CH172292A - Vorrichtung zum fortlaufenden Erwärmen und Entgasen von Brauchwasser. - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Erwärmen und Entgasen von Brauchwasser.

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CH172292A
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters

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Description


  Vorrichtung     zlnn    fortlaufenden     Erwärinon    und Entgasen von Brauchwasser.    hie Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum fortlaufenden Erwärmen und Entgasen  von aus einem Speicher abgezapftem Brauch  wasser, mit vom Speicher thermisch isolier  tem Heizgefäss.  



  Das Kennzeichen der Erfindung besteht  darin, dass die in der Rückleitung vom Heiz  gefäss zum     Speicher    liegende, mit einem  selbsttätigen Abgasventil versehene     Ent-          gasungskammer    oberhalb der höchsten Stelle  des Speicherinnenraumes angeordnet ist,  während die Rückleitung und die     Zapfleitung     an dieser höchsten Stelle in den Speicher  innenraum einmünden     bezw.    von ihm aus  nach oben fortführen.  



  Diese     Bauart    der Vorrichtung ermöglicht  es, den Innenraum des Speichers vollständig  mit Wasser zu füllen und auf diese Weise  sein Fassungsvermögen ganz auszunutzen.  



  Die oben gekennzeichnete Anordnung der  Zu- und Ableitungen zum Speicher hat zur  Folge, dass sich in diesem zwei verhältnis  mässig scharf getrennte Schichten von    warmem und kaltem Wasser übereinander  lagern, die sich so gut wie nicht miteinander  mischen. Es steht daher oben im Speicher,  wo das Brauchwasser entnommen wird, stets  warmes entgastes Wasser von gleichbleiben  der Temperatur zur Verfügung, infolgedessen  auch an den Zapfstellen.  



  Dadurch wird der Wasserverbrauch her  abgesetzt, weil an .den Zapfstellen bei ,der  Entnahme kein Wasser von ungenügender  Temperatur unbenutzt     entnommen        wird.     



  Zweckmässig ist die     Zapfleitung    zu einer  sogenannten     Zirkulationsleitung        ausgestaltet,     die in sich zurückläuft. Um dem abgezapften  Wasser in der     Zirkulationsleitung    den erfor  derlichen Druck zu geben, so dass es mit  hoher     Geschwindigkeit    und damit mit sehr  geringem, kaum merklichem     Wärmeverlust     zu allen, auch den höchst gelegenen und ent  ferntesten Zapfstellen strömt, kann das Geiz  gefäss mit seinem untern Ende unterhalb der  tiefsten Stelle des Speicherinnenraumes ge  legt werden.

   Auch kann zu dem gleichen      Zweck am Austritt der     Zapfleitung    aus dem  Speicher, und zwar sowohl innerhalb wie  ausserhalb des Speichers, ein     injektorartiger     Düsenstock eingebaut sein.  



  Die     Entgasungskammer    kann entweder  mit dem Heizgefäss oder auch mit dem  Speicher selbst zu einem einzigen Bauteil       vereinigt    werden. Im letzteren Fall bildet sie  zweckmässig einen domartigen Aufbau auf  dem Speicher.  



  Um die oben erwähnte Schichtung von  kaltem und warmem Wasser im Speicher zu  begünstigen, kann unmittelbar oberhalb des       Kaltwasserzuflusses    zum Speicher eine Prall  platte angeordnet sein, welche verhindert,  dass das einströmende kalte Wasser frei nach  oben strömt und dadurch die     Schichtung     beunruhigt. Das     eintretende    kalte Wasser       wird    in diesem Fall     vielmehr    in     horizontaler     Richtung abgelenkt und stört somit die  Schichtung nicht.  



  Es können auch Mittel vorgesehen sein,  um das nachträgliche Entgasen des Wasser  nach seinem Austritt aus dem Speicher zu  verhindern. Hierfür bieten sich zwei Möglich  keiten, die einzeln oder gemeinsam Verwen  dung finden     können.     



  Die eine von ihnen besteht darin, dass das  Wasser     unmittelbar    nach seinem Austritt aus  dem Speicher abgekühlt wird. Da die Ent  gasung von der Temperatur abhängig ist, so       wird    durch die Herabsetzung der Wasser  temperatur die Neigung des Wassers, zu ent  gasen, vermindert, und zwar so weitgehend,  dass eine merkliche Nachentgasung, wenig  stens in schädlichem Umfange, nicht mehr       auftritt:     Die Kühlung des aus dem Speicher aus  laufenden Wassers     kann    durch das neue aus  dem Netz zulaufende     Wasser    erfolgen, das  dem Speicher zugeführt wird.

   Auf diese  Weise werden Wärmeverluste vermieden, da  die Wärmemengen, die das aus dem Speicher  austretende Wasser an das neue zulaufende  Wasser abgibt,     nicht    mehr zur Erwärmung  des letzteren im     Heizkörper    aufgewendet zu  werden brauchen.    Eine zu weitgehende Abkühlung des aus  dem Speicher austretenden Wassers ist nicht  zu befürchten, da dieses nur um     einen    gerin  gen Betrag abgekühlt zu werden braucht, um  die Nachentgasung zu vermeiden, ausserdem  in dem Kühlsystem nicht verharrt, sondern  dieses     durchtrömt,    und zwar auch dann, wenn  kein Wasser abgezapft wird, sofern das Lei  tungssystem über eine     Zirkulationsleitung    an  ,den Speicher zurückführt.  



  Die andere Möglichkeit, eine Nachent  gasung des abgezapften Wassers zu verhin  dern, besteht darin, dass das Wasser bei  seiner Entgasung auf einen niedrigen Druck  gebracht wird, zum Beispiel dadurch, dass  man die Entgasung in einem turmartigen  Gefäss vornimmt, das     zwischen    Heizkörper  und Speicher eingebaut ist.

   Dieses     Mittel     ist besonders wirksam, um     eine    Nachent  gasung in den im Speicher     entfernt    liegenden  Teilen des Netzes zu verhindern; denn in  diesen ist der Druck des Wassers oft erheb  lich geringer als im Speicher selbst und daher  auch die Neigung zum Entgasen entspre  chend grösser.

       Wenn    aber,     wie    es hier vor  geschlagen     wird,    das Wasser in einem vor  dem Speicher gelegenen Gefäss bereits auf  den niedrigsten Druck im Netz oder einen  noch niedrigeren Druck gebracht     wird,    so  wird es in diesem Gefäss bereits restlos vor  entgast sein, und es findet später keine Nach  entgasung mehr statt, wenn es an den am       weitesten    im Netz entfernt liegenden Zapf  stellen nur noch diesen niedrigen Druck hat.  



  In der Zeichnung     ist    der     Gegenstand    der  Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen  schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine schematische Darstellung  einer     Vorrichtung    mit stehendem Speicher  und einem zur Verhinderung der Nachent  gasung angeordneten Kühler hinter dem  Speicher;       Fig.    2 ist eine schematische     Darstellung     einer Vorrichtung mit liegendem Speicher  und einem zur Verhinderung der Nach  entgasung vorgesehenen turmartigen     Ent-          gasungsraum.         Die Vorrichtung nach     Fig.    1 enthält den  Speicher 1, der durch die Leitungen 2 und  3 mit dem Heizgefäss 4 verbunden ist.

   Das       Heizgefäss    erstreckt sich über die ganze Höhe  des Speichers und mündet an seinem obern  Ende in die     Entga.sungskammer    5 aus, die  von einem selbsttätigen Entlüftungsventil (i  gekrönt ist.  



  Das Entlüftungsventil hat die an sich  bekannte Bauart, nach der es sich von selbst  öffnet, solange sich in der     Entgasungs-          kammer    5 Luft in bestimmter Menge be  findet.  



  Die     Beheizung    des Gefässes 4 kann durch       beliebige    und bekannte     Mittel    erfolgen, zum  Beispiel durch heisse Gase, Elektrizität,       Dampf    oder Heisswasser, wie bei den dar  gestellten Ausführungsbeispielen. In diesem  Fall ist das Heizgefäss von hier nicht dar  gestellten Längsrohren durchzogen, in die  das vom Kessel 7 über die Leitung 8 kom  mende Heisswasser oder Dampf und durch  die Leitung 9 zurückströmende Heisswasser  eintritt. 10 ist ein Ausdehnungsgefäss, das  mit dem Heisswasserkessel 7 in Verbindung  steht.  



  Die     Entgasungskammer    5 befindet sich  oberhalb der höchsten     Stelle    des Speicher  innenraumes, ebenso die Rückleitung 3, die  vom     Heizgefäss    zum Speicher führt. Von  der gleichen Stelle aus geht die     Zapfleitung     11 nach oben ab. Diese ist nach ihrem     Aus-          1ritt    aus dem Speicher zunächst durch einen       Kiihler    12 geführt, der von dem aus dein  Netz über den Stutzen 13 kommenden Was  ser gespeist wird.

   Das Kühlwasser wird  nach seinem Durchlauf durch den Kühler  Tiber die Leitung 14 unten in den Speicher 1       eingeleitet.    An seiner Eintrittsstelle     befin-          det;    sich     eine        wagrechte        Prallplatte    15, die  verhindert, dass das kalte Wasser jäh nach  oben     steigt.     



  16 ist die aus dem Netz kommende Rück  leitung der     Zapfleitung    11,     die    diese zu  einem     geschlossenen    System ergänzt.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    2  bedeuten gleiche Bezugszeichen gleiche Teile,    so dass auf diese nicht näher eingegangen zu  werden braucht.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    2 unter  scheidet sich von der nach     Fig.    1 zunächst  dadurch, dass der Speicher 1 liegend angeord  net ist. Infolgedessen ragt das Heizgefäss 4  mit seinem untern Ende weit unter die tiefste  Stelle des Speicherinnenraumes und setzt da  durch das geschlossene     Zirkulationssystem     11, 16 unter den erforderlichen Druck. Zur  Beschleunigung der Zirkulation des Brauch  wassers dient auch noch ein in der Zapf  leitung an ihrer Austrittsstelle aus dem  Speicher vorgesehener     injektorartiger    Düsen  stock 17.  



  Ein weiterer Unterschied der beiden Aus  führungsformen ist der, dass in     Fig.    2 der  Kühler 12, fehlt; dafür ist zur Verhinderung  der     Nachentgasung    die     Entgasungskammer     5 turmartig durch mehrere     Stockwerke    hin  durch erhöht. In diesem     Entgasungsturm     wird das Wasser auf einen Druck entspannt,  der niedriger ist als der niedrigste im     Zir-          kulationssystem    vorkommende Druck.

   Es  genügt auch, wenn man nur an der obersten  Stelle eine     Entgasungskammer    5 anordnet  und diese durch entsprechende     Rohrleitungen     mit dem Heizgefäss 4 und der     Rückleitung    3  verbindet.  



  In den     Entgasungska.mmern    5     befindet     sich innen ein Rohr, aus dem die erhitzte  Flüssigkeit nach     oben    steigt, während in dem  Mantelraum zwischen     derri    Rohr und der  äussern Kammerwandung das entgaste Was  ser nach unten fällt.     Dementsprechend    ist  auch die Rückleitung an diesen äussern Man  telraum angeschlossen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2  kann das innere Rohr entsprechend seiner  grösseren Höhe enger als bei der nach     Fig.    1  ausgeführt sein.  



  Die Erfindung ist selbstverständlich nicht       anf    die dargestellten     Ausführungsbeispiele     beschränkt.  



  Es     ist    zum Beispiel auch möglich, mehrere  Speicher nach der dargestellten oder einer an  dern Bauart an ein     gemeinsames        Heizgefäss     nebst     Entgasungskammer    anzuschliessen. In      diesem Fall ist selbstverständlich auch nur  ein Heizkessel erforderlich.  



       Klan    kann auch das Heizgefäss 4 mit der       Entgasungskammer    5 im Innern des Spei  chers 1 anordnen, wobei jedoch Bedacht dar  auf zu nehmen ist, dass .das Heizgefäss gut       thermisch    isoliert sein muss.  



  Der     injektorartige    Düsenstock zur     Be-          schleunigung    .der Zirkulation des Brauch  wassers kann auch innerhalb des Speichers  angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum fortlaufenden Erwär men und Entgasen von aus einem Speicher abgezapftem Brauchwasser, mit vom Speicher thermisch isoliertem Heizgefäss, dadurch ge kennzeichnet, dass,die in der Rückleitung vom Heizgefäss zum Speicher liegende, mit einem selbsttätigen Abgasventil versehene Ent- gasungskammer oberhalb der höchsten Stelle des Speicherinnenraumes angeordnet. ist, wäh rend die Rückleitung und die Zapfleitung an dieser höchsten Stelle in den Speicher innenraum einmünden bezw. von ihm aus nach oben fortführen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher die Zapfleitung zu einer ge schlossenen Zirkulationsleitung ergänzt ist, dadurch, gekennzeichnet, dass das Heizgefäss mit seinem untern Ende unter halb der tiefsten Stelle des Speicher innenraumes liegt, um die geschlossene Zirkulationsleitung unter den erforder lichen Druck zu setzen.
    \?. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass' die Entgasungskammer mit dem Heizgefäss zu einem einzigen Bauteil ver einigt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch geL-ennzeich- net, dass die Entgasungskammer mit dem Speicher zu einem einzigen Bauteil vereinigt ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Entgasungskammer dom artig ausgebildet und unmittelbar ober halb des Speichers angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine Mehrzahl von Speichern an ein gemeinsames Heizgefäss nebst Ent- gasungskammer angeschlossen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass ein Mittel vorgesehen ist, um das nachträgliche Entgasen des Wassers nach seinem Austritt aus dem Speicher zu verhindern. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, @dass dieses Mittel in einem Kühler besteht, durch den das ab gezapfte Wasser unmittelbar nach seinem Austritt aus dem Speicher durch geleitet wird. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Kühlmittel für den Kühler das aus der Versorgungsan lage kommende kalte Wasser dient. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Mittel in einem turmartigen Entgasungsraum be steht, in dem das zu entgasende Wasser auf einen Druck entspannt wird, der nie driger ist als der niedrigste im' Ver brauchsnetz vorkommende Druck. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in der Zapfleitung an ihrer Aus trittsstelle aus dem Speicher ein injektor- artiger Düsenstock zur Beschleunigung der Zirkulation des Brauchwassers an geordnet ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der injektorartige Düsenstock zur Beschleunigung der Zirkulation des Brauchwassers innerhalb des Speichers angeordnet ist. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gehennzeich- nel. dass im Speicher unmittelbar hinter der Eintrittsstelle des Kaltwassers eine wageechte Prallplatte vorgesehen ist,
    die das eintretende Kaltwasser in wageechter Richtung umlenkt..
CH172292D 1933-09-18 1933-09-18 Vorrichtung zum fortlaufenden Erwärmen und Entgasen von Brauchwasser. CH172292A (de)

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