CH172801A - Leichtmetallkolben mit Einlage aus Hartmetall. - Google Patents
Leichtmetallkolben mit Einlage aus Hartmetall.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16J9/00—Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
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- F16J9/22—Rings for preventing wear of grooves or like seatings
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Leichtmetallkolben mit Einlage ans Hartmetall. Leichtmetallkolben erhalten mit grossem Vorteil in den Werkstoff des Leichtmetall kolberrkörpers eingebettete Einlagen aus här terein Werkstoff.
Diese Einlagen wurden bisher mit ver hältnismässig grosser Wandstärke ausgeführt und bildeten einen Ringkörper, in welchem für die Aufnahme des oder der Kolbenringe Nuten eingeschnitten sind, so dass ein ein faches oder mehrfaches U-Profil von durch weg beträchtlicher Dicke entsteht.
Für normal beanspruchte Motoren haben sich solche Kolben sehr gut bewährt. Nur bei besonders stark beanspruchten Motoren mit hoher Drehzahl und Kompression ist die Gewichtsvermehrung, sowie auch die gerin gere Wärmeleitfähigkeit der Einlage und der ungünstigere Wärmeübergang vom Leicht metallkolbenkörper auf die Einlage und von dieser auf den Kolbenring und den Zylinder ein gewisser Nachteil.
Mechanisch beansprucht werden aber nur die beiden Flanken des Profils, gegen welche sich die Kolbenringe beim Betriebe des Kol bens anlegen. Der Stegteil zwischen diesen beiden Flankenringen hat lediglich die Auf gabe der Abstandshaltung.
Demgemäss wird dieser Stegteil zweck mässig so weit wie nur möglich vermieden, also nur die beiden Flankenringe, die den Kolbenring an den beiden Stirnseiten vom Leichtmetall des Kolbenkörpers trennen, und einzelne Verbindungsstege zwischen diesen Flankenringen angeordnet.
Hierdurch wird eine beträchtliche Ge wichtsersparnis und eine ebenfalls nicht zu unterschätzende Werkstoffersparnis erzielt. An Stelle des in Wegfall kommenden här teren Werkstoffes von geringerer Wärmeleit fähigkeit tritt die Leichtmetallegierung des Kolbenkörpers von grösserer Wärmeleitfähig keit.
Aber nicht nur am Stegteil des Profils kann weitgehend gespart werden, sondern es lassen sich auch an dem Flankenring, der dem Kolbenboden zugekehrt ist und gegen- über dem vom Kolbenboden weiter ab lie genden Flankenring weniger stark bean sprucht ist, Einsparungen machen.
Vorteilhaft wird au der Einlage zunächst die zur Aufnahme des Kolbenringes bestimmte Nut ringsum eingearbeitet und erst dann der Werkstoff des Kolbenringträgers dort, wo er nicht unbedingt notwendig ist, weggearbeitet, z. B. weggefräst.
Es ist auch möglich, an Stelle einer rings um laufenden Einlage nur Segmente zu ver wenden, die ebenfalls an den wenig bean spruchten Stellen noch ausgenommen oder geschwächt sein können.
All Stelle der Einlage von U-förmigem Querschnitt kann auch nur noch ein Flan kenring auf der dem Kolbenboden abgekehr ten Ringseite angeordnet sein.
Wenn zwei Flankenringe angeordnet und durch Stege miteinander verbunden sind, sind die Stege zweckmässig in der Richtung der Kolbenbolzenachse angeordnet.
Einlage und Leiehtmetallkolbenkörper be stehen zweckmässig aus Werkstoffen bezw. Legierungen gleicher Wärmedehnung, damit ein Lockern des Ringträgers infolge verschie dener Wärmedehnung .nicht zu befürchten ist. Dann können nur noch die ausserordent lich starken Explosionsdrücke auf den Kol benboden und die damit verknüpften Defor mationen in der Kolbenringpartie ein Lockern der Einlage herbeiführen.
Dieses Lockern wird zweckmässig vermie den, indem der Werkstoff der Einlage stellen weise weggenommen wird, so dass hierdurch ein zahnartiger Eingriff des Leichtmetallwerk- stoffes in die Einlage stattfindet.
Mehrere Ausführungsbeispiele des Kolbens gemäss der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Kol bens; Fig. 2 ist ein Schnitt nach .der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt durch eine Einlage nach der Linie III III in der Fig. 2; Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines zwei ten Kolbens, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Einlage, Fig. 6 ein Querschnitt nach der Linie VI-VI in der Fig. 5;
Fig. 7 zeigt einen dritten Kolben in Sei tenansicht; Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII in der Fig. 7, Fig. 9 ein Querschnitt durch eine Ein lage dieses Kolbens; Fig. 10 ist eine Seitenansicht eines vier teil Kolbens; Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie XI-XI in der Fig. 10, Fig. 12 ein Querschnitt durch eine Ein lage;
Fig. 13 zeigt einen fünften Kolben in Seitenansicht Fig. 14 ist ein Schnitt nach der Linie XIV-XIV in der Fig. 13, Fig. 15 ein Querschnitt durch eine Ein lage dieses Kolbens; Fig. 16, 17 und 18 zeigen drei weitere Kolben in Seitenansicht; Fig. 19 ist ein Schnitt nach der Linie XIX-XIX in der Fig. 18, Fig. 20 ein Querschnitt durch eine Ein lage des Kolbens nach Fig. 18; Fig. 21 zeigt einen weitern Kolben in Seitenansicht;
Fig. 22 ist ein Schnitt nach der Linie XXII-XXII in der Fig. 21; Fig. 23 ist ein weiterer Kolben in Sei tenansicht, Fig. 24 ein Schnitt nach der Linie XXIV-XXIV in der Fig. 23 Fig. 25 zeigt eine Variante in der Dar stellungsweise der Fig. 24; Fig. 26 zeigt einen weitem Kolben in Seitenansicht; Fig. 27 ist ein Schnitt nach der Linie XXVII-XXVII der Fig. 26.
Gemäss Fig. 1 bis 3 bildet die Einlage b im Kolbenkörper a einen durehlaufenden Ring voll ursprünglich U-förmigem Querschnitt, dessen Flanken jedoch teilweise weggeschnit ten sind, so dass nur die Stellen c, c stehen geblieben sind, in den Zonen d jedoch die Flanken des Einlageprofils entfernt sind.
Na(-,h Fig. 4 bis 6 weist die ringförmige Einlage nur an den mit c bezeichneten Stel len das volle U-Profil auf, während bei e die Flankenteile fehlen und ferner den Steg bei derseitig um die Flankendicke in der Höhe verkleinert ist.
Gemäss Fig. 7 bis 9 sind an der ringför- inigen Einlage an den Stellen e ebenfalls sowohl die Flanken als auch der Steg in der Breite der Flankendicke weggenommen. Die Ausnehmungen e, e sind jedoch auf der Kolbenbodenseite lind auf der andern gegen einander versetzt.
Gemäss Fig. 10 bis 12 sind Teile der Flanken und Teile des Steges weggenommen, und zwar derart, dass dieser an den flanken losen Stellen e nur in der Breite der Ring nute durchgeführt und an den mit Flanken segmenten versehenen Stellen c in der Breite der Ringnute bis auf die < in den Segmenten notwendigen Verbindungen ausgespart ist.
Nach Fig. 13 bis<B>15</B> ist in den Kolben körper ca eine ringförmige Einlage b einge baut, die zwei Kolbenringe aufnimmt. Die Stege der ringförmigen Einlage b sind an den Stellen f' ausgespart. Der Kolben nach Fig. 16 besitzt eine entsprechende Einlage b für nur einen Kolbenring.
Gemäss Fig. 17 ist von den beiden Flan ken g bezw. h der E inlage b die dem Kol benboden zugekehrte Flanke h wesentlich dünner als die Flanke g. Dies ist deshalb zulässig, weil die Kolbenringnut sich regel mässig nach der dem Kolbenboden abgekehr ten Seite zu ausschlägt, also dort am meisten beansprucht wird.
Nach Fig. 18 bis 20 nimmt die Einlage b ebenfalls zwei Kolbenringe auf. An den Stellen k sind die Stege und ein Teil der Flanken weggenommen, so dass an den Flan kenflächen der Ringnut der Werkstoff des Kolbenkörpers zutage tritt, also die Ringnut teilweise im Leichtmetall, teilweise in der Einlage verläuft.
Gemäss Fig. 21 und 22 sind statt eines durchlaufenden Ringes nur Ringsegmente b' als Einlagen für den Kolbenring eingesetzt.
Damit die einzelnen Ringsegmente b' ge gen Herausfallen und Lockerwerden geschützt sind, werden sie nach Fig. 23 und 24 nach Art eines Schwalbenschwanzes nach innen breiter.
Statt je eines Schwalbenschwanzes sind nach Fig. 25 an jedem Ringsegment b' deren zwei angeordnet.
Damit beim Giessen des Kolbens diese Ringsegmente in richtiger Lage und in rich tigem Abstand zueinander gehalten werden, sind sie gemäss Fig. 26 und 27 durch einen Drahtring i verbunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Leichtmetallkolben mit Einlage aus Hart metall zum Verhindern des Ausschlagens der Kolbenringnut, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetalleinlage zwecks Gewichtser sparnis das Leichtmetall nicht an allen Stel len der Kolbenringnut im selben Abstand von diesem hält. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Leichtmetallkolben nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen ringförmigen Flanken der Hartmetall einlage nur einzelne Verbindungsstege als Abstandhalter belassen sind. 2. Leichtmetallkolben nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hartmetalleinlage Segmente von ring förmigen Flanken angeordnet sind. 3.Leichtmetallkolben nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Kolbenboden zunächst liegende Flanke der Hartmetalleinlage schwächer als eine von ihm abgekehrte Flanke ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH172801T | 1933-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH172801A true CH172801A (de) | 1934-10-31 |
Family
ID=4424168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH172801D CH172801A (de) | 1933-07-17 | 1933-07-17 | Leichtmetallkolben mit Einlage aus Hartmetall. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH172801A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969915C (de) * | 1951-05-10 | 1958-07-31 | Mahle Kg | Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen |
| DE102009032937A1 (de) * | 2009-07-14 | 2011-01-20 | Mahle International Gmbh | Ringträgerrohling und Ringträger für einen Kolben sowie Kolben |
-
1933
- 1933-07-17 CH CH172801D patent/CH172801A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969915C (de) * | 1951-05-10 | 1958-07-31 | Mahle Kg | Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen |
| DE102009032937A1 (de) * | 2009-07-14 | 2011-01-20 | Mahle International Gmbh | Ringträgerrohling und Ringträger für einen Kolben sowie Kolben |
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