CH172772A - Aufzeichnungsapparat oder -Maschine mit Farbband. - Google Patents

Aufzeichnungsapparat oder -Maschine mit Farbband.

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CH172772A
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CH
Switzerland
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rocker
switching
recording apparatus
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ribbon
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English (en)
Inventor
A-G Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/28Detachable carriers or holders for ink-ribbon mechanisms
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/16Recording elements transferring recording material, e.g. ink, to the recording surface

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Description


  Aufzeichnungsapparat oder -Maschine mit     Farbband.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf Aufzeichnungsapparate oder -Maschinen  mit Farbband, das heisst Apparate oder Ma  schinen, bei welchen     mittelst    eines Farbbandes  Zahlen, Buchstaben, Zeichen oder Linien zur       Ablesung    auf ein Papier übertragen werden,  wie beispielsweise     Registrierapparate    oder  Schreibmaschinen, und bei welchen das Farb  band vor Ablauf von einer Rolle automatisch  umgeschaltet wird.  



  Die bekannten Anordnungen dieser Art  stellen eine organische Eingliederung der  Teile des für die Fort- und Umschaltung des  Farbbandes dienenden Mechanismus in den  Apparat     bezw.    Maschine dar, machen dadurch  den Aufbau des Apparates     bezw.    der Maschine  verwickelt, da dieser Mechanismus in der  Konstruktion     desApparates        bezw.        derMaschine     berücksichtigt werden muss und ergeben  infolge des     Weitauseinanderliegens    des Wirk  feldes von Teilen des Mechanismus grosse  Dimensionen, wodurch viel Material in den  Mechanismus hineinkommt und grober Arbeits  aufwand entsteht.

   Als diesbezügliches Beispiel  diene die     Farbbandanordnung    in einerSchreib-         maschine.    Dort sind die das Farbband tragen  den Rollen an beiden Seiten der Maschine  gelagert und es sind neben einer Umschalt  welle, die sich über die ganze Breite der  Maschine erstreckt, lange Achsen für die     Farb-          bandrollen,        Umkuppelgetriebe,    in Wirkungs  verbindung mit     Mitnehmerrädern    stehende  Umschaltklinken, Sperrklinken und andere  Mittel nötig.  



  Die Erfindung bezweckt, einen     Aufzeich-          nungsapparatodereineAufzeichnungsmaschine     zu schaffen, welcher     bezw.    welche die ge  schilderten Nachteile nicht hat. Gemäss der  Erfindung sind sowohl die das Farbband  tragenden Rollen, als auch eine Vorrichtung,  welche unter dem Einfluss von Verstärkungen  im Profil des Bandes eine Umschaltung des  Fortbewegungsmechanismus des Bandes vor  Ablauf von einer Rolle bewirkt, in einem  gemeinsamen Rahmenwerk angeordnet, das  an den Apparat-     bezw.    Maschinenrahmen  leicht lösbar angebaut ist.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung, und zwar einen Aufzeich  nungsapparat, welcher Werte in Zahlen druckt.           Fig.    1 ist eine Seitenansicht nach Weg  nahme einer     Deckplatine;          Fig.    2 ist eine Draufsicht und       Fig.    3 ein Aufriss von hinten auf     Fig.    1  gesehen.  



  Von dem Aufzeichnungsapparat selbst  sind in der Zeichnung nur die zum bessern  Verständnis     derErfindung    notwendig scheinen=  den Teile dargestellt, und zwar Rahmenteile  1, 1', die Druckrollen 2, das die Aufzeichnungen  empfangende Papier 3 und die Druckhämmer 4.  



  Aus zwei Platinen     "5,    6 und diese ver  bindenden Bolzen 7 ist ein Rahmenwerk ge  bildet, das mittelst     abgekröpften    Lappen 8,  welche Teile der Platine 6 bilden und Schrau  ben 9, die durch Schlitze 10 der Lappen 8  hindurchgehen, mit dem Rahmenteil 1 des  Aufzeichnungsapparates verbunden ist.

   An  der Platine 5 sitzen zwei Bolzen 11, 12 fest,  welche Bolzen mit Spiel durch die Platine 6  hindurch gegen den Rahmenteil 1     hinragen.     Auf jedem dieser Bolzen sitzt ein Schaltrad 13  lose drehbar, das durch eine Absetzung des  Bolzens an der Platine 6 anliegend gehalten  ist und einen exzentrischen     Mitnehmerstift     zur Kupplung einer ausserhalb der Platine 6  liegenden     Farbbandrolle    14 mit dem Schalt  rad 13 aufweist, indem der     1Vlitnehmerstift     in einen von an der Rolle 14 vorgesehenen  Schlitzen 15 eingreift.

   Blattfedern 16 sind  an der Innenseite der Platine 5 befestigt,  ragen durch je einen Schlitz 17 der Platine 6  und übergreifen den an der Platine 6 liegenden  Rand     derFarbbandrollen    14, diese dadurch ge  gen Abgleiten von den Bolzen 11, 12 sichernd.  



  Das Farbband 18 ist von der obern Rolle 14  über eine Leitrolle 19 geführt, die parallel  zu den Bolzen 11, 12 an der     Platine    6 sitzt.  Von dieser     Leitrolle    19 ist das Farbband über  eine Leitrolle 20 geführt, die senkrecht zu  der Leitrolle 19 an der     Platine    6 gelagert ist.

    Von der Leitrolle 20 läuft das Farbband 18  dicht vor dem Papier 3 und quer zu ihm,  zwischen demselben und den Hämmern 4  auf die andere Seite des Aufzeichnungs  apparates, ist über zwei dort an dem Rahmen  teil 1' des Apparates gelagerte     Leitrollen    21  geführt, um, den Apparat wieder     querend,       über eine Leitrolle 22 zu laufen, die parallel  zur Leitrolle     \?0    liegend an der Platine 6  gelagert ist. Von der Leitrolle 22 läuft das  Farbband 18 über eine Leitrolle 23, die nahe  derjenigen 19 und parallel zu dieser ver  laufend an der Platine 6 sitzt. Von der  Leitrolle 23 gelangt das Farbband auf die  zweite auf dem Bolzen 11 sitzende     Farb-          bandrolle    14.  



  Zwischen den Platinen 5, 6 ist ein Schwing  hebel 24 gelagert, welcher von einem Nocken  25 gesteuert ist, der vom Antriebsmechanis  mus des Apparates gedreht wird. An einem  Arm 26 des Schwinghebels 24 ist ein     Kipp-          glied    27     angelenkt,    das zwischen die Schalt  räder 13 hineinragt und zu zwei Schalt  klinkern 28, 29 ausgebildet ist, von denen  diejenige 28 mit dem auf dem Bolzen 12  sitzenden Schaltrad 13 und diejenige<B>2</B>9 mit  dem auf dem Bolzen 11 sitzenden Schaltrad 13  zusammenwirkt. Zwischen den Platinen 5, 6  ist auf einem Bolzen 30 eine Wippe 31 ge  lagert, die durch eine Kippfeder 32 bei 33  mit dem Kippglied 27 verbunden -ist.

   Die  Wippe 31 hat zwei Sperrnasen 34, 35 die  wechselweise in das eine oder andere der  Schalträder 13 eingreifen und so für das  betreffende Schaltrad eine Rücksperrung  bilden.  



  Zwischen den Platinen 5, 6 ist im weiteren  ein Kipphebel 36 gelagert, der unter dem  Einfluss einer     Kippfeder    37 steht und mit  einem Stift 38 in einen Ausschnitt 39 der  Wippe 31 hineinragt, sowie mit einem Stift 40  in einen Ausschnitt 41 des Kippgliedes 27  ragt. Der Kipphebel 36 hat zwei aufgebogene  Lappen 42, 43, deren jeder mit einem Schlitz 44  versehen ist. Durch den Schlitz 44 jedes der  Lappen geht ein Trumm des Farbbandes 18  hindurch, so dass diese Schlitze Taster bilden,  die das Farbband ungehindert passieren lassen,  jedoch zur Wirkung kommen, sobald eine  Profilverstärkung des Farbbandes gegen sie  anzuliegen kommt. Solche Profilverstärkungen  können in der üblichen Weise durch unweit  der Enden des Farbbandes in diese eingesetzte  Ösen gebildet sein. Diese Ösen sind, weil  bekannt, in der Zeichnung nicht dargestellt.

        Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist beispielsweise folgende:  Liegt, wie in     Fig.    1 dargestellt, die  Schaltklinke 29 gegen das auf dem Bolzen 11  sitzende Schaltrad 13, also das untere, an,  so drückt die Kippfeder 32 die Wippe 31 in  eine Lage, der zufolge die Sperrnase 34 in  dieses Schaltrad eingreift. Der Stift 38 liegt  frei in dem ihm einen teilweise toten Weg  gestattenden Ausschnitt 39 und der     Kipp-          hebel    36 ist so gedreht, dass der Lappen 42  von der Leitrolle 19 entfernt, der Lappen 43  dagegen nahe der Leitrolle 23 liegt.

   Wird  durch der) Arbeitsgang des Aufzeichnungs  apparates von dem Nocken 25 der Schwing  hebel 24 hin- und herbewegt, welche Bewe  gung durch eine am Schwinghebel 24 an  greifende Feder 45 unterstützt wird, so wird  das Kippglied 27 zwischen den Schalträdern  13 in     horizontalerRichtunghin        undherbewegt,     wobei seine Schaltklinke 29 das Schaltrad  13 ruckweise dreht und dadurch das Farb  band 18 im Sinne des     Auflaufens    auf der  auf denn Bolzen 11 sitzenden     Farbbandrolle    14       weiterschaltet.    Ist das Farbband dann an  nähernd von der auf dem Bolzen 12 sitzenden       Farbbandrolle    abgelaufen,

   so kommt die  erwähnte Profilverstärkung in Form der Öse  an den Lappen 42 des Kipphebels 36 anzu  liegen und nimmt, da sie den Schlitz 44 nicht  passieren kann, durch den seitens der Schalt  klinke 29 auf das Farbband 18 ausgeübten  Zug den Lappen 42 mit, das heisst der     Kipp-          hebel    36 wird gedreht. Dieser setzt diesem  Drehen zunächst einen Widerstand entgegen,  indem die Kippfeder 37 bis zu ihrer Totpunkt  lage überwunden werden muss. Auf diesem  Teil des Weges des Kipphebels 36 bewegen  sich die Stifte 38, 40 frei in den Ausschnit  ten 39     bezw.    41.

   Hat die     Kippfeder    37 die       Totpunktlage    überschritten, so schnellt sie  den Kipphebel 36 in die andere Endlage,  das heisst der Lappen 42 kommt nun nahe  der Leitrolle 19 zu liegen, währenddem  der Lappen 43 entfernt von der Leitrolle 23  zu liegen kommt. Bei dieser Kippbewegung  kommen ungefähr zu gleicher Zeit die Stifte  38, 40 zur Wirkung, in dem sie an der    Begrenzungskante der Ausschnitte 39, 41  anschlagen und derjenige 38 die Wippe 31;  sowie derjenige 40 das     Kippglied    27 schwenkt  Die Schwenkbewegungen der Teile 31 und 27  sind gegeneinander gerichtet und ihnen wirkt  bis     zur.Totpunktlage    die Kippfeder 32 ent  gegen.

   Hat die Feder 32 die     Totpunktlage     überschritten, so bewirkt sie ein Kippen  einerseits des Kippgliedes 27 und anderseits  der Wippe 31, so dass einerseits die Schalt  klinke 29 ausser und die Schaltklinke 28 in  Eingriff und anderseits die Sperrnase 34 ausser  und die Sperrnase 35 in     Eingriff    mit dem  zugehörigen Schaltrad 13 kommt, das beisst  das Farbband 18 durch die Bewegung des  Schwinghebels 24 nunmehr auf die dem  Bolzen 12 sitzende Rolle 14 aufläuft.  



  Die beschriebene Anordnung ermöglicht  einerseits, den Apparat oder die Maschine, an  welcher sie zur Wirkung kommen soll, ohne  besondere Rücksicht auf die Eingliederung  und besonders die Schaltung des Farbbandes  und anderseits den Mechanismus für die  Bewegung und Umschaltung des Farbbandes.  gedrängt und unter grösster Ersparnis an  Material, wie an Konstruktionsteilen aufzu  bauen, wobei noch der Vorteil erwächst, dass  der letztgenannte Mechanismus als Ganzes  für sich zusammengebaut werden kann, was  die Aufbauarbeiten, sowohl des Apparates       bezw.    der Maschine, als auch des Farbband  mechanismus wesentlich erleichtert.  



  Die beschriebene Anordnung kann überall  da, wo es sich um die Anordnung eines Farb  bandes handelt, zur Verwendung gelangen,  so beispielsweise in Schreibmaschinen, in  registrierenden Messgeräten, bei Fernschrei  bern usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufzeichnungsapparat oder -Maschine mit Farbband, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die das Farbband tragenden Rollen, als auch eine Vorrichtung, welche unter dem Einfluss von Verstärkungen im Profil des Bandes eine Umschaltung des Fortbewegungsmechanismus des Bandes vor Ablauf von einer Rolle be wirkt, in einem gemeinsamen Rahmenwerk angeordnet sind, das an den Apparat- bezw. Maschinenrahmen leicht lösbar angebaut ist- UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Aufzeichnungsapparat oder -Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung ein Kipp- glied mit zwei, mit an den Bandrollen vorgesehenen Schalträdern zusammenwir kenden Schaltklinken aufweist, welches Kippglied seine Schaltbewegung von einem mit dem Antriebsmechanismus des Appa rates bezw. derMaschine zusammenhängen den Schwinghebel erhält und von einem mit je einem Taster je eines der von der Rolle ab- bezw. auf eine solche auflaufenden Trumm des Farbbandes umfassenden Kipp- hebels hinsichtlich seiner Schaltwirkung gesteuert wird, so dass,
    wenn eine der Profilverstärkungen des Farbbandes mit dem betreffenden Taster in Wirkungsver bindung kommt, der Kipphebel des Kipp glied so schwenkt, dass dessen in Wirkung befindliche Schaltklinke aus deren Schalt- rad ausgehoben und dessen andere Schalt klinke mit deren Schaltrad in Eingriff gebracht wird. 2.
    Aufzeichnungsapparat oder -Maschine nach dem Patentanspruch und dem Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippglied einerends an dem Schwinghebel angelenkt, anderends über eine Kippfeder mit einer Wippe verbunden ist, die mit teilweise totem Weg von dem Kipphebel gesteuert wird und gleichzeitig eine Rück sperrung des von der in Arbeit befind lichen Schaltklinke des Kippgliedes be tätigten Schaltrades bewirkt. 3.
    Aufzeichnungsapparat oder -Maschinenach dem Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel mit einem Stift auf das Kippglied wirkt, so dass er beim Kippen das Kippglied im Sinne einer der Wippe entgegenkommenden Bewegung schwenkt.
CH172772D 1934-03-21 1934-03-21 Aufzeichnungsapparat oder -Maschine mit Farbband. CH172772A (de)

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