CH172689A - Ausgussvorrichtung an Falzverschlussdosen. - Google Patents

Ausgussvorrichtung an Falzverschlussdosen.

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CH172689A
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Aktiengesells Blechwarenfabrik
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Seesener Blechwarenfabrik Akti
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      Ausgussvorrichtung    an     Falzversehlussdosen.       Die Erfindung, die sich auf eine     Ausguss-          vorrichtung    an     Falzverschlussdosen    bezieht,  ist gekennzeichnet durch eine das obere Ende  einer     Falzverschlussdose    umschliessende und  an diesem Ende befestigte Kappe, die in  einen     kegeligen    Auslaufstutzen übergeht.  



  Handelt es sich bei der     Falzver8chluss-          dose    beispielsweise um die Verpackung von  Schmieröl für Kraftfahrzeuge, so kann die       Ausgussvorrichtung    derart ausgebildet sein;  dass der Auslaufstutzen infolge seiner     kege-          ligen    Gestalt in den üblichen     Eingussstutzen     des Ölbehälters eines Kraftfahrzeuges hinein  gestellt werden kann.

   Dadurch wird das Ein  dringen von Schmutz und Staub in den Öl  behälter während der Ölübernahme sicher ver  hindert, und es wird die     Ausgussvorrichtung     mit der von ihr gehaltenen     Falzverschluss-          dose    vor) dem Stutzen des Ölbehälters ge  halten, so dass die Bedienung eines Kraft  fahrzeuges während des     Auslaufens    des Öls  andere Verrichtungen ausführen kann.    In der Zeichnung sind mehrere als Bei  spiele dienende Ausführungsformen des Gegen  standes der Erfindung dargestellt.  



  Am Umfange des obern Endes, und zwar  am Falzrande 1     (Fig.    1) einer zur Aufnahme  von Öl oder dergleichen dienenden     Falzver-          schlussdose    2 sind mehrere Einprägungen 3  vorgesehen. Diese Einprägungen 3 dienen  zum Durchtritt von Vorsprüngen 4, die sich  an dem zylindrischen Rande 5 einer Kappe 6  befinden. Die Kappe 6 geht in einen     kege-          ligen    Auslaufstutzen 7 über. .  



  Zum Zwecke der Befestigung der Kappe  6 auf der     Falzverschlussdose    2 werden die  Vorsprünge 4 des     Kappenrandes    5 an den  Einprägungen 3 über den Falzrand 1 ge  schoben, bis sie sich unterhalb des Falzrandes  befinden, und danach die Kappe 6 gedreht,  bis die Vorsprünge 4 unter den Falzrand  greifen und dadurch die Kappe nach Art  eines Bajonettverschlusses auf der Dose 2  festhalten. Die Dose 2 wird durch Einstossen      ihres Deckels geöffnet und nach dem Auf  setzen der Kappe durch Umkippen durch  den Auslaufstutzen 7 entleert.  



  An der Dose 2 sind     zweckmässigerweise     seitlich neben einer der Einprägungen 3 An  schläge 8 vorgesehen, die ein zu weites  Drehen der Kappe 6 auf der Dose verhindern.  



  Die Kappe 6 ist nach aussen gewölbt,  um einen möglichst grossen Hohlraum zu  gewinnen, in den das bei umgekippter Dose  ausfliessende Öl oder dergleichen sich sammeln  kann. Hierdurch wird verhütet, dass das Öl  über den Rand der Kappe nach aussen aus  treten kann. Dieser Hohlraum kann auch  dadurch gebildet sein, dass     man    zwischen  dem Rand 5 der Kappe und dem Auslauf  stutzen 7 einen zylindrischen Teil von grösserer  Höhe vorsieht, dessen Durchmesser geringer  ist als der des     Kappenrandes.     



  Die Einprägungen des     Kappenrandes     können auch in schräger Richtung verlaufen,  so dass bei dem Drehen der Kappe zum  Zwecke ihrer Befestigung dieser keilartig  auf den obern Rand des Falzverschlusses der  Dose gezogen wird.  



  Gemäss     Fig,    2 ist im Innern des     Kappen-          randes    5 ein bandförmiger Blechstreifen 13  angeordnet, dessen eines Ende mittelst eines  Nietes 9 am Rande 5 befestigt ist. Dieser  Niet 9 ragt ein Stück frei aus dem Kappen  rande nach aussen heraus. Das als Hand  habe ausgebildete freie Ende des Streifens 13  ist durch einen in dem Mappenrande 5 vor  gesehenen Schlitz 10 nach aussen geführt.  Der Streifen ist nahe seinem freien Ende  mit einer Anzahl Löcher 11 versehen. Nach  dem Aufbringen der Kappe 6 auf eine Falz  verschlussdose 2- wird der Streifen 13 ange  zogen und danach mit einem Loch an dem  Stift 9 angehakt, wodurch die Kappe am  obern Rand der Dose festgehalten wird.  



  Der untere     Kappenrand    5 kann einen  umgerollten Rand aufweisen, auf den sich  der Haltestreifen 13 abstützen kann, so dass  der Streifen innerhalb des     Kappenrandes    5  gehalten wird. Zwischen dem obern Falz  rande der Dose 2 und der Kappe 6 ist ein       Dicbtungsring.    12     (Fig.    3) eingefügt, der das    Herauslaufen von Öl aus dem Ringraum  zwischen Dosenzarge und     Kappenrand    mit  Sicherheit verhindert. In diesem Falle kann  der Hohlraum zwischen Dosendeckel und  Kappe klein gehalten, d. h. die Kappe kann  flachkegelförmig gestaltet sein, wodurch die  Gesamthöhe der Vorrichtung kleiner und  diese handlicher wird.  



  Der Auslaufstutzen 7 kann, statt wie  gezeichnet gerade, auch schräg zur Kappe 6  an dieser befestigt sein.  



  Gemäss den Ausführungsbeispielen nach  den     Fig.    4-8 ist zwischen dem     obern    Ende  der     Falzverschlussdose    und dem     kappenartigen     Auslaufstutzen ein Schraub- oder     Steckver-          schluss    angeordnet. Das hat den Vorteil, dass  zwecks Befestigung der     Ausgussvorrichtung     auf der Dose deren Falzrand nicht verformt  zu werden braucht und dass leine besonderen  Haltestreifen oder dergleichen erforderlich  sind.  



  Die Dosenzarge 2 (Fit. 4) ist an ihrem  obern Rande mit Gewinde 14 versehen, das  durch     Herausprägen    der Schraubengänge aus  der Ebene der Dosenzarge gebildet ist. Der  zur Vereinigung mit dem Deckel dienende  obere Rand 1 der Dosenzarge ist aus der Ebene  der Dosenzarge 2 nach innen eingezogen.  An dem untern Rande der in der Mitte mit  dem     kegeligen    Auslaufstutzen 7 versehenen  Kappe 6 ist ebenfalls Gewinde 15 vorge  sehen, mittelst dessen die Kappe 6 auf den  Gewindeteil 14 der Dose aufgebracht werden  kann, ohne dass der obere, nach innen ein  gezogene Falzrand der Dose dabei hinderlich  ist. Durch die Schraubverbindung zwischen  der Dose und der Kappe wird eine dichte  Verbindung zwischen diesen Teilen geschaf  fen, die ein Austreten von Öl beim Ent  leeren der Dose mit Sicherheit verhindert.

    Gemäss     Fig.    5 ist der Deckel 16 der Dose  mit seinem innern Teil nach aussen heraus  gedrückt und dieser herausgedrückte Teil  ist am äussern Rande mit Gewinde 17 ver  sehen, auf das der     kappenartige    Auslauf  stutzen 6 mit entsprechendem G     rewinde    auf  geschraubt werden kann. Statt die Kappe 6  mit einem .     tri.chterartigen    Auslaufstutzen 7      versehen, kann     rnan    auch, wie     Fig.5     zeigt, die Kappe 6 vom Gewinde ab selbst  nach oben     kegelig    zulaufen lassen.  



  Die     Fig.6    zeigt eine Ausführungsform  des Gegenstandes der Erfindung, bei der an  dem obern Teil der Dose statt des in den       Fig.    4 und 5 dargestellten durchgehenden  Gewindes ein unterbrochenes Gewinde 18  vorgesehen ist. Der untere Rand der Aus  gussvorrichtung weist dann. ebenfalls ein ent  sprechendes Gewinde 19 auf. Das unter  brochene Gewinde gestattet eine sehr schnelle  Verbindung der     Ausgussvorrichtung    mit der  Dose. Auch in diesem Falle ist der Falz  rand der Dose eingezogen, so dass er beim  Aufstecken der     Ausgussvorrichtung    nicht  hinderlich ist.

      Die Schraubverbindung nach     Fig.6    kann  natürlich auch an dem nach aussen heraus  gedrückten Teil des Deckels an Stelle des  Schraubgewindes 17     (Fig.    5) vorgesehen sein.  



  Zwecks Verbindung der     Ausgussvorrich-          tung    mit der Dose kann man auch den  Deckel der Dose nach aussen     kegelig    heraus  drücken     (Fig.    7) und auf diesen herausge  drückten Teil 20 eine mit entsprechend     kegelig     gestaltetem Rande versehene     Ausgussvorrich-          tung    6 aufsetzen.  



  Der nach innen eingezogene Falzrand der  Dose gestattet auch die Vereinigung von       Ausgussvorrichtung    und Dose mittelst eines  aus zwei oder mehreren am Dosenteil durch  Drücken erzeugten Nocken 21     (Fig.    8) und  zweier im Rande 22 der     Ausgussvorrichtung     vorgesehenen winkelförmigen Ausschnitten  23 gebildeten Bajonettverschlusses, wobei,  da der Rand der     Ausgussvorrichtung    infolge  des eingezogenen Falzrandes glatt an der  Dosenwand anliegt, die Nocken nur eine  geringe Erhöhung aufzuweisen brauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausgussvorrichtung an Falzverschlussdosen, gekennzeichnet durch eine das obere Ende einer Falzverschlussdose umschliessende und an diesem Ende befestigte Kappe, die in einen kegeligen Auslaufstutzen übergeht.
    UNTERANSPRüCHE 1. Ausgussvorrichtung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Befesti gungsvorrichtung der Ausgussvorrichtung an der Dose aus einer Anzahl nach innen gerichteter Vorsprünge (4) an der Kappe (5) besteht, die an den Stellen von Ein prägungen (3) im Dosenfalzrand (1) über diesen bajonettverschlussartig aufgeschoben werden können.
    2. Ausgussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Befesti gungsvorrichtung der Ausgussvorrichtung an der Dose aus einem im Innern der Kappe angeordneten Blechstreifen (13) be steht, dessen eines Ende an der Kappe befestigt ist, dessen anderes, freies Ende durch einen Schlitz (10) des Kappen randes (5) nach ausser) geführt und mit Löchern (11) versehen ist, durch die nach dem Anziehen des Streifens (8) dieser auf einen am Kappenrand (5) vorgesehenen Stift (9) aufgehakt werden kann.
    3. Ausgussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Falzverschlussdose und der Ausgussvorrich- tung ein Schraubverschluss angeordnet ist. 4. Ausgussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Falzverschlussdose und der Ausgussvor- richtung ein Steckverschluss angeordnet ist.
    ä. Ausgussvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung der Ausgussvorrichtung an der Dose aus einer Verschraubung besteht, die durch eine an dem obern Ende der Falzver- schlussdose (2) vorgesehenen Gewindeteil (14) und einem zweiten, am untern Rand des kappenartigen, kegeligen Auslauf stutzens angeordneten Gewindeteil (15) gebildet ist, wobei der Falzrand der Dose aus der Ebene der Dosenzarge nach innen eingezogen ist.
    6. Ausgussvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung der Ausgussvorrichtung an der Dose aus einer Verschraubung besteht, die aus einem an dem nach aussen herausgedrückten Deckel (16) angebrachten Gewindeteil (17) und einem am untern Rande des kappen artigen kegeligen Auslaufstutzens vorhan denen, entsprechend dein ersten ausge bildeten Gewindeteil gebildet ist.
    7. Ausgussvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verschraubung sowohl an der Falzverschlussdose, als auch an dem Rande des kegeligen Auslaufstutzens aus unterbrochenem Gewinde (18, 19) be steht. B. Ausgussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel der Dose kegelig nach aussen herausge drückt und der untere Rand des kappen artigen Auslaufstutzens entsprechend kege- lig gestaltet ist, wobei der Auslaufstutzen auf dem Deckel nach Art eines Steck verschlusses befestigt wird.
    9. Ausgussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Falzrand der Dosenzarge aus der Ebene der Zarge nach innen eingezogen ist und am obern Rand der Zarge wenigstens zwei Nocken (21) vorgesehen sind, über die zum Zwecke der Vereinigung von Auslaufstutzen und Dose der Rand (22) des Auslaufstutzens mit in diesem ange ordneten winkelförmigen Schlitzen (23) bajonettverschlussartig geführt wird.
CH172689D 1933-12-14 1934-01-12 Ausgussvorrichtung an Falzverschlussdosen. CH172689A (de)

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CH172689D CH172689A (de) 1933-12-14 1934-01-12 Ausgussvorrichtung an Falzverschlussdosen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6431415B1 (en) * 1997-12-23 2002-08-13 Stephen B. Schreiber Popcorn funnel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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