CH172993A - Hydraulisches Schwimmwehr. - Google Patents

Hydraulisches Schwimmwehr.

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CH172993A
CH172993A CH172993DA CH172993A CH 172993 A CH172993 A CH 172993A CH 172993D A CH172993D A CH 172993DA CH 172993 A CH172993 A CH 172993A
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CH
Switzerland
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weir
interior
flap
water level
flaps
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Application number
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English (en)
Inventor
Voith J M
Original Assignee
Voith Gmbh J M
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/48Roof or double shutter gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description


      Hydrauliselies        Schwiniuiwehr.       Es gibt bereits hydraulisch zu betätigende       Klappenwehre    mit hohlen Schwimmkörpern,  die, wenn das Wehr umgelegt werden soll;  mit Wasser gefüllt werden und in die, wenn  das Wehr wieder aufgerichtet werden soll,  Luft eingelassen wird, so dass sie durch den  Auftrieb das Wehr anheben. Das abwech  selnde Tüllen und Entleeren der Schwimm  körper ist begreiflicherweise sehr umständ  lich.

   Wehre dieser Art besitzen zwei gegen  einander gerichtete Klappen, die um auf der  Wehrsohle gelagerte waagrechte Querachsen  schwenkbar sind, und die Klappen stehen  so miteinander in Eingriff, dass das Heben  der einen Klappe auch das Heben der an  dern bewirkt und die Klappen in allen  Lagen     einQn    nach oben geschlossenen Raum  abschliessen.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein hydrau  lisches Schwimmwehr, dessen Staukörper,  zwei gegeneinander     geriehtete    Klappen be  sitzt, die derart miteinander in Eingriff ste  hen, dass das Heben der einen Klappe auch  das Heben der andern bewirkt und bei dem    mindestens eine der beiden Klappen einen  ständig mit Luft gefüllten Schwimmkörper  trägt, der infolge seines Auftriebes das Wehr  je nach dem Wasserstand in dem Raum  zwischen den beiden Klappen mehr oder  weniger aufrichtet.  



  Zur Ermöglichung einer selbsttätigen Re  gelung eines solchen Wehres kann bei einer  zweckmässigen Ausführungsform der Abfluss  des Wassers aus dem     Innenraum    zwischen  den beiden Klappen durch das mit dem       Innenraum    in regelbarer Verbindung stehende  Oberwasser beeinflusst werden, wobei bei  normalem Oberwasserstand, vollständig auf  gerichtetem Wehr und     ungedrosseltem    Zu  fluss zu dem Innenraum der freie Innenwasser  stand mit dem Oberwasserstand auf gleicher  Höhe oder, -wenn gewünscht,- auch niedriger  als dieser steht.  



  Die Zeichnung zeigt mehrere beispiels  weise Ausführungsformen des Wehres gemäss  der     Erfindung    in schematischer- Darstellung  im Schnitt parallel. zur Strömungsrichtung  von der Seite gesehen.      Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  besitzt das Wehr die beiden Stauwände oder  Klappen 1, 2, von denen die eine um die  Achse 5 und die andere um die Achse 6  schwenkbar gelagert ist. Die Klappe 2 trägt  an ihrem freien Ende den Schwimmkörper 4,  an welchem Rollen 3 gelagert sind, auf  denen die     Oberwasserklappe    1 aufruht.  



  Die Sohle des Wehres ist unterhalb der  Klappen muldenförmig gestaltet. Die Klap  pen sind so angeordnet, dass die Klappe 1  in ihrer tiefsten Stellung, in der sie waag  recht liegt, die Klappe 2, deren Aussenfläche  in der tiefsten Stellung gleichfalls waag  recht liegt, zum Teil überdeckt, wie dies in       Fig.    1 gestrichelt dargestellt ist. Erfährt der  Schwimmkörper 4 durch Einführen von Was  ser unter die Klappen einen Auftrieb, so  wird die Klappe 2 um ihre Achse 6 auf  wärts geschwenkt und dabei die Klappe 1       mitgehoben,    indem die Rollen 3 des Schwimm  körpers 4 mit der Klappe 1 in     Eingriff     kommen und an dieser abrollen, so dass die  Klappe 1 ständig von den Rollen 3 unter  stützt wird.  



  Zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung  der beiden Klappen sind -diese durch eine  oder mehrere Ketten oder andere Glieder d  in an sich bekannter Weise miteinander ver  bunden.  



  Die Öffnungen 7, 8 und 9 in der Seiten  mauer, von- denen die erste in den Ober  wasserraum, die zweite in den Innenraum  des Wehres und die dritte in den Unter  wasserraum einmündet, stehen mit einer  selbsttätigen oder von Hand bedienten. Re  gelungsvorrichtung. in Verbindung, durch die  der Wasserstand in dem -Innenraum des       Wehres    gehoben oder gesenkt. wird.  



  Steht der Innenraum des Wehres mit  dem     Oberwasserraum    in regelbarer Verbin  dung, so wird, wenn die Höhe des Stau  körpers geändert werden soll, der Ablauf  aus dem Innenraum des Wehres bei gleich  zeitiger entsprechender Regelung des Zu  laufes derart' gesteuert, dass der freie Wasser  stand     im-.    Innern' des Wehres gehoben oder  gesenkt wird. Wird der Ablauf gänzlich ge-    schlossen, so bleibt der Wasserspiegel im  Innern des Staukörpers auf der Höhe des  Oberwasserspiegels und der Staukörper wird  vollkommen aufgerichtet. Je nachdem der  Zulauf zu dem Innern des Wehres mehr oder  minder gedrosselt und der Ablauf aus dem  Innern des Wehres mehr oder weniger ge  öffnet wird, sinkt der Wasserstand im Innern  und nimmt die Höhe des Staukörpers mehr  oder weniger ab.  



  Die Konstruktion dieses     Wehres    erfordert  nur eine geringe Bauhöhe und im umgelegten  Zustande, wo die beiden Klappen waagrecht  liegen, ist nur eine ganz kleine Höhendiffe  renz a zwischen den beiden Klappen vor  handen. Man kann daher ein solches Wehr  auch in Wasserläufen ohne Sohlenstufe ein  bauen. Eine besondere     Anhebevorrichtung     für das     Wiederaufstellen    des gänzlich nieder  gelegten Wehres ist- nicht nötig, weil das  Anheben durch den Auftrieb des Schwimm  körpers bewirkt wird. Der Schwimmkörper 4  kann so bemessen werden, dass sich das  Wehr auch bei totalem Rückstau des Unter  wassers gänzlich niederlegt.  



  Die     Ausführungsform    nach     Fig.    2 unter  scheidet sich von der nach     Fig.    1 nur da  durch, dass das obere Ende b der Klappe 1  über das freie Ende der Klappe 2 hinweg  gegen diese hin stetig oder unstetig abge  bogen ist. Hierdurch- wird in den niedrigeren  Stellungen des Wehres der Wasserdruck auf  die Klappe 1 verkleinert. Die Gleitbahn der  Rollen 3 an der Klappe 1 ist aber ebenso  wie -bei der Ausführungsform nach     Fig._    1  geradlinig.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  sind die beiden Klappen 1, 2 durch eine  lenkerartig wirkende Wand 11, die an den  Achsen 10 und 12 der Klappen     angelenkt     ist, miteinander verbunden.  



       Fig.    4 zeigt eine Ausführungsform, bei  der der Schwimmkörper 4 nicht wie bei den  bisher geschilderten Ausführungsformen mit  der- Klappe 2, sondern mit der Klappe 1  verbunden ist. Es wäre aber auch     denkbari     beide Klappen mit Schwimmkörpern zu ver  sehen, Die Schwimmkörper können als Hohl-           kärper    ausgebildet werden, die durch Schott  wände unterteilt sind.  



       Man    kann die Verhältnisse auch so wäh  len, dass der Wasserstand im Innern des  Wehres bei voller Aufrichtung des Stau  körpers tiefer liegt als die Oberkante der  Unterklappe 7.     Zu    diesem Zwecke wird im  Innern der Regelungsvorrichtung ein zweiter  tiefer liegender Überfall angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulisches Schwimmwehr, dessen Stau körper aus zwei gegeneinander gerichteten Klappen besteht, die so miteinander in Ein griff stehen, dass das Heben der einen Klappe auch das Heben der andern bewirkt, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden Klappen einen ständig mit Luft gefüllten Schwimmkörper trägt, der infolge seines Auftriebes das Wehr je nach dem Wasserstand in dem Raum zwischen den beiden Klappen mehr oder weniger aufrichtet. UNTERANSPRtrCHE: 1.
    Wehr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das mit dem Innenraum des Wehres in regelbarer Verbindung ste hende Oberwasser eine selbsttätige Rege lungsvorrichtung für den Abfluss des Was sers aus dem Innenraum des Wehres der- art beeinflusst, dass bei normalem Ober wasserstand, vollständig aufgerichtetem Wehr und ungedrosseltetn Einlauf zum Innenraum der freie Innenwasserstand mit dem Oberwasserstand auf gleicher Höhe steht. 2.
    Wehr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das mit dem Innenraum des Wehres in regelbarer Verbindung stehende Oberwasser eine selbsttätige Re gelungsvorrichtung für den Abfluss des Wassers aus dem Innenraum des Wehres derart beeinflusst, dass bei normalem Ober wasserstand, vollständig aufgerichtetem Wehr und ungedrosselten Einlauf zum Innenraum der freie Innenwasserspiegel niedriger als der Oberwasserstand steht. 3. Wehr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das äussere Ende der auf Seiten des Oberwassers liegenden Klappe gegen die andere Klappe hin stetig oder unstetig abgebogen ist, während die Gleitbahn dieser andern Klappe an der erstgenannten geradlinig ist. 4.
    Wehr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Klappen durch eine an ihnen lenkerartig ange brachte Wand miteinander verbunden ist.
CH172993D 1933-12-14 1933-12-14 Hydraulisches Schwimmwehr. CH172993A (de)

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