Verfahren zur Wiedergewinnung von spitzenlosen oder lache Scheitel aufweisenden Kolben durchgebrannter elektrischer Glühlampen. Ist der Glühfaden einer elektrischen Lampe gebrochen bezw. durchgebrannt, so ist die Lampe nicht mehr verwendungsfähig, es sei denn, dass der Glühfaden wieder ersetzt wird. Bisher hat es nur einige noch recht unentwickelte Verfahren zur Wiederherstel lung durchgebrannter Lampen begeben; die Mehrzahl aller durchgebrannten Lampen wurde daher weggeworfen. Dies ist natürlich eine durchaus unnötige Verschwendung, da eine Beschädigung des Glühfadens in keiner Weise den Glaskolben beeinträchtigt.
Bei bereits bekannten Verfahren, um durchgebrannte elektrische Lampen neu zu füllen oder zu erneuern, wird der Glaskolben geöffnet und ein -neuer Glühfaden eingesetzt oder es wird der Kolben am Kolbenhals ab- gesehnit:ten, ein neuer Glühfaden eingeführt mid der Glaskolben dann wieder zubeschmol- zen. Diese Verfahren sind jedoch nur be schränkt anwendbar, und zwar nur auf so benannte Glühlampen mit Spitzen, bei denen die Luft an ihrem obern spitzen Ende abge- saugt wird;
denn wenn man die bekannten Verfahren bei solchen Lampen anwenden wollte, die an ihrem untern Ende entlüftet werden, so ist es jeweils nötig, zu diesem Zwecke in den Kolben ein Röhrchen einzu schmelzen. Diese Verfahren sind sehr um ständlich; die darnach wiedergewonnenen Glühlampen sind als Zweitfabrikat erkenn bar; denn ihr Aussehen kennzeichnet sie als gebrauchte und wieder hergestellte Lampen.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Wiedergewinnung von spitzenlosen oder flache Scheitel aufweisenden Kolben durch gebrannter elektrischer Glühlampen. Dieses Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dass vom Kolben .derjenige Teil des Kolbenhalses abgetrennt wird, .der den im Innern des Kol benkörpers liebenden Fadenträger hält, wäh rend der Kolbenkörper selbst unverändert beibehalten wird, dass anschliessend .der Trä ger des durchgebrannten Fadens entfernt und ein neuer Träger in den Kolbenkörper einge setzt wird, worauf der Aals des Kolbens ge- schlossen und mit dem Tellerfüsschen des Fadenträgers unter der Einwirkung der Hitze und :
des Druckes von Flammen ver schmolzen wird, die nahe am Ende des Kol benhalses gegen diesen gerichtet werden, um dann schliesslich den Kolben durch .das Ende seines Halsteils zu evakuieren.
Bei der Wiedergewinnung der Glas kolben durchgebrannter Lampen ist man be strebt, diese Kolben in einem solchen Zu stand wiederzugewinnen, dass sie ohne wei teres bei der Herstellung von neuen Lampen, die im wesentlichen dem Erstfabrikat genau entsprechen sollen, zur Verarbeitung kommen können. Bei dem neuen Verfahren wird zweckmässig :die .durchgebrannte Lampe zu nächst auseinandergenommen, indem zuerst .der Sockel und darnach das alte firaggestell entfernt werden. Hierbei sollte natürlich von dem Kolbenhals soviel übrig' bleiben, dass der neue Fadenträger richtig eingeschmolzen wer den kann.
Kommen Lampen zur Verarbeitung, die einen hinreichend langen Halsteil besit zen, so kann das Verfahren auch so durch geführt werden, dass der Sockel nicht erst in der nachstehend beschriebenen Weise ent fernt wird. Der wiedergewonnene Glaskolben sollte nicht nur einen zur Aufnahme des ueuen Fadenträgers hinreichend langen Hals teil aufweisen, sondern dieser Halsteil sollte auch so gross und so geformt sein, dass er den Fadenträger richtig aufnehmen kann; ausserdem sollte der Halsteil noch soviel Glasmasse besitzen, dass er eine gute Schmelz verbindung für das neue Traggestell herzu stellen erlaubt.
Bei der - Verarbeitung von Lampen mit kurzen Hälsen ist es bei dem neuen Ver fahren zweckmässig, dass auch ein Teil des unter dem Sockel liegenden Kolbenhalses wiedergewonnen wird, so dass genügend Glas masse vorhanden ist, um das neue Trag gestell verschmelzen und befestigen zu kön nen. Deswegen wird zweckmässig zunächst .der Sockel entfernt und anschliessend der Glaskolben unterhalb des Sockelteils derart abgeschnitten, dass der alte Fadenträger ent fernt werden kann. Diese Massnahme kann in verschiedener Weise durchgeführt werden, wie nahstehend im einzelnen dargelegt wer den wird.
Erfolgt das Abschneiden des Hals teils mit einer Flamme, die das Glas plastisch macht, so kann der Entlüftungsstutzen des Glaskolbens zunächst abgebrochen werden, um zu verhindern, dass :der heisse Halsteil zu sammenfällt oder sich nach innen durchbiegt.
Unter Umständen ist es auch wünschenswert oder notwendig, den Sockelteil des Kolbens etwas in die Länge zu ziehen; der Kolben hals wird daher zweckmässig während des Erhitzens und während er weich ist,, ge- streckt. Auf diese Weise kann der Kolbenhals etwas in die Länge gezogen werden, wodurch .das Abschneiden infolge des Dünnerwerdens der Glaswandung am Kolbenhals erleichtert wird. Vielfach ist es zweckmässig, das Ab schneiden mit einer heisseren Flamme zu be wirken als -das Strecken; denn in diesem Falle wickelt sich der Sohneidvorgang rascher und sauberer ab.
Ferner wird zweck mässig ein Luftstrom von aussen gegen den heissen Kolbenhals geblasen, um zu verhin dern, dass er nach innen zusammenfällt, und um ihn in nie zur Aufnahme des neuen Fadenträgers erforderliche Form zu bringen. Irgendeine weitere Formung des Kolbens ist dann nicht mehr nötig.
Schliesslich kann ein neuer Fadenträger in den wiedergewonnenen Glaskolben einge schmolzen werden. Hierzu .sollte der Faden träger im Innern des Kolbens zunächst in die richtige Stellung gebracht und dann durch eine neuerliche Flammeneinwirkung mit dem Kolbenhals verschmolzen werden. Anschliessend kann die Lampe entlüftet und zugeschmolzen werden. Schliesslich kann ein neuer Sockel an der Lampe angebracht wer den.
Die beiliegende Zeichnung zeigt beispiels weise eine Ausführungsform einer Einrich tung zur Durchführung des Verfahrens; nebst einer Detailvariante.
Fig. 1 zeigt einen Arbeitstisch, auf wel chem die Sockelteile der elektrischen Lampe erhitzt werden, um den Sockel entfernen zu können; in Fig. ? ist schaubildlich eine zur Ent fernung der Sockel bestimmte Klemmvor richtung veranschaulicht; in Fig. 3 ist in grösserem D1assstabe und schaubildlich ein Teil eles Arbeitstisches nach Fig. 1 dargestellt;
Fig. 4 veranschaulicht das Peinigen des Sockelteils eines Lampenkolbens; in Fig. 5 ist schaubildlich eine Einrichtung veranschaulicht, mit. deren Hilfe das Ent lüftungsröhrchen abgebrochen werden. kann; in Fig. Ei ist eine Einrichtung zum Vorwär men der Lampenkolben veranschaulicht;
Fig. 7 zeigt den Arbeitstisch, auf. wel chem die Fadenträger aus dem Kolben ent fernt werden, im Grundriss ; in Fig. 8 ist in grösserem Massstahe und schaubildlich ein Teil des Arbeitstisches nach Fig. 7 dargestellt; Fig. 9 zeigt die a.n den Arbeitsplätzen b und c des Tisches nach Fig. 7 vorgesehene Einrichtung Fig. 10 zeigt eine solche Einrichtung; in ihrer Stellung auf dem Arbeitsplatz d;
Fig. 11 zeigt die Stellung der Einrich tung auf ihrem Wege vom Arbeitsplatz d zum Arbeitsplatz e; in Fig. 12: ist. ein senkrechter Längsschnitt durch die Einrichtung bei derjenigen Stel lung veranschaulicht, die sie auf dem Ar beitsplatz e einnimmt; in Fig. 13, 14 und 15 sind die einzelnen sich in der Stellung e abspielenden Arbeitsvor- gänge veranschaulicht; in .den Fig. 1,6 und 17 ist eine Variante des Verfahrens zur Entfernung des Fadenträgers aus dem Lampenkolben veranschaulicht;
in Fig. 18 ist ein Arbeitstisch im Grundriss dargestellt, auf dem das Aufwehen bezw. Neuformen der Glaskolben durchgeführt wird; in Fig. 19 ist in grösserem Massstabe und schaubildlich ein Teil des Arbeitstisches nach Fig. 18 veranschaulicht; :die Fig. 20, 21 und 22 veranschaulichen die Arbeiten, die auf dem Arbeitstisch nach Fig. 18 an dem Glaskolben durchgeführt werden;
Fig. 23 zeigt die Einrichtungen auf einem Arbeitsplatz, auf welchem der Fadenträger aus dem Lampenkolben entfernt wird. Der Arbeitsplatz entspricht .dem Platz e der Fig. 7; in den Fig 24, 25 und 26 sind den Verfahrens abschnitten nach :den Fig. 9, 10 und 11 ähn liche Arbeitsvorgänge veranschaulicht; Fig. 27 zeigt den Arbeitsvorgang, wie er sich auf dem in Fig. 23 veranschaulich ten Arbeitsplatz abspielt; in den Fig. 28, 29 und 30 sind die auf dem Ar beitsplatz nach Fig. 23 veranschaulichten Verfahrensmassnahmen dargestellt;
Fig. 31 zeigt -das Endergebnis eines etwas abgeänderten Verfahrens; .die Fig. 32 und 33 zeigen zwei verschiedene Glaskolben, die nach dem neuen Verfahren wiedergewonnen werden können; Fig. 34 zeigt im Grundriss einen Arbeits tisch zum Ausführen von Schmelzoperatio nen; in den Fig. 35 bis 38 sind die Glaskolben in ihren verschiedenen Stellungen auf den'Ar- beitsplätzen <I>a, b</I> bis e, <I>d</I> und e der Fig. 34 veranschaulicht.
Ähnliche -Seitenansichten sind in den Fig. 39 und 40 dargestellt, in .denen -der Kol ben auf seinem Wege zwischen den Arbeits plätzen e und f bezw. den Plätzen g und h dargestellt ist.
Die Fig. 41 zeigt einen Kolben in Sei tenansicht mit eingeschmolzenem Faden träger nach Beendigung der in .den Fig. 3-5 bis 40 veranschaulichten Verfahrensmassnah men; in Fig. 42 ist eine fertige, nach dem neuen Verfahren wiedergewonnene Lampe veran schaulicht.
Wie bereits ausgeführt worden ist, kann das neue Verfahren bei einigen Lampentypen durchgeführt werden, ohne dass .der Sockel vom Hals :des Kolbens entfernt zu werden braucht. Diese Verfahrensmassnahme ist nur bei einigen Lampenarten unbedingt erforder lich. Sie wird aber zweckmässig doch. bei der Verarbeitung sämtlicher Lampentypen ange wendet. Bei der nachstehend besch,-iebenen Ausführungsform des neuen Verfahrens ist daher dieser Verfahrensschritt mit vorge sehen.
Auf der Zeichnung sind -zur Verdeut lichung der Erfindung auch einige der Ein richtungen mit veranschaulicht worden, die bei Durchführung des neuen Verfahrens zweckmässig Anwendung finden. Selbstver ständlich ist diese Erfindung aber nicht auf die Anwendung dieser Einrichtungen be schränkt.
Die erste Verfahrensmassnahme besteht aus der Entfernung des Sockels 10 vom Hals des Kolbens 12 einer durchgebrannten Lampe. Zu diesem Zweck wird der Sockel erhitzt, um das zwischen ihm und dem Lam pensockel befindliche Bindemittel zu lösen. Zweckmässig findet hierzu ein Arbeitstisch 14 Anwendung, der mehrere nach aussen ge richtete Träger 16 besitzt. Der eine Arm des Trägers besitzt eine Haltevorrichtung 18 zur Aufnahme des Sockels 10. In dem andern Trägerarm ist eine Stange 20 gelagert, die unter der Einwirkung einer Feder 22 steht und "die eingespannte Lampe in ihrer obern Stellung festhält, in der der Sockel in dem Halter 18 ruht.
Die Lampen werden beim Punkt < 4 in den Arbeitstisch eingespannt. Von dieser Stelle aus werden sie an einer Reihe von Heizflammen entlanggeführt, die aus Gasbrennern 24 austreten. An der Stelle B werden die Lampen dann :dem Arbeitstisch wieder entnommen.
Die auf diese Weise erhitzten Sockel kön nen in irgendeiner beliebigen Weise von der Lampe entfernt werden, beispielsweise mit- telst .der in Fig. 2 veranschaulichten Klemm vorrichtung. Diese Vorrichtung besteht aus einem Ständer 26, an dem eine feste Klemm backe 28 und eine schwenkbare Backe 30 be festigt ist. Ein Fusshebel 32 und eine Ver bindungsstange 34 dienen dazu, die schwenk bare Klemmbacke gegen die feste Backe zu pressen und zwischen den beiden den Sockel teil einer Lampe einzuklemmen. Wird der Sockel so festgehalten, so kann der Glaskol ben leicht vom Sockel entfernt werden.
Der Sockelteil 35 des Kolbens wird dann zweck mässig gereinigt, zum Beispiel mit einer Scheibe 36, um -das Bindemittel vollständig von .dem Glaskolben zu entfernen; flenn dieses Bindemittel würde sonst die nachste hend beschriebene Behandlung :stören.
Um zu verhindern, dass der Glaskolben bei der nachstehend noch im einzelnen be schriebenen Wärmebehandlung nach innen zusammenfällt, muss zunächst das in dem Kolben vorhandene Vakuum beseitigt wer den. Zu diesem Zweck wird die Schmelz spitze 38 mittelst der in Fig. 5 veranschau- lichten Einrichtung weggebrochen. Diese Ein richtung besitzt eine feste Backe 40, die mit einer um den Zapfen 44 schwenkbaren Backe 42 zusammenwirkt. Die Spitze bezw. das Röhrchen 38 wird zwischen die beiden Bak- ken gebracht und dann der Hebel 46 nach unten bewegt. Hierbei wird die Spitze ab gebrochen, so dass die Luft in den Glas kolben eindringen kann.
Die Kolben werden anschliessend in einen Vorwäriner gebracht, der aus einer Haube 48 (Fig. 6) besteht. In dieser Haube sind unterhalb der zur Auf nahme der Glaskolben bestimmten bffnungen Flammen 50 vorgesehen. Die Haube kann mit Hilfe von Handgriffen 52 gedreht wer den, um nacheinander die angewärmten,Glas- kolben dem Arbeiter zuzuführen. Auf diese Weise werden .die Kolben für die folgenden Verfahrensmassnahmen vorbehandelt.
Der Sockelteil 35 des Kolbens wird nun mehr erhitzt, und zwar zu dem Zweck, er stens den Kolbenhals durch Strecken etwas zu verlängern und. zweitens den Teil abzu schneiden, .der den im Innern des Kolbens liegenden Träger 54 hält. Diese Vorgänge werden am besten bei der Beschreibung .des Apparateteils erörtert, mit dessen Hilfe die ser Verfahrensschritt .durchgeführt wird. Der in Fig. 7 und 8 veranschaulichte Arbeitstisch besteht aus zwei Platten 56, die um eine en rechte Achse umlaufen und trägt sechs s<U>k</U> rohrförmige Achsen 58 (Fig. 12). Jede dieser Achsen trägt einen Querarm 60, auf dem ein Paar senkrechte Stangen 6 2 vorgesehen sind.
Diese Stangen tragen Greifer oder der- gleichen (i4, inii denen der Glaskolben unter stützt wird. Der Ti-ch wird absatzwei,e in Richtung des in Fig. 7 eingezeichneten Pfeils ;edreht, und zwar ,jeweils um den Abstand benachbarter Arbeitsplätze. Ein mit Seil scheiben 68 zusammenwirkender Riemen 66 bewirkt die ununterbrochene Drehung der rohrförmigen Achsen 58, sowie der von den Halteklammern 64 getragenen Glaskolben.
Die in deni Vorw ärmer 50 behandelten Glas kolben werden beim Arbeitsplatz a der ;Ja- schine nach Fig. 7 folgendermassen einge spannt :, der Glaskolben wird soweit abge senkt, his er auf den Haltegliedern 64 auf ruht ;
die Zuführungsdrähte 70 werden dann zwischen eine schwenkbare Klemmplatte 72 und einen abgeflaeliten Teil- eines Rohres "74 eingeklemmt, das .sich nach unten und durch die Rohrachse 58 hindurch erstreckt. Das Rohr 74 ist innerhalb der Rohrachse 58 ver schiebbar;
sein Gewicht übt auf den im Innern des Kolbens eingeschlossenen Faden träger einen Zu-: aus. da das Rohr auf den Arbeitsplätzen a, b und c an seinem untern Ende 76 nicht unterstützt 1-4.
Die erste Drehung des Arbeitstisches bringt .den CT'Iaskolben voni Arbeitsplatz cc auf den Platz b ; hier werden mittelst eines Gasbrenners 78 mehrere Flammen leicht gegen den Sockelteil 35 geblasen, und zwar in einer Zone von hinreichender Breite. Die Flammenhitze wird über die ganze Zone gleichmässig verteilt, da der Kolben sich ständig dreht. Die nächste Bewegung des Arbeitstisches führt den Kolben zum Ar beitsplatz c, an dem ein ähnlicher Brenner 80 .die Erwärmung des Glaskolbens fortsetzt.
An den Arbeitsplätzen b und c spielt sich also eine Vorwärmung ab, die das Glas nicht so weit erweicht, dass das Rohr 74 nach unten fallen könnte. Auf dem Arbeitsplatz d liegt der Kopf 76 des Rohres 74 unmittelbar über dem höchsten Teil 82 einer Nockenbalin 84. Die Erhitzung des Glases auf diesem Arbeits platz mit Hilfe einer grossen Anzahl von Brennern erweicht das Glas .derart, dass das Rohr bis auf den Noekenansatz 82 herunter fällt; dies hat zur Folge, dass der Halsteil :35 des Glaskolbens bei 8 7 gestreckt und die erhitzte Zone des Glase; erheblich verbreitert wird.
Bei der nächsten Drehbewegung des Arbeitstisches fällt das untere Kopfende 76 des Rohres auf einen niedrigeren Teil 88 der Nockenbahn, so dass de:- Sockelteil des Kol bens noch weiter gestreckt wird, wie dies bei 90 veranschaulicht ist. Verlässt der Kolben den Arbeitsplatz d, so ist der erweichte und gestreckte Teil 90 des Kolbens verhältnis mässig dünn; es wird daher im Innern des Glaskolbens ein leichter Luftüberdruck er zeugt, um zu verhindern, dass diese dünne Wandung nach innen zusammenfällt, und um zu erreichen, dass sie sich sogar etwas nach aussen wölbt.
Das obere Ende des Roh res 74 -reift über das abgebrochene Ent lüftungsröhrchen 38 des Kolbens: während der Kolben vom Arbeitsplatz d zum Arbeits platz e übergeführt wird (Fig. 11), wird Druckluft von einem Verteilungskanal 92 aus rl.em Rohr zugeführt, und zwar mit Hilfe einer grösseren Zahl verhältnismässig kleiner Öffnungen 94, die nacheinander bei der Verschiebung des Rohres 74 mit diesem in Deckung kommen.
Ist der Arbeitsplatz e erreicht, so werden mehrere feine und heisse Flammen, die von einander gegenüberliegenden Brennern 96 aus gehen. gegen die verhältnismässig dünne, er weichte Zone 90 des Glaskolbens gerichtet. Gleichzeitig kommt das Rohr mit einem wei ten Luftzuführungsrohr 98 in Verbindung. Die auf die schon erhitzte Zone einwirken den scharfen Fia.mmen trennen oder schneiden .den Glaskolben auf, .so dass der Teil gelöst wird, der den Fadenträger 54 enthält.
Wäh rend dieses Vorganges wird innerhalb des Kolbens mittelst der durch die Zuführung 98 eingeleiteten Luft ein Überdruck erzeugt, der dazu dient, das abgeschnittene Ende .des Kolbens nach aussen zu drücken. -Diese Vor gänge sind insbesondere in den Fig. 13, 14 und 15 verau:schaulicht. Fig. 13 stellt den Kolben bei seiner Ankunft auf dem Arbeits platze e dar;
Fig. 1.1 zeigt die Schneid- ein der Flammen und die Richtwirkung des Luftdruckes. Aus Fig. 15 ist erkennbar, wie das Kolbenende. im Anschluss an den Schneidvorgang glühend gemacht und abge rundet. wird. Durch diese Verfahrensmass nahmen ist die Schulter x des Glaskolbens (Fig. 1.3) beseitigt worden und ausserdem ist der Sockelteil 35 des Kolbens etwas in die Länge gezogen worden.
Schliesslich ist das offene Ende -des Kolbens so gestaltet worden, dass es einen neuen Fadenträger aufnehmen kann und sich sicher mit -diesem verschmelzen, lässt.
Bei dem nächsten Schritt des Arbeits tisches fällt dass Rohr 74 von der Nockenbahn 84 herunter, so da.ss der Fadenträger vollends von dem Kolben entfernt wird. Auf dem Arbeitsplatz f werden der Kolben und der alt-, Fadenträger entfernt, so dass die Einrich tung auf dem Arbeitsplatz a einen neuen Glaskolben aufnehmen kann.
Im allgemeinen genügt die oben beschrie bene Verfahrensweise, um die Kolben so zu gestalten, da.ss sie neue Fadenträger aufzu nehmen vermögen; hin und wieder wird sich jedoch darunter ein Kolben befinden, dessen Halsteil nicht stark genug aufgeweitet wor den ist, um einen neuen Fadenträger aufzu nehmen, wie dies beispielsweise bei dem in Fig. 20 veranschaulichten Kolben der Fall ist. Ein solcher Kolbenhals muss nachge formt werden, um den erwähnten Mangel zu beseitigen. Das Verfahren ist natürlich auch durchführbar, wenn der Kolben. lediglich im Bereiche des Sockelteils 35 aufgetrennt wird, ohne dass ein besonderer Luftdruck zur An wendung kommt.
Es muss dann dem Trenn vorgang eine Neuformung des geöffneten Kolbenhalses folgen, damit ein neuer Faden träger eingeführt werden kann. Dass Auf trennen des Kolbenhalses kann durch Sehneidflammen oder dergleichen in der in den Fig. 16 und 17 veranschaulichten Weise erfolgen.
Bei dieser Einrichtung wird .der Sockelteil 35 des Kolbens längs einer Linie 100 mittelst eines Diamantes 101 abgeschnit ten. Anschliessend wird der Kolben längs dieser Schnittlinie beispielsweise mittelst eines elektrisch beheizten Drahtes 103 er- hitzt, um von dein Kolben den Teil abzu schneiden oder wegzubrechen, der den Faden- träger hält. Der so vorbehandelte Kolben be sitzt etwa die in Fig. 20 veranschaulichte Gestalt.
In den Fig. 18 bis 2:), sind diejenigen Ver fahrensvorgänge veranschaulicht, die dazu .dienen, den offenen Halsteil der Kolben neu zu formen bezw. zu weiten, so dass in die Kolben neue Fadenträger eingeführt werden können. Diese Verfahrensmassnahmen wer den zweckmässig auf einem Arbeitstisch 105 ausgeführt, der mit Einrichtungen, beispiels weise einem Riemen 107 und Trägern 109 ausgerüstet ist, die dazu dienen, mehrere Glas kolben mit nach oben gerichteten offenen Hals teilen aufzunehmen und in -Umlauf zu setzen.
Der Arbeitstisch wird absatzweise gedreht, so,dass die Kolben nacheinander den verschie denen Arbeitsplätzen a bis g zugeführt wer den. Beim Arbeitsplatz a werden,die Kolben in die Maschine eingespannt und auf dem Arbeitsplatz g werden sie der Maschine wie der entnommen. An den Arbeitsplätzen h und c wird der mit schulterartigen An sätzen versehene Halsteil 110 des Kolbens mit Hilfe von Brennern<B>111</B> erhitzt.
Anden Arbeitsplätzen d und e sind Form-#verkzeu 112 vorgesehen, die in das Innere der Kolben hineinragen und gegen die Wandung des Kolbenhalses derart gedrückt werden, dass diese Wandung bei der Drehung des Kol bens nach aussen gepresst wird. Auf diesen Arbeitsplätzen sind Brenner 113 vorgesehen. Die Formwerkzeuge 112 werden immer wei ter nach aussen bewegt, -so .dass allmählich die Kolbenhälse neu geformt werden, wie dies aus den Fig. 20, 21 und 22 zu erkennen ist. Das auf dem Arbeitsplatz d verwendete Werkzeug dient zur Vorformung, während das auf dem Arbeitsplatz e vorgesehene Werkzeug die Fertigformung bewirkt.
Wie aus Fig. 1.9 zu erkennen ist, erhalten die Werkzeuge ihre verschiedenen Bewegungen selbsttätig und im gleichen Arbeitstakt mit der Bewegung des Arbeitstisches, und zwar mittelst Nockenscheiben 114 und 115, die mit entsprechenden Hebeln zusammenwirken. Das Ergebnis dieser Arbeitsvorgänge ist in Fig. 22 veranschaulicht: der hier dargestellte Glaskolben besitzt einen Halsteil, der so ge formt ist..dass er einen neuen Fadenträger aufnehmen kann.
Selbstverständlich ist das beschriebene Ver fahren anwendbar auf Kolben der verschie densten Form und Grösse, beispielsweise so wohl auf Kolben 117 (Fig. 32), als auch auf Kolben l.19 (Fig. 33). Der ersterwähnte Kolben besitzt einen verhältnismässig langen Halsteil, während der letztgenannte Kolben einen sehr kurzen Hals hat. Der erste Kol ben kann in verschiedener Weise behandelt werden, selbst ohne den Sockel 1.21 zu ent fernen; es wird in diesem Falle der Halsteil bei 1?3 abgeschnitten.
Der übrigbleibende Glaskolben kann dann ähnlich behandelt wer den wie der in Fig. 12 veranschaulichte Kol ben, und zwar so, wie dies im nachstehenden beschrieben wird. Bei der Verarbeitung des Kolbens 119 hingegen muss der Kolben dicht neben der Stelle<B>12.5</B> aufgeschnitten werden, an welcher der Fadenträger mit dem Kolben hals verschmolzen ist. Der Halsteil muss dann so gestreckt werden, dass seine Länge im we sentlichen der des ursprünglichen Glaskolbens entspricht. Dies erfordert eine besondere Be- handlung entsprechend der nachstehend be schriebenen Ausführungsform des neuen Ver fahrens.
Bei dieser Ausführungsform werden heissere und .schmälere Flammen benutzt, um den Schneidvorgang zu bewerkstelligen als sie während des Streckens des Halses zur Anwendung gelangen. Die einzelnen Ver fahrensabschnitte und ein Teil .der hierzu benötigten Einrichtung sind in den Fig. 23 bis 30 veranschaulicht.
Die Behandlung erfolgt zweckmässig auf einem Arbeitstisch, der ähnlich ausgebildet ist wie der in Fig. 7 dargestellte Arbeits tisch. Die an .den Arbeitsplätzen<I>a,</I> h, <I>e, d</I> und f durchgeführten Massnahmen sind die selben wie sie oben mit Bezug auf Fig. 7 beschrieben worden sind. Die in .den Fig. 24, 25 und 26 dargestellten Verfahrensschritte sind dieselben wie die in den Fig. 9, 10 und 1.1 veranschaulichten Massnahmen.
Der Halsteil .des Kolbens wird auf .den Arbeits plätzen b' und ca' vorgewärmt und aiü dem Arbeitsplatz d' bei weiterer Erwärmung ge- streckt. Der Streckvorgang wird fortgesetzt, während sich der Glaskolben zum Arbeits platz e' bewegt (Fig. 2,6 und 27 ). Dieser Vorgang ist in Fig. 26 veranschaulicht. Am Arbeitsplatz e' sind einander gegenüber liegende Brenner vorgesehen, von denen jeder eine Mehrzahl abwechselnd angeordneter Düsen<B>127</B> und 129 besitzt, die aus einem Rohr 131 mit Gas gespeist werden. Die Brennerdüsen 127 entsprechen den Brenner düsen des Arbeitsplatzes d'.
Ihre Aufgabe besteht darin, den Kolbenhals während des Aufschneidens und Abrundens heiss und form bar zu halten. Die Brennerdüsen 129 sind erheblich feiner und auf einen Punkt -des Kolbenhalses gerichtet, der dicht neben der jenigen Stelle liegt, an welcher der in dem Kolben liegende Fadenträger 132 einge schmolzen ist. Diese Brenner werden ausser dem aus einer Leitung 133, die hinter dem Rohr<B>1.31</B> liegt, mit Sauerstoff versorgt. Sämtliche Brenner werden für gewöhnlich aus der Leitung<B>131</B> gespeist. Die Sauerstoff zufuhr aus der Leitung 133. wird nur wäh rend des Schneidvorganges freigegeben.
Die sich auf dem Arbeitsplatz e' (Fig. 26 und 27) abspielenden Vorgänge sind in den Fig. 28, 29 und 30 veranschaulicht. Der Kolben mit gestrecktem Halsteil 90' erreicht den Arbeitsplatz e' in dem in Fig. 28 ver anschaulichten Zustand. Die Flammen 127 und 129 beaufschlagen den Kolben. Den Flammen 129 wird Sauerstoff zugeleitet, so dass eine Mehrzahl heisser nadelartiger Flam men entsteht, die die Kolbenwandung rasch durchschneiden. Die Sauerstoffzufuhr wird anschliessend unterbrochen; sämtliche Bren ner werden nur verhältnismässig schwach be trieben, so dass nur leichte Glühflammen ent stehen.
Während dieser Vorgänge wird .dem Kolben .durch das Rohr 98' in der weiter oben beschriebenen Weise Luft zugeführt. Der auf diese Weise innerhalb des Glas kolbens erzeugte Luftdruck .drückt die Hals wandung nach aussen, wie dies in ilen Fig. 29 und 30 dargestellt ist; während ;leg Glüh vorganges kann daher das weggeschnittene Ende des Kolbens etwas -dicker werden und die in Fig. 30 gezeigte Form annehmen. Der so erzeugte Kolbenhals ist lang und weit genug, um einen neuen Fadenträger aufzu nehmen.
In Fig. 30 ist diejenige Form des Kolbenhalses veranschaulicht, die entstehen würde, wenn im Innein des Kolbens kein Überdruck erzeugt würde. Die verhältnis mässig enge, durch den nach innen ragenden Halsteil 135 (Fig. 31) gebildete Öffnung müsste geweitet werden, bevor ein neuer Fa denträger eingeführt werden könnte; bei der weiter oben beschriebenen Verfahrensweise verbleibt der Halsteil 137 jedoch in der für die weitere Verarbeitung günstigen Lage.
Wie bereits hervorgehoben worden ist, kann man mit dem beschriebenen Verfahren eine Lampe erzeugen, die nahezu vollständig mit der ursprünglichen Lampe tiberPiristimmt und auch im wesentlichen die gleiche Länge besitzt wie diese Lampe.
Vorstehend ist derjenige Teil des neuen Verfahrens beschrieben worden, durch den die Glaskolben der durchgebrannten Lampe wie dergewonnen werden. Anschliessend sollen die Massnahmen erörtert werden, die nötig sind, um neue Fadenträger in die so gewonnenen Glaskolben einzuschmelzen. Dieser Abschnitt des Verfahrens ist in den Fig. 35 bis 40,der Zeichnung veranschaulicht.
Das Ziusammenschmelzen der einzelnen Teile erfolgt zweckmässig auf einem Arbeits tisch 141, der ähnlich wie der in Fig. 7 ver anschaulichte Arbeitstisch ausgebildet ist. Tragglieder 143. die an dem Arbeitstisch vorgesehen sind, dienen dazu, die Kolben mit nach unten gerichteter Öffnung festzuhalten. Es sind Hilfseinrichtungen vorgesehen, um die Glaskolben in ununterbrochenen Umlauf zusetzen.
Der Arbeitstisch wird absatzweise gedreht, um die Kolben von dem Arbeits platze a, an welchem sie in die Maschine ein gesetzt werden, schrittweise über die Sta tionen b und 1r, zu führen. Ein rohrförmiges Halteglied 145, das für gewöhnlich auf einem unterhalb der Tragarme vorgesehenen An schlag 147 aufruht, dient zur Aufnahme des mit .dem Kolben zu verschmelzenden Faden trägers 149. Die einzelnen Verfahrensab schnitte ergeben sich aus der in den Fig. 35 bis 40 dargestellten Seitenansicht der Vor richtungen.
Auf .dem Arbeitsplatz a werden in jede Vorrichtung jeweils ein Traggestell und ein Glaskolben eingesetzt. Das Entlüftungsröhr chen oder der Haltestab 151 des Fadenträgers wird in das Rohr 145 eingeführt und -darauf der Kolben über den Fadenträger gestülpt, so dass er, wie dies in Fig. 35 veranschau licht ist, von dem Halter 143 aufgenommen wird. Bei der ersten Drehbewegung des Ar beitstisches läuft das untere Ende 153 des Rohres 145 auf eine Nockenbahn 155 auf, so dass der Fadenträger in -die richtige Stellung innerhalb des Glaskolbens übergeführt wird. Auf den Arbeitsplätzen b und c wird der Kolbenhals mit Hilfe von Brennern 157 vor gewärmt. Eine schärfere Erhitzung wird durch einen Brenner 159 bewirkt, der am Arbeitsplatz d aufgestellt ist.
Die von die sem Brenner erzeugten Flammen werden so gegen das Kolbenende gerichtet, dass dieses sich unter der Einwirkung des Flammen druckes nach innen einbiegt, und zwar in Richtung auf das Tellerfüsschen 161 des Fadenträgers, wie dies aus Fig. 37 zu er kennen ist. Am Ende dieses Verfahrens abschnittes kommen der Kolbenhals und das Tellerfüsschen miteinander in Berührung. Auf dem Arbeitsplatz e wird eine .erheblich stärkere Hitze durch einander gegenüber an geordnete Brenner 163 erzeugt.
Die Flam men dieser Brenner sind so gerichtet, dass das Kolbenende und das Tellerfüsschen zu sammengeschmolzen und vollständig mitein ander verbunden werden, wie .dies aus Fig. 38 zuerkennen ist; gleichzeitig wird auf diesem Arbeitsplatz der Teil des Kolbenhalses, der den Sockel aufnehmen soll; hinreichend er hitzt, um ihn auf diese Weise für den For mungsvorgang geeignet zu manchen, der sich anschliesst, wenn der Kolben den Arbeits- platz e verlassen hat (Fig. 39).
Verlässt der Kolben den Arbeitsplatz e, so fällt das Ende 153 des Rohres 145 um die Höhe des in Fig. 39 veranschaulichten Ansatzes 156 der Noekenbahn nach unten, was zur Folge hat, dass der den Sockel aufnehmende Teil 164 des Kolbenhalses gestreckt und geformt wird. Dieser Verfahrensvorgang dient nicht nur dazu, diesen Teil des Kolbens zu formen, damit er den Sockel 169 aufnehmen kann, sondern er hat auch den Zweck, Spannun gen auszugleichen, die sich gegebenenfalls durch das Erhitzen und Formen des Kolben halses in diesem gebildet haben.
Auf den Arbeitsplätzen<I>f</I> und<I>g</I> findet mittelst der Brenner<B>165</B> und 167 eine schwä chere Erhitzung statt. Der Brenner 165 dient dazu, das zugeschmolzene Ende der Lampe abzurunden und nachzuformen. Die Aufgabe des Brenners 167 besteht darin, das äussere Ende der Lampe zu erhitzen, damit der anschliessende Ziehvorgang durchgeführt werden kann. Die Flammen 167 beaufsehla- gen den Glaskolben etwas oberhalb der Ebene n des Tellerfüsschens.
Der letzte Arbeitsvor gang wird an dem Glaskolben .durchgeführt, während der Kolben den Arbeitsplatz g ver- lässt. In diesem Augenblick verlässt das Ende 153 des Rohres 145 .die Nockenbahn. Da das Rohr an dem Röhrchen oder Stab <B>151</B> der Lampe angreift, zieht das Gewicht rles Rohres die heisse Schmelzstelle nach unten bezw. vom Glaskolben ab, wie dies in Fig. 40 dargestellt ist.
Dieser Vorgang dient dazu, die Spannungen in der Schmelz stelle zu beseitigen; er beeinflusst jedoch nicht den bereits abgekühlten, zur Aufnahme des Sockels dienenden Teil 164 des Kolben halses, der bereits in dem zuvor beschriebenen Arbeitsgang geformt worden war. Die Lampe wird dann durch das Röhrchen<B>151,</B> das durch das Tellerfüsschen hindurchragt und bei 152 in das Kolbeninnere einmündet (Fig. 35), entlüftet. Anschliessend wird das Röhrchen<B>151</B> abgeschmolzen und der Sockel <B>169</B> aufgebracht. Die fertige Lampe (Fig. 42) entspricht im wesentlichen der ursprüng lichen Lampe.