CH172707A - Einrichtung an Nässeschutzkleidungsstücken zur Verhinderung des Abfliessens der Flüssigkeit von denselben an unerwünschter Stelle. - Google Patents

Einrichtung an Nässeschutzkleidungsstücken zur Verhinderung des Abfliessens der Flüssigkeit von denselben an unerwünschter Stelle.

Info

Publication number
CH172707A
CH172707A CH172707DA CH172707A CH 172707 A CH172707 A CH 172707A CH 172707D A CH172707D A CH 172707DA CH 172707 A CH172707 A CH 172707A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
clothing
stiffening
edge
stiffening means
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schiller Karl
Original Assignee
Schiller Karl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schiller Karl filed Critical Schiller Karl
Publication of CH172707A publication Critical patent/CH172707A/de

Links

Landscapes

  • Details Of Garments (AREA)

Description


  Einrichtung an     Nässesehutzkleidungsstücken    zur Verhinderung des     Abfliessens     der Flüssigkeit von denselben an     unerwiinschter    Stelle.         I)ie    bekannten     Nässeschutzkleidungsstücke,     wie Regenmäntel,     Windjacken,    Schürzen und  dergleichen weisen den Übelstand auf, dass  die von denselben abrinnende Flüssigkeit die  von den Kleidungsstücken nicht bedeckten       Körperteile        bezw.        Kleidungsstücke        benässt,    was  der) Wert der Schutzkleidung sehr beein  trächtigt, wenn nicht illusorisch macht.  



  Um ein solches Abfliessen bei     Jacken,     Mänteln und dergleichen zu verhindern, hat  man versucht, den untern Rand derselben,  z. B. durch Hochhalten der Ränder von Hand  oder     rnit    Hilfe von Schleifen, Bändern, Druck  knöpfen, Haften und dergleichen, zu Rinnen  zu gestalten, oder, beispielsweise bei Arbeits  kleidern, mit festen Rinnen zu verseben,  welche die abrinnende Flüssigkeit auffangen  und seitlich oder sonst an einer Stelle zum  Abfliessen bringen sollen, an welcher sie keinen  oder nur geringen Schaden bringen kann.

    Das Hochhalten des Randes von Hand hat  den Nachteil, dass die Hände nicht frei sind  und die Ärmel in solche Lage kommen, dass    es hineinregnen kann, während das     Befestigen     des Randes an einem höheren Teile des  Kleidungsstückes mittelst Druckknöpfen, Haf  ten und dergleichen nicht nur unhandlich ist,  sondern auch ein Anliegen des Randes an  dem     Kleidungsstoffe    bewirken, wodurch die  Flüssigkeit statt in die Rinne über den auf  geschlagenen Teil herabfliesst. Soweit feste  Rinnen verwendet werden, machen sie die  Benutzung des     Nässeschutzkleidungsstückes     unbequem und sind bei der Arbeit hinderlich.  



  Den Gegenstand der     Erfindung    bildet nun  eine Einrichtung au     Nässeschutzkleidungs-          stüeken,    welche sich dadurch kennzeichnet,  dass der Rand des     Nässeschutzkleidungsstüekes     mit einem eine Formänderung zulassenden  und diese haltenden Versteifungsmittel ver  sehen ist. Mit Hilfe dieser Einrichtung kann  aus dem untern Rand des     Nässeschutzklei-          dungsstückes    eine standfeste Rinne herge  stellt und der Rand hierauf wieder glatt  gestrichen werden.

   Das Versteifungsmittel  kann aus biegsamen Drähten, mit Textilien      (durch Umspinnen, Umflechten, Umstricken)  umhüllten Drähten, aus Drahtgeflechten, ge  steiften Textilgeflechten oder     Geflechten    aus  Drähten und Textilfasern oder an den Rand  des     Nässeschutzkleidungsstückes        anbringbaren     und von ihm abnehmbaren     .gesteiften    oder  versteiften Auflage- oder Ansatzstücken be  stehen. Die Verwendung von mit Textilien  verbundenen Drähten, sei es einzeln, sei es  als Geflecht, hat den Vorteil, dass der Tex  tilstoff mit dem Kleidungsstoff, z.

   B. durch  Kleben     (Angummieren)    unverrückbar verbun  den werden kann, wodurch der Textilstoff  den in ihm eingeschlossenen oder eingeschos  senen Drähten, welche die eigentlichen form  haltenden Teile sind, eine Führung gibt, so  dass sie bei jeder Lage des Stoffes in bezug  auf diesen Stoff stets in der gleichen Lage  bleiben müssen. Durch ein in einem Textil  geflecht angebrachtes Drahtgeflecht aus wei  chem biegsamem Draht wird die Biegsamkeit  und Formhaltung des Randes in jeder Lage  gesichert.  



  Auf der Zeichnung sind drei beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt. Es zeigen     Fig.    1  ein Schaubild des untern, zu einer Rinne  aufgebogenen Randes eines     Nässeschutzman-          tels,    in welchem die erfindungsgemässe Ein  richtung eingebaut ist,     Fig.    2 ein flachlie  gendes,     Fig.    3 ein aufgebogenes Randstück  des     Nässeschutzkleidangsstückes    in Vorder  ansicht, bei welchem ein besonderes Verstei  fungsstück abnehmbar angebracht ist,     Fig.    4  einen Querschnitt nach der Linie     A-A    der       Fig.    5 durch einen Teil des,

   bandartige Ein  lagen aus Textil- und Drahtgeflecht enthal  tenden untern Randes eines Kleidungsstückes  oder des in gleicher Weise beschaffenen Auf  lagestückes     (Fig.2    und 3),     Fig.    5 denselben  Teil von vorne gesehen, bei zum Teil abge  decktem Oberstoff,     Fig.    6 die gleiche Ansicht  einer andern Ausführungsform, bei welcher  ein mit Textil umsponnenes Drahtgeflecht  als Versteifungsmittel verwendet ist.  



  In den untern Rand     a    des     Nässeschutz-          kleidungsstückes    b ist entweder längs des  ganzen Randes oder nur einem Teile des-    selben an dem Kleidungsstoff c oder auch  dem Unter- oder Futterstoff d, die aus von  oben nach unten verlaufenden Streifen e       (Fig.    4 und 5) aus Textilgeflecht f und       Drahtgeflechtg        bestehendeEinlageangebracht,     wobei das Textilgeflecht f mit den Stoffteilen       e,   <I>d</I> durch Kleben verbunden ist.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    6 ist statt  mehrerer von oben nach unten verlaufender  Streifen ein weitmaschiges Gewebe b aus  mit Textilmaterial i, z. B. Baumwolle um  sponnenen Drähten j vorgesehen. Diese Aus  führung ist besonders für     Nässeschutzklei-          dungsstücke    aus schwerem     Stoff    geeignet,  da sie gut formgebend und formhaltend wirkt,  ohne das Kleidungsstück gewichtsmässig sehr  zu belasten. Hierbei wird das Textilmaterial  mit dem Stoff des Kleidungsstückes durch  Kleben oder Annähen verbunden.  



  Bei Kleidungsstücken, wo es unerwünscht  ist, das Steif- und Versteifungsmittel in dem  Rand unmittelbar anzuordnen oder die bereits  ohne die Einrichtung fertiggestellt wurden,  kann, wie dies     Fig.    2 und 3 zeigen, an dem  Rand ein mit ihm abschneidendes oder ihn  überragendes     streifenförmiges,    an dem Rande  gesondert     anbringbares    und von dem Rand  abnehmbares Auflagestück<B>lt,</B> durch Druck  knöpfe     l    verbunden werden, welcher Streifen  dann das Steif- oder Versteifungsmittel ent  hält.  



  Die     Benützungs-    und Wirkungsweise der  Einrichtung ist folgende: Um das Abfliessen       bezw.    Abtropfen des Regenwassers bei Män  teln, Windjacken und dergleichen oder an  dern Flüssigkeiten bei Arbeitskleidern oder  Arbeitsschürzen an Stellen zu verhindern,  wo sich das Wasser oder die Flüssigkeit  unangenehm oder schädigend auswirken  könnte, wird der Rand, wie dies aus.     Fig.    1  oder     Fig.    3 zu     ersehen    ist, so aufgebogen,  dass er eine schräg nach unten und hinten  verlaufende Rinne bildet.

   Der so aufgebogene  Rand hält in jeder ihm gegebenen Lage und  behält die     Rinnenform    bei, da das in ihm  befindliche Versteifungsmittel eine durch  äussere Einwirkung gewöhnlich nicht beein  flusste     Lageveränderung    nicht gestattet. Der      aufgebogene Rand wird sich     hierdurch    auch  nicht an den     Kleidungsstoff    anlegen können,  was zur Folge hat, dass das an dem Klei  dungsstück herabfliessende Wasser dauernd  in die Rinne fliessen und durch diese an jener  Stelle abrinnen muss, wo es am zweck  mässigsten ist.

   Wenn das Kleidungsstück in  trockenem Zustande benützt werden soll, so  ist es nur erforderlich, den Rand zurückzu  biegen und glatt zu streichen, wodurch das  selbe sein gewöhnliches Aussehen erhält, ohne  dass Knickstellen auftreten würden oder sicht  bar wären. Das Versteifungsmittel wird auch  in diesem Fall die Lage des Randes bestim  men, wird aber auch infolge seines Gewichtes  ein gutes     Herabhängen    des Randes bewirken,  so dass er durch Wind nicht oder schwerer  als bei einem gewöhnlichen Kleidungsstück       aufgeweht    werden kann.  



  Ist die Einrichtung an dem Rande mit  Hilfe eines gesteiften oder versteiften Strei  fens k vorgesehen, so kann der Streifen bei  Nichtbedarf abgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPIZU CH Einrichtung an Nässeschutzkleidungs- stücken zur Verhinderung des Abfliessens von Flüssigkeit von denselben an unerwünschter Stelle, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Nässeschutzkleidungsstückes mit einem eine Formänderung zulassenden und diese haltenden Versteifungsmittel versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungsmittel aus biegsamem Draht besteht. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungsmittel aus umhülltem Draht besteht. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungsmittel aus einzelnen in Reihen angeordneten Drähten besteht. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet; dass das Verstei fungsmittel aus einem Drahtgeflecht besteht. "o. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungsmittel aus einem mit einzelnen Drähten oder einem Drahtgeflecht durchschossenen Textilge webe besteht. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem an dem Nässeschutzkleidungsstück anbringbaren und von ihm abnehmbaren Auflage- oder Ansatzstück besteht, welches einen eine Formänderung zulassenden und diese hal tenden Steifstoff oder ein Versteifungsmit tel von gleichen Eigenschaften enthält. 7. Einrichtungen nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflage- oder An satzstück aus einem mit einzelnen bieg samen Drähten oder einem aus solchen Drähten bestehenden Drahtgeflecht durch- schossenen Textilgeflecht besteht.
CH172707D 1933-01-24 1934-01-20 Einrichtung an Nässeschutzkleidungsstücken zur Verhinderung des Abfliessens der Flüssigkeit von denselben an unerwünschter Stelle. CH172707A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT172707X 1933-01-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH172707A true CH172707A (de) 1934-10-31

Family

ID=3656968

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH172707D CH172707A (de) 1933-01-24 1934-01-20 Einrichtung an Nässeschutzkleidungsstücken zur Verhinderung des Abfliessens der Flüssigkeit von denselben an unerwünschter Stelle.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH172707A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH172707A (de) Einrichtung an Nässeschutzkleidungsstücken zur Verhinderung des Abfliessens der Flüssigkeit von denselben an unerwünschter Stelle.
AT140366B (de) Nässeschutzkleidung.
DE638069C (de) Kleidungsstueck, insbesondere Regenmantel, Windjacke, Schuerze o. dgl.
DE865582C (de) Entlueftungseinrichtung fuer Regenmaentel od. dgl. wasserdichte Bekleidungsstuecke
DE624151C (de) Vorrichtung zum Festhalten abnehmbarer Kragen an Hemden
DE671455C (de) Kleidungsstueck aus wasserabweisendem Stoff
DE1912742C (de) Imker Schutzbekleidung
DE636265C (de) Verschlussstreifen
AT156647B (de) Aus wasserabweisendem Stoff bestehendes Kleidungsstück.
DE418839C (de) Am Schaftrand aufgehaengter Reibstreifen zur Vermeidung des Durchscheuerns von Schuhwerk durch Gamaschen
DE673945C (de) Halbsteifer Umlegekragen
DE936261C (de) Bekleidungsstueck, insbesondere Oberhemd, mit ausschliesslich mittels Zungenverbindungen auswechselbar befestigten Kragen und Manschetten und Verfahren zur Herstellung der Zungen
DE202008009667U1 (de) Bekleidungsteil
DE537184C (de) Plaettbrettbezug mit Schnuerzugvorrichtung
DE1906515U (de) Besatzband fuer den innenbund eines bekleidungsstueckes.
DE1690063U (de) Schluepfer.
AT131709B (de) Büstenhalter.
DE410178C (de) Unterkleid
DE964474C (de) Spritzschutzabsatz
CH277962A (de) Schürze mit einer Flüssigkeit aufnehmenden Vorrichtung am untern Rand.
DE954771C (de) Weicher Kragen, insbesondere fuer Sporthemden
DE708734C (de) Papiermundtuch mit in einer Ecke des Mundtuches angebrachter Haltevorrichtung
AT122186B (de) Badeanzug.
CH165146A (de) Weicher Kragen mit Verstärkungsstreifen.
DE3721947A1 (de) Halstuch