wasser  wird durch die Schaufeln 11     (Abb.    2) in sei  ner Drehbewegung gehemmt und fliesst nun  frei in den darunter liegenden Raum 12 ab.  In diesem Raum bildet sich nun ein freier  Wasserspiegel, der zur Kontrolle des Was  serstandes     und    zur Regelung des Wasser  inhaltes des Dampferzeugers benutzt wird.  Bei     1,3    ist beispielsweise ein     Wasserstands-          glas    gezeigt; es können hier natürlich auch  noch andere     Mess'-    und Regelapparate an  gebracht werden.

   Der Zulauf des Wassers  zur Pumpe erfolgt durch das Standrohr hl.  dem man mit Vorteil einen grossen     Quer-          schnitt    gibt, um gegebenenfalls noch mit  gerissenen Dampfblasen Gelegenheit zum  Aufsteigen zu geben. In dieses Rohr kann  auch die Speisung erfolgen.  



       Abb.        3;    zeigt noch eine andere Ausfüh  rung des U     mwälzwassers    aus dem     Zentri-          fugaJabscheider.    In geringem Abstand von  der Innenwand .des     Abscheiders    20 ist kon  zentrisch zu dieser letzteren ein aus geloch  tem Blech hergestellter, zweiter Mantel 21  angebracht. Das durch Düse 22 eintretende       Dampfwassergemisch    breitet sich auf diesem  Blech aus, der Dampf tritt ins Innere des       Abscheiders    und verlässt durch Rohr 23 den  selben, während das infolge der Zentrifugal..

    kraft nach aussen geschleuderte Wasser durch    die Bohrungen des gelochten Bleches 21  dringt, seine Drehbewegung verliert und nun  frei nach unten abfliesst. Im Raum 24 stellt  sich ein freier Wasserspiegel ein, der zur  Messung und Regelung des Wasserinhaltes  verwendet wird. Etwa nachträglich aus  geschiedener Dampf kann .durch Rohr 25 den  Raum verlassen. Um ein Unterborden des  Wasserringes in den     Dampfauslass    23 zu ver  hüten, ist bei 25 ein Blechring     angebracht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Ermöglichung der Rege lung des Wasserinhaltes von Dampferzeu gern, bei welchen die Abscheidung des Dampfes aus dem im UberSChuss geführten Umwälzwa.sser durch Schleuderwirkung mit- telst Zentrifugalabscheiders erfolgt, .dadurch gekennzeichnet, dass an den Zentrifugalab- scheider ein h,aum angeschlossen ist, in den das abgeschiedene Umwälzwasser frei ab läuft und in dem sich ein freier Wasser spiegel einstellt,
    der zur Regelung des Was serinhaltes des Dampferzeugers dient. UNTERANSPRUCH: Einrichtung zur Ermöglichung der Rege lung des Wasserinhaltes von Dampferzeu gern nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ablauf- des abgeschiedenen Umwälzwassers durch ein gelochtes Blech hindurch geschieht, das konzentrisch zur Zentrifugalabscheiderinnenwand und in ge ringem Abstand von dieser angebracht ist.
CH172171D 1932-06-24 1933-06-23 Einrichtung zur Ermöglichung der Regelung des Wasserinhaltes von Dampferzeugern. CH172171A (de)

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