CH172806A - Sicherheitskontakt-Einrichtung an Schachttüren elektrisch gesteuerter Aufzüge. - Google Patents

Sicherheitskontakt-Einrichtung an Schachttüren elektrisch gesteuerter Aufzüge.

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CH172806A
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CH
Switzerland
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contact
contact device
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electrically controlled
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Inventor
Aktiengesellschaft Inventio
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Inventio Ag
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Publication date
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00—Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02—Door or gate operation
    • B66B13/14—Control systems or devices
    • B66B13/16—Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position
    • B66B13/18—Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position without manually-operable devices for completing locking or unlocking of doors
    • B66B13/20—Lock mechanisms actuated mechanically by abutments or projections on the cages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description


      Sieherheitskontakt-Einrichtung    an     Schachttiiren    elektrisch gesteuerter Aufzüge.    Bei elektrisch gesteuerten Aufzügen sind  an den Schachtzugängen Kontakte erforder  lich,     welche    bei offenen Türen die Inbetrieb  setzung des Aufzuges verhindern.  



  Zu diesem Zwecke sind Kontakte gebaut  worden, deren Kontaktbrücke am     Türflügel     montiert ist, während die beiden Pole, die  bei geschlossener Türe durch die Brücke ver  bunden werden, am Türpfosten angebracht       sind.    Diese Kontakte sind an sich sehr ein  fach, haben aber den Nachteil, dass sie     be-          rührbar    und     willkürlich,    z. B. mit einem Stück  Draht     ete.    überbrückt werden können. Zudem  werden sie ausserhalb des Türschlosses sepa  rat montiert, was eine zusätzliche Leitungs  führung erfordert. Es gibt auch Kontakte,  welche im     Türsehloss    untergebracht sind, und  auf mechanische Weise, z.

   B. durch eine  Türklappe mit der Türe     zwangläufig    in Ver  bindung stehen. Diese Lösung bietet volle       Gewähr    für sicheres Arbeiten des Kontaktes,  ist dagegen teuer in der Ausführung, weil  diese immer der Konstruktion der Türen ent  sprechend gestaltet werden muss.

      Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     Sicherheitskontakteinriehtung;    bei  welcher der bewegliche     Steuerkontaktteil    mit  einem     Gesperre    verbunden ist, das     Zuhal-          tungslamellen    besitzt, die     zweckmässigerweise     im beweglichen Türteil untergebracht sind  und durch Einschieben eines in der Form  ihnen angepassten Gegenstückes betätigt wer  den können, worauf der     Steuerkontakt    ge  schlossen werden kann.

   Die bestimmte Form  dieses Gegenstückes, sowie die entsprechende       Beschaffenheit    des     Gesperres    machen bei  offener Türe das Schliessen des Steuerkon  taktes von Hand,     beziehungsweise    eine Über  brückung des Kontaktes unmöglich, so dass  sich die     Anbringung    von Türklappen und ge  sondert angebrachten     Vorsteuerkontakten    er  übrigt. Damit werden auch gesonderte Zu  leitungen zu den     Vorsteuerkontakten    über  flüssig.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1, 2, 3 und 4 zeigen das     Kontakt-          gesperre    in Verbindung mit dem Steuerkon-           takt,    wobei in     Fig.    1 der Steuerkontakt in  unterbrochener Stellung gesperrt dargestellt  ist;     Fig.    2 stellt eine Seitenansicht des     Ge-          sperres    dar;     Fig.    3 zeigt den geschlossenen  Steuerkontakt bei eingeführtem Schlüssel,       Fig.    4 den eingeführten Schlüssel;

         Fig.    5, 6 und 7 zeigen schematisch die  Anordnung der Kontakte mit dem Kontakt  gesperre, nebst den Riegeln im     Schlosskasten     eines zweiteiligen Türschlosses in den ver  schiedenen Betriebsstellungen, und zwar:       Fig.    5 bei offener Türe,       Fig.    6 bei geschlossener, jedoch noch nicht  verriegelter Türe,       Fig.    7 bei geschlossener und verriegelter  Türe.  



  Das     Kontaktgesperre    besitzt drei Lamellen  a, b und c, die auf einem gemeinsamen Dreh  zapfen g nebeneinander gelagert sind und  um diesen Zapfen schwingen. Die Lamelle  c weist eine Verlängerung nach unten auf,  welche den Drehzapfen f für einen Sperr  hebel d trägt. Dieser Hebel ist durch ein  Gelenk     lt    mit dem Schaft F der Brücke<I>B</I>  eines im     Kontrollstromkreis    liegenden Steuer  kontaktes T verbunden und wird durch den  festen Zapfen e in einem Schlitze so gehalten,  dass er eine Schwingbewegung ausführen  muss, wenn die Lamelle c bewegt wird.

   Die  Lamellen     a    und b weisen an der Peripherie  radiale Einschnitte     l    auf, die so gegenein  ander versetzt sind, dass die Lamellen     a    und  b in ihrer Ruhelage     (Fig.    1) ein     .Eingreifen     des Hebels<I>d</I> in die Einschnitte<I>l</I> verhindern,  bei passender Verschiebung durch einen ent  sprechenden Schlüssel r aber so eingestellt  werden, dass die Einschnitte Z ein Eingreifen  des Hebels     d    und damit auch eine Betäti  gung der Kontaktbrücke B gestatten.  



  Das     Kontaktgesperre    kann statt zwei  Sperrlamellen     a    und b nur eine oder aber  mehr als zwei solche besitzen, wobei der  Schlüssel     r-    entsprechend der     Lamellenzahl     abgestuft wird. Statt auf einen Drehzapfen     g     können die Lamellen in     Geradführungen    ge  lagert sein.  



  In der     Schlosshälfte    I, welche an dem  Türflügel montiert wird, ist die     Schlossfalle    P    gelagert, welche bei geschlossener Türe in  an sich bekannter Weise durch eine Feder  in dem     Gegenschloss        II    gehalten wird und  mit einem     Griff        ix    verbunden ist, durch den  sie     zurückgezogen    werden kann. Ferner ent  hält die     Schlosshälfte    I den als Schlüssel  ausgebildeten Riegel r, welcher mit einem  Wechselhebel     zv    gelenkig verbunden ist, der  um einen Zapfen o schwingen kann und mit  einem Gleitstück i ebenfalls gelenkig verbun  den ist.

   Die     Schlosshälfte        II    enthält den  Steuerkontakt T und einen durch sein  Schliessen den     Vorsteuerstromkreis    unter  brechenden Lichtkontakt L mit der gemein  samen Brücke B, das durch die Lamellen a,  b und     c    gebildete Kontaktsperre G, das durch  eine Verbindungsstange     V    mit dem Schaft F  der Kontaktbrücke B verbunden ist. Ferner  den Riegel     B,    der durch Feder 8 gegen das  Gleitstück i geschoben wird, so dass der  Schlüsselriegel r gegen das     Gesperre    G ge  stossen wird.

   Der Riegel     B    wird durch eine  nicht dargestellte elektrisch betätigte     Ent-          riegelungsgleitbahn    in an sich bekannter Art  gesteuert. Er ist am einen Ende konisch  geformt, so dass er beim Einriegeln der Türe  auf einen Bolzen     H,    der auf der Verbin  dungsstange F' sitzt, auflaufen und so den  Kontakt T zwangsweise unterbrechen kann.  



  Ein Winkelhebel     .K    dient als Verbindungs  glied zwischen der     Scblossfalle    P und dem  Lichtkontakt L. Die eingeschobene Schloss  falle P     (Fig.    6) drückt den Winkelhebel     .g     gegen den Brückenschaft F, jedoch nur so  weit, dass der Lichtkontakt L unterbrochen  werden kann, ohne Einfluss auf den Steuer  kontakt T, der mit dem Lichtkontakt zwi  schen den üblichen (nichtgezeichneten) Steuer  sicherungen parallel in den Steuerstromkreis  des Aufzuges geschaltet ist.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtungen ist folgende:  Die Schachttüre sei geöffnet. Die ent  sprechende Tage der Kontaktbrücke B und  der Riegel zeigt     Fig.    h. Darnach ist T unter  brochen, L geschlossen, der     Kontrollstrom-          kreis    somit unterbrochen, ebenso der Vor-           steuerkreis,    die     Besetztlampen    brennender  Aufzug ist in Ruhe.  



  Wird nun die Türe in die Falle gelegt       (Fig.    6), so drückt die     Schlossfalle    P auf den  Winkelhebel     K    und dieser unterbricht den  Kontakt L, wodurch die     Vorsteuerung    vor  bereitet wird.  



  Wird nun durch einen (nicht gezeichneten),  z. B. in der Kabine angeordneten Druckknopf  der     Vorsteuerkreis    geschlossen, so lässt die  oben erwähnte     Entriegelungsgleitbahn    den  Riegel     B    im Schloss vorschieben. Dieser stösst  gegen das Gleitstück i und     überträgt    die  Bewegung über den Wechselhebel     ic    und  den Schlüsselriegel r auf das     Gesperre    G  und den Kontakt T, welcher dabei am Schluss  der Bewegung geschlossen wird. Damit ist  der     Kontrollstromkreis    geschlossen und der  Aufzug fährt an.  



  Wird     das    Zielstockwerk angefahren, so  unterbricht der übliche, nicht dargestellte       Stockwerkschalter    die     Vorsteuerung,    wodurch  der Aufzug zur Ruhe kommt, die     Entriege-          lungsgleitbahn    in die     Entriegelunsstellung     fällt und den Riegel     R    aus der" Stellung       Fig.    7 in die Stellung     Fig.    6 schiebt, wodurch  der Kontakt T unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. PATBNTANSPRUCR: Sicherheitshontakteinrichtung arr Sehacbt- türen elektrisch gesteuerter Aufzüge, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Steuer kontaktteil derart mit einer Sperrvorrichtung verbunden ist; dass er durch eine oder mehrere Zuhaltungslarnellen über einen Sperrhebel in seiner Schliessbewegung gesperrt wird. und dass durch Bewegen eines den Zuhaltungs- lamellen angepassten Gegenstückes gegen die Lamellen hin letztere in eine Stellung ge bracht werden, welche eine Bewegung des Sperrhebels im Sinne des Schliessens des Steuerkontaktes ermöglicht.
    U N TERANSPRüCHE 1. Sicherheitskontakteinrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenstück der Zuhaltungsla- mellen in dem am Türflügel angeordneten Schlossteil untergebracbt ist. 2. Sieherheitskontakteinrichtung gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Gegenstück nur eine geradlinige Bewegung machen muss, um die Sperrvorrichtung zu ent riegeln.
CH172806D 1933-12-24 1933-12-24 Sicherheitskontakt-Einrichtung an Schachttüren elektrisch gesteuerter Aufzüge. CH172806A (de)

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CH172806T 1933-12-24

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