CH172179A - Elektrischer Stromunterbrecher. - Google Patents

Elektrischer Stromunterbrecher.

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CH172179A
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Electr & Allied Ind Res Ass
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Description


  Elektrischer Stromunterbrecher.    Die Erfindung betrifft einen für die Lö  schung .des Lichtbogens innerhalb einer ein  löschendes Medium enthaltenden Kammer  eingerichteten     Stromunterbrecher,    und zwar  von der Art, bei welchen     mindestens    ein Aus  lass für die durch den Lichtbogen     entstehen-          den        Produkte    vorhanden ist, der in     bezug    auf  den Trennungspunkt der Elektroden derart  gelegen ist, dass die entweichenden     Produkte     den Lichtbogen in     besagten        Auslass    hinein  zureissen suchen.  



  Erfindungsgemäss ist eine Absperrvor  richtung vorgesehen, die den Querschnitt der       Auslassöffnung    in Abhängigkeit von der  Stärke des     Liehtbogenstromes    verändert.  



  Auf der Zeichnung sind     verschiedene     Ausführungsbeispiele eines     Unterbrechens     nach der Erfindung dargestellt:  Die     Fig.    1 ist ein Grundriss der zur Her  stellung einer unterteilten Druckkammer     be-          aimrnten    Teile; die    F     ig.    2 ist ein senkrechter Schnitt     ,furch     eine solche Druckkammer; die       Fig.    3 ist eine Aussenansicht der Druck  kammer nach     Fig.    2; die       Fig.    4 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    2;

   .die       Fig.    5 ist ein Querschnitt nach der Linie       V-V    der     Fig.    2 und veranschaulicht eine  Variante; die       Fig.    6 ist ein mittlerer     senkrechter    Schnitt  durch eine andere Ausführungsform der  Druckkammer; .die       Fig.    7 ist ein Querschnitt nach der Linie       VII-VII    -der     Fig.    6;

   die       Fig.    8 ist ein Querschnitt durch eine  Druckkammer mit einer elektromagnetischen  Einrichtung zum Regeln des     Auslassquer-          schnittes;    die       Fig.    9 ist eine Seitenansicht einer abgeän  derten Ausführungsform der Druckkammer  nach     Fig.    8; die           Fig.    10 ist ein Querschnitt nach der  Linie     X-X    der     Fig.    9; die       Fig.    11 ist ein mittlerer     senkrechter     Schnitt durch den untern Teil einer nicht  unterteilten Druckkammer;

   die       Fig.    12 ist ein     wagrechter    Schnitt nach  der Linie     XII        XII    der     Fig.    11; die       Fig.    13 ist ein     mittlerer    senkrechter       Schnitt    durch den untern Teil einer abge  änderten solchen Druckkammer; die       Fig.    14 ist ein Schnitt nach der Linie       XIV-XIV    der     Fig.    13.  



  Der in     Fig.    1 im Grundriss     dargestellte     Teil des     Druckkammerraumes    ist nach aussen  durch die ringförmige     Platte    1 begrenzt und  trägt im Innern einen nachgiebigen Teil 2.  Der letztgenannte Teil ist aus     denn    Grunde  nachgiebig, weil er an der     Rückseite    bei 3  einen kleinen Querschnitt hat, so dass dort  ein Gelenk gebildet wird. Mit 4 ist die Boh  rung bezeichnet, .durch welche der bewegliche  Kontakt abwärts geht, so dass in dem mitt  leren Raum 5 innerhalb des Gliedes 2 der  durch die Produkte des Lichtbogens hervor  gerufene Druck entsteht.

   Dieser Druck ver  ursacht eine     Auseinanderbewegung    der Bati  ken 2a und 2b um einen Betrag, der von der  Grösse des erzeugten Druckes und somit des       Lichtbogenstromes    abhängt. Der     Auslass-          kanal    6 liegt zwischen den Backen 2a und  2b, so dass sein     Querschnitt    mit zunehmender  Grösse des erzeugten     Druckes    vergrössert wird.  Innerhalb des ortsfesten Teils 1 sind freie  Zwischenräume vorgesehen, so dass die Bati  ken 2a, 2b auswärts schwingen können. Die  Rückbewegung in die Normalstellung wird  durch die Elastizität des Gliedes 2 selbst  herbeigeführt.  



  Diese Ausführungsform kann auf ver  schiedene Weise geändert werden. Beispiels  weise können zur Unterstützung der Rück  kehr -der Backen 2a und 2b in Ruhestellung  Federn 7 vorgesehen sein, wie solche in       Fig.    1 dargestellt sind. Das Glied 2 kann  auch aus zwei Teilen     bestehen,    die     mittelst     eines an der     ,Stelle    3 vorgesehenen Gelenk  zapfens miteinander verbunden sind. Die  Rückbewegung erfolgt dann nur durch Fe-         dern,    zum Beispiel durch die Schrauben  federn 7. Ferner kann das Glied 2 aus zwei  Teilen bestehen, von denen jeder durch eine  entsprechend gebogene     Blattfeder    gebildet  wird.  



  Das Glied 2 ist in der Zeichnung in einer  Stellung veranschaulicht, in der es einen Aus  lasskanal 6     mit    kleinem     Auslassquerschnitt    frei  lässt. Die Öffnung ist so gross, dass sie zur  Unterbrechung des kleinsten Stromes geeig  net ist, für welchen der Schalter verwend  bar -ist. Diese Ausführungsform, bei welcher  die Masse der beweglichen Teile gering ist,  eignet sich besonders für solche Fälle, in  denen es erforderlich ist, dass .sich das Öffnen  mit einem rasch schwankenden Strom ändert.  In diesen Fällen müssen die     beweglichen     Teile eine hohe     Eigenschwingungsfrequenz     besitzen, .damit sie den genannten Änderun  gen folgen können.  



  Es sind noch weitere Änderungen der  geschilderten Ausführungsform möglich. Die  Backen 2a, 2b können ortsfest sein, wobei  der     Durchlass    6 zwischen diesen Backen genü  gend gross sein kann, so     .dass    er für die stärk  sten Ströme geeignet ist, .die unterbrochen  werden sollen. Der     Durchlass    hat in diesem  Fall eine sich nach aussen erweiternde Ge  stalt, und in dem     Durchlass    ist ein dreieckiges  oder keilförmiges Glied angeordnet, dessen  Spitze sich gegen den Hals des Durchlasses  6 erstreckt.

   Dieses :dreieckige Glied kann  durch eine Druckfeder in     einersolchen.Stel-          lung    gehalten werden, dass zwischen den bei  den Wänden der Backen 2a, 2b und dem drei  eckigen Glied schmale Kanäle verbleiben,  deren Querschnitt gerade ausreicht, damit der  schwächste Strom unterbrochen werden kann.  Nimmt der Druck beim     Löschvorgange    zu, so  wird das dreieckige Glied entgegen der Wir  kung der Druckfeder auswärts getrieben, so  dass der     Querschnitt    der beiden     Auslasskanäle     sich vergrössert.  



  An Stelle des geschilderten dreieckigen  Gliedes kann ein Paar flacher Glieder vor  gesehen sein, die     unter    Vergrösserung ihres  Abstandes längs der Wände nach aussen ent-      gegen der Wirkung von Druckfedern     ver-          s:chiebbar    sind.  



       Bei    .der Ausführungsform nach     Fig.    2  bis 5 ist die     unterteilte    Druckkammer aus  abwechselnd     aufeinandergeschichteten    Plat  ten<I>2a, 2b</I>     bezw.    14a, 14b gebildet. Die Plat  ten 2a     bezw.        14a    werden durch Stangen 12  zusammengehalten, welche sich nicht in die  obern und untern Platten 8a und 8b     erstrek-          ken.    Die Teile 2b und 14b werden in ähn  licher Wise durch Stangen 10 zusammenge  halten, jedoch sind .diese Stangen in     Iden     obern und untern Platten 8a., 8b gesichert.       '/.

   Tischen    den genannten Platten sind dünne,  als     Abstandbildner    dienende Platten vorge  sehen, deren Stärke nicht so gross ist, dass  eine schädliche     Undichtigkeit    bedingt ist,  ,jedoch ist die Stärke der dünnen Platten so  gross, dass sich die Platten     2a    und     14a        gegen-          über    den Platten 2b respektive 14b leicht  drehen können.  



  Die Blöcke oder Plattensätze, welche  durch die Teile 2a,     14a        bezw.    2b, 14b gebildet  werden, sind mittelst einer Spindel 11 gelen  kig     miteinander    verbunden; sie sind     zusam-          rnen    in das Gehäuse 9     geschoben,    an welchem  das die     ortsfesten    Kontakte 15 haltende Glied  15a befestigt ist. Das gleiche Glied 15a dient  dazu, die Druckkammer an dem Isolator 15b  zu befestigen, durch welchen sich die     Strom-          führungsleitung    1.5e erstreckt.

   Zwischen dem  Gehäuse 9 und den übereinander geschich  teten Platten     2a.,    14a ist eine     Blattfeder    13  eingeschaltet, welche den Querschnitt des       Auslasskanals    6 zu verkleinern sucht.  



  Zwischen den Platten 2a und 2b ist eine  Anzahl flacher Kammern freigelassen, wel  che die in     Fig.    4 bei 5 veranschaulichte Ge  stalt haben. Die ganze Kammer ist in einem  geeigneten äussern geschlossenen Behälter  eingeschlossen. In der Ruhestellung hat .der       Auslasskanal    6 einen Querschnitt, .der     für,den     schwächsten zu     unterbrechenden    Strom aus  reicht. Soll jedoch ein stärkerer Strom unter  brochen werden, so wirkt der in den Kam  mern 5 erzeugte Druck auf den Satz der Plat  ten<I>2a</I>     resp.    14a, so dass diese Platten ent  gegen der Wirkung der Feder 13 um den    Drehzapfen 11 geschwenkt werden.

   Auf diese  Weise. wird der     Querschnitt,der        Auslasskanäle     bis zu dem erforderlichen Betrage vergrössert.  Der bewegliche Kontakt ist mit 16 bezeich  net.  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.    6  und 7 sind die ringförmigen     Platten.    2 und  die     Unterleitungsplatten    14 so angeordnet,  dass sie um ihre Mittelachse 17 auf Kugel  lagern 18 entgegen der Wirkung einer Spi  ralfeder 19 drehbar sind. Durch einen An  schlag 24 wird .der drehbare Teil gewöhn  lich in der in     Fig.    7 mit gestrichelten Linien  dargestellten Ruhelage gehalten, so     dass    der  Übergang von den     Auslasskanälen    6     in    den  Platten 2 zu den Kanälen 6a in .dem äussern  Gehäuse 20 stark gedrosselt ist.

   Hieraus er  gibt sich, dass ein     Auslass    von geringem Quer  schnitt für die     Produkte,des    Lichtbogens, ge  schaffen ist, wie bei 21 in     Fig.    7 darge  stellt ist. Treten jedoch stärkere Ströme auf,  so sucht .der erhöhte Druck in den flachen       Kammern    innerhalb der Platten 2 .den gan  zen Plattenblock entgegengesetzt zum Uhr  zeigersinn, sowie entgegen der Wirkung der  Spiralfeder 19 zu .drehen, so     dass    .sich die  Kanäle 6 und 6a mehr überdecken und der  wirksame Querschnitt des Auslasses auf den  erforderlichen Betrag erhöht wird.  



  Anstatt -die Einrichtung zum     Verändern     des     Auslassquerschnittes    durch den Druck in  der Kammer betätigen zu lassen,     können     elektromagnetische Einrichtungen verwendet  werden. Entsprechende Ausführungsbei  spiele sind in     Fig.    8 bis 10 veranschaulicht.  



  In     Fig.    8 ist eine Kammer im wag  rechten Querschnitt dargestellt, bei welcher  der     Auslass    durch ein     hahnartiges    Ventil 22  überwacht wird. Die     Platten    2 sind in einem  Gehäuse 20 untergebracht, der in einem iso  lierenden Mantel 23 angeordnet ist. Hier  bei ist der     Auslass;    von einem     isolierenden     Rahmen 24 umgeben. Der     Auslass    6,     6a,    der  sich an die flache Kammer 5 anschliesst, wird  durch das Ventil 22 geregelt. Dieses Ventil  ist um eine     senkrechte    Achse 25 :drehbar an  geordnet.

   In     Fig.    8 ist das Ventil 22 in     cler     Ruhestellung veranschaulicht, in     welcher    es      durch eine Spiralfeder 26 gehalten     ,vird.    In       'dieser        Stellung    wird .der Querschnitt des       Auslassens    durch die Öffnungen 27, 28 be  stimmt. Der     Querschnitt    ist in .diesem Fall  gerade für die schwächsten Ströme ausrei  chend, welche unterbrochen werden sollen.  Die die Achse 25 bildende Spindel     isst    an dem  einen     Ende    mit einem Arm 29 versehen, wel  cher den gebogenen gern 30 eines Elektro  magnetes trägt.

   Dieser Elektromagnet hat  eine Wicklung 31.  



  Durch die Wicklung 3.1 geht der zum  Lichtbogen fliessende Strom oder ein Teil  dieses Stromes hindurch. Soll ein stärkerer  Strom unterbrochen werden, so verstärkt die  ser Strom beim Durchfliessen der Wicklung  31 das magnetische Feld in solchem Masse,       @dass    es die Wirkung der Feder 26 überwin  den kann. Infolgedessen wird der     gei)ogene     Kern 30 in die Spule 31 hineingezogen. Das  Ventil 22     wird    daher gedreht und ,der Quer  schnitt der Durchlässe 27 und 28 wird ver  grössert. Auf diese Weise wird der wirksame  Querschnitt des Auslasses 6 um einen Be  trag vergrössert, welcher dem zu     un?;er-          brechenden    Strom     entspricht.     



  Bei der     abgeänderten    Ausführungsform  nach     F'ig.    9 und 10 haben die entsprechenden  Teile die gleichen Bezugszeichen wie in       Fig.    B. In diesem Fall ist jedoch das Ven  til 22 als Schieber ausgebildet, der senkrecht  in Führungen 22a gleiten kann. Diese Füh  rungen können mit Rollen ausgerüstet sein.  Der Schieber 22 wird durch eine Druckfeder  26 in der in     Fig.    9 dargestellten Ruhestel  lung gehalten. Die Schlitze 32 in dem ver  schiebbaren Ventil 22: lassen einen Teil .der       Auslässe    offen, welcher für die schwächsten,  zu unterbrechenden Ströme ausreicht.

   Wie  bei dem vorher erörterten Ausführungsbei  spiel fliesst der     Lichtbogenstrom    oder ein  Teil dieses Stromes durch die Wicklung 31  des Elektromagnetes. Falls die Stärke des  Stromes gegenüber dem in Frage kommenden  schwächsten Strom zunimmt,     wird    der Kern  30     entgegen    der Wirkung der Feder 26 in  ,die Spule 31 gezogen, so dass sich die Schlitze  32 mehr mit den     Auslässen    6 überdecken.    Infolgedessen wird der Querschnitt dieser  Auslässe in gleicher     Weise,    wie vorher be  schrieben wurde, vergrössert.  



  Die soweit beschriebenen Druckkammern  besitzen nach einer     Seite        eine        Öffnung,    je  doch können auch bekannte Druckkammern  verwendet werden, so zum Beispiel können  die in     Fig.    11     bis    14 dargestellten Absperr  vorrichtungen in sogenannten Explosions  töpfen verwendet werden, bei welchen ein       Blasstrom    dem beweglichen Kontakt nacheilt,  oder in     Unterbrechern,    bei welchen ein durch  den Lichtbogen selbst hervorgerufener     Blas-          strom    aus einer hohlen Elektrode hinaus  fliesst, oder es können ähnliche Absperrvor  richtungen aus leitendem -Material in Unter  brechern,

   bei welchen ein durch .den Licht  bogen selbst hervorgerufener     Blasstrom    durch       einen        Durchlass    in der festliegenden Elek  trode durchgeblasen     wird,    derart angeordnet  werden, dass sie mit der beweglichen Elek  trode zusammen wirken.  



  Bei den Einrichtungen nach     Fig.    11 und  12 wird der bewegliche Schalterkontakt 16  beim Öffnen des Schalters aus dem     Auslass     33 für die Produkte der     Lichtbogenbildung     herausgezogen. Um den     Auslass        Befinden     sich vier Glieder 34, welche nachgiebig an  geordnet sind, indem sie sich radial nach  aussen entgegen der Wirkung schrauben  förmiger Druckfedern 35     verschieben    kön  nen.

   Wie in     Fig.    11 veranschaulicht ist, sind  die untern Enden der Glieder 34 so ge  staltet,     dass    der Kontakt 16, wenn er sich       aufwärts    bewegt, ;im den Stromkreis     züz     schliessen, die Glieder 34 entgegen der Wir  kung der Federn 35 zurückdrücken kann, so       dass    sie noch dicht am Kontakt 16     a,nliege,n.     Falls der Schalter geöffnet wird und der  Kontakt 16 aus der Druckkammer     heraus-          tritt,

          werden        die        Glieder        34        vorwärts        in        die      in     Fig.    11 und 12     veranschaulichte    Stellung  gedrückt. In     dieser        Stellung    wird ein Aus  lass 33 von solchem Querschnitt freigelassen,  dass dieser     Auslass    dem Druck     angepasst.    ist,  der dem schwächsten zu unterbrechenden  Strom entspricht.

        Falls jedoch ein stärkerer Strom unter  brochen werden soll, so wirkt der in .dem  Explosionstopf 36 auftretende grössere Druck  auf die obere schräge Fläche der Glieder 34,  so dass diese Glieder entgegen der Wirkung  der Federn 35 nach aussen gedrückt werden  und der Querschnitt des     Auslasses    33     ver-          (frössert    wird. Hierdurch ist eine     Anpassung          ;in        den    stärkeren zu unterbrechenden Strom  erzielt.

   Wie in Fix. 11 und 12 dargestellt  ist, führen von den Räumen hinter den Glie  dern 34     Sickeröffnungen    nach aussen, um in  diesen Räumen das Entstehen eines -die Be  wegung der Glieder 34 behindernden     Druk-          kes    zu verhindern.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    13 und  14 ähnelt der vorher beschriebenen Ausfüh  rungsform. In     Fig.    13 und 14 sind daher  entsprechende Bezugszeichen verwendet. Die  Glieder 34 sind jedoch in     Fig.    14 in der  Lage dargestellt, in der sie bei eingeschal  tetem Schalter durch den Schaltstift gehalten  werden. Um das Durchsickern von Produk  ten der     Lichtbogenbildung    zwischen den  Gliedern 34 zu verhüten,     ,sind    Abschluss  platten 37 vorgesehen.

   Diese     Abschlussplat-          ten    sind an einem Ende an einem der     Glie-          ;1er    34 durch Stifte 38 befestigt, während  sie am andern Ende in flachen Ausschnitten  im     entgegengesetzten    Glied 34     verschie?)bar          sind,    wie bei 39 mit gestrichelten Linien  dargestellt ist. Im übrigen ist die Wirkungs  weise der Glieder 34 die gleiche wie bei der  in     Fig.   <B>11</B>     und    12     dargestellten    Ausfüh  rungsform.  



  Die Absperrvorrichtung des Explosions  topfes kann. mit     streifenförmigen    Schlitzen  versehen sein, welche aus, von nachgiebigem  Isolierstoff, wie Kautschuk, oder von der  Wirkung des Lichtbogens oder des     Öls    grö  sseren Widerstand bietendem Stoff umge  benen Stäben gebildet sein können. Die  Stäbe können auch aus     nachgiebigem    Isolier  stoff, beispielsweise aus gewöhnlichem Holz  oder Bambus bestehen. Der geringste     Quer-          chnitt    wird mit. Rücksicht auf .den     schwäch-          ten    Strom gewählt.

   Wenn starke Ströme  unterbrochen werden, so wird der     Auslass       durch -den innern Druck ausgedehnt und in  folgedessen sein Querschnitt um einen geeig  neten Betrag vergrössert.  



  Der     Auslass    kann ferner ein Paar ventil  artiger Glieder enthalten, die so angeordnet  sind, dass sie sich entsprechend dem Druck  der Produkte des Lichtbogens trennen. Die  Glieder können auch aus, einem Paar Klap  per, bestehen, .die nach innen gedreht- und in  der Nähe des Auslasses des Explosionstopfes       angelenkt    sind. Diese Klappen können     durch     Lenker mit einem     federbeeinflussten    Kolben  -verbunden sein, der in einen kleinen Zylinder  innerhalb des Explosionstopfes bewegbar ist,  so     .dass    sich der Kolben um einen Betrag be  wegt, der von dem Druck abhängt, und in  entsprechender Weise die Klappen öffnet.

    Die Klappen können auch, anstatt, dass sie       angelenkt    sind, auf Führungsstiften entgegen  der Wirkung von Federn verschiebbar sein.  



  In     Fig.    1 bis 5 sind Ausführungen dar  gestellt, welche Vorteile beim Betriebe     niit     grossen Strömen bieten, da mit der Vergrö  sserung des     Auslassquerschnittes    auch eine  Vergrösserung des Inhaltes des Raumes her  beigeführt wird, indem sich .der Lichtbogen  bildet. Dadurch wird das Anwachsen des  Druckes des Löschmediums, das ein Gas oder  eine Flüssigkeit sein kann, beim     Anwachsen     .des elektrischen Stromes verringert.

   Ander  seits wirkt bei den     Ausführungsformen    nach  Fix. 6 bis 14 die Absperrvorrichtung ohne  erhebliche Veränderung des     innern    Raum  inhaltes der     Lichtbogenkammer.    Diese Ans  führungsformen können daher     vorteilhaft     verwendet werden, wenn es wichtig     -ist,        Fiiis-          sigkeit    in dichter Berührung mit dem Licht  bogenstrom zu halten, um die Erzeugung  eines entsprechenden Betrages von Gas zu  sichern, beispielsweise bei niedrigen Strömen  bei Stromunterbrechern, welche über einen  sehr weiten     Strombereich    unter     Einscbluss     schwacher Ströme wirken sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCFI Elektrischer Stromunterbrecher, bei wel chem der Lichtbogen innerhalb einer ein löschendes Medium enthaltenden Kammer gelöscht wird, welche mindestens einen Aus lass für die durch den Lichtbogen gebildeten Produkte besitzt, der in bezug auf @deu Tren nungspunkt -der Elektroden .derart gelegen ist, dass die entweichenden Produkte den Lichtbogen in besagten Auslass hineinzu reissen -suchen, :daduSch gekennzeichnet, dass eine Absperrvorrichtung vorgesehen ist, die den Auslassquerschnitt in Abhängigkeit von der Lichtbogenintensität verändert. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Unterbrecher nach .dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der Auslass derart liegt, dass der Lichtbogen gleieh bei Beginn seiner Bildung zum Teil darin hineingeführt wird. Unterbrecher nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Absperr vorrichtung den Auslassquerschnitt 311.l: sprechend der Stärke des Druckes in .der Kammer öffnet. 3.
    Unterbrecher nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine in Abhängigkeit von der Stärke .des zum Lichtbogen flie ssenden Stromes wirkende elektromagne tische Steuerung der Absperrvorrichtung. 4. Unterbrecher nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennze_eli- net, dass die Absperrvorriohtung aus einem durch einen Elektromagneten ent gegen der Wirkiing einer Kraft bewegten Ventil besteht. .
    5. Unterbrecher nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Absperrvorrichtung aua einem .drehbaren Ventil besteht. 6. Unterbrecher nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Absperrvorrichtung aus einem verschiebbaren Ventil besteht. 7. Unterbrecher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gegenkraft durch. eine Feder hervorgerufen wird. B.
    Unterbrecher nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch unter dem Einfluss der Druckänderung in der Kammer be- wegbare Wände derselben, derart, Sass gleichzeitig mit der Betätigung der Ab sperrvorrichtung der Kammerinhalt ver ändert wird. 9. Unterbrecher nach Patentansprueh und Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch paarweise je auf einer Seite der beweg lichen Elektrode angeordnete und diese letztere umgebende Organe, die einerseius den Auslass bilden und unter dem zwi schen ihnen durch den Lichtbogen entste henden Druck auseinander bewegt wer den,
    wodurch gleichzeitig mit der Ver grösserung des Kammerinhaltes der Quer schuitt des Auslasses vergrössert wird. 10. Unterbrecher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Organe eines 'ga- res zwei Teile einer einzigen Platte sind, deren Verbindungsteil gelenkartig wirbt, wobei Mittel vorgesehen sind, um die bei ,den Organe jeweils in die Lage entspre chend dem kleinsten Kammerinhalt und Auslassquerschnitt zurückzubewegen.
    11. Unterbrecher nach Patentanspruch m.t einer unterteilten, aus aufeinander ge schichteten und miteinander verbundenen Platten gebildeten Blaskammer, dadurch gekennzeichnet, dass die übereinander lie genden Platten zwei Einheiten bilden, die derart drehbar in bezug aufeinander miteinander verbunden sind, dass sie ent gegen der Wirkung einer Feder unter dem durch den Lichtbogen hervorgeru fenen Druck auseinander bewegt werden können,
    wodurch der Querschnitt der Auslässe sämtlicher durch die Platten gebildeten Kammerteile gleichzeitig ver grössert wird. 12.- Unterbrecher nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch zwei einander gegen über drehbar angeordnete Teile der Blaskammer, mit mindestens je einem Auslasskanal, welche Teile unter der Wirkung eines in der Kammer herr schenden Druckes derart gedreht werden, class sich ihre Auslässe immer mehr über decken.
    13. Unterbrecher nach Patentanspruch, ge- kennzeichnetdurch eine derart ausgebil dete Absperrvorrichtung des Auslasses, durch welchen der bewegliche Schalter kontakt beim Öffnen des Unterbrechers herausgezogen wird, dass,der Auslassquer- sehnitt in Abhängigkeit vom Druck innerhalb der Löschkammer geändert wird. 14. Unterbrecher nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine im Halsstück eines hohlen Blaskontaktes angeordnete Absperrvorrichtung.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3321740A1 (de) * 1983-05-20 1984-11-22 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau Druckgasschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3321740A1 (de) * 1983-05-20 1984-11-22 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau Druckgasschalter

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