CH172923A - Diesellokomotive mit doppeltwirkendem Zweitaktmotor. - Google Patents

Diesellokomotive mit doppeltwirkendem Zweitaktmotor.

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CH172923A
CH172923A CH172923DA CH172923A CH 172923 A CH172923 A CH 172923A CH 172923D A CH172923D A CH 172923DA CH 172923 A CH172923 A CH 172923A
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cylinder
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Aktienge Humboldt-Deutzmotoren
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Humboldt Deutzmotoren Aktienge
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Description


  Diesellokomotive mit     doppeltwirkendein    Zweitaktmotor.    Die Erfindung betrifft eine Diesellokomo  tive mit     doppeltwirkendem    Zweitaktmotor,  dessen Arbeitszylinder wie bei den Dampf  lokomotiven an den Seiten liegend angeord  net sind. Bei dieser Lage der Arbeitszylin  der ist wegen Platzmangel die     Zuführung     der Spülluft und die Ableitung der Auspuff  gase mit erheblichen Schwierigkeiten ver  bunden.

   Die Arbeitszylinder, die mit     Kühl-          wassermärrteln    versehen sein müssen, sprin  gen seitlich so weit vor, dass mit Rücksicht  auf das zulässige Profil der Lokomotive eine       Yorbeiführung    der     Spülluftleitungen    aussen  an den Zylindern nicht möglich ist. Da die  Arbeitszylinder unmittelbar an die Haupt  träger des Lokomotivrahmens angeschraubt  sind, und der Raum hinter ihnen von den  Triebteilen eingenommen wird, ist auch we  der eine Durchführung der     Spülluftleitung     zwischen Rahmen und Zylinder, noch eine  Einführung der Spülluft von der Triebseite  her möglich.

   Weiterhin ist zu berücksichti-    gen, dass die     Auspuffleitungen    auf einem  möglichst kurzen Weg in den Auspufftopf  geführt werden müssen, der wegen seines  grossen Platzbedarfes zweckmässig oberhalb  der Arbeitszylinder in der Mitte der Loko  motive angeordnet wird. Man hat sich bisher  damit geholfen, die vom .Gebläse zu den  Zylindern führenden Luftleitungen über die  Zylinder hinweg oder unter ihnen hindurch  zuführen. Damit ergibt sich jedoch eine  schlechte Zugänglichkeit der Zylinder.  



  Erfindungsgemäss werden die dargestell  ten Schwierigkeiten und Nachteile dadurch  behoben, dass die Auspuffleitung oben in der  Mitte des     Zylinders    angeschlossen ist, und  dass die Spülluft in der Nähe der beiden  Zylinderenden in je eine Ummantelung der  Zylinderenden eingeführt wird, die sie von  beiden Seiten zu auf der Unterseite des Zy  linders liegenden     Einlassschlitzen    leitet. Da  mit wird eine Umlenkung des Spülluftstromes  unmittelbar vor seinem Eintritt in den Zy-      linder ermöglicht, die sich insofern günstig  auf die Spülung auswirkt, als die Luft in  sehr spitzem Winkel in den Zylinder ein  tritt und daher die ganze Länge des Zylin  derraumes erfasst.

   Die Ummantelung der  Zylinderenden schützt zweckmässig gleich  zeitig die den Mittelteil des Zylinders ein  geschraubten     Zylinderkopfschrauben.     



  Die Zeichnung betrifft ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes, und  zwar zeigt     Fig.    1 einen Längsschnitt durch  den liegenden Zylinder einer     doppeltwirken-          den    Maschine zum Antrieb von Lokomotiven,  und     Fig.    2 eine Stirnansicht des Zylinders  Der Zylinder     a    besitzt einen Mittelteil  von grösserem äussern Durchmesser, der oben       Auslasskanäle    b und unten     Einlasskanäle    c  aufweist. In den Mittelteil sind die Schrau  ben d für die Befestigung der Zylinderköpfe  e eingeschraubt.

   Zwischen den eingezogenen  Laufbüchsen f,     y    und dem Zylinder a, sowie  um die Einlass- und     Auslasskanäle    herum  sind Kühlräume h,     j    vorgesehen. Die Zy  linderenden sind von je einem Blechmantel  <I>k</I> umgeben, der gegen die Flanschen<I>m</I> der  Zylinderköpfe e und gegen den Mittelteil  des Zylinderkörpers     a    abgedichtet ist. An  die Blechmäntel k sind oben die Spülluft  zufuhrleitungen o, p angeschlossen. Der  zwischen den Blechmänteln k und den Zy  linderenden befindliche Ringraum n dient  einerseits der Umführung der durch die       Spülluftleitungen    o, p zugeführten Spülluft  und deckt anderseits die darin befindlichen    Befestigungsschrauben d der Zylinderdeckel.

    Die Auspuffleitung q ist auf der Oberseite  unmittelbar an den Mittelteil des Zylinder  körpers     a    angeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Diesellokomotive mit doppeltwirkendeni Zweitaktmotor, dessen Arbeitszylinder wie bei den Dampflokomotiven an den Seiten liegend angeordnet sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auspuffleitung oben in der Mitte des Zylinders angeschlossen ist, und dass .die Spülluft in der Nähe der beiden Zylinderenden in je eine Ummantelung der Zylinderenden eingeführt wird, die sie vor) beiden Seiten zu auf der Unterseite des Zy linders liegenden Einlassschlitzen leitet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Diesellokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umman telungen der Zylinderenden die in einen Mittelteil des Zylinders eingeschraubten Zylinderkopfschrauben abdecken. 2.
    Diesellokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Um mantelungen der Zylinderenden durch Blechmäntel gebildet sind, die gegen einen Flansch des Zylinderkopfes und gegen eineu Mittelteil des Zylinders abgedieh- tet sind, welcher die Ein- und Auslass- kanäle enthält. \
CH172923D 1932-11-01 1933-09-18 Diesellokomotive mit doppeltwirkendem Zweitaktmotor. CH172923A (de)

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