CH172490A - Anlage, die in Parallelschaltung eine gasgefüllte Hauptentladungsröhre und eine gasgefüllte Hilfsentladungsröhre enthält. - Google Patents

Anlage, die in Parallelschaltung eine gasgefüllte Hauptentladungsröhre und eine gasgefüllte Hilfsentladungsröhre enthält.

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CH172490A
CH172490A CH172490DA CH172490A CH 172490 A CH172490 A CH 172490A CH 172490D A CH172490D A CH 172490DA CH 172490 A CH172490 A CH 172490A
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CH
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gas
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Anlage, die in Parallelschaltung eine gasgefüllte     Hauptentladungsröhre     und eine gasgefüllte     Hilfsentladungsröhre    enthält.    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  lage, in der gasgefüllte - Gas im engeren  Sinn, oder Dampf oder beides enthaltende   Entladungsröhren verwendet werden, die  parallel geschaltet sind. Eine derartige Paral  lelschaltung wird zuweilen verwendet, um  zu erreichen, dass beim Ausfallen der Haupt  entladungsröhre die zweite, parallel geschal  tete Röhre sofort zu arbeiten anfängt.  



  Dies ist zum Beispiel von Wichtigkeit  bei     Gleichrichteranlagen,    die eine grosse Be  triebssicherheit haben müssen, z. B. für Be  leuchtungsanlagen.  



  Es wurde bereits vorgeschlagen, in eine       Speiseanlage    für ein Gleichstromnetz zwei  Gleichrichter verschiedener Grösse einzubauen,  von denen der kleinere die niedrigste     Zünd-          spannung    hat, aber trotzdem erst zu arbeiten       anfängt,    wenn der zu liefernde Strom so  klein ist, dass der Hauptgleichrichter ihn  nicht mehr mit günstigem     Wirkungsgrad     liefern kann. Es wird zu diesem Zweck in    die Zuführungsleitungen beider     CHeichrichter     ein Hilfstransformator eingefügt, der die an  den Hilfsgleichrichter angelegte Spannung  in Abhängigkeit von der Belastung des Haupt  gleichrichters regelt.

   Dieser Einrichtung haftet  der Nachteil an, dass ein zusätzlicher Trans  formator erforderlich ist und dass ausserdem  für verschiedene Spannungen gebaute Gleich  richter verwendet werden müssen.  



  Die Erfindung schafft nun eine Einrich  tung, durch die es möglich wird, mit ein  fachen Mitteln eine bestimmte Entladungs  röhre der parallel geschalteten Entladungs  röhren, welche Entladungsröhre im nach  folgenden     Hauptentladungsröhregenannt    wird,  mit Sicherheit zuerst in Betrieb zu setzen,  obwohl die     Hauptentladungsröhre,    sowie die       Hilfsentladungsröhre    für die gleiche Span  nung gebaut sind.  



  Es kann die     Hilfsentladungsröhre    in vielen  Fällen viel kleiner ausgebildet werden, da      sie nur zu arbeiten braucht, bis die Haupt  entladungsröhre ersetzt     worden    ist.  



  Wird die Anlage zum Gleichrichten des  Wechselstromes aus einem Netz zur Ruf  ladung einer     Akkumulatorenbatterie    (z. B.  der Zentralbatterie in einer     Telephonzentrale)     verwendet, so stellt diese Batterie selbst  eine genügende Reserve dar und braucht die       Hilfsentladungsröhre    nur so gross zu sein,  dass sie eine Signalvorrichtung speisen kann.  



  Um in all diesen Fällen zu     erreichen,     dass mit Sicherheit die     Hilfsentladungsröhre     erst beim Ausfallen der     Hauptentladungs-          röhre    in Funktion tritt, obwohl sie beide für  die gleiche Spannung gebaut sind, ist erfin  dungsgemäss die zwischen den Elektroden  der     Hilfsentladungsröhre    auftretende Span  nung in bezug auf die zwischen die Elek  troden der     Hauptentla.dungsröhre    angelegte  Spannung um einen Betrag herabgesetzt, der  von der Belastung der     Hauptentladungsröhre     unabhängig ist.  



  Bei einer günstigen Ausführungsform wird  dies dadurch erreicht, dass die Enden der  Sekundärwicklung des Speisetransformators  mit den Anoden der     Hauptentladungsröhre     verbunden sind und dass jede der Anoden  der     Hilfsentladungsröhre    mit einer     Anzapfung     verbunden ist, die zwischen der Mitte und  dem Ende der sekundären Transformator  wicklung liegt.  



  Bei einer andern Ausführungsform ist  zwischen der Kathode der     Hauptentladungs-          röhre    und der Kathode der     Hilfsentladungs-          röhre    eine Spannungsquelle, z. B. ein Akku  mulator, angeordnet, deren positiver Pol mit  der Kathode der     Hilfsentladungsröhre    ver  bunden ist.  



  Wird die     Hilfsentladungsröhre    zur Be  tätigung einer     Signalvorrichtung'    benutzt; so  kann diese in die oben erwähnte Verbin  dungsleitung zwischen den Kathoden der       Hauptentladungsröhreund        derHil        fsentladungs-          röhre    eingeschaltet werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Gegenstandes der Er  findung.         Fig.    1 stellt eine Ausführungsform dar,  bei der die     Hilfsentladungsröhre    mit An  zapfungen des     Speisetransformators    verbun  den     ist;          Fig.2    zeigt eine Ausführungsform, bei  der für die Spannungsherabsetzung bei der       Hilfsentladungsröhre    ein Akkumulator ver  wendet wird.  



  In     Fig.    1 sind die Enden 1 und 2 der  Sekundärwicklung eines Transformators 3       rnit    den Anoden 4 und 5 einer Entladungs  röhre 6 verbunden. Die Kathode 7 der Ent  ladungsröhre wird von der Sekundärwicklung  8 eines Heiztransformators gespeist, dessen  Primärwicklung nicht dargestellt ist. Eine       Mittenanzapfung    der Wicklung 8 ist über  eine     Abflachdrosselspule    9 mit dem positiven  Pol der aufzuladenden Batterie 10 verbun  den. Diese kann zum Beispiel die Zentral  batterie einer     Telephonzentrale    sein. Der  negative Pol der Batterie ist mit einer Mit  tenanzapfung der Sekundärwicklung des  Haupttransformators verbunden.  



  Der bis jetzt beschriebene Teil der Anlage  bildet eine sehr bekannte     Gleichrichterschal-          tung.    Die Entladungsröhre 6 hat eine Gas  füllung und ist von jener Art, bei der die  Bogenspannung niedriger als die     Zündspan-          nung    ist.

   Wird nun durch unmittelbare Ver  bindung der entsprechenden Elektroden paral  lel zu dieser     Gleichrichterröhre    eine zweite,  ähnliche     Gleichrichterröhre    geschaltet, so  wird stets nur eine der Röhren in Betrieb  gesetzt, denn es ist unmöglich, die Röhren  derart zu bauen,     dä.ss    die     Zündspannung    genau  die gleiche ist und sobald eine der Lampen  entzündet ist, kommt zwischen den Elek  troden dieser Lampen und somit auch der  parallelen Lampe die Bogenspannung zu  stehen, bei der die zweite Lampe nicht mehr  zündet. Diese Erscheinung kann also dazu  benutzt werden, die zweite Lampe als Re  serve zu verwenden.  



  In     Fig.    1 ist parallel zu der Entladungs  röhre 6 eine für dieselbe Spannung bestimmte  Entladungsröhre 11 geschaltet. Diese Ent  ladungsröhre 11 braucht hier nur zeitweise  zu arbeiten, wenn die     Hauptentladungsröhre         6 in Unordnung gerät. Letztere wird in  diesem Falle sofort ersetzt. Die Entladungs  röhre 11 dient nur dazu, das     Inunordnung-          geraten    der Lampe 6 zu bekunden. Man muss  also zuvor die Sicherheit haben, dass beim  Einschalten der Anlage nicht die Lampe 11,  sondern die Lampe 6 zu funktionieren an  fängt, da nur die letztere auf die Lieferung  des Ladestromes der Batterie 10 berechnet  ist.

   Um dies zu erreichen, sind die Anoden  12 und 13 der Röhre 11 nicht unmittelbar  mit den entsprechenden Anoden 4 und 5 der  Röhre 6, sondern mit     Anzapfungen    14 und  15 des Transformators 3 verbunden, die in  der Nähe der Enden 1     bezw.    2 der     SekLrn-          därwicklurrg    liegen. Der     absolute    Wert der  Spannung au der     Anode    13 ist also stets  etwas kleiner als die an der Anode 5, was  auf ähnliche Weise für die Anoden 12 und  4 gilt. Die     Gleichrichterlampe    11 kann daher  nur zu arbeiten anfangen, wenn die Haupt  entladungsröhre 6 in     -Unordnung    gerät.

   Der  Strom fliesst in diesem Falle über die Ka  thode 16 der     Hilfsentladungsröhre    und die       Sekundärwicklung    17 des Speisetransforma  tors dieser Kathode zu den Klemmen     18a     und 18b.  



  Die an diesen Klemmen auftretende  Gleichspannung wird mit Hilfe der Doppel  leitung 18 der Stelle zugeführt, wo in dein  Augenblick, wenn die     Gleichrichterlampe    11  zu funktionieren anfängt, ein sichtbares oder  hörbares Signal gegeben werden soll.  



  Die Gasfüllung der Entladungsröhren kann  zum Beispiel aus einem Edelgas oder einem       Gernisoh    eines Edelgases mit einem Dampf,  z. B. aus Argon oder einem Gemisch von  Argon und Quecksilber bestehen. Es kann  auch ausschliesslich eine Dampffüllung ver  wendet werden.  



  Die Kathode ist zweckmässig eine der       Wehnelt-Type.     



  In     Fig.    2 sind entsprechende Teile mit  den gleichen     Bezugsziffern    bezeichnet. Der  gelieferte Gleichstrom wird hier den     Klern-          men    20 und 21 zugeführt. Die Anoden 12  und 13 der     Hilfsentladungsröhre    11 sind hier    mit denselben Punkten verbunden wie die  Anoden 4 und 5 der     Hau.ptentladungsröhre    6.

    Die erforderliche herabgesetzte Spannung  zwischen den Elektroden der     Hilfsentladungs-          röhre    in bezug auf jene der     Hauptentladungs-          röhre    wird hier dadurch erhalten, dass zwi  schen den Kathoden der beiden Entladungs  röhren ein Element,     bezw.    eine Batterie 22  angeordnet wird, so dass die Kathode 16 in  bezug auf die Kathode 7 eine positive Span  nung erhält.  



  Die     Signalvorrichtung    ist hier durch einen  Widerstand 19 dargestellt.  



  Es ist einleuchtend, dass die Anlage ge  mäss der Erfindung auch eine solche sein  kann, bei der der Strom drei- oder     mehr-          phasig    gleichgerichtet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage, die in Parallelschaltung eine gas gefüllte Hauptentladungsröhre und eine gas gefüllte Hilfsentladungsröhre enthält, die für gleiche Spannung gebaut sind; dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannung zwischen den Elektroden einer als Hilfsentladungsröhre arbeitenden Entladungsröhre in bezug auf die zwischen die Elektroden: der HaupteDt- ladungsröhre angelegte Spannung um einen Betrag herabgesetzt ist, der von der Be lastung der Hauptentladungsröbre unab- bängig ist. UNTERANSPRÜUCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie als Gleichrichter anlage ausgebildet ist. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie von einem Trans- forrnator gespeist wird, bei dem die Enden der Sekundärwicklung mit den Anoden der Hauptentladungsröhre verbunden sind, und dass jede der Anoden der Hilfsent- ladungsröhre mit einer Anzapfung ver bunden ist, die zwischen der Mitte und dem Ende der sekundären Transformator wicklung liegt. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Kathode der Hauptentladungsröhre und der Kathode der Hilfsentladungsröhre eine Gleichstrom spannungsquelle angeordnet ist, deren posi tiver Pol mit der Kathode der Hilfsent- ladungsröhre verbunden ist. 4. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Verbindungs leitung zwischen der Kathode der Haupt- entladungsröhre und der Kathode der Eilts- entladungsröhre eine Signalvorrichtung liegt, die beim Auftreten eines Stromes in der Verbindungsleitung betätigt wird.
CH172490D 1932-11-05 1933-10-20 Anlage, die in Parallelschaltung eine gasgefüllte Hauptentladungsröhre und eine gasgefüllte Hilfsentladungsröhre enthält. CH172490A (de)

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CH172490D CH172490A (de) 1932-11-05 1933-10-20 Anlage, die in Parallelschaltung eine gasgefüllte Hauptentladungsröhre und eine gasgefüllte Hilfsentladungsröhre enthält.

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