CH172925A - Verfahren zur Herstellung der Schrumpf- oder Pressverbindung zwischen Radkörpern und Radreifen an Radsätzen für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Schrumpf- oder Pressverbindung zwischen Radkörpern und Radreifen an Radsätzen für Schienenfahrzeuge.

Info

Publication number
CH172925A
CH172925A CH172925DA CH172925A CH 172925 A CH172925 A CH 172925A CH 172925D A CH172925D A CH 172925DA CH 172925 A CH172925 A CH 172925A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wheel
rim
tire
shrink
wheelsets
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ringfeder G M B H
Original Assignee
Ringfeder Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ringfeder Gmbh filed Critical Ringfeder Gmbh
Publication of CH172925A publication Critical patent/CH172925A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00Wheels characterised by rail-engaging elements
    • B60B17/0055Wheels characterised by rail-engaging elements with non-elastic tyres (e.g. of particular profile or composition)
    • B60B17/0058Wheels characterised by rail-engaging elements with non-elastic tyres (e.g. of particular profile or composition) characterised by their fixing to wheel bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung der Schrumpf- oder     Pressverbindung    zwischen Radkörpern  und     Radreifen    an     Radsätzen    für Schienenfahrzeuge.    Bei Radsätzen für Schienenfahrzeuge er  folgt die Verbindung zwischen Radkörpern       und    Radreifen durch Aufschrumpfen oder       Aufpressen    der Radreifen auf den Felgen  kranz der Radkörper.

   Es ist eine weitverbrei  tete Erscheinung, dass die     Verbindung    dieser  Teile nicht dauernd erhalten bleibt, weil unter  dein Einfuss der Betriebsbeanspruchungen,  insbesondere im durch     langewährendes    Brem  sen erhitzten Radkörper, der Widerstand des  Radreifens aufgehoben wird und dieser unter  dem Einfloss der dauernden Schienenstösse  etwas ausgewalzt wird.     TTm    diesen Übelstand  zu beseitigen, ist bereits vorgeschlagen wor  den, den Felgenkranz des Radkörpers     tangen-          tial    und radial federnd zu gestalten; indem  beispielsweise der Radkörper sowohl im ra  dialen, wie auch im     tangentialen    Sinn gewellt  ausgeführt ist.

   Bei dieser) Radkonstruktionen  besitzt die Radfelge ein gewisses Federungs  mass, so dass eine grössere Bewähr für den  Haftsitz zwischen Radreifen und Radkörper  gegeben ist. Das zulässige Mass der radialen    Federung des Felgenkranzes und damit auch  des Radkörpers sind jedoch begrenzt durch  die Standfestigkeit des Rades. Es ist nicht  möglich, die radiale und     tangentiale        Wellung     der Radscheibe oder beim     Speichenradkörper     der Speichen über ein bestimmtes Mass hin  aus zu vergrössern.  



  Um dieser natürlichen Begrenzung der       Tangentialfederung    des Felgenkranzes zu be  gegnen, wird gemäss der Erfindung vorge  schlagen, die beim Aufschrumpfen oder Ruf  pressen des Radreifens auf den Radkörper  ausgeübten     Aufschrumpfkräfte    einseitig zu  verstärken, und zwar derart, dass durch den  einseitigen Angriff der     Aufschrumpfkräfte     der Radkörper im verstärkten Masse radial  elastisch zusammengedrückt wird. Die stärk  sten     Aufschrumpfkräfte    lässt man an derjeni  gen Seite des Felgenkranzes angreifen; die  durch den in den Felgenkranz übergehenden  Radkörper, wie Radscheibe oder einlaufenden  Speichen, am wenigsten ausgesteift ist.

   Den  einseitig stärkeren Angriff der Aufschrumpf-           kräfte        kann    man am einfachsten dadurch er  reichen, dass man den Mantel des Felgen  kranzes konisch gestaltet. Die zum Auf  schrumpfen des erhitzten Radreifens zwischen  dem Durchmesser des Felgenkranzes und dem  Durchmesser der     Radreifenbohrung    vor dem  Verbinden der beiden Teile einzuhaltende  Differenz muss an derjenigen Seite des Fel  genkranzes am kleinsten sein, wo die höch  sten     Aufschrumpfkräfte    auftreten sollen.

    Statt den     Felgenkranzmantel    konisch zu ge  stalten, ist es von gleicher Wirkung, die Boh  rung des Radreifens kegelförmig vorzunehmen  oder auch an beiden Teilen, Bohrung des     Rad-          reifens    und Mantel des Felgenkranzes, ent  sprechend zu verfahren.  



  Der Erfindungsgedanke bietet jedoch  nicht nur Vorteile bei Radsätzen gemäss der       vorbeschriebenen    Bauart, sondern ist in gleich  vorteilhafter Weise bei bisher allgemein üb  lichen Radsätzen mit starren Radkörpern an  wendbar, da es auch bei diesen gelingt, durch  einseitigen Angriff der     Aufscfirumpfkräfte    die  Radscheibe oder die Speichen auf Biegung zu  beanspruchen und elastisch auszubauchen       bezw.    zu biegen, wobei der Felgenkranz     tan-          gential    federnd zusammengedrückt wird.  



  Die Zeichnung betrifft zwei Ausführungs  beispiele von Rädern und dient zur Erläute  rung des Verfahrens.  



       Fig.    1 ist ein     Achsialschnitt    durch den auf  der Achse befestigten Radkörper mit dem  erhitzten Radreifen vor dessen Befestigung;       Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab einen  entsprechenden Schnitt durch den Umfang  des Rades;       Fig.    3 zeigt dasselbe wie in     Fig.    2, je  doch mit erkalteten, aufgeschrumpften und  gesicherten Radreifen.  



  Auf der Achse 1 des Radsatzes ist in der  üblichen Weise die Nabe 2 der Radscheibe  3 befestigt. Die Scheibe 3 ist radial und     tan-          gential    gewellt und dadurch als federnde  Scheibe ausgebildet. Der Radkörper 3 geht  in den Felgenkranz 4 über. Auf ihm ist der  Radreifen 5     (Fig.    1 und 2) durch Aufschrump  fen zu befestigen. Der Reifen 5 ist, wie er  wähnt, in beiden Figuren im erhitzten Zu-         stande    dargestellt. Die Erzeugende des Man  tels des Felgenkranzes 4 schliesst mit der Er  zeugenden der Bohrung des Radreifens 5 den  Winkel     59    ein.

   Der Scheitelpunkt des Win  kels     co    und damit die kleinste Durchmesser  differenz     nvischen    der Bohrung des erhitzten       Radreifens    5 und dem Mantel des Felgen  kranzes 4 befindet sich an derjenigen Seite  des Felgenkranzes 4, die durch die in sie ein  laufende Radscheibe 3 am wenigsten ausge  steift ist. Auf diese Weise werden beim Er  kalten des Radreifens 5 im Felgenkranz 4  an der einen Seite     weitaus    stärkere Auf  schrumpfkräfte erzeugt als an der andern  Seite.

   Diese     Aufschrumpfkräfte    wirken unter  einem kleinen Hebelarm auf die Radscheibe  3 und rufen ein federndes Ausbauchen der  Radscheibe 3 hervor, wobei der Felgenkranz 4       tangential    elastisch zusammengedrückt wird.  



  In dem Zustand nach     Fig.    3 ist der Rad  reifen 5 erkaltet und aufgeschrumpft. Zwecks  Sicherung der Verbindung ist ein Sprengring  8 in den Radreifen 5 eingesetzt, der über den  Felgenkranz 4 gewalzt wird, so dass er des  sen     Innenseite    umfasst. Derartige     Sprengring-          ausbildungen    sind an sich bekannt. Die An  wendung bei einem Radsatz gemäss der Er  findung bietet jedoch den besondern Vorteil,  dass ein Lösen der Schrumpfverbindung  zwischen Radreifen 5 und Felgenkranz 4 fast  zur Unmöglichkeit geworden ist.  



  Allgemein betrachtet, kann man sich die  über die ganze Breite des Felgenkranzes 4  wirkenden     Aufschrumpfkräfte    in einer Ebene  parallel zur Radscheibe 3 vereinigt denken,  welche, ' solange die     Aufschrumpfkräfte    an  allen Stellen des Felgenkranzes 4 in gleicher  Höhe wirken, also wenn     Radreifenbohrung     und Felgenmantel zylindrisch sind, durch den  Schwerpunkt     AS'    der     Querschnittsfläche    des  Radreifens 5 geht. Infolge der Abnutzung  des Spurkranzes 7 wird der Radreifen nach  gedreht, so dass schliesslich der Laufmantel in  die gestrichelt eingezeichnete Lage 6 kommt.  Hierbei ist der Schwerpunkt von<B>8</B> nach     S'     gewandert.

   Ungefähr an dieser Stelle läuft  bei den normalen Ausführungen die Rad  scheibe 3 in den Felgenkranz 4 ein. Es wäre           mir    sehr schwer möglich, bei einem derarti  gen     Angriff    der resultierenden aller Auf  schrumpfkräfte ein     tangentiales    Federn des  Felgenkranzes 4 hervorzurufen.

   Dieser Nach  teil, der sich auch noch bei gemäss der Er  findung gestalteten, konischen Durchmesser  differenzen zwischen     Felgenkranzmantel    und       Radreifenbohrung    etwas auswirkt, wird ver  mieden, wenn man die kleinste Durchmesser  differenz zwischen der Bohrung des erhitzten  Radreifens 5 und dem     DTantel    des Felgen  kranzes 4 an diejenige Seite des Radreifens  5 verlegt, die dem Spurkranz 7, der die Ur  sache für die einseitige Verlegung des Schwer  punktes     ##        ""    ist, abgewandt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung der Schrumpf- oder Pressverbindung zwischen Radkörpern und Radreifen an Radsätzen für Schienen fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Aussendurchmesser des Felgen kranzes (4) jedes Radkörpers (3) und dem Innendurchmesser des erhitzten Radreifens (5) vor dem Verbinden der beiden '.feile einzu haltende Durchmesserdifferenz nach derjenigen Seite des Felgenkranzes (4) zu sich verklei nert, die durch den Radkörper (3) am wenig sten ausgesteift ist, so dass die Aufschrumpf- kräfte derart unterschiedlich sind, dass an der freitragenden Seite des Felgenkranzes (4)
    Höchstwerte dieser Kräfte auftreten. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je die Durchmesser differenz zwischen Felgenkranz (4) und er hitztem Radreifen (5) an der dem Spur kranz (7) des Radreifens (5) gegenüber liegenden Seite am kleinsten ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je der Radreifen (5) auf dem Felgenkranz (4) durch einen Sprengring (8), der den Felgenkranz innen seitig umfasst, gesichert wird.
CH172925D 1933-10-30 1933-10-30 Verfahren zur Herstellung der Schrumpf- oder Pressverbindung zwischen Radkörpern und Radreifen an Radsätzen für Schienenfahrzeuge. CH172925A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH172925T 1933-10-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH172925A true CH172925A (de) 1934-10-31

Family

ID=4424271

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH172925D CH172925A (de) 1933-10-30 1933-10-30 Verfahren zur Herstellung der Schrumpf- oder Pressverbindung zwischen Radkörpern und Radreifen an Radsätzen für Schienenfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH172925A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0111212A3 (en) * 1982-12-07 1984-11-07 Krupp Stahl Ag Lightweight railroad wheel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0111212A3 (en) * 1982-12-07 1984-11-07 Krupp Stahl Ag Lightweight railroad wheel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2900513C2 (de) Lenkrad für Kraftfahrzeuge und Verfahren zu seiner Herstellung
DD159501A3 (de) Vollrad fuer schienenfahrzeuge
DE1964393A1 (de) Fahrzeugrad
EP0780244B1 (de) Felge und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH172925A (de) Verfahren zur Herstellung der Schrumpf- oder Pressverbindung zwischen Radkörpern und Radreifen an Radsätzen für Schienenfahrzeuge.
AT144217B (de) Radsatz für Schienenfahrzeuge mit Schrumpf- oder Preßverbindung zwischen Radkörpern und Radreifen.
DE601745C (de) Radsatz fuer Schienenfahrzeuge mit aufgeschrumpften Radreifen und als Ringfeder wirkenden Felgenkraenzen
DE647140C (de) Radsatz fuer Schienenfahrzeuge
AT138808B (de) Scheibenrad.
DE805465C (de) Elastisches Gelenk und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2438632A1 (de) Fahrzeugrad mit einem luftreifen
DE69225436T2 (de) Verbesserung an Verfahren zum Verbinden von Rohrabschnitten
DE3814441A1 (de) Rad fuer ein fahrrad
DE202010002950U1 (de) Fahrradfelge
DE542162C (de) Radsatz fuer Schienenfahrzeuge
EP0575574A1 (de) Schienenfahrzeugrad
DE102015223806A1 (de) Verbundlenkerachse, Verfahren zur Herstellung einer Verbundlenkerachse und Fahrzeug mit einer Verbundlenkerachse
DE158834C (de)
DE2123101B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kompensationsstückes
DE753787C (de) Radsatz mit Hohlachse und hohlen Achszapfen
DE918673C (de) Laufrad, insbesondere fuer Flugzeuge
DE685828C (de) Aus Blech gepresster Radstern
DE622433C (de) Scheibenrad, Riemenscheibe o. dgl.
DE587355C (de) Verfahren zur Herstellung eines Drahtspeichenrades
DE2558094C3 (de) Fahrzeugrad