CH172522A - Radio-Empfangsgerät mit selbsttätiger Lautstärkenregelung. - Google Patents

Radio-Empfangsgerät mit selbsttätiger Lautstärkenregelung.

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CH172522A
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America Radio Corporation Of
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      Radio-Empfangsgerät    mit selbsttätiger     Lautstärkenregelung.       Die Erfindung bezieht sich auf Radio  empfangsschaltungen mit selbsttätiger Laut  stärkenregelung.  



  Es ist bekannt, dass die Abstimmung von       Radioempfangsgeräten    mit selbsttätiger Re  gelung der Lautstärke durch das Vorhanden  sein dieser Regelung sehr erschwert wird  und dass es praktisch unmöglich ist, lediglich  nach dem Gehör auf eine gewünschte Träger  welle abzustimmen.

   Dies ist eine Folge der  Wirkung der selbsttätigen     Lautstärkenrege-          lung,    die unabhängig von dem Umstand, ob  auf die gewünschte     Trägerwellenfrequenz    oder  auf eine von dieser Frequenz entfernte, inner  halb der     Modulatiowseitenbänder    der Träger  helle liegende Frequenz abgestimmt ist; die  vom Empfangsgerät abgegebene Lautstärke  konstant hält.     lm    letzteren Fall, in dein das  Empfangsgerät nicht genau auf die Träger  welle abgestimmt ist, treten infolge des Um  standes, dass die     Modulationsseitenbänder    zum  Teil abgeschnitten werden,     Verzerrungser-          teheinungen    auf.

      Um eine genaue     Abstimmung    auf die ge  wünschte, zu empfangende Trägerwelle zu  ermöglichen, wurde bereits vorgeschlagen,  Empfangsgeräte mit selbsttätiger     Lautstärken-          regelung    mit Mitteln zu versehen, durch  welche die genaue Abstimmung auf für das  Auge sichtbare Weise angegeben wird, zum  Beispiel dadurch, dass in den Anodenkreis  einer     Hoch-oderMittelfrequenzverstärkerröhre,     deren Verstärkung durch die selbsttätige Laut  stärkenregelung geregelt wird, ein Strom  messer eingeschaltet wird, der bei Abstim  mung auf die Trägerwelle den geringsten  Ausschlag zeigt. Ein derartiges Hilfsmittel  erfordert jedoch erhöhte Aufmerksamkeit bei  der Bedienung des Empfangsgerätes.  



  Die Erfindung hat den Zweck, Mittel zu       schaffen,    die es ermöglichen, Radioempfangs  geräte mit selbsttätiger     Lautstärkenregelung     lediglich nach dem Gehör auf die zu empfan  gende Trägerwelle abzustimmen.  



  Dieser Zweck wird     erfindungsgemäss    da  durch erreicht, dass die zur selbsttätigen Laut-           stärkenregelung    dienende Regelröhre derart  mit einem im Empfänger vorgesehenen Ver  stärker für modulierte Schwingungen, zum  Beispiel mit dem Hoch- oder     Mittelfrequenz-          verstärker    des     Empfängers    gekoppelt ist, dass  bei Abstimmung des Empfängers auf eine  Trägerwelle die     Verstärkung    grösser ist, als  bei Abstimmung auf eine innerhalb des Ge  bietes der     Modulationsseitenbänder    der modu  lierten Schwingung (modulierte Hoch- oder       lYIittelfrequenzschwingung)    liegende Frequenz.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Gegenstandes der Er  findung.  



       Fig.    1 der Zeichnung stellt beispielsweise  eine     Überlagerungsempfangsschaltung    dar,  die aus einer Signalquelle 1, zum Beispiel  einer Antenne, einem     Hochfrequenzverstärker     2, einem örtlichen     Oszillator    6, einem ersten  Detektor 4, einem     Mittelfrequenzverstärker    9  und einem zweiten Detektor 10 besteht, dem  ein     Niederfrequenzverstärker    folgt, in dessen  Ausgangskreis eine Wiedergabevorrichtung,  wie zum Beispiel ein Lautsprecher, liegt.

   Die  gegenseitige Kopplung der Signalquelle 1,  des     Hochfrequenzverstärkers    2 und des ersten  Detektors 4 erfolgt mittelst Transformatoren       Mi    und     Ms,    die     sekundärseitig    mittelst Kon  densatoren 3 und 5 abgestimmt werden kön  nen. Diese Abstimmung, sowie die Abstim  mung des Schwingungskreises 7 des örtlichen       Oszillators    erfolgt mittelst eines einzigen  Bedienungsteils B.

   Der     Mittelfrequenzverstär-          ker    9 ist einerseits mittelst eines auf die  Mittelfrequenz abgestimmten Transformators       Ms    mit dem ersten Detektor 4 und ander  seits mittelst eines gleichfalls auf die Mittel  frequenz abgestimmten Transformators     M4     mit dem zweiten Detektor 10 gekoppelt.  



  Die erste der     Mittelfrequenzverstärkungs-          stufen    in     Fig.    1 ist über einen Kondensator  12 und einen Ableitungswiderstand 13 mit  dem     Steuergitterkreis    einer     Verstärkerröhre     11 gekoppelt. In dem Anodenkreis dieser  Röhre liegt ein Transformator     Hs,    der aus  einer Primärwicklung 15 und einer Sekun  därwicklung 18 besteht, die beide durch Kon  densatoren 17 und 33 abgestimmt sind.

   Die Se.-    kund 18 ist einerseits mit der Anode  einer zur selbsttätigen     Lautstärkenregelung     dienenden     Zweielektrodenröhre    19 und ander  seits über eine Verbindungsleitung 20, Wider  stände 21, 22 und 23, Erde und einen in  die Kathodenleitung eingeschalteten Wider  stand 31 mit der Kathode der Zweielektroden  röhre 19 verbunden. Parallel zu den Wider  ständen 21, 22 und 23 ist ein     Kondensator     30 geschaltet, der nahezu keine Impedanz  für     Mittelfrequenzschwingungen    besitzt.  



       DerGleichspann        ungsabfall    über die Wider  stände 21, 22 und 23, der von einem Wider  stand 24 und einem Kondensator 29 geebnet  wird, regelt in bekannter Weise die Steilheit  der     Hochfrequenzverstärkerröhren    im Verstär  ker 2, zum Beispiel durch Änderung der nega  tiven     Steuergittervorspannung    dieser Röhren.

    Auf ganz ähnliche Weise regelt der Gleich  spannungsabfall über die Widerstände 22  und 23, nachdem er durch einen Widerstand  25 und einen Kondensator 29 geglättet worden  ist, die an einer der Elektroden des ersten  Detektors 4 liegende     Vorspannung.    Der Gleich  spannungsabfall über den Widerstand 23 regelt  schliesslich, nachdem er durch einen Wider  stand 27 und einen Kondensator 29 geebnet  worden ist, die Verstärkung des     Alittelfrequenz-          verstärkers    9.

   Die regelnde Spannung, die  der     Hochfrequenzverstärker    2 erhält, ist grösser  als die regelnde     Spannung,    die an den ersten  Detektor 4 angelegt wird, und letztere ist  wieder grösser als die an den Mittelfrequenz  verstärker 9 angelegte regelnde Spannung,  so dass beim Vorhandensein einer Trägerwelle  mit grosser Amplitude eine Überbelastung der       Verstärkerröhren    vermieden wird.  



  Es ist bei der Abstimmung des Empfängers  auf eine bestimmte Sendestation erwünscht,  dass sich die vom Lautsprecher des Empfän  gers abgegebene Lautstärke gemäss einer Kurve  ändert, wie sie im Diagramm der     Fig.    3  dargestellt ist. Auf der Abszisse ist die Ein  stellung des gemeinsamen Bedienungshand  griffes 8 zum Beispiel in Graden, auf der  Ordinate die abgegebene Lautstärke aufge  tragen. Bei einem derartigen Verlauf der  Beziehungen zwischen der abgegebenen Laut-      stärke und der Einstellung des Empfängers  ist es klar, dass bei einer Abstimmung auf  die Trägerwelle, die den Punkt     WJZ    in       Fig.    3 entspricht, die abgegebene Lautstärke  am grössten ist, so dass die Abstimmung  lediglich nach dem Gehör erfolgen kann.  



  Der in     Fig.    3 dargestellte Verlauf wird  auf einfache Weise dadurch erhalten, dass die  Primär- und die Sekundärwicklung des Trans  formators     3I,,    miteinander derart gekoppelt  werden, dass die in     Fig.    2 dargestellte Reso  nanzkurve entsteht. Diese Resonanzkurve zeigt  zwei Scheitel, die, was die Frequenz anbe  trifft, je uni 5000 Hertz von der Trägerwellen  frequenz     WJZ    entfernt sind.

   Mit einem Trans  formator     1V1:,    mit einer derartigen Frequenz  kennlinie zwischen der     Verstärkerröhre    11  und der Regelröhre 19 wird in diesem Fall  zwischen der abgegebenen Lautstärke und  der Abstimmung des Empfängers eine Be  ziehung erhalten, die gemäss der Kurve in       Fig.    3 verläuft. Dies folgt unmittelbar aus  der Wirkung der selbsttätigen Lautstärken  regelung, welche die der Röhre 19 aufge  drückte Spannung konstant hält, so dass bei  Änderung der Abstimmung die Spannung  auf der Eingangsseite des     Mittelfrequenzver-          stärkers    einen der Kurve in     Fig.    2 entgegen  gesetzten Verlauf hat.  



  Um die     Frequenzkennlinie    des Transfor  mators     11I5    entsprechend der Kurve in     Fig.    2  verlaufen zu lassen, ist es erwünscht, das  Verhältnis des Widerstandes zur Selbstinduk  tion der Primär- und der Sekundärwicklung  möglichst klein zu machen. Dieses Verhältnis  kann dadurch klein gemacht werden, dass  die Primär- und die     Sekundärwicklung    auf  einen Kern aus     Magnetit        aufgewickelt    werden.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass das  Kopplungselement zwischen den Röhren 11  und 19 nicht die einzige Lösung ist, um die  an der Röhre 19 liegende     Spannung    entspre  chend der Kurve in     Fig.    2 verlaufen zu lassen.       Fig.    4 zeigt zum Beispiel eine andere<B>Mög-</B>  lichkeit für die Kopplung der Röhren 11 und  19, bei der gleichfalls zwei gekoppelte und  auf die gleiche Frequenz abgestimmte Kreise  15, 17 und 16', 33' Anwendung finden. Der    Kreis 16', 33' wirkt dabei als Absorptions  kreis.  



       Fig.    5 zeigt eine dritte Möglichkeit der  gegenseitigen Kopplung der Röhren 11 und  19. Es wird in diesem Fall die     Reihenschal-          der    Spule 50 und des     Kondensators    51 auf  die Mittelfrequenz abgestimmt, so     däss    sie  für die Mittelfrequenz nahezu einen Kurz  schluss darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radioempfangsgerät mit selbsttätiger Laut stärkenregelung unter Verwendung einerRegel- röhre, welche im Empfänger verstärkte, modu lierte Schwingungen gleichrichtet, dadurch gekennzeichnet, dass die zur selbsttätigen Lautstärkenregelung dienende Regelröhre mit einem im Empfänger vorgesehenen Verstärker für modulierte Schwingungen derart gekoppelt ist, dass bei Abstimmung des Empfängers auf eine Trägerwelle die Verstärkung grösser ist als bei Abstimmung auf eine innerhalb des Gebietes der Modulationsseitenbänder der modulierten Welle liegende Frequenz.
    UNTERANSPRüCHE 1. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelröhre die modulierten Schwingungen mittelst eines elektrischen Netzwerkes mit einer von der Frequenz abhängigen Dämp fung zugeführt werden, die für zwei Fre quenzen einen Mindestwert hat. 2. Radioempfangsschaltung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Netzwerk einen Verstärker für modulierte Schwingungen enthält, dessen Eingangsseite mit dem im Patentanspruch genannten Verstärker des Empfängers ge koppelt ist.
    3. Radioempfangsgerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Netz zwei abgestimmte, induktiv gekoppelte Spulen enthält, und dass der Kopplungs grad zwischen den Spulen und die Dämp fung derart gewählt sind, dass die Reso nanzkurve zwei Scheitel aufweist. 4. Radioempfarpgsgerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Mindestwerte der Dämpfung bei Frequen zen auftreten, die auf beiden Seiten der zu empfangenden Trägerwellenfrequenz und in einem Abstand davon entfernt liegen, der wenigstens nahezu gleich der höchsten Modulationsfrequenz der modulierten Welle ist.
    5. Radioempfangsgerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Mindestwerte der Dämpfung bei Frequenzen auftreten, die auf beiden Seiten der Mittel frequenz und in einem Abstand davon liegen, der wenigstens nahezu gleich der höchsten Modulationsfrequenz der modulierten Mittel frequenzwelle ist.
CH172522D 1932-11-08 1933-11-06 Radio-Empfangsgerät mit selbsttätiger Lautstärkenregelung. CH172522A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756383C (de) * 1938-09-17 1952-10-20 Neosid Hansgeorg Pemetzrieder Verlustarme ferromagnetische Stoffe aus Metalloxyden fuer Hochfrequenzzwecke
DE905746C (de) * 1935-06-18 1954-03-04 Siemens Ag Mehrstufige Verstaerkerschaltung mit negativer Rueckkopplung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905746C (de) * 1935-06-18 1954-03-04 Siemens Ag Mehrstufige Verstaerkerschaltung mit negativer Rueckkopplung
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