CH172392A - Schmelzkessel für Stereotypplatten-Giessmaschinen, Setzmaschinen und dergleichen. - Google Patents
Schmelzkessel für Stereotypplatten-Giessmaschinen, Setzmaschinen und dergleichen.Info
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Description
Schmelzkessel für Stereotypplatten-Giessmaschinen, Setzmaschinen und dergleichen. Die Schmelzkessel von Stereotypplatten- Giessmaschinen und Setzmaschinen werden durch Kohlen-, Gas- oder elektrische Reizung erwärmt. Bei einer Beheizung des Kessels von aussen durch Gas- oder Kohlenheizung können diejenigen Teile des Schmelzkessels, die von den Reizgasen bespült werden, nicht isoliert werden. Infolgedessen geht ein Teil der Wärme verloren. Bei der bisherigen elektrischen Heizung war es üblich, die Elemente plattenförmig auszubilden und sie entweder an der Aussenwand, oder an der Innenwand des Kessels unterzubringen. Bei der Anbringung der Heizplatten an der Aussen wand trat ein beträchtlicher Verlust durch Wärmestrahlung nach aussen auf; auch musste beim Auswechseln von Elementen die Isolie rung oder Teile derselben entfernt werden, da die Elemente sehr dicht und fest, wenn möglich unter Verwendung bearbeiteter Flä chen an der Aussenwand angebracht werden mussten. Bei der Anbringung der platten- förmigen Elemente im Schmelzgut selbst war der Wirkungsgrad zwar gut, jedoch waren die Elemente neben der Wärmebeanspruchung auch noch einer starken mechanischen Bean spruchung infolge derAusdehnung desMetalles unterworfen, so dass ihre Lebensdauer sehr gering war. Auch ist ein Auswechseln der Platten nur bei $üssigein Metall möglich. Man hat auch in Schmelzkesseln für Stereotypplatten bereits die Elemente so angeordnet, dass sie das Schmelzgut in senk rechter Richtung von oben nach unten durch ziehen, weil man das Reissen der Kesselwand, das bei derartigen Schmelzkesseln mitunter auftrat, auf den Flüssigkeitsdruck zurück führte, der durch das Aufschmelzen der untern Metallschichten entsteht, die einerseits durch die noch starren Oberschichten des Schmelzgutes, anderseits durch die Kesselwand eingeschlossen sind. Es hat sich jedoch einer seits gezeigt, dass das Auftreten derartiger Risse nicht so sehr auf den Flüssigkeitsdruck zurückzuführen ist, als vielmehr auf eine ungleichmässige Beheizung oder auch auf eine ungeeignete Formgebung der Kesselwand, die beim Erkalten Spannungen innerhalb des Metalles entstehen lässt, die sich dann beim Erwärmen in ungünstiger Weise auswirken. Das Entstehen derartiger Spannungen lässt sich durch gleichmässige Beheizung und geeignete Formgebung der Kesselwand ver meiden. Anderseits hat die Anordnung der Heizelemente in senkrechter Richtung den sehr erheblichen Nachteil, dass sie in ihrer obern Hälfte frei liegen, wenn der Kessel nur zum Teil mit Metall gefüllt ist; sie werden daher leicht überhitzt und beschädigt. Ausserdem treten in diesem Falle sehr erheb liche Wärmeverluste ein. Die erwähnten Nachteile 'der bekannten Anord nungen werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass im untern Teil des Kessels wagrechte Heizkanäle vorgesehen sind, deren Wandungen wenigstens teilweise mit dem Schmelzgut in Berührung stehen. Diese Kanäle können mit der Kesselfeuerung so in Ver bindung stehen, dass sie von den Heizgasen durchzogen werden können. Es können auch in den Heizkanälen elektrische Heizelemente angeordnet sein. Die Heizkanäle können auch die Form von Hohlräumen besitzen, die durch Giessen in der Kesselwand hergestellt oder in diese eingearbeitet sind. Versuche mit dieser Heizeinrichtung haben einen wesentlich günstigeren Wirkungsgrad ergeben, als bei der bisher üblichen Gasheizung und der elektrischen Aussenheizung. Gegenüber der bekannten Heizung mit im Innern des Kessels angeordneten Heizplatten wird einerseits der Vorteil erreicht, dass die mechanische Bean spruchung der Heizkörper durch die Aus- dehnung des Giessmetalles, die bei der bekannten Anordnung die Lebensdauer der Heizplatten verkürzte, unschädlich gemacht wird. Ausserdem können die elektrischen Heizkörper ohne jede Schwierigkeit von aussen her ausgewechselt werden. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes. Die innerhalb des Kessels 1 in dessen unterem Teil wagrecht liegenden Kanäle werden durch im Schmelzgut 1 liegende Rohre 3 nach Art von Siederohren gebildet. Der Kessel ist auf seiner ganzen Oberfläche mit Isolation versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schmelzkessel für Stereotypplatten-Giess- maschinen, Setzmaschinen und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass im untern Teil des Kessels wagrechte Heizkanäle vorgesehen sind, deren Wandungen wenigstens teilweise mit dem Schmelzgut in Berührung stehen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schmelzkessel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im Schmelz gut liegenden Heizkanäle mit der Kessel feuerung so in Verbindung stehen, dass sie von den Heizgasen durchzogen werden können. 2. Schmelzkessel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Heiz- kanälen elektrische Heizelemente ange ordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE172392X | 1932-10-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH172392A true CH172392A (de) | 1934-10-15 |
Family
ID=5690037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH172392D CH172392A (de) | 1932-10-11 | 1933-08-30 | Schmelzkessel für Stereotypplatten-Giessmaschinen, Setzmaschinen und dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH172392A (de) |
-
1933
- 1933-08-30 CH CH172392D patent/CH172392A/de unknown
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