CH172372A - Verfahren zur Darstellung eines Oxazinfarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung eines Oxazinfarbstoffes.Info
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Description
Verfahren zur Darstellung eines Ogazinfarbstoffes. Es wurde gefunden, dass stark gefärbte Farbstoffe verschiedener Nuancen erhalten werden, wenn man Di-acylamino-arylamino- chinone der Formel
EMI0001.0005
worin x Wasserstoff, Halogen, Alkyl oder Aryl und R einen aromatischen Rest bedeutet, kondensiert, wobei infolgeRingschluss meistens anders gefärbte Produkte entstehen und die so erhaltenen Kondensationsprodukte gege benenfalls sulfiert. Die Kondensation kann beispielsweise,
wie zum Beispiel in den deutschen Reichspatenten Nr.<B>253091</B> und 253761 und in den Schweizer Patentschrif ten Nr. 148120, 151966 und deren Zusätze angeben, durch Erhitzen für sich oder vor teilhaft in hocheiedenden Lösungsmitteln in Gegenwart oder Abwesenheit von Metall chloriden oder Oxydationsmitteln oder beiden gemeinsam oder beispielsweise nach dem Verfahren der Schweizer Patente Nr. 169958, 169959, 169960 (8, 9, 10. Zusatz zur Patent schrift Nr. 151966) in Gegenwart von acy- lierend wirkenden Mitteln, vorteilhaft in hochsiedenden Lösungsmitteln, durchgeführt werden.
Die Kondensation kann ferner auch nach dem Verfahren der Schweizer Patent schrift Nr. 156123 und Zusätze in konzen trierter Schwefelsäure, Oleum oder Ohlorsul- fonsäure unter gleichzeitiger Sulfierung be wirkt werden.
Die neuen unsulfierten Produkte können entweder direkt als Pigmentfarbstoffe oder zum Färben von Kautschuk Verwendung finden oder durch Sulfierung in wasserlösliche Farbstoffe übergeführt werden, wobei die Acylaminogruppen (beispielsweise die Acetyl- amino-, Benzoylamino-, Toluolsulfamino- gruppe) erhalten bleiben oder ganz oder teilweise verseift werden können.
Die Sulfo- säuren können in unlösliche Salze überge führt werden, die sich als Pigmentfarbstoffe eignen.
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Darstellung eines Ox- azinfarbstoffes, welches darin besteht, dass man das aus Chloranil und Monoacetyl-1.4- diaminobenzol erhältliche Kondensationspro dukt folgender Formel:
EMI0002.0021
durch Erhitzen kondensiert und das so er haltene Kondensationsprodukt sulfiert.
<I>Beispiel:</I> 20 Gewichtsteile des Kondensationspro- duktes aus Tetrachlorchinon (Chloranil) und Monoacetyl-1.4-diaminoberizol folgender For mel:
EMI0002.0027
werden in 300 Gewichtsteilen Nitrobenzol in Gegenwart von 18 Gewichtsteilen Benzoyl- chlorid 8 Stunden gekocht. Nach dem Er kalten wird die tief violett gefärbte Reak tionsmasse filtriert und der Rückstand mit Alkohol gewaschen und getrocknet. Der neue Farbtoff stellt ein kupferrotes, metallisch glänzendes Pulver dar, das sich in konzen trierter Schwefelsäure reinblau löst.
Wird diese Lösung auf Eis gegossen, so scheidet sich ein blauer Niederschlag aus, der auf Zusatz von Natronlauge rotviolett wird. In heissen organischen Lösungsmitteln, wie Chlor benzol, Toluol, löst sich der Farbstoff nur sehr wenig. Die Lösungen zeigen schöne Fluorescenz. 6 Gewichtsteile des so erhal tenen Stoffes werden in der 20fachen Menge einer Schwefelsäure von 20 % Anhydridge- halt eingerührt. Die Mischung wird inner halb 4 Stunden auf 85-90 erwärmt und solange bei dieser Temperatur gehalten, bis eine Probe in Wasser löslich ist. Die Auf arbeitung erfolgt durch Eingiessen auf Eis. Ein Teil der neuen Sulfosäure scheidet sich in Form einer tiefblau gefärbten Masse ab.
Durch Zugabe von Kochsalz wird die Ausfällung vervollständigt. Dann wird filtriert und mit Kochsalzlösung neutral gewaschen. Es ent steht ein wasserlöslicher Farbstoff, der Baum wolle aus neutralem Bade violett färbt. Die Färbungen zeichnen sich durch gute Licht echtheit aus. Der Farbstoff enthält etwa zwei Sulfogruppen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Oxazin- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man das aus Chloranil und Monoacetyl-1.4-diaminobenzol erhältliche Kondensationsprodukt folgender Formel: EMI0003.0003 durch Erhitzen kondensiert und das so er haltene Kondensationsprodukt sulfiert. Der so erhaltene wasserlösliche Farbstoff enthält etwa zwei Sulfogruppen und färbt Baumwolle aus neutralem Bade in violetten Tönen, die sich durch gute Lichtechtheit auszeichnen. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation durch 8-stündiges Kochen in Nitrobenzol in Gegenwart von Benzoylchlorid bewirkt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Sulfierung mit Schwefelsäure von 20 % Anhydrid- gehalt bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE172372X | 1932-11-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH172372A true CH172372A (de) | 1934-10-15 |
Family
ID=5690022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH172372D CH172372A (de) | 1932-11-03 | 1933-11-01 | Verfahren zur Darstellung eines Oxazinfarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH172372A (de) |
-
1933
- 1933-11-01 CH CH172372D patent/CH172372A/de unknown
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