CH172180A - Einrichtung zur Fernsteuerung von beweglichen Organen und zur Fernmeldung ihrer Stellung. - Google Patents

Einrichtung zur Fernsteuerung von beweglichen Organen und zur Fernmeldung ihrer Stellung.

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CH172180A
CH172180A CH172180DA CH172180A CH 172180 A CH172180 A CH 172180A CH 172180D A CH172180D A CH 172180DA CH 172180 A CH172180 A CH 172180A
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switching
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Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)

Description


  Einrichtung zur Fernsteuerung von beweglichen Organen  und zur Fernmeldung ihrer Stellung.    Es sind bereits     Fernmelde-    und Fernsteue  rungseinrichtungen bekannt, bei welchen sich  sowohl in der     Sendestation,    als auch in der  Empfangsstation in Gleichlauf gehaltene  Wähler befinden, durch deren jeweilige Ein  ::; e     llung    in beiden     Stationen    der     Stromkreis     für einen auszuführenden Steuer- oder Melde  vorgang bestimmt ist. Die bekannten Ein  richtungen dieser Art erfordern für die  Durchführung der Meldevorgänge und für  die der Steuervorgänge stets drei oder vier       Leitungen,    wodurch die Erstellung .der Ein  richtung verteuert wird.

   Werden drei Lei  tungen verwendet, so ist dies meist nur in  der Weise möglich, dass sowohl für die     Mel-          dung,    als auch für die     Steuerung        Strominten-          sitätsunterschiede    verwendet werden müssen,  wodurch namentlich bei Absinken der Netz  spannung, bei     Isurzsehlüssen    oder     derglei-          clien    Fehlanzeigen     bezw.    Fehlauslösungen       l;ewirkt    werden können.

      Die Erfindung vermeidet die Nachteile  der bekannten     Einrichtungen,    und zwar     sind     bei der Einrichtung     zur        Fernsteuerung    von  beweglichen Organen, insbesondere von  Schaltern elektrischer     Energieverteilungsan-          lagen    und zur Fernmeldung ihrer     Stellung     mit elektromagnetisch angetriebenen, sich  gegenseitig steuernden Verteilereinrichtun  gen in den     beteiligten    Stationen gemäss der  Erfindung diese     Stationen    nur durch eine  einzige Doppelleitung     miteinander    verbun  den,

   über welche die Weiterschaltung von       Schrittschaltwerken,    die     Übertragung    der  Steuervorgänge und auch die Stellungsmel  dungen der beweglichen Organe erfolgen.  Die Einrichtung kann weiterhin so     ausgestal-          tet    sein, dass die     Erledigung    mehrerer     Schalt-          oder    Meldevorgänge während eines Umlaufes  der Verteilereinrichtungen ausführbar ist.

    Ferner kann die Einrichtung derart     a,usgebil-          @det    sein, dass auch bei Ausführung einer      Meldung oder bei     Quittierung    einer     Stel-          lungsänderung    eine leitende Verbindung zwi  schen den an diesen Vorgängen     beteiligten     Organen für diese     Anzeigevorgänge    nicht       durchgeschaltet    ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung in Anwendung auf  zwei miteinander verkehrende. Stationen  schematisch dargestellt.  



  In der Zeichnung bedeutet:  1, 2 die beide Stationen verbindende       Fernleitung,           & ,,        Bv    die in beiden Stationen vorhandene  Stromquelle,       D,    und     D,    einen Drehwähler mit dem  gleichnamig bezeichneten Drehmagneten und  -den entsprechend bezeichneten Bahnen I und       II,     <I>A</I> und<I>B</I> Schaltrelais,       Ca,        Cb    Kondensatoren,       S,    und     S'2    Steuerschalter mit Kontakten       s1    und     s.,          V,-Y,    und     Z,-Z,

      je eine Kette von       Verzögerungsrelais,        A1    und     B,    Hilfsrelais der       P"elais   <I>A</I> und<I>B,</I>  U Umschaltrelais, die in ebenso grosser  Anzahl vorhanden sind wie     Steuerschalter,          L"1,    Lag usw.

   Lampenrelais mit zwei  durch ihre Wicklungsanschlüsse bezeichne  ten Wicklungen,       L1,        L=   <B>USW-</B> Signallampen,       P,.    ein Prüfrelais,  H" eine Hupe,       n    ein Quittungsschalter,       A,.    ein     Auftrennrelais,     A, eine allen überwachten Organen zu  geordnete Lampe,  F, ein die Leitung 1 umschaltendes Hilfs  relais,       U1    ein Hilfsrelais, das von den Kontak  ten der     U-Relais    gesteuert wird,       K    ein Kontrollrelais,       E,.    ein Schalt- oder     Entriegelungsrelais,          0l,

          o@   <B>USW.</B> Hilfskontakte der fernzusteu  ernden     bezw.    zu entriegelnden Organe,       Hl,        H=    usw. diesen     zugeordnete    Hilfs  relais, die als     Halterelais    mit zwei Wicklun  gen ausgeführt sind,         Hz    ein von diesen     Halterelais    gesteuertes  Hilfsrelais,       U;,    ein von dem     Wellenruhekontakt        #e-          steuertes    Hilfsrelais.  



  Die von den obigen Relais betätigten  Kontakte sind in der Zeichnung und der  nachfolgenden weiteren     Beschreibung    mit.  kleinen, aber gleichen Buchstaben bezeichnet.  Die einzelnen Kontakte der einzelnen Relais  sind ausserdem noch durch die Anzahl ihrer  Beistriche unterschieden. Weiterhin sind Re  lais mit zwei 'Wicklungen .durch die Nen  nung ihrer Wicklungsenden     bezw.    An  schlüsse an den Lötstiften kenntlich gemacht.  



  Die Schaltungsmittel für die synchrone       Fortschaltung    der Wähler     D,.    und     D,.    in der       Überwachungs-    und Betriebsstelle bestehen  lediglich aus .den beiden über die Fernlei  tung 2 in Serie liegenden Schaltrelais A und  B, die mit ihren     Kontakten   <I>a'</I>     bezw.   <I>b'</I> die  Drehwähler     D,.    und     D,    steuern und darin,  dass die aufeinanderfolgenden Segmente der  Bahnen     Drll    und     Dhll    der beiden Drehwähler  an wechselnde Polaritäten der Betätigungs  batterien angeschlossen sind, derart,

   dass glei  che Schrittzahlen beider Wähler an unglei  chen Potentialen liegen.  



  Lediglich im Ruhezustand der Anlage, wo  beide Wähler sich auf     Schritt    0     befinden,     und wo die Kontakte e" der Überwachungs  stelle und     he-"    der     Betriebsstelle    sich in der  gezeichneten Lage befinden, sind die beiden       0-Segmente    der Wähler an gleichnamige  Pole, nämlich an den Minuspol ihrer Batterie  gelegt und über die Fernleitung 1 (Rück  leitung) miteinander verbunden.

   Dabei sind  die Wicklungen der Relais<I>A</I> und<I>B</I> also  stromlos und die von ihren Kontakten       bezw.    b'     gesteuerten        Wählermagnete        D,.    und       D,    beiderseits nicht erregt.  



  Der     Start    der beiden Synchronwähler zu  einer einmaligen vollständigen Umdrehung  kann von der Betriebsstelle aus durch Um  legen des Kontaktes     lt.z"    in die Arbeitsstel  lung erfolgen. Dabei entsteht .ein Stromlauf  vom Pluspol der Batterie in der Betriebs  stelle über     lzz",    Schritt 0 der Bahn     Dg11    des  Wählers     D"    Schaltrelais<I>B,</I> Fernleitung 2,           Ruhekontakt        a.',    Steuerrelais A. Schritt 0  der Bahn     DJI    des Wählers     D,    in der Über  wachungsstelle, Schutzwiderstand, Ruhekon  takt e". Fernleitung 1, Minuspol der Batterie  in der Betriebsstelle.

   Die Relais A und B  werden also in Serie liegend erregt und steu  ern mittelst ihres Kontaktes a'     bezw.    b'  gleichzeitig ihre Wählermagnete Dl und     D,     wodurch die mechanisch gekuppelten Arme  für die Wählerbahnen     DJI    und     DJ,    sowie       D911    und     D..1    in beiden Stationen synchron  auf Schritt 1 vorgeschoben werden.

   Hierauf  entsteht folgender neuer (diesmal von der       Batterie        in        der     gespei  ster) Stromweg für die Schaltrelais: Vom  Pluspol der Batterie in der Überwachungs  stelle, Schritt 1 der Bahn     DJI    des dortigen  Wählers, Schaltrelais<I>A.</I> Kontakt     a,.",    Fern  leitung 2, Steuerrelais B. Schritt 1 der Bahn       DaII    des Wählers in der Betriebsstelle, Fern  leitung 1, Kontakte", zum Minuspol der  Batterie in der Überwachungsstelle.

   Die  Schaltrelais A und B werden also in um  gekehrter Richtung erregt, das heisst sie fal  len ab und ziehen sofort erneut an, wodurch       beide        )'i'ähler    gleichzeitig auf Schritt 2 ge  langen. Hier wechseln wieder die Potentiale  und die Batterie in der Unterstation über  nimmt wieder die Speisung der Steuerrelais  in     umgekehrter    Richtung und so fort.

   Sind  alle Kontakte, die den Wählerbahnen     D,11     die Potentiale     vermitteln,    geschlossen, so er  ledigen die beiden Wähler in der geschilder  ten Weise eine vollständige synchrone Um  drehung und bleiben, falls Kontakt     h.2"    wäh  rend des Umlaufes wieder in die     gezeichnete     Lage zurückgegangen ist, in der Nullstellung  stehen.  



  Von der     tfiberwachungsstelle    aus kann der       Start    durch     kurzzeitiges    Umlegen des Kon  taktes e" erfolgen. Dabei werden die beiden       ersten        Magnetisierungsvorgänge    der Steuer  relais von der Batterie in der Überwachungs  stelle     bestritten    und erst vom Schritt 2 an  beteiligt sich die Batterie der Unterstation       abw        echselnd    an der Speisung der Steuer  relais.  



  In beiden Stationen befindet sich je eine    (für     Überwachungs-    und     Betriebsstelle    ge  nau gleichartig geschaltete) Relaiskette, be  stehend aus vier     Einzelgliedern    von Abfall  verzögerungsrelais     V1,        V2,        V3    und     V4    und Z,,       Z@,        Z@,    Z,.

   Die Wirkungsweise dieses     Ketten-          elementes    ist für beide     Stationen    folgende:  Die Impulse, die beim .Synchronlauf der  Wähler gleichzeitig von den Relais A und       h    ausgeführt werden, werden zunächst auf  Hilfsrelais A,     (Überwachungsstelle)    und B,  (Betriebsstelle) übertragen, und zwar     mit-          telst    der Kontakte a"'     bezw.    b"'.

   Kontakt       r,"    des Relais A, erregt das Relais     V1,    des  sen Kontakt     v,"    das Relais     V.,    dessen     Nou-          takt        o:

  "    das Relais     V3    und endlich erregt  dessen Kontakt     v3"    das letzte Glied der R     @-          laiskette,    nämlich     V,,.    Da der Kontakt     arm'     gleichzeitig einen     Selbsthaltekreis    für das  Hilfsrelais<I>A,</I> über den Ruhekontakt     v4'    des  Relais     V4    schliesst, ist ein zwangsläufiges  Ansprechen der     gesamten        Kette    V, bis V.,  auch dann gewährleistet,     wenn    Relais A zum  Beispiel nur einen einzigen kurzen Impuls  erhält.

   In der gleichen Weise bringt in der  Betriebsstelle der Kontakt b," die     ganze          Kette    Z, bis     Z.,    zwangsläufig zum     Anziehen.     Hören die Impulse von A und B aus     irgend     einem Grunde auf, so fallen die Relais V,  bis     V4        bezw.    Z, bis     Z4    mit Abfallverzöge  rung in der Reihenfolge V,,     V=,        V"        V4        bezw.          Z,,        Z2,   <B>41</B>     Z4,         & b.     



  Jedem Schalter     o1,        ö2,        0s    usw., dessen  Stellungen     fernzumelden    sind, ist je ein mit  zwei differential geschalteten Wicklungen       versehenes    Halterelais H,,     H;.        H3    usw. zu  geordnet.

   Diese Halterelais     führeu    im nor  malen Betriebszustand, das heisst im     Ru'ne-          zustand    der Fernmeldeapparatur, über die  eine oder die andere ihrer beiden Wicklungen       Strom    und halten also ihre Arbeitskontakte       1a.,'    und<I>h,"'</I> geschlossen     bezw.    ihre Ruhe  kontakte h," geöffnet.  



  Bedeutet     o.,    einen     Hilfskontakt,    dessen  Stellung die     Blockierung    oder     Deblockierun     des Streckenschalters 3 kennzeichnet, und  entspricht die gezeichnete Lage dem     De-          blockierungszusta.nd    des Streckenschalters 3,  so fliesst der Haltestrom für sein zugehöri-      ges Halterelais von Plus über den Ruhekon  takt     lc",    den Arbeitskontakt     u.,"    des (in der       Nullstellung    des     Wählers    über den Wähler  wellenkontakt     d..,        wo    stromführenden)

   Re  lais     Tla,    den gegenüber der     gezeichneten     Stellung um 180   gedrehten Kontakt     03    des       Deblockierungsorganes    durch die     an.    die       Lötstifte    4 und 5 geführte Wicklung des  Halterelais     H3    zum Minuspol.

   Kontakt     h,"     ist also geschlossen. Ändert nun der     Strek-          kenschalter    3 seine Stellung, so schaltet     og    in  die gezeichnete Stellung um, die an den  Lötösen 1 und 2 angeschlossene Wicklung  von     H3        liefert    infolge der erwähnten Dif  ferentialschaltung beider     MTicklungen        Ge-          genamperewindungen,    H3 fällt ab und zieht  vorläufig nicht     wieder    an, da sein Kontakt  <I>lag</I> geöffnet hat.

   Ebenso hat sein Kontakt       h3"'    geöffnet, wodurch das Pluspotential  vom     Schritt    13 der Wählerbahn<I>D11</I>     vor-          bereitenderweise    weggenommen ist. Ander  seits ist gleichzeitig     der    Ruhekontakt     h3"    ge  schlossen worden, das     heisst    Relais     H.,    zieht  an     und    legt den Kontakt     h,'    in die Arbeits  stellung um.

   Dadurch wird der Start der       Synchronwähler    beider Stationen in der  früher beschriebenen Weise von der Be  triebsstelle aus veranlasst, beide Wähler  laufen schrittweise     vorwärts    und in beiden       Stationen    wird dabei die     Verzögerungskette     zum Anzug gebracht. Wenn die Wähler  auf     Schritt    13 angekommen sind, bleiben sie  zunächst stehen, .da ja, wie erwähnt, hier       da-s    Potential für den Weiterlauf fehlt. In  folgedessen beginnt beiderseits die Verzöge  rungskette     V,    bis     V4        bezw.    Z, bis     Z4    ab  zufallen.

   Im Augenblick,     wo,das    erste Ket  tenglied     V1        bezw.        Z1        tatsächlich    abfällt, die       übrigen    Kettenglieder aber noch angezogen  sind, werden in beiden Stationen neue Vor  gänge eingeleitet.  



  Bei der Überwachungsstelle wird das Re  lais     La3    erregt durch     Zuführung    des Plus  poles über Arbeitskontakt     v3'    des noch an  gezogenen Relais     V3,    Ruhekontakt     v1"'    des  soeben abgefallenen     Relais        VI,    Wählerarm,  Schritt 13 der Bahn     DTI    an die erste Wick  lung von     L3,3.    Das Relais     La,

      hält sich vor-    läufig über seinen Kontakt     1a3'    und en Ar  beitskontakt     v4    -des ebenfalls noch angezoge  nen Kettengliedes     Vi.    Der Kontakt     1a3"    be  reitet den     Ansehluss    der Signallampe     L3     (=     ,;Streckenschalter    3 blockiert") vor, die  Lampe erscheint jedoch noch nicht, da Kon  takt     pr    " noch geöffnet ist.  



  In der Betriebsstelle geschieht im glei  chen Augenblick, also sofort nach     erfolgtem     Abfall des ersten Kettengliedes Z, und bei  noch angezogenen Gliedern     Z2,        Z3,        Z4    folgen  des:

   Über die Kontakte     z3'    und     Z1"',    die -der  Kontaktkombination v3' und     v1"'    der     Über-          wachungsstelle    entsprechen, wird hier über  Kontakt b,' und über den     Schritf    13, der  Bahn     Dgl    das früher abgefallene Halterelais       H?    wieder zum Anzug gebracht     (quittiert),     worauf es sich über seinen Kontakt     h3    und  die neue Stellung von     o3    über     v4    und     k"     hält.

   Infolgedessen fällt.     HZ        wieder    ab, und  gleichzeitig     wirdi    das fehlende     Potential     durch     h.3"'    am Schritt 1'3 wieder angeschlos  sen, worauf beide Wähler wieder synchron  weiterlaufen, und ihre     Verzögerungsketten     erneut erregen, ehe auch nur das zweite  Glied, geschweige     denn,das        dritte    und vierte       Zeit    hatten, abzufallen.

   Schliesslich kommen  sie gemeinsam wieder, von A     bezw.    B ge  steuert, in der Nullstellung an und bleiben  dort stehen, da. ja. infolge des Abfalles von       HZ    die Segmente o der Bahnen     D,.11    und       Dg11    wieder beiderseits an.     Minuspotential     liegen. Infolge des     Stillstandes    der Wähler  fällt nun in beiden Stationen die     Verzöge-          rungskette        V1    bis     V4        bezw.        Z1    bis     Z4    endgül  tig ab.

   In der Betriebsstelle hat dies nor  malerweise keine Wirkung mehr, in der       Überwachungsstelle    hingegen     wird    über     v3'     und     v,"'    während des Abfalles der Kette  das Prüfrelais     P,.    erregt.

   Sein Kontakt     pr     übernimmt .die weitere     Haltung    des Relais       L.3,    ehe     va'    öffnet, während     pr"    die früher       vorbereitete    Lampe     L3    aufleuchten lässt und  gleichzeitig als     Selbsthaltekontakt    -die  Haltewicklung des     P,:        Relais,    sowie eine  Hupe     H"    anschliesst.

   Durch Drücken des  Knopfes.     Q    bringt der     Überwachungsbeamte     nach     Kenntnisnahme    der     Meldung    das Re-           lais        P,.    zum Abfall, worauf Hupe und  Lampe verschwinden.  



  In der Funktion .des Relais     P,    liegt die  Sicherstellung der     Rückmeldung    begründet.  Es kann offenbar nur ansprechen und eine  Meldung überhaupt. zur Kenntnis bringen,  wenn der Wähler in der     Überwachungsstelle     bei noch angezogenem Relais     V,    in der Null  stellung ankommt.

   Dies ist wiederum, wie  noch gezeigt wird, nur möglich, wenn. die  Wähler synchron gelaufen sind; und wenn  die Wähler synchron gelaufen sind, dann  kann die Impulspause, durch die ein Relais       L;"    ausgewählt wurde, nur von dem ent  sprechenden     Halterelais        H,        verursaeht    wor  den sein, das heisst die Impulspause war eine  betriebsmässig vorgesehene Pause.  



  Wenn die Wähler hingegen ausser Tritt  fallen, geschieht folgendes: Sie bleiben bei  einer Differenz von 1 Schritt sofort stehen,  da A und B dann an gleichen Potentialen  liegen. Es entsteht jetzt beiderseits eine  nicht betriebsmässige Impulspause, durch die  ein willkürliches Relais     La,    vorbereitet und  ein um einen Wählerschritt benachbartes  Halterelais     H,    quittiert wird. Da die Im  pulse aber endgültig aufhören, fällt in die  sem Fall beiderseits die gesamte     Kette    ab,  wobei aber     diel    Wähler sich nicht in der  Nullstellung befinden.

   Erst durch das Ab  fallen des letzten Gliedes V4     bezw.    Z4 wer  den auf beiden Seiten die Wähler über ihren       Unterbrecherkontakt        d""        bezw.        d""    und ohne  damit verbundene Neuerregung der Ketten  selbsttätig in ihre Nullstellung     befördert.          P,.    in der Überwachungsstelle zieht also  nicht an und das vorbereitete     Lampenrelais          L"    ist zudem schon beim Abfall von V4,  also längst bevor der Wähler in der Null  stellung ankam, bereits annulliert worden.  



  In der Betriebsstelle wird durch die  Parallelschaltung der     Kontakte        u..,"    und v4'       bewirkt"dass    bei Abfall der ganzen Kette in  einer Arbeitsstellung des Wählers     D,    eine  Unterbrechung sämtlicher Halterelais, ein  tritt, wodurch die erwähnte eventuell falsche  Quittung von     Hy    rückgängig gemacht und  veranlasst     wird,    dass nach     jedem    Aussertritt-    fallen, nachdem die Wähler selbsttätig über  ihren eigenen     Unterbrecherkontakt    in der  beschriebenen Weise 'nach der Nullstellung  gelangt sind, eine Meldung sämtlicher  Schalterstellungen stattfindet.  



  Bei     Übermittlung    eines Steuerkomman  dos ist in der     Überwachungsstelle        das    Re  lais     U,        über    den Ruhekontakt     ui    des Relais  U angezogen und hält also seine eigenen  Kontakte     ui    und geöffnet. Das Kom  mando     "Ausschaltung"    wird nun beispiels  weise veranlasst durch     Niederdrücken.    des  mit     S_    bezeichneten Steuerschalters.

   Hier  durch wird an dessen     Kontakt        s-.        vorberei-          tenderweise    .das Potential vom Schritt 5 der  Wählerbahn     DTII    weggenommen und durch  seinen zweiten Kontakt das Relais. Z' erregt.  Dadurch legt der Kontakt e" um und ver  anlasst den Start der Synchronwähler von  der     Überwachungsstelle    aus wie     früher        be-          schrieben.    Sobald der Wähler einen     Schritt     gemacht hat, fällt durch Öffnen seines Wel  lenkontaktes     d.,        wo    das Relais E wieder ab.

    Die Wähler laufen (bei noch immer nieder  gehaltenem Steuerschalter     r & )    bis.     zum     Schritt 5, bleiben dort stehen, und die nun wie  der abfallenden beiden     Verzögerungsrelaisket-          ten    V, bis     V.,        bezw.    Z, bis     Z4        veranlaesen    bei       Überlappung    der Kontakte     vi"    .

   und     v3    in  der     Betriebsstelle    die Betätigung des     Ent-          riegelungsrelais        E,.,    gleichzeitig in der     Uber-          wachungsstelle    die     Erregung    des     Relais    U.  Dessen Kontakt     ü    lässt das Relais     U,    ab  fallen, wodurch die     Potentialunterbrechung     am     Schritt.    4 durch     u,'    überbrückt     wird,     so dass die Wähler sofort. wieder weiter  laufen.

   Der Kontakt     2c'    lässt eine     Lampe        A1     aufblinken, die dem Überwachungsbeamten  anzeigt, dass er den Schaltknopf wieder los  lassen kann. Durch den     Weiterlauf    der  Wähler fällt Relais U wieder ab und     U,     zieht wieder an.  



  Bei dem eben beschriebenen     Entriege-          lungsvorgang    ist eine Sicherstellung nicht       notwendig,    da durch den     Entriegelungsvor-          gang    keinesfalls eine     Fehlschaltung    oder  dergleichen bewirkt werden     kann.    Anders  wäre es dagegen, wenn durch die Betätigung      eines andern an die Bahn     DJ    angeschlosse  nen Steuerrelais ein Schalt- oder Steuervor  gang     unmittslbar    aufgelöst werden soll.

   In  diesem Falle wird es notwendig, den Steu  ervorgang auch     -dagegen    sicherzustellen, dass  bei falscher     Einstellung    in beiden Stationen  der Wähler     D,.    und     D,.    eine Fehlschaltung  bewirkt wird. Diese Sicherstellung kann in  der gleichen Weise vorgenommen werden,  wie sie, oben für die     Sicherstellung        des          Rückmeldevorganges        beschriieben    . worden  ist.

   In diesem Falle wird an die Bahn I des  Drehwählers     Dd    in ähnlicher Weise, wie  dies in der     Überwachungsstelle    zur Sicher  stellung     dier    Rückmeldung     vorgesehen,    ist,  ein     Prüfrelais.    angeschlossen, das bewirkt,       dass:    beim Durchlauf der Wähler und bei  dem vorübergehenden Anhalten der Strom  kreis für die Schaltrelais nur     vorbereitet,     aber erst dann zum Ansprechen kommen  kann, wenn das Prüfrelais nach Durchlauf  der Wähler festgestellt hat,     dass    sich die  Wähler in Gleichlauf befanden.

   Bei dem       beschriebenen        Ausführungsbeispiel    ist ein       21-teiliger    Drehwähler vorgesehen. In     glei-          .cher    Weise können natürlich für kleinere  Anlagen kleinere     Drehwähler    und für       grössere    entsprechend grosse     bezw.    Hebe  drehwähler oder mehrere zusammenarbei  tende Wähler treten. Ebenso     können    als  Auswahlmittel auch gleichlaufende     Relais-          ketten        vorgesehen    werden.

   Die     Einrichtung     ist sowohl für den Verkehr zweier, als auch  für den Verkehr mehrerer     .Stationen    unter  einander geeignet. Die     beschriebene    und in  .der Zeichnung     dargestellte        Art,der        Anschal-          tung    der beiden Stromquellen     Ba,        und        Bv    hat  den Vorteil,     dass    eine Entladung der Bat  terien nicht     eintreten    kann, da.

   diese im  Ruhezustand nicht gegeneinander geschaltet,       sondern    durch die Leitung 1 nur mit einem  ihrer gleichnamigen Pole miteinander ver  bunden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Fernsteuerung von be weglichen Organen, insbesondere von Schal- tern elektrischer Energieverteilungsanlagen., und zur Fernmeldung ihrer Stellung mit elektromagnetisch angetriebenen sich gegen seitig synchron steuernden Verteilereinrich tungen in den beteiligten.
    Stationen, dadurch gekennzeichnet, dass diese nur durch eine einzige Doppelleitung miteinander verbun den sind, über welche die Weiterschaltung von Schrittschaltwerken, die Übertragung der Steuervorgänge und auch die Stellungs meldungen der beweglichen Organe erfolgen. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da duroh gekennzeichnet, dass( mehrere Über tragungsvorgänge während eines Umlau fes der Verteilereinrichtung ausführbar sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausführung der Meldungen eine galvanische Verbindung zwischen ,den beiden an dem jeweiligen Meldevor gang beteiligten Schaltmitteln nicht be steht. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Aussertrittfallen ,der Verteilereinrichtung die beiden Ver teilereinrichtungen selbsttätig wieder in Gleichstellung versetzt werden. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass bei Aussertrittfallen .der Verteilereinrichtungen die Kontrolle aller Schalterstellungen angereizt wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Aussertrittfallen in allen beteiligten Stationen durch eine Kette von Verzögerungsrelais. festgestellt wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadureh ge kennzeichnet, -dass an -der dem jeweiligen Schalt- oder Meldevorgang zugeordneten Stelle die Verteilereinrichtungen vorüber gehend zum Stillstand gebracht werden. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>6,</B> dadurch ge- kennzeichnet, dass während dieser Pause die Meldungen über Schaltvorgänge am Betriebsort quittiert werden und am Steuerort lediglich der Stromkreis für die entsprechenden Anzeigeorgane vorberei tet wird. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die eigentlichen Emp fangsorgane in den jeweiligen Empfangs stellen nur dann zum Ansprechen kom- rnen können, wenn die Verteilereinrich- tungen wenigstens eine bestimmte An zahl von Schritten ausgeführt haben. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass in deren Ruhe- und in deren Arbeitszustand die in den beteilig ten Stationen vorgesehenen Stromquellen nur mit einem gleichnamigen Pol ver bunden sind.
CH172180D 1932-01-22 1933-01-23 Einrichtung zur Fernsteuerung von beweglichen Organen und zur Fernmeldung ihrer Stellung. CH172180A (de)

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