CH172623A - Hochdruckröhrendampferzeuger. - Google Patents

Hochdruckröhrendampferzeuger.

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CH172623A
CH172623A CH172623DA CH172623A CH 172623 A CH172623 A CH 172623A CH 172623D A CH172623D A CH 172623DA CH 172623 A CH172623 A CH 172623A
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steam generator
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
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Description


      Hoclidruckrölirendampferzeuger.       Die Erfindung     bezieht    sieh auf einen       Hochdruelz:röhrendampferzeuger    mit     zusäi-z-          licher    Zuführung von Arbeitsmitteln in das       Rohrsystem    zur Temperaturregelung des aus  tretenden Dampfes, bei dem von zwei hinter  einander geschalteten Temperaturaufnahme  vorrichtungen die eine die     Speiseflüssigkeits-          menge    und die andere die Menge des zusätz  lich zugeführten Arbeitsmittels regelt,

       wo-          durch    die Empfindlichkeit     Tier        Temperatur-          i e.gelung    erhöht und dadurch     Temperatur-          pendelungen    vermieden werden. Die Erfin  dung besteht darin, dass im Rohrsystem an  einer Stelle, an der das     zusätzliche    Arbeits  mittel schon dem Rohrsystem zugeführt wor  den ist,     mindestens    ein     Flüssigkeitsabschei-          der    eingeschaltet ist.  



  Die     Erfindung    ermöglicht, die     Salzablage-          ningen    an den     Rohrwänden    der erwähnten       Dampferzeuger    aus dem Rohrstrang zu ent  fernen. Ablagerungen können in dem     Flüs-          sigkeitsabscheider        zurückgehalten    und aus  diesem mit Hilfe der abgeschiedenen Flüssig  keit entfernt werden, so     da.ss    im Dampferzeu  ger kein Schaden entsteht.

      Die Zeichnung zeigt in     Fig.    1 und 4 zwei  vereinfacht dargestellte     Ausführungsbeispiele     des Erfindungsgegenstandes,     und    in     Fig.    2  und 3 zwei Temperaturdiagramme.  



  Das Arbeitsmittel wird ;gemäss     Fig.    1  mittelst einer nicht gezeichneten Speise  pumpe durch die     Speiseleitung    11 und eine       @rerbindungsleitung    17 dem einen Ende 1  eines aus zwei Strängen 2 und 4 bestehenden  Rohrsystems als Speiseflüssigkeit zugeführt  und am andern Ende 6 des Rohrsystems als       überhiteber    Dampf entnommen. Im ersten  Strang ? wird die     Speiseflüssigkeit    auf die       Verdampfungstemperatur    erwärmt und bis  zur Stelle 3 restlos in     Sattdampf    über  geführt.

   In dem auf .die Stelle '3 folgenden  Abschnitt des Rohrstrangs 2 und in dem  Rohrstrang     .l    wird schliesslich das Arbeits  mittel auf die     Gebrauchstemperatur    überhitzt  und durch die Leitung 5 zu den in der     Zeieh-          nung    nicht     dargestellten;        Verbrauelhsstellen     geleitet. Die     Beheizung    erfolgt durch den  Brenner 7, welchem in bekannter Weise  durch die Leitung 8 ein flüssiger, gasförmi  ger oder staubförmiger Brennstoff und durch      die Leitung 9 Verbrennungsluft zugeführt  wird. Die     entstehenden    Rauchgase können  durch die Leitung 10 an weitere Verbrauchs  stellen oder ins Freie geleitet werden.

    



  Aus der Speiseleitung 11 wird durch eine  Leitung 18 Flüssigkeit entnommen und an  der Stelle 12 in den Strang 2 des Rohr  systems eingeführt. Vor der     Einspritzstelle     12 ist an einer Stelle, an der das Arbeits  mittel schon wenig überhitzt ist, eine     Tem-          peraturaufnahmevorrichtung    1.3 und in der  Dampfleitung 5 eine     zweite        Temperaturauf-          nahmevorriehtung        14-eingebaut.    Die Speise  flüssigkeitsmenge wird durch ein Regel  organ 15 in Abhängigkeit von der     Tempe-          raturaufnahmevorrichtung    13 und die zu  sätzlich zuzuführende     Menge    

  an Arbeits  mittel durch ein Regelorgan 16     in;    Abhängig  keit von der     Temperaturaufnahmevorrich-          tung    14 geregelt.  



  Bei steigender Temperatur des Dampfes  vergrössert die     Temperaturaufnahmevorrich-          tung    14 den     Durchflussquerschnitt    des     Re-          gelorganes    16- und .die     Temperaturaufnahme-          vorrichtung    13 .den     Durchflussquerschnitt    des  Regelorganes 15, so dass, dem Dampferzeuger  mehr Speiseflüssigkeit und mehr zusätzliche       Flüssigkeit    zugeführt wird, wodurch, die  Temperatur des Dampfes auf die normale  Höhe wieder vermindert wird.

   Bei     sinkender,     Temperatur wird in entsprechender Weise  ,der     Durchflussquerschnitt    der     Regelorgane     15 und 16 verkleinert und dadurch die Tem  peratur des Dampfes wieder auf .die normale  Höhe gesteigert.

   Im Rohrsystem ist zwischen  den Strängen 4 und 2 an einer Stelle, an  welcher der Dampf bereits an :der     Einspritz-          stelle    12     vorbeigeströmt    und schon wenig  überhitzt ist, ein     Flüssigkeitsabscheider    19  eingeschaltet, mittelst dessen etwa vom  Dampf mitgerissene Flüssigkeit ausgeschie  den wird, die     .dann        durch    eine mittelst eines       Organes    20     absperrbare    Leitung 21 ab  geführt wird.  



  Im Diagramm der     Fig.    2 ist als Abszisse  die Länge     der    Rohrstränge eines Dampf  erzeugers nach     Fig.    1 und als Ordinate die  Temperatur t des Arbeitsmittels aufgetragen.    Auf der     Abszissenachse    sind ferner die  Punkte 1, 3, 12, 19: und 6 eingetragen, wel  che in     Fig.    1 dem     Zuführungsende    1, der  Übergangsstelle 3 vom     Nassdampf-    ins Heiss  dampfgebiet, der     Einspritzstelle    12, der       Stelle    mit dem     Flüssigkeitsabscheider    19  und dem Austrittsende 6 entsprechen.  



  Bei     normalem        Betrieb    wird sieh eine  Temperaturverteilung einstellen, wie durch  die ausgezogen     gezeichnete    Kurve     n,    dar  gestellt. Zunächst steigt die Temperatur bis  zum Siedepunkt an, um während der Ver  dampfung entsprechend dem Druckabfall,  den     .das    Arbeitsmittel im Rohrstrang erlei  det, wieder bis zur     Stelle    3 etwas abzufallen.  Nach der Stelle 3 beginnt die Überhitzung,  doch wird an der Stelle 12 durch die zu  sätzlich zugeführte Flüssigkeit die Tempera  tur wieder erniedrigt, um dann bis zur Stelle  6 auf die endgültige Überhitzungstemperatur  anzusteigen.

   Bei normalem Betrieb wird also  der     Flüssigkeitsabscheider    19 von überhitz  tem Dampf durchströmt, wobei er keine  Flüssigkeit abscheiden wird.  



  Sinkt die Temperatur des     Arbeitsmittels     im Rohrsystem -     beispielsweise    wegen ver  mehrter Zuführung von Speiseflüssigkeit   so wird sich der durch die Kurve     na    darge  stellte Temperaturverlauf     einstellen.    Zu  nächst steigt die Temperatur der Flüssigkeit  langsamer an. Entsprechend dem grösseren  Druckgefälle ist auch der Speisedruck höher  und daher wird der Siedepunkt später und  bei einer höheren     Temperatur    als beim nor  malen Betrieb erreicht. Daraufhin fällt bei  der Verdampfung wiederum die Temperatur       entsprechend    dem     Druckgefälle    etwas ab.

   Die  Flüssigkeit ist bei der     Zuführungsstelle    12  nur zum Teil verdampft; die zusätzliche  Flüssigkeit wird     in;    den     Nassidampf    ein  geführt, so     .dass    ein Teildes erzeugten Damp  fes kondensiert, die Temperatur aber fällt.  An der Stelle 19 enthält der Dampf immer  noch Flüssigkeit, welche alsdann im     Ab-          scheider    abgeschieden und durch die Leitung  21     (Fig.    1) abgeführt wird.  



  Beim     Durchströmen    -des     Arbeitsmittels     durch den     Rohrstrang    2 werden die Verun-           reinigungen,    welche mit der Speiseflüssigkeit  in den Dampferzeuger eingeführt werden,       insbesondere    lösliche Stoffe, wie Salze, wäh  rend der Verdampfung ausgetrocknet. Die,  ausgedampften Verunreinigungen bleiben  dann an den Rohrwänden, insbesondere an  der Stelle 3, an welcher das Arbeitsmittel  vom     Nassdampf-    in den     Heissdampfzustand     übergeht, haften.

   Die entstehende Salzschicht  hemmt den Wärmedurchgang durch die  Rohrwände, die von aussen zugeführte Wärme  kann     nicht    abgeleitet werden und erhöht die       Rohrwandtemperatur,    wodurch der Baustoff  geschwächt wird und die Rohre bei grosser       t\berhitzung    sogar platzen.  



  Dringt bei Temperatursenkungen das  Arbeitsmittel in teilweise noch flüssiger  Form von Zeit zu Zeit bis zum     Abscheider     19. der an und für sich     vorteilhafterweise          kalt    gelegt, beispielsweise ausserhalb des  Dampferzeugers aufgestellt     ist,    vor, so wer  den durch die Flüssigkeit die Salze, die sich  während .der vorangehenden Betriebszeit an  den Rohrwänden festgesetzt haben, weg  gespült und in den     Abscheider    geführt.  Durch das Ablassen der abgeschiedenen  Flüssigkeit werden alsdann     aueh    ,die von den       Rohrwänden        weggewaschenen    Salze aus dem  Dampferzeuger entfernt.  



       Fig.    3 zeigt. den Verlauf der Dampf  temperatur t. am Austritt aus dem Rohr  system als Funktion der Zeit     z.    Bei jeder  Regelvorrichtung stellen sich immer grö  ssere oder kleinere Schwankungen ein, so     dass,     die tatsächliche Austrittstemperatur einen  Verlauf, wie durch die Kurve v dargestellt,  annimmt. Die Temperatur steigt langsam an.,  sinkt, aber rasch, steigt wieder langsam an  und sinkt von neuem wieder rasch. Die  grössere Geschwindigkeit des Absinkens als,  des     Ansteigens    ist dadurch gegeben, dass, ein.  Anstieg durch eine grössere Wärmezufüh  rung, ein Absinken aber durch eine grössere       Speiseflüssigkeitszuführung    verursacht ist.

         Die        Veränderung    der Speiseflüssigkeits  zufuhr wird aber am Austrittsende     früher,     wahrgenommen als eine     Veründerung     der Wärmezufuhr, weil die Wärme mehr    Zeit. zum Durchdringen der Rohrwand be  darf als das, Arbeitsmittel zum Durchströmen  des Rohrsystems. Jedes Mal beim     Erreiehen     der niedrigsten Temperatur tu wird der noch  mit Flüssigkeit gesättigte Dampf bis- zum       Abscheider    19     (Fig.    1) vordringen, wobei die  während der höheren Temperaturen ab  geschiedenen Salze von den Rohrwänden  weggewaschen     und    in den     Abseheider    ge  spült werden.  



  Beim Dampferzeuger nach     Fig.    4 fördert  die durch eine Turbine 23 angetriebene       Speisepumpe    2.2. die     durch:    die Zubringer  pumps 26 aus dem Speisebehälter 24 zu  geführte Speiseflüssigkeit durch     -die    Speise  leitung 11 und die Verbindungsleitung 17  ,dem einen Ende 1 eines aus zwei parallel  geschalteten Strängen bestehenden Rohr  systems 25 zu. Der Dampf wird dem andern  Ende 6 des Rohrsystems entnommen und  durch die Leitung 5 zu den     nichtgezeichneten     Verbrauchsstellen geführt. Die     Beheizung     erfolgt durch eine als     Wanderrost    ausgebil  dete     Feuerungseinrichtung    27.

   Die bei der  Verbrennung entstehenden     Rauohgase    strö  men .durch den Kanal 10 fort.  



  Im     Rohrsystem    25 ist eine     Temperatur-          aufnahmevorrichtung    13 und in     .der    Dampf  leitung 5 eine zweite Temperaturaufnahme  vorrichtung 14 eingeschaltet, von denen die  eine die     Impulsgabevorriehtung    28 und die  andere die     Impulsgabevorrichtung    29 beein  flusst. Die     Impulsgabevorrichtung    28     beein        -          flusst    über die Leitungen 30 und 31 den  Servomotor 32 des in die Dampfleitung 33  der Turbine 23 eingeschalteten. Regelorganes  34.

   Durch Veränderung des Querschnittes  des.     Regelorganes,    34 wird die Drehzahl der  Turbine 23 und damit die Förderleistung der       Speisepumpe   <B>22</B> verändert.     Die    Temperatur  aufnahmevorrichtung 29     beeinflusst    über die  Leitung 35 den. Servomotor 36. Das Regel  organ 16, welches die durch die Leitung 18  aus der Speiseleitung 11 entnommene     und    an  der Stelle 12: in das Rohrsystem 25 einge  führte Menge zusätzlicher Flüssigkeit ver  ändert, wird durch den Servomotor 36 in      Abhängigkeit von der Temperatur des  Dampfes in der Leitung 5 geregelt.  



  Im Rohrsystem 25 ist ein     Flüssigkeits-          abscheider    19 an einer Stelle, an welcher bei  normalem     Betrieb    überhitzter Dampf, bei       Störungen    aber noch     Nassdampf    durchströmt,  eingeschaltet. Die abgeschiedene Flüssigkeit  wird durch die Leitung 21 abgeführt, deren  Menge durch eine Stauvorrichtung 37 und,  ein Organ 38 geregelt wird.

   Die Stauvorrich  tung 3 7 besitzt einen engen     Durchflussquer-          sehnitt.    Es strömt durch sie wohl eine grosse  Gewichtsmenge an     Flüssigkeit,    aber eine ver  häItnismässig     kleineGewichtsmenge        anDampf.     Das Organ<B>3</B>8 wird durch einen Servomotor  39 gesteuert. der seinerseits über die Leitun  gen     3(?    und 40 von der     Impulsgabevorrich-,          tung    28 beeinflusst ist..  



  Bei normalem Betrieb der Anlage wird  die Speisemenge durch den Temperaturauf  nehmer 13 so eingestellt, dass an der Stelle  des Temperaturaufnehmers 13 schon über  hitzter Dampf     durchströmt.    Der Temperatur  aufnehmer verändert die Dampfmenge, wel  che der Turbine 23 zuströmt. Dann stellt sich  eine bestimmte Drehgeschwindigkeit, der  wiederum eine bestimmte Speiseflüssigkeits  menge entspricht, ein. An der Stelle 3 des  Rohrsystems 25 ist .das     Arbeitsmittel    bereits  in Saudampf übergeführt und wird in dem  darauffolgenden Teil des Rohrsystems, bevor  es in den.     Flü.ssigkeitsabscheider    19 ein  strömt. noch leicht überhitzt.

   An der     Stelle     12 wird die Überhitzung :des Dampfes durch       Verändern    der Menge der zusätzlichen Flüs  sigkeit in Abhängigkeit vom     Temperaturauf    ;       nehmer    14 in der Weise geregelt, dass, durch  die Leitung 5 :der Dampf mit praktisch un  veränderlicher Temperatur zu den Ver  brauchsstellen strömt.     Besonders    an der  Übergangsstelle 3 vom     Nass:

  dampf-    zum     Heiss-          da-mpfgebiet    scheiden sich die mit der Flüs  sigkeit in gelöster Form     in    den Dampferzeu  ger eingeführten Salze aus und bleiben als       Krusten    an den Rohrwänden zurück.  



  Bei Störungen oder bei Belastungsände  rungen, wenn. zum     Beispiel    nicht die not  wendige Wärmemenge oder zu viel Speise-         flüssigkeit    in den     Dampforzeuger    eingeführt  wird, dringt :der     Nassdampf    im Rohrsystem       weiter    vor und gelangt in den     Flüssigkeits-          abseheider    19. Dabei werden die beim nor  malen Betrieb     ausgeschiedenen    Salze von den  Flüssigkeitsteilen mitgenommen und im Aus  scheider 19 zusammen mit der Flüssigkeit  ausgeschieden.

   Sobald die Temperatur an der  Stelle .des Temperaturaufnehmers 13 nahezu  auf :die     Sattdampftemperatur    gesunken ist,  öffnet der Servomotor     @9-    das Organ 38,  so     dass    die im     Abscheider    abgeschiedene Flüs  sigkeit aus dem     Abscheider    zusammen mit  den ausgeschiedenen Salzen aus dem     Ab-          seheider        fortströmt.     



  Die     Stauvorrichtung    3 7 verhütet, im Fall  alle abgeschiedene Flüssigkeit aus dem     Ab-          scheider    schon fortgeführt ist, eine zu grosse       Dampfentweiehung,    weil     durch    den engen  Querschnitt wohl eine grosse Gewichtsmenge  Flüssigkeit, nur aber eine kleine Gewichts  menge Dampf     :durchtritt.    Wenn bei norma  lem Betrieb die Dampftemperatur an der  Stelle des Temperaturaufnehmers 13 wieder  gestiegen ist, wird     das-    Organ 38 durch Be  einflussung des Thermostats geschlossen, so  dass durch den     Flüssigkeitsabscheider    19 und  die Leitung 21 kein überhitzter Dampf aus  dem Dampferzeuger entweichen kann.

   Die  aus dem     Abseheider    abgeführte Flüssigkeit  kann entweder durch einen     Wärmeaustau-          scher,    in welchem ihre Wärme noch aus  genützt wird, strömen oder in einen andern  Dampferzeuger geführt werden, beispiels  weise einen     Niederdruckkessel,    in welchem  die Anwesenheit von Salzen in der Flüssig  keit keinen Schaden mehr verursacht. Sind  mit dem     Speiseflüssigkeitsbehälter    Reini  gungsvorrichtungen für die Speiseflüssig  keit oder     Abschlämmvorrichtungen    verbun  den, so kann die abgeschiedene Flüssigkeit  auch unmittelbar wieder zurück in den  Speisebehälter geführt werden.  



  Sollten die üblichen     Temperatursehwa-n-          kungen,    welche bei Regelungen auftreten,  nicht genügen, um :die     Salzablagerungenaus     dem Rohrstrang zu entfernen, kann von Zeit  zu     Zeit    eine erhöhte     Speiseflüssigkeitsmenge         und eine grössere Zusatzmenge für eine be  stimmte Zeit dem Dampferzeuger zugeführt  werden,     his    die Salzablagerungen restlos aus  dem Rohrstrang entfernt sind.  



  Ein weiterer     Vorteil    der Erfindung be  steht darin, dass bei schroffen Temperaturab  fällen auf alle Fälle vermieden wird, dass  Flüssigkeitspfropfen mit dem überhitzten  Dampf     durch    die     Leitung    5 an die     Ver-          brauchsstellen    geführt werden. Die Art der       Flüssigkeitsabscheider    spielt keine Rolle, es  können beispielsweise gewöhnliche Flüssig  keitsabseheider oder solche mit Kondens  töpfen verwendet werden.

   Gegebenenfalls  können mehrere.     Flüssigkeitsabseheider    ein  ander parallel geschaltet sein, wobei immer  nur ein Teil von allen in Betrieb ist, wäh  rend die übrigen zu     Reinigmngszweeken    von  dem Dampferzeuger abgeschaltet werden  können.     Gegebenenfalls    können auch mehr  als zwei Rohrstränge zueinander parallel     ge-          sehaltet    sein und von einer     Feuerungsvor-          richtung    beheizt werden. Die Erfindung kann  aber auch angewendet werden auf Dampf  erzeuger, bei denen eine Anzahl kürzerer  Rohrstrecken einander parallel geschaltet    . sind.

   Es können dabei insbesondere     auch    eine  Anzahl Gruppen von parallel geschalteten       Rohrabschnitten    hintereinander geschaltet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochdruekrtihrendampferzeuger mit zu sätzlicher Zuführung von Arbeitsmittel in ,das Rohrsystem zur Temperaturregelung .des austretenden Dampfes, bei dem von zwei hin tereinander geschalteten Temperaturauf- nahmevorrichtungen .die eine die Speiseflüs- sigkeitsmenge und die andere die Menge des zusätzlich zugeführten Arbeitsmittels regelt, wodurch die Empfindlichkeit der Tempera turregelung erhöht und dadurch Temperatur pendelungen vermieden werden, dadurch ge kennzeichnet, dass im Rohrsystem an einer Stelle,
    an der das zusätzliche Arbeitsmittel schon dem Rohrsystem zugeführt worden ist, mindestens ein Flüssigkeitsabscheider eingeschaltet ist.
CH172623D 1933-07-22 1933-07-22 Hochdruckröhrendampferzeuger. CH172623A (de)

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CH172623T 1933-07-22

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE892137C (de) * 1935-10-12 1953-11-19 Sulzer Ag Einrichtung zum Ausscheiden von Verunreinigungen, insbesondere Salzteilchen, aus dem Dampf in Zwangdurchlaufkesseln
CN121252007A (zh) * 2025-10-11 2026-01-02 四川川润动力设备有限公司 一种管内蒸发缠绕管式蒸汽发生器及其使用方法

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