CH172811A - Leistungsregler für Kolbenkompressoren und Kolbengebläse. - Google Patents

Leistungsregler für Kolbenkompressoren und Kolbengebläse.

Info

Publication number
CH172811A
CH172811A CH172811DA CH172811A CH 172811 A CH172811 A CH 172811A CH 172811D A CH172811D A CH 172811DA CH 172811 A CH172811 A CH 172811A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coils
compressor
brush
valve
contact
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Co Hoerbiger
Original Assignee
Hoerbiger & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoerbiger & Co filed Critical Hoerbiger & Co
Publication of CH172811A publication Critical patent/CH172811A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0076Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving the members being actuated by electro-magnetic means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/08Actuation of distribution members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • F04B49/243Bypassing by keeping open the inlet valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description


  Leistungsregler für Kolbenkompressoren und Kolbengebläse.    Es     sind    bereits Leistungsregler für     Kol-          henv        erdichter    bekannt, die eine Regelung der  Leistung dadurch herbeiführen,     dass    die       Saugventile    während des ganzen oder eines  Teil: des Verdichtungshubes     offengehalten          werden.    Dies erfolgt auf mechanischem.       bydraul_ischem,    pneumatischem oder elektro  magnetischem Wege, gewöhnlich über einen  Schaltapparat mit schrägen Steuerungs  flächen und in Verbindung mit einem Druck  luftregler.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Leistungsregler für Kolbenkom  pressoren und Kolbengebläse, der das     Saug-          ventil    oder die     Saugventile    des     Kompressors     oder Gebläses unter     Zuhilfenahme    von       wenigstens    einem     Elektromagneten.    während  des     ganzen    oder eines Teils des Verdichtungs  hubes offenhält, wobei dieser Elektromagnet  von einem     elektrischen    Strom beeinflusst  wird, der über einen     Schleifbürstenschalter     fliesst, der sieh im Takt mit dem Kompressor  oder Gebläse dreht.

   Die Erfindung besteht    darin, dass ein Teil der Bürsten fest und ein  Teil derselben verstellbar mit Bezug auf den  sich drehenden Schalter     angebracht    ist.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1, 2 und 3 zeigen einen Regler in  Vorderansicht, Draufsicht und in Seiten  ansicht für einen doppelt wirkenden Ver  dichter;       Fig.    4 zeigt ein Schaltungsschema,       Fig.    5 einen     Unterbrechermagnet    mit zwei  Spulen ;       Fig.    6 zeigt das     Schaltungsschema    einer  abgeänderten Ausführungsform und       Fig.7    ein Saugventil mit einem     vier-          spuligen        Unterbrechermagnet    in Ansicht mit  teilweisem Schnitt.  



  Der Regler gemäss     Fig.    1 bis 5 besteht  im wesentlichen aus einem durch eine Kon  taktwalze 1 gebildeten     Schleifbürstenschal-          ter,    einem     Druckluftregler    2 bekannter Art,  einem Stromerzeuger 3 ebenfalls     bekannter          ,Irt    und einem Gestell nebst Zwischen-           gestänge    und Übersetzungsteilen. Der Druck  regler ist ein gewöhnlicher federbelasteter  Kolben, der sich bei     steigendem    Druck durch  Überwindung der Federkraft nach aufwärts  bewegt und über ein Gestänge (Zahnrad oder  Zahnstange) die Bürstenbrücke verdreht.  



  Die Kontaktwalze 1 mit zylindrischen  Kontaktringen 4, 5, 6 und 7 wird entweder  von der Kurbelwelle des Verdichters un  mittelbar oder mittelbar mit gleicher Dreh  zahl wie der     Verdichter    angetrieben. Im  Seitenschild 8 ist die Kontaktwalze 1 ge  lagert; es ist ferner eine feststehende Bürsten  brücke 9 und eine um die Walze über 180    drehbare Bürstenbrücke 10 angeordnet. Die  Verdrehung der Bürstenbrücke 10 wird über       ,3in    Zahnsegment 11     mittelst    des Druckluft  reglers 2 bewirkt. Die     Tätigkeit    des Druck  luftreglers 2 setzt ein, wenn eine     Drucküber-          steigung    infolge Überleistung eintritt.

   In  diesem Falle wird durch den Druckluft  regler 2 die bewegliche Bürstenbrücke 10  entsprechend der Bedarfsleistung verstellt.  



  Zur Erzeugung von Strom niedriger  Spannung dient eine kleine Dynamomaschine  3, deren Antrieb von der Walzenwelle aus  über Zahnräder und     Kette    erfolgt.     Mittelst.     des Handrades 15 kann ferner eine beliebig  Teilleistung oder der gänzliche Leerlauf, wie  dies beim Anfahren der Maschine erforder  lich, eingestellt werden. Im letzteren Fall  wird vor dem Anfahren der Maschine     mit-          telst    des     ITmschalters    16     (Fig.4)    auf den  Akkumulator 17 umgeschaltet, so dass die  Magnete über die     Anfahrzeit    mit     Akkumu-          latorstrom    gespeist werden.

   Erst wenn die  Maschine auf ihre normale Drehzahl gelangt  ist, erfolgt wieder die Umschaltung auf die  Dynamomaschine 3.  



  Durch Verdrehen des Handrades 15 wird  über eine Gewindespindel 18 und einen Len  ker 19 die bewegliche Bürstenbrücke 10 ent  sprechend der in Frage kommenden Leistung  verstellt und ebenso der damit in Verbin  dung stehende     Druckluftregler    2. Wird eine  Teilleistung eingestellt, dann tritt bei Druck  übersteigung     selbsttätig    von dieser Teil-         leistung    ab eine dem Bedarf entsprechende  Leistungsänderung bis eventuell zum Leer  :auf der Maschine ein.  



  Der in     Fig.    5 dargestellte Magnet ist mit  zwei Spulen 12 und 13 ausgerüstet. Der  Magnetanker 14 bewirkt bei     Stromschluss     der Spule 1=? über ein Gestänge die Ab  hebung der     Saugventilplatte.    Durch Zu  schaltung der Spule     1ä,    in welcher der     Strom     in entgegengesetztem Sinne zu     demjenigen     der Spule 12 fliesst, tritt     Entmagnetisierung     ein, worauf der Magnetanker 14 und das  mit ihm     verbundene,    mit einer Rückschub  feder     verseheneVentilabhebegestänge    zurück  weicht, so dass sich das Saugventil schliesst.  



  Das in     Fig.4    dargestellte Schaltschema  zeigt beispielsweise die Schaltung für einen       doppeltwirkenden    Verdichter mit je einem  Saugventil auf jeder Zylinderseite. Die       Walzenkontaktringe    4, 5, 6 und 7 sind in       Fig.4    in der Abwicklung dargestellt, und  zwar gehören 4 und 5 zu dem Magneten  der einen und 6 und 7 zu dem Magneten der  andern Zylinderseite. Mit der dargestellten  Kontaktwalze können sämtliche     Saugventile     eines Ein- oder     Zweilzurbelverdichters,    sofern  die Kurbeln um<B>180'</B> versetzt sind, ge  schaltet werden. Sind die Kurbeln zum Bei  spiel um 90   zueinander versetzt, dann er  hält die Kontaktwalze die doppelte Anzahl  von Kontaktringen.

   Während nun die mit  Ringelchen     angedeuteten    Bürstenfinger     (s.,        r,     <I>e, f,</I>     h    und     lc    der feststehenden     Bürstenbrücke     9 angehören, stellen die vollen Rundpunkte  <I>b, d,</I>     y    und     i.    die Bürstenfinger der beweg  lichen     Bürstenbrücke    10 dar.

   Bei Volleistung  des Verdichters befinden sich sämtliche  Bürstenfinger der feststehenden Bürsten  brücke 9 und auch der beweglichen Bürsten  brücke 10 in einer Reihe von axialer Rich  tung, wogegen bei Nulleistung die Bürsten  finger der beweglichen Bürstenbrücke 10 um  <B>180'</B> gegenüber denen der feststehenden  Bürstenbrücke 9 im Sinne der Kontakt  walzendrehrichtung verstellt sind. Bei Zwi  schenleistungen, wie zum Beispiel bei einer  solchen von 50ö, sind die Bürstenfinger der  beweglichen Bürstenbrücke 10 zu denen der      feststehenden Bürstenbrücke 9 um 90   ver  stellt.  



  Wie     Fig.4    zeigt, sind die     Kontaktringe          !-    und 6 zum Teil über den ganzen     Walzen-          umfang    vollgehalten, zum Teil auf eine       Länge    von     180    " abgesetzt. Auf den     ge-          sehlossc-nen    Ringteilen gleiten die Bürsten  fing er     n    und f, auf den abgesetzten Ring  teilen die Finger<I>b, c, g</I> und     h..    Wie     Fig.4     erkennen lässt, sind die Finger b und     .c    mit  einander leitend verbunden, ebenso die Fin  ger g und h.

   Die Kontakte 5 und 7     er-          -:trecken    ;ich nur über eine Länge von<B>180'</B>  und sind sowohl gegeneinander, als auch       gegei)über    den abgesetzten Ringteilen der  Kontaktringe 4     bezw.    6 um 180   versetzt.

    Auf den Kontakten 5 und 7 gleiten die  Bürstenfinger<I>d, e</I>     bezw.   <I>i,</I>     k.    Die Kanten       ?0    und 21 der Kontaktringe 4 und 6 sind  so eingestellt,     da.ss    die feststehenden Bürsten  finger c und     h,    jeweils mit Beginn der Saug  periode Kontakt finden, desgleichen die  Bürstenfinger b und g der beweglichen       Bürstenbrücke    10, wenn diese     Volleistungs-          stellung    hat.

   Bei     Volleistungsstellung    laufen       ilie    Bürstenfinger b, c und g, h nach Be  endigung der Saugperiode ab, während die       Bürstenfinger        d,        c    und     i.,        k    mit Beginn der  Druckperioden auf den Kontakten 5 und 7  auflaufen und nach     Beendigung    der Druck  perioden von diesen Kontakten ablaufen. Auf       fliese    Weise wird erreicht,     class    die Spulen  12 stets     eingeschaltet    sind. während der  Strom     dltreh    die Spulen 13 nur dann fliesst.

          renn    die Kontaktfinger d, e und     i,        k    auf  den Kontakten 5 und 7 gleiten. Dadurch  wird der Strom nie unterbrochen, sondern nur  übergeleitet, so dass kein Brennfunke bei  Ablauf der Kontaktflächen von den Bürsten  fingern entsteht, was einen Vorteil von grosser  Bedeutung darstellt.  



       Der    Stromverlauf ist nun wie folgt: Vom  Stromerzeuger durch Leitung 22,     .Spulen    12,  Leitungen 23 über die Bürstenfinger<I>a</I> und<I>f</I>  in die geschlossenen Ringteile der Kontakt  ringe 4 und 6 und von diesen während der  Saugperiode über die Bürstenfinger b, c und  <I>g,</I>     1e    und die Leitungen 24 und 25 zum    Stromerzeuger zurück.

   Ist die Saugperiode  zu Ende, so laufen die Kontaktringe 4 und 6  von den Bürstenfingern b, c und g, h (bei       Volleistungsstellung)    ab, und im gleichen  Moment wird der Strom durch die Leitungen  26- über die Bürstenfinger     d    und i auf die       Kontakte    5 und 7 übergeleitet, fliesst über e  und k durch die Leitungen 27 und die Spu  len 13 (während der ganzen Druckperiode)  und durch die Leitungen 28 und 25 zum  Stromerzeuger zurück.     Demzufolge    ist der  Magnetanker während der Saugperiode des  Verdichters angezogen und während der  Druckperiode abgestossen; dabei hält der an  gezogene Anker die Ventile in     Offenstellung,     der abgestossene Anker in Schliessstellung.  



  Die Bürstenfinger b, g der beweglichen  Bürstenbrücke 10 sind, wie bereits erwähnt,  mit den     Bürstenfingern    c     bezw.    h der fest  stehenden Bürstenbrücke 9 verbunden, und  zwar durch ein biegsames Kabel. Tritt nun  eine Überleistung ein, dann wird infolge der       Drucksteigerung    durch den     Druckluftregler     2 die bewegliche Bürstenbrücke 10 von der       Volleistungsstellung    fortbewegt, und zwar  im Sinne der     Kontaktwalzendrehrichtung.     Der Bewegungsbereich der     Bürstenbrücke    10       erstreckt    sich auf 180  ,

   und diese Wegstrecke  steht mit dem     Druckluftregler    2 in einem  entsprechenden Übersetzungsverhältnis. Der       Druckluftreglerhub    entspricht wieder einer       gewissen    Drucksteigerung, die von der     Be-          messuno-    der     Druckluftreglerfeder    29 ab  hängig ist.

   Die oberste     Stellung    des Druck  luftreglers     entspricht    der     Normalleistungs-          bezw.        Volleistungsstellung    der Bürstenbrücke  10, die unterste hingegen der     Nulleistung.     Stellungen der Bürstenbrücke 10 zwischen  der Voll- und     Nulleistungsstellung    ergeben  entsprechende Zwischenleistungen. Jede ge  wünschte Zwischenleistung oder die gänz  liche Nulleistung kann auch durch Verdrehen  des Handrades 15 oder einer damit ver  knüpften     Bürstenbrückenstellvorrichtung    fix  eingestellt werden.

   Jede Bürstenbrücken  stellung innerhalb des Gesamtweges von  180   entspricht einem entsprechenden     Zwi-          schendruelk    zwischen dem Normaldruck und      dem durch die Feder 29 gegebenen Höchst  druck     bezw.    einer entsprechenden Verdichter  leistung zwischen der Voll- und Nulleistung.  



  Tritt nun eine Verstellung der Bürsten  brücke 10 ein, dann rücken die auf dieser  sitzenden Bürstenfinger<I>b, d,</I> g und i von der       Volleistungsstellung    ab, wodurch bei den  Kontaktringen 4 und 6 die Dauer des Strom  durchganges über 180   hinaus entsprechend  der Stellung der Bürstenbrücke 10 verlängert  und die Dauer des     Stromdurchganges    bei den  Kontakten 5 und 7 entsprechend verkürzt  wird.

   Entspricht beispielsweise die Stellung  der Bürstenbrücke 10 einer Zwischenleistung  von<B>50%</B> (welche Stellung in     Fig.    4 eben  falls angedeutet ist), dann erstreckt sieh die  Dauer des Stromdurchganges pro Kontakt  walzenumdrehung bei den Kontaktringen 4  und 6 über eine Wegstrecke von 270  , weil  die Finger b und c miteinander leitend ver  bunden sind, desgleichen die Finger g und     k..     womit erst bei Ablauf der Ringe 4 und 6 von  den um 90   vorgestellten Fingern b und g  der Stromdurchgang zu Ende ist. Bei den.

    Kontakten 5 und 7 erstreckt sich hingegen  die Dauer des Stromdurchganges nur über  90  , weil die ebenfalls um 90   vorgestellten  Finger<I>d</I> und     i.    mit den unbeweglichen Fin  gern e und     k    über die Kontakte 5 und 7  Kontakt haben. Das Saugventil wird somit  über die Saugperiode hinaus noch      nährend     <B>50%</B> der Druckperiode infolge des über eine  Wegstrecke von 3:70   angezogenen Ankers  offen gehalten.

   Nach einer Drehung von  970   findet Ablauf der Kontakte 4 und 6  von den Bürstenfingern b und g     statt,    und  es erfolgt     Überleitung    des     Stromes    über eine  Wegstrecke von<B>90'</B> auf die Kontakte 5 und  7, wodurch infolge     Entmagnetisierung    der  Anker abgestossen wird     und.    das     Saugventil     über die übrigen 50% der Verdichtungs  periode sieh schliessen kann.  



  Ist die Verstellung der Bürstenbrücke 10  auf 180       ausgedehnt,    dann findet über die  Kontaktringe 4 und 6 während der ganzen       Kontaktwalzenumdrehung    ein Stromdurch  gang statt und über die Kontakte 5 und 7    gar keiner, das heisst in diesem Fall kommt  die Gegenspule 13 nicht zur Geltung.  



  Bei der     beschriebenen    Ausführungsform  mit feststehender     und    beweglicher Bürsten  brücke 9     bezw.    10 wird das Anziehen des       Magnetankers    und die damit verbundene  Ventilabhebung stets bereits mit Beginn der  Saugperiode erreicht, und es bleibt zum Bei  spiel bei der Stellung auf Leerlauf der       Hagnetanker    während der ganzen     Kontakt-          zvalzenumdrehung    angezogen.  



  In     Fig..l-    sind seitlich neben den Kon  taktringen Arbeitsdiagramme eingezeichnet  (über 3,60   ausgebreitet). Die stark ein  gezeichneten Kompressionslinien zeigen     Voll-          leistung    und die schwach eingezeichneten  eine 50 %     ige    Leistung.  



  Bei der beschriebenen Bauart nach     Fig.    1  bis 5 ergeben sich durch das Ein- und Aus  schalten der Spule 13 Stromschwankungen,  die bei Steuerung mehrstufiger Verdichter  durch die grössere Anzahl von     Spulen    13 stö  rend wirken. Die Spulen werden stets im  gleichen Sinn vom Strom     durchflossen,    so       dass    die sich steigernde     Remanenz    der Mag  nete eine dauernde Steuerung unmöglich  macht.  



       Lm    diese Übelstände zu beseitigen, kön  nen jedem Saugventil je vier Spulen zugeord  net werden, die paarweise zum     Durchfluss    des  Stromes in entgegengesetzten Richtungen be  stimmt sind, wobei während des Regelspiels  stets je zwei     Spulen    derart     zusammen-          wirken,    dass der Eisenkern     zeitweise    um  magnetisiert, zeitweise entmagnetisiert wird  und gleichzeitig die beiden andern Spulen  stromlos bleiben. Es findet auf diese Weise  eine fortlaufende     TTmpolung    der Magnete  statt, die keine     Reinanenz    entstehen lässt und  dauernd eine genaue Steuerung der Ventile  ermöglicht.

   Da immer eine gleich grosse An  zahl von Spulen an die Stromquelle an  geschlossen ist. sind     Stromschwunkungen     gänzlich beseitigt. Eine solche     Ausführungs-          form    der vorliegenden Einrichtung ist in den       Fig.    6 und 7 dargestellt.  



  Gemäss     Fig.    7 trägt ein hufeisenförmiger  Eisenkern 30 an einem seiner Schenkel vier           Spulen.    die so     gewickelt:    und vom Strom       durehflossen    sind,     da,ss    die Spulen 31, 32 den       Schenkel    des Eisenkernes zum Beispiel als       Südpol,    die Spulen 33, 34 als Nordpol     mag-          Ein    bei 35 gelagerter, als Anker  ausgebildeter Hebel 36 ist mit einer auf  Greifer 3 7 wirkenden     Stange    38 gelenkig  verbunden.

   Eine Feder 39 hält die Ventil  platte 40 in der     Abschlussstellung.    Die     Spu-          leci    werden während des Verdichtungshubes  durch eine später beschriebene Einrichtung  derart gesteuert, dass immer zwei von ihnen       ,in    die Stromquelle angeschlossen sind.     Sind     die     Spulenpaa.re    31, 32     bezw.    33, 34 an  geschlossen, so wird der Anker 36 angezogen  und das Ventil geöffnet, im andern Fall       lieben    sich die Wirkungen der Spulen     ohu^          Pceinflussung    des Ankers 36 auf.  



  Die     Spulen    sind einerseits an eine     Strom-          quelle        41        (Fig.        6),        anderseits        an     42. 43. 44 und 45 angeschlossen, die       edier    als     Schleifbürstenschalter    dienenden  Scheibe 46 mit halbkreisförmiger Kontakt  fläche 47 zugeordnet sind.

   Die Scheibe 46       wird    in Abhängigkeit vom Antriebe des       lioll-jenverdichters    derart angetrieben, dass       #i(#    bei zwei     Umdrehungen    desselben nur eine  Umdrehung vollführt. Die mit den Spulen  31 und 34 verbundenen Kontaktbürsten 42,  43 sind     örtlich    feststehend, während die     Kon-          laktbürsten    44,     45    auf einem Armkreuz 48  angeordnet sind, das um die Achse der  Scheibe: 46 geschwenkt werden kann,     wozu     ein     Zabntriel)    49, 50 vorgesehen ist.

   Nach  der     Ausführungsform        Fig.    6 greift der       Druckluftregler    an der Zahnstange 50 an.  Die     Handeinstellung    erfolgt entweder mit  einem     Z@ilinrad,    welches in die Zahnstange  eingreift. oder aber es wird der federbelastete  Kolben der     Druckluftregler    mit Hilfe einer       Schraubenspindel    verstellt.  



  Die beschriebene Einrichtung genügt für  einen einfach wirkenden Verdichter. Bei  einem doppelt- wirkenden Verdichter weist  das Saugventil an der zweiten Seite des Ver  dichters die gleiche Anzahl von Spulen 31a  bis 34a auf, die in gleicher Weise über feste  Kontaktbürsten 42a, 43a und bewegliche         Kontaktbürsten    44a.     45a    an die Stromquelle  angeschlossen sind. Die Kontaktbürsten     .12 < l.     43a kommen zwischen die Kontaktbürsten  42, 43 zu liegen, während die     Kontaktbürsten          14a,        .15a    am Armkreuz 48 angeordnet sind.  Die Kontakte 42 bis 45 und 42a bis     452'     schleifen auf dem Kontaktträger 46.  



  Da die Wirkungsweise der Einrichtung  zur Steuerung der beiden Saugventile für  jeden Magnet die gleiche ist,     wird    der Ein  fachheit halber bloss die Steuerung der     Spa-          len    31 bis 34 beschrieben.

   Nenn die beweg  lichen Kontaktbürsten 44, 45 den feststehen  den Kontaktbürsten 42, 43 gegenüberstehen,  so werden die Spulen 31, 32     bezw.    33, 34  beim     Vorbeigang    der Kontaktfläche 4 7  wechselweise an die Stromquelle 41 an  geschlossen, wobei sie den Schenkel des  Eisenkernes 30 abwechselnd     ummagnetisie-          ren.    Der Hebel 36 wird vom     Magnetkern    an  gezogen und festgehalten, so     dass    das Ventil  ständig offenbleibt und der Verdichter leer  läuft.

   Wird das Armkreuz 48 entgegen dem       LThrzeigersinn    in die gezeichnete Stellung ge  bracht, so schliesst die im Uhrzeigersinn um  laufende Kontaktfläche 47 nach dem Ver  lassen der Kontaktbürste 44 die Spulen 31,  33 so lange an die Stromquelle an, bis die  Kontaktfläche die Kontaktbürste 42 verlässt.  Bis zu diesem Zeitpunkt sind die ungleich  namigen     Spulen    31, 33 angeschlossen, der  Magnetanker ist abgerissen, und das Saug  ventil ist auf 45   der Umdrehung des     Kom-          pressors.    mithin auf den halben Hub der  Druckperiode geschlossen. Der Kompressor  arbeitet mit 50%iger Leistung.

   Nach dem  Verlassen der Kontaktbürste -42 läuft die  Kontaktfläche 47 auf die Kontaktbürste 43  auf, es sind nun die gleichnamigen Spulen  33, 34 auf 3 X 45   unter Strom, das Ventil  bleibt infolgedessen während 270   der Um  drehung offen, das heisst bis zur Hälfte des  Druckhubes. Nach Verlassen der Kontakt  bürste 45 beginnt das Spiel von neuem,  jedoch mit den Spulen 31, 32, 34.  



  Je weiter das Armkreuz 48     verschwenkt=     wird, um so länger sind die Spulen mit ent  gegengesetzter magnetischer Wirkung an-      geschlossen und das Saugventil geschlossen.  Der Verdichter nähert sich immer mehr und  mehr der     Kulleistung,    die dann erreicht  wird, wenn sich die Kontaktbürsten 42, 45       bezw.    43, 44 gegenüberstehen. In diesem  Falle sind immer zwei ungleichnamige Spu  len angeschlossen, so dass ihre Wirkung auf  gehoben ist.  



  Bei der     Ausschaltung    der Handstellung  ist die     Handradspindel    soweit zurückzu  drehen,     da.ss    die Bewegung des Zahnsegmen  tes nicht verhindert ist.  



  Die Steuerung der Spulen 31a bis     34@     erfolgt in gleicher Weise, wobei der An  schluss an die Stromquelle 41 übereinstim  mend mit der um<B>1.80'</B> versetzten Saug- und  Druckperiode des Verdichters entsprechend  später erfolgt.  



  Die Erfindung lässt verschiedene Ab  änderungen in den Schalteinrichtungen     sowie     in der Anordnung der Spulen zu. So können  gegebenenfalls auch drei Spulen vorgesehen  sein, von denen eine immer gleichsinnig  durchflossen wird und die beiden andern  abwechselnd als gleichnamige oder ungleich  namige     Spulen    angeschlossen werden, um die  Wirkung der ersten Spule entweder zu ver  stärken     bezw.    aufzuheben. Gegebenenfalls  kann die Scheibe 46 gegenüber dem Ver  dichter mit     ?'r    der Umdrehungszahl an  getrieben werden, nur sind dann die Kon  taktflächen Viertelringe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Leistungsregler für Kolbenkompressoren und Kolbengebläse, der das Saugventil oder die Saugventile des Kompressors oder Ge bläses unter Zuhilfenahme von wenigstens einem Elektromagneten während des ganzen oder eines Teils des Verdichtungshubes offen hält, wobei dieser Elektromagnet von einem elektrischen Strom beeinflusst wird, der über einen Schleifbürstenschalter fliesst, der sich im Takt mit dem Kompressor oder dem Ge bläse dreht, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Bürsten fest und ein Teil derselben verstellbar mit Bezug auf den sich drehen den Schalter angebracht ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Leistungsregler gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verstell baren Bürsten von Hand verstellt werden können. ?. Leistungsregler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die verstell baren Bürsten durch den Pressdruck des Kompressors verstellt werden können.
    ;. Leistungsregler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektro magnet an jedem Saugventil mit zwei Spulen versehen ist, wovon die eine bei Einschaltung in den elektrischen Strom das Ventil öffnet und die andere bei Ein schaltung in den elektrischen Strom die Wirkung der ersten Spule neutralisiert und das Ventil geschlossen wird.
    .l. Leistungsregler nach Unteranspruch.3, da durch gekennzeichnet, da.ss während der Tätigkeit des Kompressors oder Gebläse die erste Spule stets unter Strom steht, während mit der zweiten Spule das Öff nen und Schliessen des Ventils reguliert wird. 5.
    Leistungsregler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der Elektro magnet jedes Ventils mit vier Spulen ver sehen ist, wovon zwei für die Durch leitung des Stromes in der einen Rich tung und die andern zwei für die Durch leitung des Stromes in der entgegengesetz ten Richtung bestimmt sind, und dass jeweilen zwei Spulen derartig zusammen wirken, dass der Eisenkern einmal mag- netisiert und dann wieder entmagnetisie!' wird, während die beiden andern Spulen stromlos sind.
CH172811D 1931-03-11 1932-03-10 Leistungsregler für Kolbenkompressoren und Kolbengebläse. CH172811A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT127182T 1931-03-11
AT130086T 1931-06-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH172811A true CH172811A (de) 1934-10-31

Family

ID=29402684

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH172811D CH172811A (de) 1931-03-11 1932-03-10 Leistungsregler für Kolbenkompressoren und Kolbengebläse.

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT130086B (de)
CH (1) CH172811A (de)
NL (1) NL32556C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT130086B (de) 1932-10-25
NL32556C (de) 1934-03-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3724465A1 (de) Absperrschieber mit magnetverschluss zur verwendung bei vakuumgeraet
DE69431543T2 (de) ventilanordnung
DE1564338B2 (de) Elektromagnet mit waelzanker
CH630443A5 (en) Double-acting piston pump
CH172811A (de) Leistungsregler für Kolbenkompressoren und Kolbengebläse.
DE688910C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Anlassen von durch einen Elektromotor angetriebenen Kolbenverdichtern
AT127182B (de) Selbsttätiger Leistungsregler für Kolbenverdichter.
DE650683C (de) Massier- bzw. Stampfvorrichtung
AT129528B (de) Selbsttätiger Leistungsregler für Kolbenverdichter.
DE416991C (de) Elektromagnetische Filmschalteinrichtung
DE19714410A1 (de) Elektromagnetischer Antrieb
DE586524C (de) Fallklappenrelais
DE572091C (de) Leistungsregler fuer Verdichter
DE591491C (de) Magnetisierungsvorrichtung zur Herstellung von permanenten Magneten
DE26028C (de) Neuerungen an elektrischen Ventilsteuerungen
AT155421B (de) Wähler zum Herstellen elektrischer Verbindungen.
DE421079C (de) Druckluftschaltwerk mit Aus- und Einschaltzylindern, die durch Arbeitsventile gesteuert werden
DE913518C (de) Abelenkvorrichtung an einer Foerdereinrichtung fuer Gegenstaende, wie Zettel, Briefe u. dgl.
DE470041C (de) Antriebsvorrichtung fuer Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl.
DE682036C (de) Elektromagnetische Leistungsregelung von Kolbenverdichtern
DE918461C (de) Lastschalteranordnung fuer Stufenregeleinrichtungen von Transformatoren, Drosseln oder Kondensatoren
AT30375B (de) Stellvorrichtung für Weichen, Signale u. dgl.
DE2359998A1 (de) Magnetgesteuertes ventil
DE655565C (de) Selbsttaetiger elektrischer Regler fuer elektrische Fahrzeugbeleuchtungsanlagen und aehnliche Anlagen, insbesondere fuer Zugbeleuchtungsanlagen
DE1488424U (de)