CH172797A - Hülsenfeder. - Google Patents
Hülsenfeder.Info
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Description
Hülsenfeder. Der Gegenstand der Erfindung ist eine Feder, die sich in Form und Herstellung von den bisher bekannten Federarten grund sätzlich unterscheidet. Die neue Feder besteht aus einer Anzahl konzentrisch ineinander gesteckter zylindri scher Hülsen aus Federblech, die an einer Längsseite geschlitzt sind. Die Beanspruchung dieser Hülsenfeder erfolgt quer zu ihrer Längsachse. In der Zeichnung sind einige Ausführungs beispiele der neuen Feder dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 einen Querschnitt einer Federhülse, Fig. 3 einen Querschnitt einer Feder aus Hülsen mit ständig abnehmender Blechstärke, Fig. 4 einen Querschnitt einer Feder aus Hülsen mit gruppenweise abnehmender Blech stärke. Die Feder besteht aus einzelnen inein andergesteckten Hülsen a, b, c und d, aus rund gebogenen und gehärteten Blechen, die genau passend ineinandergesteckt sind. Je nach der Zahl der verwendeten Hülsen und ihrer Wandstärke kann die Elastizität der Feder in weitesten Kreisen geändert werden. Im Innern der Feder ist ein starrer Feder begrenzungskern e vorgesehen, dessen Aussen durchmesser kleiner ist als der Innendurch messer der innersten Hülse a, so dass sich die einzelnen Federhülsen je nach der Be lastung mehr oder weniger an den innern Federbegrenzungskern anschmiegen können. Die Elastizität der Feder passt sich dadurch stets der jeweiligen Belastung an und bleibt selbst bei hohen Beanspruchungen erhalten. Zur Verhinderung einer unzulässigen Ver schiebung der einzelnen Federhülsen gegen einander ist an dem Kern e eine Rippe f angebracht, die in den gemeinsamen Schlitz der Federhülsen eingreift und sich über dessen ganze Länge erstreckt. Diese Anordnung bietet den Vorteil, dass ein einseitiges Fest- halten der Federhülsen, das leicht zum Bruch der Feder führen kann, vermieden wird. Um eine möglichst gleichmässige Bean spruchung der einzelnen Federhülsen zu er reichen, können die einzelnen Hülsen aus verschieden starken Federblechen hergestellt werden. Ein besonders guter Ausgleich ergibt sich, wenn die Blechstärke der einzelnen Hülsen im Verhältnis ihrer Radien zueinander nach der Mitte der Hülsenfeder zu abnehmen. Die innerste Hülse erhält also, da sie bei der Kraftübertragung, das heisst bei der Zusam- mendrückung der Feder, den kleinsten Hebel arm aufweist, die geringste Blechstärke. Bei den äussern Hülsen wird die Blechstärke ihren grösseren Radien entsprechend verstärkt. Auf diese Weise werden alle Hülsen bei gleicher Zusammendrückung, das heisst gleichem Feder weg, gleichmässig beansprucht. Um bei grösseren Federn mit einer grossen Zahl von Federhülsen die Herstellung nicht durch die grosse Zahl der verschiedenen Feder blechstärken unnötig zu erschweren, kann man auch die Blechstärken gruppenweise gleich lassen. Alle aufeinanderfolgenden Hül sen einer solchen Gruppe, die beispielsweise aus zwei, drei oder mehr Hülsen besteht, sind aus gleich starkem Federblech herge stellt. Die Blechstärke ändert sich dann nur von Gruppe zu Gruppe. In der Fig. 3 nehmen die Blechstärken der einzelnen Federhülsen a, b, c;<I>d, h</I> und i entsprechend ihren Radien nach der Mitte der Feder zu ab. In der Fig. 4 sind die Blechstärken der Hülsen innerhalb der einzelnen Gruppen k, <I>1,</I> na, n gleich und nehmen nur gruppenweise nach der Mitte der Feder zu ab. Die Blech stärken verhalten sich bei dieser Ausführung wie die mittleren Radien der einzelnen Gruppen zueinander. Die Hülsenfeder kann überall dort zur Anwendung gelangen, wo bisher Schrauben-, Spiral- oder Blattfedern verwendet werden. Insbesondere eignet sie sich für die Verwen dung an elastischen Kupplungen, Schwingungs dämpfern und dergleichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hülsenfeder, dadurch gekennzeichnet, dar, sie aus einer Anzahl konzentrisch ineinander gesteckter zylindrischer Hülsen (a, <I>b,</I> c und d) besteht, die einen Längsschlitz (g) besitzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hülsenfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechstärke der einzelnen konzentrischineinandergesteckten Federhülsen verschieden gross ist und nach der Mitte der Feder zu abnimmt. 2. Hülsenfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechstärken der einzelnen Federhülsen (a, <I>b, c, d, h, i)</I> sich zueinander verhalten wie ihre Radien. 3.Hülsenfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechstärke der Federhülsen gruppenweise nach der Mitte der Feder zri abnimmt. 4. Hülsenfeder nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechstärke der einzelnen Gruppen (7t,1, in,<I>n)</I> sich zueinander verhalten wie die mittleren Radien dieser Gruppen (k,1, n2, r2). 5. Hülsenfeder nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass im innern Hohlraum der zylindrischen Feder ein fester Metall kern (e) angeordnet ist, dessen Aussen durchmesser kleiner ist als der Innendurch messer der innersten Federhülse (a).(i. Hülsenfeder nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallkern (e) mit einer Rippe (f) versehen ist, die in den Schlitz (g) der Hülsenfeder hineinragt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE172797X | 1933-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH172797A true CH172797A (de) | 1934-10-31 |
Family
ID=5690236
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH172797D CH172797A (de) | 1933-02-27 | 1934-02-20 | Hülsenfeder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH172797A (de) |
-
1934
- 1934-02-20 CH CH172797D patent/CH172797A/de unknown
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