CH172201A - Verfahren zur Wiedergewinnung von spitzenlosen oder flache Scheitel aufweisenden Kolben durchgebrannter elektrischer Glühlampen. - Google Patents

Verfahren zur Wiedergewinnung von spitzenlosen oder flache Scheitel aufweisenden Kolben durchgebrannter elektrischer Glühlampen.

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CH172201A
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Inc Electric Lamp Pate Company
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Electric Lamp Patents Company
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


  Verfahren zur     Wiedergewinnung    von spitzenlosen oder lache Scheitel aufweisenden       Kolben    durchgebrannter elektrischer Glühlampen.    Ist der Glühfaden einer elektrischen  Lampe     gebrochen        bezw.    durchgebrannt, so ist  die Lampe nicht mehr     verwendungsfähig,    es  sei denn, dass der Glühfaden wieder ersetzt  wird. Bisher hat es nur einige noch recht  unentwickelte Verfahren zur Wiederherstel  lung durchgebrannter Lampen begeben; die  Mehrzahl aller durchgebrannten Lampen  wurde daher weggeworfen. Dies ist natürlich  eine durchaus unnötige     Verschwendung,    da  eine Beschädigung des Glühfadens in keiner  Weise den Glaskolben beeinträchtigt.  



  Bei bereits     bekannten    Verfahren, um  durchgebrannte elektrische Lampen neu zu  füllen oder zu     erneuern,    wird der Glaskolben  geöffnet und ein -neuer Glühfaden eingesetzt  oder es wird der     Kolben    am Kolbenhals     ab-          gesehnit:ten,    ein neuer Glühfaden eingeführt       mid        der    Glaskolben dann wieder     zubeschmol-          zen.    Diese Verfahren sind jedoch nur be  schränkt anwendbar, und zwar nur auf so  benannte Glühlampen mit Spitzen, bei denen  die Luft an ihrem     obern    spitzen Ende abge-    saugt wird;

   denn wenn man die bekannten  Verfahren bei solchen Lampen anwenden  wollte, die an ihrem untern Ende entlüftet  werden, so ist es jeweils nötig, zu diesem  Zwecke in den Kolben ein Röhrchen einzu  schmelzen. Diese     Verfahren    sind sehr um  ständlich; die darnach wiedergewonnenen  Glühlampen sind als Zweitfabrikat erkenn  bar; denn ihr Aussehen kennzeichnet sie als  gebrauchte und wieder hergestellte Lampen.  



  Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren  zur     Wiedergewinnung    von spitzenlosen oder  flache Scheitel aufweisenden Kolben durch  gebrannter     elektrischer    Glühlampen. Dieses  Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dass  vom Kolben .derjenige Teil des Kolbenhalses       abgetrennt    wird, .der den im Innern des Kol  benkörpers liebenden Fadenträger hält, wäh  rend der Kolbenkörper selbst unverändert  beibehalten wird, dass anschliessend .der Trä  ger des durchgebrannten Fadens entfernt und  ein neuer Träger in den Kolbenkörper einge  setzt wird, worauf der     Aals    des Kolbens ge-      schlossen und mit dem Tellerfüsschen des  Fadenträgers unter der Einwirkung der  Hitze und :

  des Druckes von Flammen ver  schmolzen wird, die nahe am Ende des Kol  benhalses gegen diesen gerichtet werden, um  dann schliesslich den Kolben durch .das Ende       seines    Halsteils zu evakuieren.  



  Bei der Wiedergewinnung der Glas  kolben     durchgebrannter    Lampen ist man be  strebt, diese Kolben in einem solchen Zu  stand wiederzugewinnen,     dass    sie ohne wei  teres bei der Herstellung von neuen Lampen,  die im wesentlichen dem Erstfabrikat genau  entsprechen sollen, zur Verarbeitung kommen  können.     Bei    dem neuen Verfahren wird  zweckmässig :die     .durchgebrannte    Lampe zu  nächst     auseinandergenommen,    indem zuerst  .der Sockel und darnach das alte     firaggestell     entfernt werden. Hierbei sollte natürlich von  dem Kolbenhals soviel übrig' bleiben, dass der  neue Fadenträger richtig eingeschmolzen wer  den kann.

   Kommen Lampen zur Verarbeitung,  die einen hinreichend langen Halsteil besit  zen, so kann das Verfahren auch so durch  geführt werden, dass der Sockel nicht erst in  der     nachstehend        beschriebenen    Weise ent  fernt wird. Der wiedergewonnene Glaskolben  sollte nicht nur einen zur Aufnahme des       ueuen    Fadenträgers hinreichend langen Hals  teil aufweisen, sondern dieser Halsteil sollte  auch so gross und so geformt sein, dass er  den Fadenträger richtig aufnehmen kann;  ausserdem sollte der Halsteil noch soviel  Glasmasse besitzen,     dass    er eine     gute    Schmelz  verbindung für das neue Traggestell herzu  stellen erlaubt.  



  Bei der - Verarbeitung von Lampen mit  kurzen Hälsen ist es bei dem neuen Ver  fahren zweckmässig, dass auch ein Teil     des     unter dem Sockel liegenden Kolbenhalses  wiedergewonnen wird, so     dass    genügend Glas  masse vorhanden ist, um das neue Trag  gestell verschmelzen und     befestigen    zu kön  nen. Deswegen wird zweckmässig zunächst       .der    Sockel entfernt     und    anschliessend der  Glaskolben unterhalb des     Sockelteils    derart  abgeschnitten, dass der alte Fadenträger ent  fernt werden kann. Diese Massnahme kann    in verschiedener Weise durchgeführt werden,  wie     nahstehend    im einzelnen dargelegt wer  den wird.

   Erfolgt das     Abschneiden    des Hals  teils mit einer Flamme, die das Glas plastisch  macht, so kann der     Entlüftungsstutzen    des  Glaskolbens zunächst abgebrochen werden,  um zu verhindern, dass :der heisse Halsteil zu  sammenfällt oder sich nach innen durchbiegt.

    Unter Umständen ist es auch wünschenswert  oder notwendig, den Sockelteil des Kolbens  etwas in die Länge zu ziehen; der Kolben  hals wird daher zweckmässig während des       Erhitzens    und während er weich ist,,     ge-          streckt.    Auf diese Weise kann der Kolbenhals  etwas in die Länge gezogen werden, wodurch  .das     Abschneiden    infolge des     Dünnerwerdens     der Glaswandung am Kolbenhals erleichtert       wird.    Vielfach ist es zweckmässig, das Ab  schneiden mit einer heisseren     Flamme    zu be  wirken als -das Strecken; denn in diesem  Falle wickelt sich der     Sohneidvorgang     rascher und sauberer ab.

   Ferner wird zweck  mässig ein Luftstrom von aussen gegen den  heissen Kolbenhals geblasen, um zu verhin  dern, dass er nach innen     zusammenfällt,    und  um ihn in nie zur Aufnahme des neuen  Fadenträgers erforderliche Form zu bringen.  Irgendeine     weitere    Formung des Kolbens ist  dann nicht mehr nötig.  



  Schliesslich kann ein neuer     Fadenträger     in den wiedergewonnenen Glaskolben einge  schmolzen werden. Hierzu .sollte der Faden  träger im Innern des Kolbens zunächst in  die richtige     Stellung    gebracht und dann  durch eine neuerliche Flammeneinwirkung  mit dem Kolbenhals verschmolzen werden.  Anschliessend kann die Lampe entlüftet und       zugeschmolzen    werden. Schliesslich kann ein  neuer Sockel an der Lampe angebracht wer  den.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt beispiels  weise eine Ausführungsform einer Einrich  tung zur Durchführung des Verfahrens;     nebst     einer Detailvariante.  



       Fig.    1 zeigt einen Arbeitstisch, auf wel  chem die Sockelteile der elektrischen Lampe  erhitzt werden, um den Sockel entfernen zu  können; in           Fig.    ? ist     schaubildlich    eine zur Ent  fernung der Sockel bestimmte Klemmvor  richtung veranschaulicht; in       Fig.    3 ist in grösserem     D1assstabe    und  schaubildlich ein Teil     eles    Arbeitstisches nach       Fig.    1 dargestellt;

         Fig.    4 veranschaulicht das Peinigen des       Sockelteils    eines Lampenkolbens; in       Fig.    5 ist schaubildlich eine Einrichtung       veranschaulicht,    mit. deren Hilfe das Ent  lüftungsröhrchen abgebrochen werden. kann;  in       Fig.        Ei    ist eine Einrichtung zum Vorwär  men der Lampenkolben veranschaulicht;

         Fig.    7     zeigt    den Arbeitstisch, auf. wel  chem die Fadenträger aus dem Kolben ent  fernt werden, im     Grundriss    ; in       Fig.    8 ist in grösserem     Massstahe    und  schaubildlich ein Teil des Arbeitstisches nach       Fig.    7 dargestellt;       Fig.    9 zeigt die     a.n    den     Arbeitsplätzen    b       und    c des Tisches nach     Fig.    7 vorgesehene  Einrichtung       Fig.    10 zeigt eine solche     Einrichtung;    in  ihrer Stellung auf dem Arbeitsplatz d;

         Fig.    11 zeigt die     Stellung    der Einrich  tung auf ihrem Wege vom Arbeitsplatz d  zum Arbeitsplatz e; in       Fig.    12: ist. ein senkrechter     Längsschnitt     durch die Einrichtung bei derjenigen Stel  lung veranschaulicht, die sie auf dem Ar  beitsplatz e einnimmt; in       Fig.        13,    14 und 15 sind die einzelnen sich  in der Stellung e abspielenden     Arbeitsvor-          gänge    veranschaulicht; in .den       Fig.    1,6 und 17 ist eine Variante des       Verfahrens    zur Entfernung des Fadenträgers  aus dem Lampenkolben veranschaulicht;

   in       Fig.    18 ist ein Arbeitstisch im     Grundriss     dargestellt, auf dem das Aufwehen     bezw.     Neuformen der     Glaskolben        durchgeführt     wird; in       Fig.    19 ist in grösserem     Massstabe    und  schaubildlich ein Teil des     Arbeitstisches    nach       Fig.    18 veranschaulicht; :die       Fig.    20, 21 und 22 veranschaulichen die  Arbeiten, die auf dem Arbeitstisch nach         Fig.    18 an dem Glaskolben durchgeführt  werden;

         Fig.    23 zeigt die Einrichtungen auf einem  Arbeitsplatz, auf welchem der Fadenträger  aus dem Lampenkolben entfernt wird. Der  Arbeitsplatz entspricht .dem Platz e der       Fig.    7; in den       Fig    24, 25 und 26 sind den Verfahrens  abschnitten nach :den     Fig.    9, 10 und 11 ähn  liche Arbeitsvorgänge veranschaulicht;       Fig.    27 zeigt den     Arbeitsvorgang,    wie  er sich auf dem in     Fig.    23 veranschaulich  ten Arbeitsplatz abspielt; in den       Fig.    28, 29 und 30 sind die auf dem Ar  beitsplatz nach     Fig.    23 veranschaulichten  Verfahrensmassnahmen dargestellt;

         Fig.    31 zeigt     -das    Endergebnis eines etwas  abgeänderten Verfahrens; .die       Fig.    32 und 33 zeigen zwei verschiedene  Glaskolben, die nach dem neuen Verfahren  wiedergewonnen werden können;       Fig.    34 zeigt im Grundriss einen Arbeits  tisch zum Ausführen von Schmelzoperatio  nen; in den       Fig.    35 bis 38 sind die Glaskolben in  ihren verschiedenen Stellungen auf     den'Ar-          beitsplätzen   <I>a, b</I> bis     e,   <I>d</I> und e der     Fig.    34  veranschaulicht.  



  Ähnliche     -Seitenansichten    sind in den       Fig.    39 und 40 dargestellt, in .denen -der Kol  ben auf seinem Wege zwischen den Arbeits  plätzen e und     f        bezw.    den Plätzen     g    und     h     dargestellt ist.  



  Die     Fig.    41 zeigt einen Kolben in Sei  tenansicht mit eingeschmolzenem Faden  träger nach     Beendigung    der in .den     Fig.    3-5  bis 40 veranschaulichten Verfahrensmassnah  men; in       Fig.    42 ist eine fertige, nach dem neuen  Verfahren wiedergewonnene Lampe veran  schaulicht.  



  Wie bereits ausgeführt worden ist, kann  das neue Verfahren bei einigen     Lampentypen     durchgeführt werden, ohne     dass    .der Sockel  vom Hals :des Kolbens entfernt zu werden  braucht. Diese Verfahrensmassnahme ist nur  bei einigen Lampenarten unbedingt erforder  lich. Sie wird     aber    zweckmässig     doch.    bei der      Verarbeitung sämtlicher Lampentypen ange  wendet. Bei der nachstehend     besch,-iebenen     Ausführungsform des neuen Verfahrens ist  daher dieser Verfahrensschritt mit vorge  sehen.

   Auf der Zeichnung sind -zur Verdeut  lichung der Erfindung auch einige der Ein  richtungen mit veranschaulicht worden, die  bei Durchführung des neuen Verfahrens  zweckmässig Anwendung     finden.    Selbstver  ständlich ist diese Erfindung aber nicht auf  die Anwendung dieser     Einrichtungen    be  schränkt.  



  Die erste     Verfahrensmassnahme    besteht  aus der Entfernung des Sockels 10 vom  Hals des Kolbens 12 einer durchgebrannten  Lampe. Zu diesem Zweck wird der Sockel  erhitzt, um das zwischen ihm und dem Lam  pensockel befindliche     Bindemittel    zu lösen.  Zweckmässig findet hierzu ein     Arbeitstisch     14 Anwendung, der mehrere nach aussen ge  richtete Träger 16 besitzt. Der eine Arm des  Trägers besitzt eine Haltevorrichtung 18 zur  Aufnahme des Sockels 10. In dem andern  Trägerarm ist eine Stange 20 gelagert, die  unter der Einwirkung einer Feder 22 steht       und    "die eingespannte Lampe in ihrer obern  Stellung festhält, in der der Sockel in dem  Halter 18 ruht.

   Die Lampen werden beim  Punkt      < 4    in den Arbeitstisch eingespannt.  Von dieser Stelle aus werden sie an einer  Reihe von     Heizflammen    entlanggeführt, die  aus Gasbrennern 24 austreten. An der Stelle  B werden die Lampen dann :dem     Arbeitstisch          wieder    entnommen.  



  Die auf diese     Weise        erhitzten    Sockel kön  nen in irgendeiner beliebigen Weise von der  Lampe     entfernt    werden, beispielsweise     mit-          telst    .der in     Fig.    2 veranschaulichten Klemm  vorrichtung. Diese Vorrichtung     besteht    aus  einem Ständer 26, an dem eine feste Klemm  backe 28 und eine schwenkbare Backe 30 be  festigt ist. Ein Fusshebel 32 und eine Ver  bindungsstange 34 dienen dazu, die schwenk  bare Klemmbacke gegen die feste Backe zu  pressen und zwischen den beiden den Sockel  teil einer Lampe einzuklemmen. Wird der  Sockel so festgehalten, so kann der Glaskol  ben leicht vom Sockel entfernt werden.

   Der    Sockelteil 35 des Kolbens wird dann zweck  mässig gereinigt, zum     Beispiel    mit einer  Scheibe 36, um -das Bindemittel vollständig  von .dem Glaskolben zu entfernen;     flenn     dieses Bindemittel würde sonst die nachste  hend beschriebene Behandlung :stören.  



  Um zu verhindern, dass der Glaskolben  bei der nachstehend noch im einzelnen be  schriebenen Wärmebehandlung nach innen  zusammenfällt, muss zunächst das in dem  Kolben vorhandene Vakuum beseitigt wer  den. Zu diesem Zweck wird die Schmelz  spitze 38 mittelst der in     Fig.    5     veranschau-          lichten    Einrichtung weggebrochen. Diese Ein  richtung besitzt eine feste Backe 40, die mit  einer um den Zapfen 44 schwenkbaren Backe  42 zusammenwirkt. Die Spitze     bezw.    das  Röhrchen 38 wird zwischen die beiden     Bak-          ken    gebracht und dann der Hebel 46 nach  unten bewegt. Hierbei wird die Spitze ab  gebrochen, so dass die Luft in den Glas  kolben eindringen kann.

   Die Kolben werden  anschliessend in einen     Vorwäriner    gebracht,  der aus einer Haube 48     (Fig.    6)     besteht.    In  dieser Haube sind unterhalb der zur Auf  nahme der Glaskolben bestimmten     bffnungen     Flammen 50 vorgesehen. Die Haube kann  mit Hilfe von Handgriffen 52 gedreht wer  den, um     nacheinander    die     angewärmten,Glas-          kolben    dem Arbeiter zuzuführen. Auf diese  Weise werden .die Kolben für die folgenden  Verfahrensmassnahmen vorbehandelt.  



  Der Sockelteil 35 des Kolbens wird nun  mehr erhitzt, und zwar zu dem Zweck, er  stens den Kolbenhals durch Strecken etwas  zu verlängern und. zweitens den Teil abzu  schneiden, .der den im Innern des Kolbens  liegenden Träger 54 hält. Diese Vorgänge  werden am besten bei der     Beschreibung    .des       Apparateteils    erörtert, mit dessen Hilfe die  ser Verfahrensschritt .durchgeführt wird. Der  in     Fig.    7 und 8 veranschaulichte Arbeitstisch  besteht     aus    zwei Platten 56, die um eine  en rechte Achse umlaufen     und    trägt sechs  s<U>k</U>  rohrförmige Achsen 58     (Fig.    12). Jede dieser  Achsen trägt einen Querarm 60, auf dem ein  Paar senkrechte Stangen 6 2 vorgesehen  sind.

   Diese Stangen tragen Greifer oder der-      gleichen     (i4,        inii    denen der     Glaskolben    unter  stützt wird. Der     Ti-ch    wird     absatzwei,e    in  Richtung des in     Fig.    7     eingezeichneten    Pfeils       ;edreht,    und zwar ,jeweils um den Abstand  benachbarter Arbeitsplätze. Ein mit Seil  scheiben 68     zusammenwirkender    Riemen 66  bewirkt die     ununterbrochene        Drehung    der       rohrförmigen    Achsen 58, sowie der von den  Halteklammern 64 getragenen Glaskolben.

    Die in     deni        Vorw        ärmer    50 behandelten Glas  kolben werden beim Arbeitsplatz a der     ;Ja-          schine    nach     Fig.    7 folgendermassen einge  spannt     :,    der Glaskolben wird soweit abge  senkt, his er auf den Haltegliedern 64 auf  ruht ;

       die    Zuführungsdrähte 70 werden dann       zwischen    eine schwenkbare     Klemmplatte        72     und einen     abgeflaeliten    Teil- eines Rohres     "74          eingeklemmt,    das .sich nach unten und durch  die Rohrachse 58 hindurch     erstreckt.    Das  Rohr 74 ist innerhalb der Rohrachse 58 ver  schiebbar;

       sein    Gewicht übt auf den im  Innern des Kolbens eingeschlossenen Faden  träger     einen        Zu-:        aus.    da das Rohr auf den       Arbeitsplätzen    a,     b    und     c    an seinem untern  Ende 76 nicht unterstützt 1-4.  



  Die     erste    Drehung des Arbeitstisches  bringt .den     CT'Iaskolben        voni    Arbeitsplatz     cc     auf den Platz     b    ; hier werden mittelst eines  Gasbrenners 78     mehrere    Flammen leicht  gegen den     Sockelteil    35 geblasen, und zwar  in einer Zone von hinreichender Breite. Die       Flammenhitze    wird über die ganze Zone  gleichmässig verteilt, da der Kolben sich  ständig dreht. Die nächste Bewegung des  Arbeitstisches führt den Kolben zum Ar  beitsplatz c, an dem ein ähnlicher Brenner  80 .die Erwärmung des Glaskolbens fortsetzt.

    An den Arbeitsplätzen     b    und c spielt sich  also eine     Vorwärmung    ab, die das Glas nicht  so weit erweicht, dass das Rohr 74 nach unten  fallen könnte. Auf dem Arbeitsplatz d liegt  der Kopf 76 des Rohres 74 unmittelbar über  dem höchsten Teil 82 einer     Nockenbalin    84.  Die Erhitzung des Glases auf diesem Arbeits  platz mit Hilfe einer grossen Anzahl von  Brennern erweicht das Glas .derart, dass das  Rohr bis auf den     Noekenansatz    82 herunter  fällt; dies hat zur Folge, dass der Halsteil         :35    des Glaskolbens bei 8 7 gestreckt und die       erhitzte    Zone des Glase; erheblich     verbreitert     wird.

   Bei der nächsten Drehbewegung des       Arbeitstisches    fällt das untere Kopfende 76  des Rohres auf einen niedrigeren Teil 88 der       Nockenbahn,    so dass     de:-        Sockelteil    des Kol  bens noch weiter gestreckt wird, wie dies bei  90 veranschaulicht ist. Verlässt der Kolben  den Arbeitsplatz d, so ist der erweichte und  gestreckte Teil 90 des Kolbens verhältnis  mässig dünn; es wird daher im Innern     des     Glaskolbens ein     leichter    Luftüberdruck er  zeugt, um zu verhindern,     dass    diese dünne  Wandung nach innen zusammenfällt, und  um zu erreichen, dass sie sich sogar etwas  nach aussen wölbt.

   Das obere Ende des Roh  res 74 -reift über das abgebrochene Ent  lüftungsröhrchen     38    des Kolbens: während  der Kolben vom Arbeitsplatz d zum Arbeits  platz e übergeführt wird     (Fig.    11), wird  Druckluft von einem     Verteilungskanal    92  aus     rl.em    Rohr zugeführt, und zwar mit  Hilfe einer grösseren Zahl verhältnismässig  kleiner Öffnungen 94, die nacheinander bei  der Verschiebung des Rohres 74 mit diesem  in Deckung kommen.  



  Ist der Arbeitsplatz e erreicht, so werden  mehrere feine und heisse Flammen, die von  einander     gegenüberliegenden    Brennern 96 aus  gehen.     gegen    die verhältnismässig dünne, er  weichte Zone 90 des Glaskolbens gerichtet.  Gleichzeitig kommt das Rohr mit einem wei  ten     Luftzuführungsrohr    98 in     Verbindung.     Die auf die schon erhitzte Zone einwirken  den scharfen     Fia.mmen    trennen oder schneiden  .den Glaskolben auf, .so dass der Teil gelöst  wird, der den Fadenträger 54 enthält.

   Wäh  rend     dieses    Vorganges wird     innerhalb    des  Kolbens mittelst der durch die Zuführung  98 eingeleiteten Luft ein Überdruck erzeugt,  der dazu dient, das     abgeschnittene    Ende     .des     Kolbens nach aussen zu drücken.     -Diese    Vor  gänge sind     insbesondere    in den     Fig.    13, 14  und 15     verau:schaulicht.        Fig.    13 stellt den  Kolben bei seiner Ankunft auf dem Arbeits  platze e     dar;

          Fig.        1.1    zeigt die     Schneid-          ein    der Flammen und die     Richtwirkung     des Luftdruckes. Aus     Fig.    15 ist erkennbar,      wie das Kolbenende. im Anschluss an den       Schneidvorgang    glühend gemacht und abge  rundet. wird. Durch diese Verfahrensmass  nahmen ist die     Schulter    x des Glaskolbens       (Fig.    1.3) beseitigt worden und ausserdem ist  der     Sockelteil    35 des Kolbens etwas in die  Länge gezogen worden.

   Schliesslich ist das  offene Ende -des Kolbens so     gestaltet    worden,  dass es einen neuen Fadenträger aufnehmen  kann und sich sicher mit -diesem verschmelzen,  lässt.  



  Bei dem nächsten Schritt des Arbeits  tisches fällt dass Rohr 74 von der     Nockenbahn     84 herunter, so     da.ss    der Fadenträger vollends  von dem Kolben entfernt wird. Auf dem  Arbeitsplatz f werden der Kolben und der       alt-,    Fadenträger entfernt, so dass die Einrich  tung auf dem Arbeitsplatz a einen neuen  Glaskolben aufnehmen kann.  



  Im allgemeinen genügt die oben beschrie  bene     Verfahrensweise,    um die Kolben so zu  gestalten,     da.ss    sie neue Fadenträger aufzu  nehmen vermögen; hin und wieder wird sich  jedoch darunter ein Kolben befinden, dessen  Halsteil nicht stark genug     aufgeweitet    wor  den ist, um einen neuen Fadenträger aufzu  nehmen, wie dies beispielsweise bei dem in       Fig.    20 veranschaulichten Kolben der Fall  ist. Ein solcher Kolbenhals muss nachge  formt werden, um den erwähnten Mangel zu  beseitigen. Das Verfahren ist natürlich auch  durchführbar, wenn der Kolben. lediglich im  Bereiche des Sockelteils 35 aufgetrennt wird,  ohne     dass    ein besonderer Luftdruck zur An  wendung kommt.

   Es muss dann dem Trenn  vorgang eine Neuformung des geöffneten       Kolbenhalses    folgen, damit ein neuer Faden  träger eingeführt werden kann. Dass Auf  trennen des Kolbenhalses kann durch       Sehneidflammen    oder dergleichen in der in  den     Fig.    16 und 17 veranschaulichten Weise  erfolgen.

   Bei dieser Einrichtung wird .der  Sockelteil 35 des Kolbens längs einer Linie  100 mittelst eines     Diamantes    101 abgeschnit  ten.     Anschliessend    wird der     Kolben    längs  dieser     Schnittlinie    beispielsweise     mittelst     eines elektrisch beheizten Drahtes 103 er-         hitzt,    um von dein Kolben den Teil abzu  schneiden oder     wegzubrechen,    der den Faden-   träger hält. Der so vorbehandelte Kolben be  sitzt etwa die in     Fig.    20 veranschaulichte  Gestalt.  



  In den     Fig.    18 bis     2:),    sind diejenigen Ver  fahrensvorgänge veranschaulicht, die dazu       .dienen,    den offenen Halsteil der Kolben neu  zu formen     bezw.    zu weiten, so dass in die  Kolben neue Fadenträger eingeführt werden  können. Diese Verfahrensmassnahmen wer  den zweckmässig auf einem     Arbeitstisch    105  ausgeführt, der mit Einrichtungen, beispiels  weise einem Riemen 107 und Trägern 109       ausgerüstet        ist,    die dazu dienen, mehrere Glas  kolben mit nach oben gerichteten offenen Hals  teilen aufzunehmen und in -Umlauf zu setzen.

    Der Arbeitstisch wird absatzweise gedreht,       so,dass    die Kolben nacheinander den verschie  denen Arbeitsplätzen a bis     g    zugeführt wer  den. Beim     Arbeitsplatz    a     werden,die    Kolben  in die Maschine eingespannt und auf dem  Arbeitsplatz     g    werden sie der Maschine wie  der entnommen. An den Arbeitsplätzen     h     und c wird der mit schulterartigen An  sätzen versehene Halsteil 110 des     Kolbens     mit Hilfe von Brennern<B>111</B> erhitzt.

   Anden  Arbeitsplätzen d und e sind     Form-#verkzeu     112 vorgesehen, die in das Innere der Kolben  hineinragen und gegen die Wandung des  Kolbenhalses derart gedrückt werden, dass  diese Wandung bei der Drehung des Kol  bens nach aussen gepresst wird. Auf diesen  Arbeitsplätzen sind Brenner 113 vorgesehen.  Die Formwerkzeuge 112 werden immer wei  ter nach aussen bewegt, -so     .dass    allmählich  die     Kolbenhälse    neu geformt werden, wie  dies aus den     Fig.    20, 21 und 22 zu     erkennen     ist. Das auf dem Arbeitsplatz d verwendete  Werkzeug dient zur     Vorformung,    während  das auf dem Arbeitsplatz e     vorgesehene     Werkzeug die Fertigformung bewirkt.

   Wie  aus     Fig.    1.9 zu erkennen ist,     erhalten    die  Werkzeuge ihre verschiedenen Bewegungen  selbsttätig und im gleichen Arbeitstakt mit  der Bewegung des Arbeitstisches, und zwar  mittelst     Nockenscheiben    114 und 115, die  mit entsprechenden Hebeln     zusammenwirken.              Das    Ergebnis dieser Arbeitsvorgänge ist in       Fig.    22 veranschaulicht: der hier     dargestellte     Glaskolben besitzt einen     Halsteil,    der so ge  formt     ist..dass    er einen neuen Fadenträger  aufnehmen kann.  



       Selbstverständlich    ist das beschriebene Ver  fahren anwendbar auf Kolben der verschie  densten Form und Grösse, beispielsweise so  wohl auf Kolben 117     (Fig.    32), als auch auf  Kolben     l.19        (Fig.    33). Der     ersterwähnte     Kolben besitzt einen verhältnismässig langen  Halsteil, während der letztgenannte Kolben  einen sehr kurzen Hals hat. Der erste Kol  ben kann in verschiedener Weise behandelt  werden, selbst ohne den     Sockel    1.21 zu ent  fernen; es wird in diesem Falle der     Halsteil     bei     1?3    abgeschnitten.

   Der     übrigbleibende     Glaskolben kann dann ähnlich behandelt wer  den wie der in     Fig.    12 veranschaulichte Kol  ben, und zwar so, wie dies im nachstehenden  beschrieben wird. Bei der     Verarbeitung    des  Kolbens 119 hingegen muss der Kolben dicht  neben der Stelle<B>12.5</B>     aufgeschnitten    werden,  an welcher der Fadenträger mit dem Kolben  hals verschmolzen ist. Der Halsteil muss dann  so gestreckt werden, dass seine Länge im we  sentlichen der des ursprünglichen Glaskolbens  entspricht. Dies erfordert eine besondere     Be-          handlung    entsprechend der nachstehend be  schriebenen     Ausführungsform    des neuen Ver  fahrens.

   Bei dieser Ausführungsform werden       heissere    und .schmälere Flammen benutzt, um  den     Schneidvorgang    zu bewerkstelligen als  sie während des     Streckens    des Halses zur  Anwendung gelangen. Die einzelnen Ver  fahrensabschnitte und ein Teil .der hierzu  benötigten Einrichtung     sind    in den     Fig.    23  bis 30 veranschaulicht.  



  Die Behandlung erfolgt zweckmässig auf  einem Arbeitstisch, der ähnlich ausgebildet  ist wie der in     Fig.    7     dargestellte    Arbeits  tisch. Die an .den Arbeitsplätzen<I>a,</I>     h,   <I>e, d</I>  und f     durchgeführten    Massnahmen sind die  selben wie sie oben mit Bezug auf     Fig.    7  beschrieben worden sind. Die in .den     Fig.    24,  25 und 26 dargestellten Verfahrensschritte  sind dieselben wie die in den     Fig.    9, 10  und 1.1 veranschaulichten Massnahmen.

   Der    Halsteil .des Kolbens wird auf .den Arbeits  plätzen b' und     ca'    vorgewärmt und     aiü    dem  Arbeitsplatz d' bei weiterer Erwärmung     ge-          streckt.    Der Streckvorgang wird fortgesetzt,  während sich der Glaskolben zum Arbeits  platz e' bewegt     (Fig.    2,6 und 27 ). Dieser  Vorgang ist in     Fig.    26 veranschaulicht. Am  Arbeitsplatz e' sind einander gegenüber  liegende Brenner vorgesehen, von denen jeder  eine Mehrzahl abwechselnd     angeordneter     Düsen<B>127</B> und 129 besitzt, die aus einem  Rohr 131 mit Gas gespeist werden. Die       Brennerdüsen    127 entsprechen den Brenner  düsen des Arbeitsplatzes d'.

   Ihre Aufgabe  besteht darin, den Kolbenhals während des       Aufschneidens    und     Abrundens    heiss und form  bar zu halten. Die     Brennerdüsen    129 sind  erheblich feiner und auf einen Punkt -des  Kolbenhalses gerichtet, der dicht     neben    der  jenigen Stelle liegt, an welcher der in dem  Kolben liegende Fadenträger 132 einge  schmolzen ist. Diese Brenner werden ausser  dem aus einer Leitung 133, die     hinter    dem  Rohr<B>1.31</B> liegt, mit Sauerstoff versorgt.  Sämtliche Brenner werden für gewöhnlich  aus der Leitung<B>131</B> gespeist. Die Sauerstoff  zufuhr aus der Leitung 133. wird nur wäh  rend des     Schneidvorganges        freigegeben.     



  Die sich auf dem Arbeitsplatz e'     (Fig.    26  und 27)     abspielenden    Vorgänge sind in den       Fig.    28, 29 und 30 veranschaulicht. Der  Kolben mit gestrecktem     Halsteil    90' erreicht  den Arbeitsplatz e' in dem in     Fig.    28 ver  anschaulichten Zustand. Die Flammen 127  und 129     beaufschlagen    den Kolben. Den  Flammen 129 wird Sauerstoff zugeleitet, so  dass eine Mehrzahl heisser nadelartiger Flam  men entsteht, die die Kolbenwandung rasch  durchschneiden. Die Sauerstoffzufuhr wird  anschliessend unterbrochen; sämtliche Bren  ner werden nur verhältnismässig schwach be  trieben, so dass nur leichte     Glühflammen    ent  stehen.

   Während dieser Vorgänge wird .dem  Kolben .durch das Rohr 98' in der weiter  oben beschriebenen Weise Luft zugeführt.  Der auf diese Weise innerhalb des Glas  kolbens erzeugte Luftdruck .drückt die Hals  wandung nach     aussen,    wie dies in     ilen        Fig.    29      und 30 dargestellt ist; während     ;leg    Glüh  vorganges kann daher das weggeschnittene  Ende des Kolbens etwas -dicker     werden    und  die in     Fig.    30 gezeigte Form annehmen. Der  so erzeugte Kolbenhals ist lang und weit  genug, um einen neuen Fadenträger aufzu  nehmen.

   In     Fig.    30 ist diejenige Form des  Kolbenhalses     veranschaulicht,    die entstehen  würde, wenn im     Innein    des Kolbens kein  Überdruck erzeugt würde. Die verhältnis  mässig enge, durch den nach innen ragenden  Halsteil 135     (Fig.    31) gebildete Öffnung       müsste    geweitet werden, bevor ein neuer Fa  denträger eingeführt werden könnte; bei der  weiter oben beschriebenen Verfahrensweise  verbleibt der Halsteil 137 jedoch in der für  die weitere Verarbeitung günstigen Lage.  



  Wie bereits hervorgehoben worden ist,  kann man mit dem beschriebenen Verfahren  eine Lampe erzeugen, die nahezu     vollständig     mit der ursprünglichen Lampe     tiberPiristimmt     und auch im wesentlichen die gleiche Länge  besitzt     wie    diese Lampe.  



  Vorstehend ist derjenige Teil des neuen  Verfahrens beschrieben worden, durch den die  Glaskolben der durchgebrannten Lampe wie  dergewonnen werden. Anschliessend sollen die  Massnahmen erörtert werden, die nötig sind,  um neue Fadenträger in die so gewonnenen  Glaskolben     einzuschmelzen.    Dieser Abschnitt  des Verfahrens ist in den     Fig.    35 bis     40,der     Zeichnung veranschaulicht.  



       Das        Ziusammenschmelzen    der einzelnen  Teile erfolgt zweckmässig auf einem Arbeits  tisch 141, der ähnlich wie der in     Fig.    7 ver  anschaulichte     Arbeitstisch    ausgebildet     ist.     Tragglieder 143. die an dem     Arbeitstisch     vorgesehen sind, dienen dazu, die Kolben mit  nach unten     gerichteter    Öffnung festzuhalten.  Es sind Hilfseinrichtungen vorgesehen, um  die Glaskolben in ununterbrochenen Umlauf  zusetzen.

   Der Arbeitstisch wird absatzweise  gedreht, um die Kolben von dem Arbeits  platze a, an welchem sie     in    die Maschine ein  gesetzt werden, schrittweise über die Sta  tionen b und     1r,    zu führen.     Ein    rohrförmiges    Halteglied 145, das für gewöhnlich auf einem  unterhalb der Tragarme vorgesehenen An  schlag 147 aufruht, dient zur Aufnahme des  mit .dem Kolben zu     verschmelzenden    Faden  trägers 149. Die einzelnen Verfahrensab  schnitte ergeben sich aus der in den     Fig.    35  bis 40     dargestellten    Seitenansicht der Vor  richtungen.  



  Auf .dem Arbeitsplatz a werden in jede  Vorrichtung jeweils ein Traggestell und ein  Glaskolben eingesetzt. Das Entlüftungsröhr  chen oder der Haltestab 151 des Fadenträgers  wird in das Rohr 145 eingeführt und -darauf  der Kolben über den Fadenträger gestülpt,  so dass er, wie dies in     Fig.    35 veranschau  licht ist, von dem Halter 143 aufgenommen  wird. Bei der ersten Drehbewegung des Ar  beitstisches läuft das untere Ende 153 des  Rohres 145 auf eine     Nockenbahn    155 auf, so  dass der Fadenträger in -die richtige Stellung  innerhalb des Glaskolbens übergeführt wird.  Auf den Arbeitsplätzen b und c wird der  Kolbenhals mit Hilfe von Brennern 157 vor  gewärmt. Eine schärfere Erhitzung wird  durch einen Brenner 159 bewirkt, der am  Arbeitsplatz d     aufgestellt    ist.

   Die von die  sem Brenner erzeugten Flammen werden so  gegen das Kolbenende gerichtet, dass dieses  sich unter der Einwirkung des Flammen  druckes nach innen einbiegt, und zwar in  Richtung auf das Tellerfüsschen 161 des  Fadenträgers, wie dies aus     Fig.    37 zu er  kennen ist. Am Ende dieses Verfahrens  abschnittes kommen der     Kolbenhals    und das  Tellerfüsschen miteinander in Berührung.  Auf dem Arbeitsplatz e wird eine .erheblich  stärkere     Hitze    durch einander gegenüber an  geordnete Brenner 163 erzeugt.

   Die Flam  men dieser Brenner sind so gerichtet, dass  das Kolbenende und das Tellerfüsschen zu  sammengeschmolzen und     vollständig    mitein  ander verbunden werden, wie .dies aus     Fig.    38  zuerkennen ist; gleichzeitig     wird    auf diesem  Arbeitsplatz der Teil des Kolbenhalses, der  den Sockel aufnehmen soll; hinreichend er  hitzt, um ihn auf diese Weise für den For  mungsvorgang geeignet zu     manchen,    der sich  anschliesst, wenn der Kolben den Arbeits-      platz e verlassen hat     (Fig.    39).

   Verlässt der  Kolben den Arbeitsplatz e, so fällt das Ende       153    des Rohres 145 um die Höhe des in       Fig.    39 veranschaulichten     Ansatzes    156 der       Noekenbahn    nach unten, was zur Folge hat,       dass    der den Sockel aufnehmende Teil 164       des        Kolbenhalses    gestreckt und geformt wird.  Dieser Verfahrensvorgang dient nicht nur  dazu, diesen Teil des Kolbens zu formen,  damit er den Sockel 169 aufnehmen kann,  sondern er hat auch den Zweck, Spannun  gen auszugleichen, die sich     gegebenenfalls     durch das Erhitzen und Formen des Kolben  halses in diesem gebildet haben.  



  Auf den Arbeitsplätzen<I>f</I> und<I>g</I> findet       mittelst    der Brenner<B>165</B> und 167 eine schwä  chere Erhitzung statt. Der     Brenner    165  dient dazu, das     zugeschmolzene    Ende der  Lampe     abzurunden    und nachzuformen. Die  Aufgabe des Brenners 167 besteht darin, das  äussere Ende der Lampe zu erhitzen, damit  der anschliessende Ziehvorgang durchgeführt  werden kann. Die Flammen 167     beaufsehla-          gen    den Glaskolben etwas oberhalb der Ebene       n     des Tellerfüsschens.

   Der letzte Arbeitsvor  gang wird an dem Glaskolben .durchgeführt,  während der Kolben den Arbeitsplatz g     ver-          lässt.    In diesem Augenblick verlässt das  Ende     153    des Rohres 145 .die     Nockenbahn.     Da das Rohr an dem Röhrchen oder Stab  <B>151</B> der Lampe angreift, zieht das Gewicht       rles    Rohres die heisse Schmelzstelle nach  unten     bezw.    vom Glaskolben ab, wie dies in       Fig.    40 dargestellt ist.

   Dieser Vorgang  dient dazu, die Spannungen in der Schmelz  stelle zu beseitigen; er beeinflusst jedoch  nicht den bereits abgekühlten, zur     Aufnahme     des Sockels dienenden Teil 164 des Kolben  halses, der bereits in dem zuvor     beschriebenen          Arbeitsgang    geformt worden war. Die  Lampe wird dann durch das Röhrchen<B>151,</B>  das durch das Tellerfüsschen     hindurchragt     und bei 152 in das     Kolbeninnere    einmündet       (Fig.    35), entlüftet. Anschliessend wird das  Röhrchen<B>151</B> abgeschmolzen und der Sockel  <B>169</B> aufgebracht. Die fertige Lampe     (Fig.    42)  entspricht im wesentlichen der ursprüng  lichen Lampe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Wiedergewinnung von spitzenlosen oder flache Scheitel aufweisen den Kolben durchgebrannter elektrischer Lampen, dadurch gekennzeichnet, dass vom Kolben derjenige Teil des Kolbenhalses abge trennt wird, der den im Innern .des Kolben körpers liegenden Fadenträger hält, während der Kolbenkörper selbst unverändert beibe halten wird, da,ss anschliessend der Träger des durchgebrannten Fadens entfernt und ein neuer Träger in den Kolbenkörper einge setzt wird, worauf der Hals des Kolbens ge schlossen und mit dem Tellerfüsschen des Fa denträgers unter der Einwirkung .der Hitze und des Druckes von Flammen verschmolzen wird, die nahe am Ende des Kolbenhalses gegen diesen gerichtet werden,
    um dann schliesslich den Kolben durch das Ende seines Halsteils zu evakuieren. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ekennzeichnet, dass ein Teil :des Kolben- g <B>o</B> halses nahe seinem äussern Rand bis zur Erweichung erhitzt und in Richtung der Längsachse des Kolbens ohne dessen Durchmesser zu vergrössern, gestreckt wird, bevor der den Fadenträger haltende Teil des Kolbenhalses abgeschnitten wird.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Kolben halses, welcher den im Innern des Kolben körpers befindlichen Fadenträger hält, durch Anritzen des Kolbenhalses längs einer um diesen Halsteil herumlaufenden Linie und anschliessender Erhitzung abge sprengt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das erhitzte Ende des Kolbenhalsteils neu geformt wird, damit es einen neuen Fadenträger aufzunehmen vermag. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ringzone des Kolbenhalses er hitzt und diese erhitzte Zone der Kolben wandung durch Strecken in Richtung .der Längsachse des Kolbens dünner gemacht wird, worauf ,der den Fadenträger haltende Teil des Kolbenhalses mittelst spitzer Flammen abbe.schnitten wird, die gegen. die erhitzte Wandungszone gerichtet sind. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teransprizehen 1 und .1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ringzone des Kolben halsteils durch Flammen erhitzt und der .den Fadenträger aufnehmende Teil des Kolbenhalses mittelst heisserer Flammen als beim Strecken des Halses angewendet werden, abgeschnitten wird, die auf die erhitzte Zone gerichtet werden. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halsteil des Kolbens dadureh in Richtung der Länbsaxe des letzteren ge- streckt wird, dass ein Teil des Fadenträ gers befasst und in Richtung der Kolben- ?n bezogen wird.
    -r. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, dass der Halsteil des Kolbens dadurch ge- streckt wird, dass .die Zuführungsdrähte des Fadenträgers, die in letzterem ein- beschmolzen sind, gefasst und in Richtung der Kolbenlänbsaxe bezogen werden.
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