CH172439A - Verfahren zur Herstellung von durchsichtigen, praktisch planparallelen Scheiben aus Kunstmassen, welche mindestens ein Kondensationsprodukt organischer Verbindungen enthalten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von durchsichtigen, praktisch planparallelen Scheiben aus Kunstmassen, welche mindestens ein Kondensationsprodukt organischer Verbindungen enthalten.

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CH172439A
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  Verfahren zur Herstellung von     durehsiehtigen,        pralltiseh    planparallelen Scheiben aus       Kunstmassen,        welche    mindestens ein     Kondensationsprodukt    organischer       Verbindungen    enthalten.

           Die    Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von     durchsichtigen,    praktisch  planparallelen     Scheiben    aus Kunstmassen,  welche     mindestens    ein     Kondensationsprodukt     organischer Verbindungen enthalten und be  zweckt den     Ersatz    von Glasscheiben, beson  ders in solchen Fällen, w o die Eigenschaft  des Glases, scharfkantige Splitter zu liefern,       unerwünscht    ist.  



  Die bisher     bekannten    Scheiben dieser  Art zeigen den Nachteil,     ,dass1    sie bei länge  rem Gebrauch oder Lagern instabil sind.  Man hat zwar schon behauptet,     dass    diese  Instabilität ausschliesslich durch     Änderung     der chemischen Zusammensetzung, sowie  durch die Art des     Kondensationsvorganges     vollständig beseitigt werden könne.

   Anhand  von zahlreichen Versuchen mit Scheiben     be-          trächtlicllen    Ausmasses wurde jedoch fest  gestellt, dass die. bisherigen Vorschläge nicht       t        -iu,        sschliesslich        genügten.       Es hat sich nun gezeigt,     dass    man nur  durch Kombination ganz bestimmter Bedin  gungen, wie im folgenden gezeigt wird, zu       Scheiben    kommt, die eine vollkommene Sta  bilität hinsichtlich ihrer mechanischen, phy  sikalischen und chemischen Eigenschaften  aufweisen.  



  Die Erfindung stützt sich auf die Er  kenntnis,     dass    man zur Erzielung des genann  ten Zweckes vor allem die Planparallelität  der Formlinge und die Art und Dauer des       Trocknungsvorganges.    beachten muss. Erfin  dungsgemäss wird zur Erzielung der Plan  parallelität der     Formlinge    das Giessen der  flüssigen Kondensationsmasse in geschlos  senen Formen aus nicht     metallischem    Mate  rial, vorzugsweise saurem Gestein, Gläsern,  Sperrholz' und dergleichen vorgenommen.

    Ferner werden die erstarrten     Formlinge    der  Trocknung bis zu bei     Zimmertemperatur    kon  stantem spezifischem Gewicht in     feuchtem         Medium unterworfen, wobei gegebenenfalls  vor Beendigung der Trocknung eine Pres  sung der Formlinge vorgenommen wird.  



  Das Verfahren kann sowohl mit reinen  Harnstoff - Formaldehyd - Kunstmassen, als  auch mit allen     Aquivalenten,    also beispiels  weise mit Kondensationsprodukten des     Thio-          harnstoffes,    Polymeren des Formaldehyds  und auch mit solchen Kondensationsproduk  ten ausgeführt werden, in .die neben den  genannten Kondensationsprodukten auch an  dere Kondensationsprodukte verarbeitet sind,  wie     beispielsweise    solche aus mehrwertigen  Alkoholen und     mehrbasischen        Karbonsäuren.     Gegebenenfalls können :

  diesen Kondensations  produkten auch Weichmacher beigefügt sein,  wie zum Beispiel     Äthylacetanilid,        Triacetin,          Benzyllactat    usw.  



  Die Benutzung geschlossener     Gussfo:rmen     verbürgt, dass die Formlinge nach der Ent  nahme aus der Form auf allen Seiten hin  sichtlich ihrer Beschaffenheit vollkommen  übereinstimmen. Die Wahl nicht metallischer       Materialien    für die Giessformen sichert die  erwünschte Planparallelität der Formlinge;

    denn     :die    Benutzung dieser Materialien für  die     Gussformen    an Stelle der sonst üblichen       Metalle    vermeidet den     Nachteil,derletzteren,     sich in der Hitze stark zu     verwerfen.    Dieser  Machteil     könnte    bei metallischen Formen nur  dadurch vermieden werden,     .dass    sie in un  wirtschaftlich und technisch unbrauchbar       grosser        Materialstärke    hergestellt werden.

    Da die genannten nicht metallischen Mate  rialien nur zum Teil dem Angriff der flüs  sigen Kondensationsmasse widerstehen, wer  den zweckmässig die in Berührung mit der       Gussmasse    kommenden Oberflächen der For  men mit einer .dünnen Lage aus solchem       Metall    bedeckt, welches von der Konden  sationsmasse nur schwer angegriffen wird.       Beispielsweise    lassen sich so     Kalkstein-Giess-          formen    :durch einen Überzug aus Aluminium  schützen, der nach mehrmaliger Benutzung  erneuert wird.  



  Die Trocknung :der erstarrten Formlinge  erfolgt erfindungsgemäss in     feuchtem    Me  dium, wobei der Feuchtigkeitsgehalt des    Mediums mit steigender Trocknung vorzugs  weise allmählich verringert wird. Beispiels  weise beginnt man die Trocknung mit einem  Gehalt des     Trocknungsmediums    an dem zur  Darstellung der     Kunstmassen    benutzten dis  pergierenden Lösungsmittel, der     etwa        101'o     unterhalb des Sättigungsgehaltes liegt, und  beendet sie, wenn der Gehalt an Lösungs  mittel etwa 50     5o    unter den     Sättigungsgehalt     gesunken ist.  



  Als besonders vorteilhaft beim     Troek-          nungsvorgang        muss    eine allseitig gleiche       Durchtrocknung    im Verlauf der Trocknung  bezeichnet werden. Diese allseitig gleiche       Durchtrocknung    kann dadurch erreicht wer  den, dass man :die erstarrten Formlinge der  Einwirkung des ständig bewegten     Trock-          nungsmediums        unterwirft    und im Verlauf  der Trocknung wiederholt umwendet. Dies  kann zweckmässig durch eine automatische  Wendevorrichtung erreicht werden,     mittelst     deren die Formlinge in gegebenen Zeitabstän  den ohne Beeinträchtigung ihrer Form um  gewendet werden.

   Die allseitig gleiche       Durchtrocknung    der Platten kann weiterhin  dadurch gefördert werden, dass man die  Stirnseiten (das heisst     die    zur Scheibenebene  senkrechten     Beb        enzungsflächen)    der     Form-          linge        abdeckt,    zum Beispiel mit einem  schnell     trocknenden    Lack, oder mit leicht  schmelzbaren Massen. Je nach Art und  Stärke des verwendeten Überzuges kann  dieser     auch    über die Kanten der Stirnseiten       übergreifen,    um die erwünschte gleich  schnelle Trocknung der Rand- und. Mittel  teile zu gewährleisten.

   Die Abdeckung der       Stirnseiten    kann natürlich auch durch Um  lage eines dauernd anliegenden vorgeformten       Körpers    erfolgen,     beispielsweise    durch ein  Gummiband, durch federnd gelagerte Holz  leisten und dergleichen.  



  Die Anwendung feuchter     Trocknungsluft     bezweckt,     dass    der Unterschied zwischen -dem  Dampfdruck des     .dispergierenden    Lösungs  mittels in :dem Formling und dem Teildruck  desselben im     Trocknungs.medium        möglichst     gering ist. Man kann das gleiche Ergebnis  auch dadurch erreichen, dass man die Form-           linge    mit porösen Umhüllungen umgibt, zum  Beispiel aus porösem Ton,     mikroporösem     Kautschuk, Filz und anderem.

   Die Wirkung  dieser porösen Materialien beruht darauf,  dass durch die poröse Umhüllung     hindurch     die     Tension    des     Disperungsmittels    von der       Tension    im zu trocknenden Formling bis zur       Tension    im     Trooknungs@medium    ganz     allmäh-          lieh    abfällt. Dieser Abfall kann durch die  Dicke und Porengrösse der porösen     Schieht     weitgehend beeinflusst werden.

   Als weiterer  Vorteil dieser     Trocknungsart    ergibt sich die  Möglichkeit, auch solche     Trocknungsluft    zu  verwenden, in der .die     Tension    des     Disper-          sionsmittels    nur ganz gering ist. Auch lässt  sich bei der zuletzt genannten Art der Trock  nung das Umwenden gegebenenfalls völlig  vermeiden. Beide Arbeitsweisen können in  verschiedenen Stadien -der Trocknung auch  miteinander kombiniert werden.  



  Für bestimmte     Veiiv        en.dungszwecke,    bei  spielsweise bei Ersatz von Spiegelglasschei  ben in Fahrzeugen, ist eine besondere Ober  flächenbeschaffenheit der Scheiben er  wünscht. Diese kann ausser durch Abschlei  fen und Polieren in einfachster Weise durch  eine Pressung der noch nicht völlig getrock  neten     Formlinge    bewirkt werden.

   Dabei kann  man     beispielsweise    so verfahren, dass man       Formlinge    der nachfolgend im Beispiel 1  gegebenen Zusammensetzung bis. zu einem  spezifischen Gewicht, das zweckmässig     zwi-          sehen        1.,.16    und 1,47 liegt, trocknet, dann  heiss     verpresst    und nach erfolgter Pressung,  bei welcher, wie Versuche ergaben, eine mess  bare Änderung des spezifischen     Gewichtes     der Platten nicht eintritt, wie oben beschrie  ben, zu Ende trocknet.

   In manchen Fällen  ist es vorteilhafter, die Trocknung nahe bis  zum Ende zu führen und die     Formlinge    vor  dem Pressen der Einwirkung von Wasser zu  unterwerfen. vorzugsweise durch kurzes  Einlegen in Wasser bei Temperaturen zwi  schen 50 und<B>80'</B> C, oder durch Behandeln  mit feuchtigkeitsgesättigter Luft. Die zu  letzt genannte Art des Verfahrens führt be  sonders dann zum Ziel, wenn weitgehend ge  trocknete Formlinge beim direkten Verpres-         sen    ohne die genannte Behandlung Trübun  gen aufweisen. Diese Trübungen lassen sich  dann vermeiden.

   Die Wirkung     .der    zuletzt  genannten Massnahme besteht vielleicht dar  in, dass eine Homogenisierung     -der        Form-          linge    hinsichtlich des     Trocknungsgrades    ein  tritt, ohne dass man dies allerdings anhand  von wesentlichen Gewichtsveränderungen  wahrnimmt.  



  Zur Erzielung einer spiegelglatten Ober  fläche der Formlinge erfolgt zweckmässig die  Pressung     zwisohen    Spiegelglasscheiben, die  in an sich     bekannter    Weise gehärtet sind.  Man könnte zwar auch absolut plangeschlif  fene Metallplatten als     Pressunterlage    verwen  den, jedoch widerstehen nur ganz wenige  Metalle bei den hohen     Presstemperaturen    den  chemischen Einflüssen der Formlinge auf  die Dauer und können, wenn überhaupt, nur  mit beträchtlichem Kostenaufwand in solcher  spiegelglatten Oberflächenbeschaffenheit wie  die Spiegelglasscheiben     hergestellt    werden,

   so  dass .die     Spiegelglasscheiben    auch aus wirt  schaftlichen Gründen     vorteilhafter    .sind. Ist  die Erzielung der spiegelglatten Oberfläche  auf beiden Seiten der Scheibe     erwünischt,     dann können     natürlich    auf beiden Seiten des  Formlings     Pressunterlagen    aus gehärteten  Spiegelglasscheiben verwendet werden.  



  Die Pressung wird vorzugsweise erst in  einem solchen Stadium der     Trocknung    vor  genommen, wo die bisher vorgeschlagenen       Pressverfahren    nicht mehr anwendbar     sind.     Zweckmässig wird die Pressung der in ,diesem  Stadium der Trocknung befindlichen     Form-          linge    nach Erhitzung auf eine die Konden  sationstemperatur nicht     wesentlieh    über  schreitende Temperatur von     etwa    115 bis  <B>130'C</B> derart vorgenommen,     @dass    die Druck  steigerung durch lange Zeiten hindurch vor  genommen und der Druck gegebenenfalls  während langer Zeiten aufrecht erhalten  wird.  



  Die Eigenschaften der fertigen Scheiben  können auch mitbestimmt werden durch die  Art des Kondensationsvorganges und die  chemische Zusammensetzung der dabei     be-          tei,ligten:    Stoffe. So kann man     mittelst    Harn-           stoff    und Formaldehyd besonders leicht giess  bare Massen erzielen, wenn man :die Konden  sation bei erhöhter Temperatur in vorzugs  weise nichtsaurer Lösung bis zur     Bildung     von beim Stehen oder Abkühlen     gelatinieren-          den    Massen durchführt und unmittelbar vor  dem Vergiessen so viel Säure zusetzt;     dass    das       p$    der Lösung kleiner als 7 ist.

   Diese Ver  fahrensweise beruht auf der neuen Erkennt  nis,     dass        man    die Kondensation in nicht  saurem, zum Beispiel alkalischem Medium  bis zu Ende durchführen kann und lediglich  zur rascheren     Gelatinierung    und zur Beein  flussung der     kolloid-chemischen    Eigenschaf  ten der Endprodukte Säure zufügt.  



  Die Stabilität der Endprodukte lässt sich  insbesondere dadurch günstig beeinflussen,  dass man Kondensationsprodukte aus mehr  wertigen Alkoholen und mehrbasischen Ka-r  bonsäuren     bezw.    :deren Derivaten mit ver  wendet. Die vollkommene Lichtbeständig  keit derartiger Produkte kann dadurch er  zielt werden, dass als mehrbasische Karbon  säuren     aliphatische        Karbonsäuren        bezw.     deren Derivate zur Anwendung kommen.

   Bei  der     Mitverwendung    der Kondensationspro  dukte von mehrbasischen     Karbonsäuren    und  mehrwertigen Alkoholen     bezw.    deren Deri  vaten handelt es sich     offensichtlich    nicht um  eine feste Lösung dieser Produkte in den  Endprodukten, sondern um eine Konden  sation mit den noch freien     A:minobo-ruppen,     die dem zur Kondensation verwendeten Harn  stoff     entstammen.     



  Die     Mitverwendung    der     genannten        Kon-          densationsprodukte    aus     mehrbasischen    Säuren  und     mehrwertigen    Alkoholen bietet den wei  teren Vorteil,     :dass.        man    die Herstellung der       Giessmassen    auch anders, als oben angegeben,  gestalten kann.

   Man kann .dabei so ver  fahren, dass- man zunächst in     wässerigem     Medium     kondensiert,    :dann durch beliebige       Trocknung    das     Kondensationsprodukt    prak  tisch vollkommen von Wasser befreit     und     die trockene Masse     .durch    Erhitzen mit nie  drigsiedenden     Lösungsmitteln,    gegebenen  falls unter     Druck,    verflüssigt.

   Zur rasche  ren Durchführung der     Trocknung    und auch    der Verflüssigung     empfiehlt    sieh eine weit  gehende Zerkleinerung der primären Konden  sationsprodukte.     Mittelst    dieser zuletzt be  schriebenen Arbeitsweise ist es möglich, :die  entstandenen Lösungen direkt der     Gelatinie-          rung    und     nachträglichen    Härtung zu unter  werfen oder diese Lösungen bei der Konden  sation in wässeriger Lösung teilweise mit zu  verwenden.

   Dadurch kann erreicht werden,  dass man auch     Abfallprodukte,    die im Ver  lauf oder nach Beendigung der Fabrikation  oder im Gebrauch     entstehen,    wieder in den  Fabrikationsgang einführen kann.  



  Erfahrungsgemäss gelatinieren     Harnstoff-          Formaldehyd    -     Kondensationsprodukte,    deren       pH    kleiner als 7 ist, in der Hitze und Kälte  verhältnismässig schnell. Dies kann bei der  Durchführung des Giessverfahrens im grossen  gewisse Schwierigkeiten verursachen. Diese  Schwierigkeiten lassen sich umgehen, indem  man das Giessverfahren dadurch kontinuier  lich gestaltet, dass man die Kondensation in       nichtsaurem,    insbesondere alkalischem -Me  dium in grossen Gefässen vornimmt und den  Zusatz von Säuren jeweils nach Massgabe des  Bedarfes nur zu kleineren Portionen Konden  sationslösung bewirkt.

   Im nicht kontinuier  lichen Betrieb kann     man        zum    gleichen Ziel  gelangen, wenn man von der neuen Erkennt  nis     Gebrauch    macht, dass sieh die     Gelatinie-          rungszeit    der sauren Kondensationslösungen  ohne Entfernung     .des    Wassers durch Zusatz  niederer Alkohole in entsprechender Menge  vorbestimmen lässt. Natürlich können beide  Massnahmen auch in Kombination, benutzt  werden.  



  Für bestimmte Verwendungszwecke der  Scheiben ist es zweckmässig, zur Erzielung  einer grossen Oberflächenhärte an bestimmten  Stellen die Scheibe     einseitig    mit einer     ganz     dünnen Glasfolie zu belegen.  



  Die gemäss dem vorliegenden Verfahren  hergestellten     Seheiben    zeichnen sich dadurch  aus, dass sie praktisch vollkommen stabil sind.  So erweisen sie sich auf Grund von Ver  suchen über lange Zeit     hinweg        stabil    gegen  über von Wasser und von atmosphärischen  Einflüssen, wie Licht, Sonne, Temperatur-      Wechsel, Regen.

   Auch in geheizten     Räumen,     w o sie innenseitig der warmen Zimmerluft,  aussenseitig der kalten     Winterluft    ausgesetzt  waren, zeigten sie keine     Veränderung.    Auch  zeigen     derartige    Scheiben bei lang andauern  der Lagerung keine von den Rändern aus  gehende     Rissbildung,    wie die bisher bekannten  Scheiben.  



  Auf Grund von vergleichenden     Zertrüm-          merungsversuchen    zeigen die nach dem Ver  fahren     gemäss:    der vorliegenden Erfindung  hergestellten     Scheiben    Vorteile gegenüber  dem     Silikatglas    und den     sogenannten        Sicher-          heitsglä@.ern.    Sie liefern im Vergleich mit       Silikatglas    keine     scharfkantigen    Splitter;

   im  Vergleich zu den     sogenannten    Sicherheits  gläsern lassen sie sich leicht und gefahrlos  auch     finit    menschlichen Körperteilen zertrüm  mern, wodurch bei     Unglücksfällen    .schwere       Verletzungen    vermieden werden.  



  Es folgen nun einige     Ausführungsbei-          spiele    des Verfahrens.  



       Beispiel   <I>1:</I>  80 kg     Paraformaldehyd,    50 kg Wasser  und 63 kg Harnstoff werden nach Zusatz  von 4 Liter ?-n     Sodalösung    unter     Umrühren     erwärmt. bis alles in Lösung gegangen ist,  worauf eine Stunde am     Rückflusskühler    ge  kocht wird. Dann werden 10 kg eines .dick  flüssigen     Kondensationsproduktes    zugesetzt,  das aus 330     G.-T.    Glyzerin und 67     Cr.-T.          Adipinsäure    durch mehrstündiges Erhitzen  unter     Abdestillieren    des in Freiheit.     gesetzten     Wassers zubereitet worden war.

   Schliesslich  wird     noehinals    eine halbe     Stunde    am Rück  flusskühler gekocht. Nunmehr setzt man  6 kg ?-n Schwefelsäure zu, in der     \?    kg       Harnstoff        gelöst    sind. Man     kocht    so lange  am     Rückfluss,    bis das Ganze klar geworden  ist, wozu einige Minuten notwendig sind.

    Dann wird in die vorbereiteten Formen     ge-          gossen.    Diese bestehen     aus    vertikal stehen  den, geschliffenen und     polierten    Platten aus  feinkörnigem     Schwedisch    - Neugrün - Diagas,  die durch Eisenrahmen von der gewünschten  Stärke des zu     giessenden    Formlings     ausein-          andergehalten    werden.

   Verwendet man For-    irren, deren     Ausmasse    125 mal 80     cm    betra  gen, so reicht bei 6 mm     Gussdicke    der     Form-          linge    der angegebene Ansatz für     etwa    zehn  Scheiben. Man lässt in der Form     .erkalten     und öffnet nach 6 bis 8 Stunden. Dann löst  sich der Formling leicht von der hier ange  gebenen Form.  



  Die aus der Form entnommenen allseitig  homogenen und völlig planparallelen     Form-          linge    werden der Trocknung zugeführt. Dies  geschieht in der Weise, dass über die Form  linge Luft von ganz allmählich steigender  Temperatur und allmählich abnehmender  Feuchtigkeit geführt wird, wobei der Feuch  tigkeitsgehalt am Anfang .der Trocknung  zirka 90ö und gegen Ende der Trocknung  zirka.     .10 /o    des     Sättigungsdruckes    des Was  serdampfes bei der jeweiligen     Trocknungs-          temperatur    beträgt.

   Man hat im Verlauf der  Trocknung durch eine     Vorrichtung    dafür  zu sorgen,     (lass    die auf     ebenen    Unterlagen  ruhenden Platten, solange sie weich sind und  wenig     )Viderstandskraft    gegen Formände  rung zeigen, ständig gewendet werden, so       dass    sie im Verlauf der ganzen     Trocknung     stets gleichmässig von der     Trocknungsluft     umspült werden.

       Besitzen    die Platten genü  gend Widerstandskraft gegen Formverände  rung, so kann man -die     Weitertrocknung    auch  in geeigneter Weise mit     aufgehängten    Plat  ten vornehmen, muss jedoch auch in diesem  Falle :dafür sorgen, dass die     Troeknungsluft     stets gleichmässig und von allen Seiten die  Platten     bespülen    kann. Durch geeignete       Strömungsgeschwindigkeit    der     Trocknungs-          luft    in     Verbindung    mit -dem     richtigen    Feuch  tigkeitsgehalt bringt man es dahin, dass die  Platten sich im Verlauf des Trockenvor  ganges nicht verwerfen.

   Es hat sich als  zweckmässig erwiesen, nicht die gesamte     zuni     Trocknen verwendete Luft kontinuierlich zu  erneuern, sondern jeweils     einen    Teil der stets       formaldehydlialtigen    Luft in den     Trock-          nungsvorgang    wieder einzuführen.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Man kondensiert und     gzsst    die Masse wie  im Beispiel 1     beschrieben    und umhüllt die      noch plastischen     Formlinge    .allseitig mit  etwa 1 cm starkem Wollfilz. Der Filz war  durch Auflegen auf     wabenföiznige    dünne       Rahmen    versteift. Der eingehüllte Formling  wird in einem Trockenkasten aufgehängt,  dessen     Temperatur    in     gen-iinschter    Weise  eingestellt werden kann. Durch dieser.

    Trockenkasten wird Zimmerluft von allmäh  lich     steigender    Temperatur mit einer solchen  Geschwindigkeit gesaugt,     dass    die Luft in  dem Trockenapparat in zirka fünf Minuten  einmal erneuert wird.         Beispiel   <I>3:</I>  Man     l@ondensiert,        ,giess.t    und trocknet, wie  im Beispiel 1 oder 2 beschrieben, jedoch wer  den zwei oder drei Tage nach Beginn der im  ganzen mehrere Wochen dauernden Trock  nung die     Formlinge    an den Stirnseiten mit  einem Überzug aus einem     Acetylzelluloselaek     versehen, der .gegebenenfalls im Verlauf der  weiteren Trocknung erneuert wird.  



  <I>Beispiel</I>     I:     16 kg     Paraformaldehyd,    13 kg Harnstoff,  9 kg Wasser, 800 cm' 2-n     Sodalösung    wer  den mehrere Stunden am     Rückflusskühler    ge  kocht. Dann wird die     Erwärmung    unter  brochen und der noch heissen Lösung  1200 cm' 2-n Schwefelsäure langsam zuge  setzt. Die gut flüssige heisse Kondensations  masse wird dann     ,sofort    in Formen gemäss  Beispiel 1 gegossen, in denen sie nach kurzer  Zeit erstarrt. Die Trocknung ,der     Formlinge     wird gemäss Beispiel 1 vorgenommen.  



  An Stelle -der 1.200     em.3    2-n Schwefelsäure  können auch 1100     em3    2-n Salzsäure oder  2400     cm-'    einer     2-n.    Weinsäure     verwendet    wer  den.  



  <I>Beispiel 5:</I>  Formlinge, die gemäss     Beispiel    1 her  gestellt wurden, werden     so    lange getrocknet,  bis das. spezifische Gewicht ungefähr zwi  schen 1,46 und 1,47 liegt. Nunmehr werden  die     Formlinge    in eine heizbare hydraulische  Presse     zwischen        etwa    5 mm starken, polier  ten     Chrom-Nickel-Stahlplatten    oder hoch  glanzpolierten verchromten Messingplatten    eingesetzt. Die     Temperatur    der fresse stellt       inan    auf 120  <B>C</B> ein und unterwirft das Ma  terial allmählich während etwa 30 bis 50  Minuten bis zu 250 bis 300     Atm.    steigenden  Drucken.

   Man hält dann noch einige Zeit  (zirka 15 bis 30 Minuten) beim     Höchstdruck,     stellt die Heizung der Presse ab und lässt  ohne Verminderung     des    Druckes so lange er  kalten, bis die Temperatur auf 40 bis 50       C'     gesunken ist. Eine     messbare    Änderung des  angegebenen spezifischen Gewichtes der  Formlinge erfolgt bei -der Pressung nicht. Die  losgelösten     Presslinge    werden bis zur völligen       Erkaltung    zwischen ebenen Schutzplatten  aufbewahrt. Nach     erfolgter    Pressung wird  die Trocknung der Platten gemäss Beispiel 1  vorgenommen, bis das spezifische Gewicht  konstant bleibt.

      <I>Beispiel 6:</I>    Formlinge, die gemäss Beispiel 1 herge  stellt wurden, aber fast völlig getrocknet  waren,     wurden    in Wasser von etwa.<B>80'</B> C  während etwa zehn Minuten eingelegt, nach  dem Herausnehmen oberflächlich getrocknet  und dann in der in Beispiel 5 beschriebenen  Weise     verpresst.    An Stelle der Metallunter  lagen wurden     Spiegelglasplatten    von etwa  5 mm Stärke verwendet, welche in an sich  bekannter Weise gehärtet waren. Der bei  der     Pressung    verwendete Druck lag zwischen  100 bis 150     Atm.,    die     Presstemperatur    betrug  zirka<B>110'</B> C.

   Die weitere Trocknung erfolgt  nach Beispiel 1 bis     zti    konstantem spezifi  schem Gewicht.         Beispiel   <I>7:</I>    Man     kondensiert    gemäss Beispiel 1 und  giesst die Masse auf eine Unterlage. Nach       ,denn    Erstarren zerkleinert man .den Kuchen  zu erbsengrossen     :Stücken        und    trocknet meh  rere Tage bei     einer    Temperatur von zirka.  <B>80.'</B> C.

   Das Trockengut hat jetzt eine solche  Beschaffenheit,     dass    es sich staubfein zer  mahlen lässt.     Das.    pulverförmige Produkt  wird dann praktisch zu Ende getrocknet, wo  zu bei der angegebenen Temperatur zwei bis  drei Tage erforderlich .sind. Man überzeugt      sich von der Beendigung     .der    Trocknung, die       rauch    im Vakuum     ausgeführt    werden kann,       durch        Wasserbestimmung    im Trockengut.  



       300        -r    des trockenen Kondensationspro  duktes wurden nun in der .gleichen Gewichts  menge Methylalkohol bei zirka 120   C im       Autoklaven    unter Rühren aufgelöst. Die  vollkommen klare Lösung wurde     dann    durch       Destillation    vom grössten Teil des Lösungs  mittels befreit und nach Zugabe von zirka.  3     gr        Ameisensäure    in der Hitze vergossen.  



  Die durch Auflösen erhaltenen Giessmas  sen werden zweckmässig in Formen gemäss       Beispiel    1 gegossen, die mit Papier, vorzugs  weise     urgeleimtem,        belegt    sind. Man er  reicht dadurch. dass der Formling sieh mit  seiner Papierunterlage leicht von der Guss  form loslösen lässt. Im Verlaufe, oder auch  nach Beendigung des Trockenprozesses ge  mäss Beispiel 1, lässt sieh das Papier, bei  spielsweise durch Abschleifen, entfernen.

    Selbstverständlich. lässt sich das Papier     auch     durch ein Textilgewebe     ersetzen.    Auch kann  man die Giessform mit einer Folie aus einem  solchen     Material    auskleiden. das. im Verlaufe  der Trocknung oder nach der Beendigung  derselben mit einem geeigneten Lösungsmit  tel     heruntergelöst    werden kann.  



  <I>Beispiel 8:</I>  8,0 kg     Paraformaldehycl,    6,3 kg Harn  stoff, 7,0 kg Wasser und 400 cm' 2-n     Soda-          läsung    werden am     R.iiekflusskühler    einige  Zeit gekocht. Danach gibt man 500 cm" 2-n       Schwefelsäure    zu und, kocht so lange, bis die       Masse    zähflüssiger     zri    werden beginnt und  ein herausgenommener Tropfen schnell er  starrt. Zu der noch heissen Masse gibt man  dann 6000 cm' Alkohol<B>(96%)</B>     und    lässt er  kalten. Die kalte     Lösung    hält sich mehrere  Tage flüssig, bevor sie gelatiniert.

   Durch       entsprechend    geringeren Zusatz von Alkohol,  der von Fall zu Fall festzustellen ist, lässt  sich jede gewünschte Dauer der     Gelatinie-          rungszeit        einstellen.    Verfährt man bei der       Herstellung    des     Kondensationsproduktes    nach  Beispiel 1 oder 2, so     lässt    sieh auch hier die       Gelatinierungszeit    durch Äthyl- oder Me-         thylalkoholzusatz    in     entsprechender    Weise  beeinflussen.

   Das Ausgiessen der     Gussmasse     in Formen und die Trocknung der erhaltenen  Formlinge erfolgt entsprechend den Angaben  des Beispiels 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung durchsich tiger, praktisch planparalleler Scheiben aus Kunstmassen, welche mindestens ein Kondensationsprodukt organischer Ver bindungen enthalten, durch Giessen in Formen und nachheriges Trocknen der Formlinge, dadurch gekennzeichnet, dass das Giessen in geschlossenen Formen aus nichtmetallische--in Material vorgenommen wird und .dass die erstarrten planparal lelen Formlinge der Trocknung in feuch tem Medium biss zu bei Zimmertempera tur konstantem spezifischen Gewicht unterworfen werden.
    II. Durchsichtige, praktisch planparallele Scheibe, hergestellt gemäss dem Ver fahren nach Patentanspruch I. 11I. Giessform zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, .dadurch ge kennzeichnet, .dass sie aus nichtmetal lischem Material besteht. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch - gekennzeichnet, dass vor Beendi gung der Trocknung eine Pressung der Formlinge erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Erzie lung einer gleich schnellen Troeknun;g der Rand- und Mittelteile die sohmalen Stirnseiten der Scheiben abgedeckt wer den. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass das Abdecken der Stirnseiten durch Überziehen der Stirnseiten mit einem schnell trocknenden Lack vor genommen wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass .das Trocknen der erstarrten Formlinge unter wieder holtem Umwenden in bewegter Luft von allmählich steigender Temperatur vor genommen wird, deren Feuchtigkeits gehalt etwa. 10 bis 40% unter dem Sät tigungsdruck des Wasserdampfes bei der jeweiligen Trocknungstemperatur liegt, wobei eine mit zunehmender Trocknungs- dauer steigende Verringerung des Feuch tigkeitsgehaltes vorgenommen wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeieh- net, dass das Umwenden der Formlinge in gleichen Zeitabständen erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da- @durch gekennzeichnet, @dass die zu trock nenden Formlinge mit einer porösen Um hüllung umgeben werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeich net, dass die Pressung der Formlinge nach Erhitzung auf eine die Konden sationstemperatur nicht wesentlich über schreitende Temperatur von etwa 115 bis<B>130'</B> C derart vorgenommen, wird, dasst :die Drucksteigerung durch lange Zeiten hindurch vorgenommen wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 7, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Formlinge vor dem. Pressen der Einwirkung von Was ser ausgesetzt werden. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I und ,den Unteransprüchen 1, 7 und 8, da .durch gekennzeichnet, dass die Einwir kung von Wasser durch kurzes Einlegen in Wasser von 50 bis<B>80'</B> C erfolgt, 10. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, @dass die Pressung zwecks Erzielung einer spiegelglatten Oberfläche zwischen Glasscheiben erfolgt, die gehärtet sind.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, dass zum Giessen Kondensationsmassen aus Harnstoff und Formaldehyd verwendet wenden, deren Kondensation bei erhöhter Temperatur in nicht saurer Lösung bis zur Bildung von beim Stehen gelatinierenden Massen durchgeführt wurde und denen unmittel bar vor .dem j',ergiessen so viele Säure zu gesetzt wurde, dass, das pa der Lösung kleiner als 7 ist. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- .durch gekennzeichnet, dass zum Giessen Kondensationsmassen aus Harnstoff und Formaldehyd verwendet werden,
    welchen zwecks Erzielung vollkommen licht beständiger und gleichzeitig wasser fester und formbeständiger Scheiben zu beliebigem Zeitpunkt während der Kon- densation noch aus mehrwertigen Alkoholen und alipha- tischen mehrbasischen Karbonsäuren zu gesetzt wurden. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass zum Giessen Harnstoff -FormaIdehyd-Kon;densations- massen mit einem Gehalt an Konden sationsprodukten aus mehrbasischen Kar bonsäuren und mehrwertigen Alkoholen verwendet werden, welche nach praktisch völliger Befreiung vom Wasser durch Erhitzen mit niedrig siedenden Lösungs mitteln verflüssigt wurden. 14. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 13. dadurch gekennzeich net, da.B :die Verflüssigung der Konden sationsgemische unter Druck erfolgte. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, dass zum Giessen saure Kondensationsmassen verwendet werden, denen zwecks Regelung der Gelatinierungszeit unmittelbar nach Be endigung der Kondensation ohne Ent fernung des Wassers niedere Alkohole zugesetzt wurden. 16. Verfahren nach Patentanspruch I, da .durch gekennzeichnet, Jass Giessmaterial verwendet wird, dessen Kondensation in alkalischem Medium in grossen Gefässen vorgenommen wurde, wobei der Zusatz von Säure nur zu kleineren Portionen Kondensationslösung erfolgte.
    17. Glasklar,durchsichtige Scheibe nach Pa- tentansprueh II, welche zwecks Gewin- nung einer grossen Oberfl < ielienliärte an gewünscbten Stellen einseitig mit einer ganz dünnen Glasfolie belegt isst. 18.
    Durchsichtige Scheibe nach Patentan spruch Il. dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens ein Harnstoff-Formalde- hydkondensationsprodukt enthält. 19. Durcli:,iehtige Scheibe nach Patentan spruch 1I und Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass sie minde sten\ ein Kondensationsprodukt mehr- basischer Karbonsäuren und mehrwerti- ger Alkohole enthält.
    ?0. Giessform nach Patentanspruch III., da durch gelLennzeichnet, dass die mit dem Giessmaterial in Berührung kommenden Oberflächen der Form mit einer Folie aus solchem Metall bedeckt sind, welches vom Giessmaterial nur schwer angegrif fen wird.
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