CH172500A - Doppelwandige elektrische Leuchtröhre. - Google Patents

Doppelwandige elektrische Leuchtröhre.

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CH172500A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


      Doppelwandige    elektrische Leuchtröhre.    Elektrische Leuchtröhren, deren Gefässe  im Betriebe auf mehrere<B>NU'</B> C erwärmt  werden, wie dies im besondern bei     AZetall-          dampfleuchtröhren    mit     Glühelektroden    der  Fall     ist,    werden zur Vermeidung     uner-          wünschterWärmeableitungsverluste    meist mit       doppelwandigen    Gefässen versehen, wobei der  Raum zwischen beiden     Wandungsteilen    der  Gefälle noch möglichst weitgehend entlüf  tet wird.

   Die Erfindung bezweckt, eine  gröbere Betriebssicherheit derartiger Röhren  durch eine noch weitere Herabsetzung der       Wärmeableitungsverluste    zu erzielen. Zu die  sein     Zwecke    wird     erfindungsgemäss    das     Linen-          gefäss    von einem zylindrischen Mantel aus  lichtdurchlässigem Stoffe konzentrisch um  schlossen, der an beiden Stirnseiten offen ist  und durch Federn vom Innen- oder Aussen  gefäss abgestützt wird.

   Der im Raum zwi  schen Aussen- und Innengefäss befindliche  zylindrische     Mantel    hat nämlich zur Wirkung,  dass die selbst bei weitgehender     Entlüftung       des Gefässzwischenraumes noch vorhandenen       bezw.    während des Röhrenbetriebes freiwer  denden Gasmoleküle nicht mehr ungehindert  vorn heissen Innengefäss zum kälteren Aussen  gefäss wandern     können;

      sie werden vielmehr  auf diesem Wege durch den als     Prallfläche     wirkenden Zwischenmantel aufgehalten und  ständig zwischen diesem und dem Innenge  fäss hin- und     hergeworfen,    so dass sie, abge  sehen von wenigen Gasmolekülen an den  offenen Stirnseiten des     Zwischenmantels,    keine  Gelegenheit haben, ihre Wärme an das Aussen  gefäss abzugeben. Die geringe Wärmestreu  ung an den offenen Stirnseiten des Zwischen  mantels ist praktisch ohne Bedeutung und  wird bei weitem durch den Vorteil aufge  wogen, dass bei der Herstellung der Röhren  keine schwierig vorzunehmenden und die  Bruchgefahr erhöhenden Verschmelzungen  des Zwischenmantels mit     derr.    Innen- oder  Aussengefäss auszuführen sind.

   Der licht  durchlässige Zwischenmantel kann beidersei-           tig    kurz vor den     Elektrodenkammern    des  Innengefässes endigen, so dass er nur den  lichtspendenden Rohrteil des Innengefässes  umschliesst. Der Zwischenmantel kann aber  auch eine grössere Längenabmessung erhalten,  und zwar derart, dass er auch die Elektroden  kammern des Innengefässes umschliesst.

   Hier  durch wird eine besonders hohe Tempe  ratur der     Elektrodenkammern    und ein be  sonders hoher Gas- oder Dampfdruck sicher  gestellt, was vornehmlich bei Vorhandensein  eines elektrisch angeregten Metalldampfes  wichtig ist, da alsdann weniger leicht eine  unerwünschte Kondensation des     Metalldarn-          pfes    in den     Elektrodenkammern    unter Ab  nahme des Dampfdruckes und der Lichtaus  strahlung eintreten kann.  



  Der durch die vorgesehenen     Abstützfedern     auf einfachste Weise vollkommen sicher ge  haltene Zwischenmantel kann zur weiteren  Erhöhung der     Bruchsicherheit    vorzugsweise  aus Glimmer bestehen.     Zur    Abstützung des  Zwischenmantels und in gleicher Weise zur  Abstützung des Innengefässes können zweck  mässig federnde     Schraubendrahtringe    verwen  det werden, da sich diese den Zylinderwan  dungen geschmeidig anpassen und durch viele  Berührungspunkte mit diesen eine unverrück  bare Lage der Röhreninnenteile bewirken.  



  Eine weitere Verbesserung der Röhre nach  der Erfindung wird erreicht, wenn der Zwi  schenmantel mit einem eine starke Absorp  tion im Ultrarot     besitzenden,    hauchdünnen  und durchsichtigen Überzug, etwa einem     Gold-          oder    Silberüberzug, versehen wird. An sich  ist es bereits bekannt, elektrische Leucht  röhren oder deren     Wärmeschutzmantel    mit  derartigen Überzügen zu versehen. Im vor  liegenden Falle wird jedoch zusätzlich zu  der durch den Zwischenmantel bewirkten  Verminderung der Wärmeableitung noch  durch den auf dem Zwischenmantel ange  brachten und durchsichtigen Metallüberzug  eine Verminderung der     Wärmeabstrahlung     herbeiführt.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele     vop    erfindungsgemäss ausge-    bildeten elektrischen Leuchtröhren in den       Fig.    1 und 2 im Längsschnitt dargestellt.  



  Die Röhre nach     Fig.    1 besitzt ein bei  derseits geschlossenes, mit beliebigen Gasen,  Gasgemischen, Dämpfen oder G     asdampfge-          mischen    gefülltes Innengefäss 1 und ein die  ses konzentrisch umschliessendes Aussengefäss  2, das ebenfalls beiderseits geschlossen und  weitgehend entlüftet ist. An jedem Ende  des Aussengefässes 2 ist je ein Sockel 3 mit  je zwei Kontaktstiften 4, 5 angebracht. An  den Kontaktstiften 4, 5 endigen die in den  Quetschstellen 6 der Fussrohre 7 luftdicht  eingeschmolzenen     Stromzuführungsdrähte    8,  9.

   Die innern Enden der letzteren sind durch  Rohransätze 10, 11 des Innengefässes 1 luft  dicht hindurchgeführt und mit bügelförmigen       Glühelektroden    12 verbunden, die in bekann  ter Weise aus einer     Wolframdrahtwendel    mit       Oxydbelag    oder mit eingeschobenem     Ogyd-          körper    bestehen können. Im Raum zwischen  dem Innen- und Aussengefäss ist ein das In  nengefäss 1 konzentrisch umschliessender zylin  drischer Mantel 13 aus lichtdurchlässigen  Stoffen, etwa Glas;     Quarz    oder Glimmer,  angebracht.

   Dieser Zwischenmantel 13 ist  an beiden Stirnseiten offen; er wird durch  eingeschobene     Schraubendrabtringe    14, die  sich fest an das Innengefäss und     auch-    an  den Mantel selbst anlegen, in seiner Stellung  unverrückbar gesichert. Unmittelbar anschlie  ssend an die Stirnseiten des Zwischenmantels  13 sind auf dem     Innengefäss    1 noch grössere       Schraubendrahtringe    15 vorgesehen, welche  sich an der Wand des Aussengefässes und  gleichzeitig auch an einer Schulter 16 des  Innengefässes abstützen. Letzteres wird durch  Wirkung dieser     Schraubendrahtringe    15 in  seiner Lage innerhalb des Aussengefässes ge  sichert.

   Eine erhöhte Sicherung gegen Längs  verschiebung des     Innengefässes    wird hierbei  noch dadurch erreicht, dass zu beiden Seiten  jedes     Schraubendrahtringes    15 im Aussenge  fäss 2 Ringrillen 17 vorgesehen sind. Die  hierdurch in ihrer Lage gesicherten     Schrau-          bendrahtringe    15 verhindern gleichzeitig eine  Längsverschiebung des Zwischenmantels 13  und auch ein seitliches Heraustreten der      kleineren     Schraubendrahtringe    14 aus dem       Zwischenmantel    13.

   Letzterer besitzt zur  Vermeidung jeglicher Wärmeabstrahlung  einen hauchdünnen und lichtdurchlässigen       Überzug    18 aus einem die Wärmestrahlung  absorbierenden Metall, wie etwa Gold oder  Silber.  



  Die Röhre nach     Fig.    2 besitzt ebenfalls  ein mit beliebigen Gasen, Gasgemischen,  Dämpfen oder     Caasdampfgernischer)    gefülltes  Innengefäss 1, ein entlüftetes Aussengefäss 2,  zwei Stiftsockel 3 und zwei bügelförmige  Glühelektroden 12, deren mit den Kontakt  stiften 4, 5 verbundene Stromzuführungen  8, 9 in den Quetschstellen 6 der Fussrohre  7 und in den Rohransätzen 10, 11 luftdicht  eingeschmolzen sind.

   Zwischen Innengefäss  1 und Aussengefäss 2 ist wiederum ein zylin  drischer, lichtdurchlässiger Mantel 13 mit  offenen Stirnseiten angeordnet, dessen     End-          teile    in diesem Falle jedoch über die     Elek-          trodenkammern    19 des Innengefässes 1 hin  ausragen, so dass das gesamte Innengefäss 1  vom Zylindermantel 13 umschlossen ist. Die  Abstützung des Zylindermantels vom Innen  gefäss erfolgt durch einen an der Schulter 16  des Innengefässes 1 anliegenden und in eine  Ringrille 20 des Mantels 13 eingreifenden       Schraubendrahtring    21.

   Vom Aussengefäss ist  der Mantel 13 durch einer, zweiten     Schrau-          bendrahtring    22 abgestützt, der in einer  Ringrille 23 des Aussengefässes 2     geführt    ist.  



  Der Zwischenmantel kann ebenso wie  das Innen- oder Aussengefäss der Röhre aus  farblosem, getrübtem oder farbigere Glase  bestehen, gegebenenfalls auch aus einem  fluoreszierenden oder einem die Wärme absor  bierenden Glase.  



  Die federnde Abstützung des Zwischen  mantels     kann    gegebenenfalls auch nur durch  Federn erfolgen, die zwischen dem Aussen  gefäss und dem Zwischenmantel angeordnet  sind. Die Gestalt der     Abstützfedern    kann    eine beliebige andere sein. Die Röhre kann  ferner auch mit anders gestalteten Sockeln  und anders gestalteten Elektroden versehen  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelwandige elektrische Leuchtröhre, gekennzeichnet durch einen das Innengefäss konzentrisch umschliessenden zylindrischen Mantel aus lichtdurchlässigem Stoff, der an seinen beiden Stirnseiten offen ist und durch Federn abgestützt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch; dadurch gehennzeiebnet, dass der Zwischenmantel einen eine selektive Ab sorption im Ultrarot besitzenden durch sichtigen Metallüberzug aufweist. 2.
    Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung des Zwischenmantels durch federnde Schraubendrahtringe erfolgt. 3. Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durch eingeschobene Schraubendrahtringe vorn Innengefäss abgestützte Zwischen mantel beiderseits zwischen Schrauben drahtringe eingeklemmt ist, die das Innen gefäss vorn Aussengefäss abstützen und durch zu ihren beiden Seiten im Aussen gefäss angebrachte Ringrillen gegen Längs verschiebung gesichert sind. 4.
    Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenmantel auch die Elektrodenkam- mern des Innengefässes umschliesst.
CH172500D 1933-06-27 1934-01-23 Doppelwandige elektrische Leuchtröhre. CH172500A (de)

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CH172500D CH172500A (de) 1933-06-27 1934-01-23 Doppelwandige elektrische Leuchtröhre.

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