CH173023A - Vorrichtung zur Verhinderung des Überkochens von Malzkaffee. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Überkochens von Malzkaffee.

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CH173023A
CH173023A CH173023DA CH173023A CH 173023 A CH173023 A CH 173023A CH 173023D A CH173023D A CH 173023DA CH 173023 A CH173023 A CH 173023A
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Switzerland
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insert
coffee
cooking vessel
malt
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Inventor
Helvetia Genussmittelfabriken
Aktiengesellschaft Hein Soehne
Original Assignee
Ver Nahrungs Und Genussmittelf
Heinrich Franck Soehne Aktieng
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/06—Lids or covers for cooking-vessels
    • A47J36/08—Lids or covers for cooking-vessels for draining liquids from vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Verhinderung des     Üherkochens    von     Malzkaffee.       Es sind Vorrichtungen zum Kochen von       Kaffee    bekannt, die einen in das Kochgefäss  eingehängten Metalleinsatz mit durchlochtem  Mantel und Boden aufweisen. Der Einsatz  ist ausserdem mit einem     Flanellüberzug    ver  sehen und ebenso wie das Kochgefäss durch  einen Deckel verschlossen.  



  Eine derartige Vorrichtung eignet sich  wohl zum Brühen von Bohnenkaffee, aber  nicht zum Kochen von Malzkaffee. Sobald  nämlich Kaffee, insbesondere     Malzkaffe,    ge  kocht wird, bildet sich auf der im Einsatz  vorhandenen Flüssigkeit ein zäher Schaum.  Da dieser Schaum bei der bekannten Vor  richtung durch nichts, z. B. nicht durch kalte  Luft, zerstört wird, steigt er in dem Einsatz  hoch und läuft schliesslich unter den Deckeln  des Einsatzes und Kochgefässes aus.  



  Es sind ferner Kochvorrichtungen mit  Einsatz bekannt, bei denen der Einsatz grosse       Öffnungen    aufweist. Einsätze mit derartigen  Öffnungen eignen sich ebenfalls nicht zum    Kochen von     Malzkaffee,    denn durch diese  grossen Öffnungen kann der Schaum und  Malzkaffee     hindurchtreten    und sich über das  ganze Kochgefäss verbreiten. Ein Aufsteigen  des Schaumes auf der Flüssigkeit wird durch  den Einsatz keineswegs verhindert. Der auf  steigende Schaum kann infolgedessen bei  diesen Kochvorrichtungen ebenfalls über den  obern Rand des Kochgefässes überkochen.

    Dieses Überköchen des in dem Kochgefäss  aufsteigenden Schaumes wird auch durch  Aufsetzen eines Deckels auf das     Kocbgefäss     und dem Einsatz nicht verhindert, sondern  noch begünstigt.  



  Kochvorrichtungen mit Einsatz und     Dek-          keln    auf dem     Kocbgefäss    und dem Einsatz  haben sich beim Kochen von Malzkaffee des  halb nicht bewährt.  



  Durch die Erfindung wird eine Vorrich  tung     zur    Verhinderung des     Überkochens    von       Malzkaffee,    bestehend aus einem in ein Koch  gefäss einsetzbaren     einfachwandigen    Metall-      einsatt,     geschaffen,    dessen Mantel durchlocht  ist. Die Erfindung besteht darin, dass der  Einsatz mit seinem Mantel über den     obern     Rand des Kochgefässes hinausragt und oben  einen dauernd nach oben vorstehenden Teil,  z. B. eine Handhabe aufweist, und dass die  Löcher im Mantel des Einsatzes einen Durch  messer von höchstens 1 mm, besonders zweck  mässig einen     Durchmesser    von     11/1o    mm haben.  



  Bei einem derartigen Einsatz, der über  den obern Rand des Kochgefässes hinausragt  und oben einen dauernd nach oben vorste  henden Teil, z. B. eine Handhabe, aufweist,  ist das Aufsetzen eines gewöhnlichen, die  Schaumbildung begünstigenden Deckels auf  das Kochgefäss und den Einsatz nicht möglich.  Es kann infolgedessen immer kalte Luft an  den sich bildenden Schaum gelangen und  seine Zerstörung begünstigen.  



  Dadurch, dass die Löcher des Einsatzes  nur einen verhältnismässig kleinen Durch  messer besitzen, wird verhindert, dass Schaum  oder Malzkaffee aus dem Einsatz in das  Kochgefäss gelangen kann. Der Schaum kann  bei dem Einsatz nach der     Erfindung    wohl  ein Stückchen in dem Einsatz hochsteigen,  dann aber entweicht die Flüssigkeit unter  dem Schaum seitlich durch die kleinen Öff  nungen des Einsatzes, so dass der Schaum  in dem Einsatz seinen Halt verliert und  durch kalte Luft, die durch die genannten  Öffnungen des Einsatzes     hindurchtreten    kann,  zerstört wird.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der an  liegenden Zeichnung beispielsweise veran  schaulicht, und es stellen dar:       Fig.    1 und 2 Längsschnitte durch Koch  gefässe mit Vorrichtungen gemäss der Er  findung,       Fig.    3 eine Aufsicht auf den Gegenstand  der     Fig.    2, und       Fig.    4 einen Längsschnitt durch ein wei  teres Kochgefäss mit einer Vorrichtung nach  der Erfindung.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 ein nor  males Kochgefäss mit Boden 2, welches bei       Verwendung    der     'Vorrichtung    nach der Er  findung verhältnismässig hoch mit der Flüs-         sigkeit    (Wasser) gefüllt sein kann, wie bei  3 angedeutet. 4 stellt einen Einsatz dar,  dessen Mantel und Boden fein durchlocht  ist. Der Einsatz, in den das Kaffee- bezie  hungsweise Malzkaffeepulver eingefüllt wird,  kann an Stelle der gezeichneten zylindrischen  Form natürlich auch andere Gestalt, z. B.  Kegelform, aufweisen. Wichtig ist, dass der  Mantel 7 über die obere gante 6 des Gefässes  hinausragend das Aufsetzen eines gewöhnli  chen Deckels auf das Gefäss verhindert.

   Der  Mantel 7 muss fein gelocht ausgebildet sein;  zweckmässig besitzen die Löcher höchstens  einen Durchmesser von 1 mm, vorteilhafter  weise aber einen Durchmesser von     11/1o    mm.  Durch einen     Handgriff    8 wird das dichtende  Aufsetzen eines Deckels noch mehr erschwert.  Bei dieser Ausführung genügt es auch, wenn  nur der Mantel durchlocht ist.  



  Beim Gegenstand der     Fig.    2 ist der Ein  satz 4, 7 ähnlich dem Einsatz nach     Fig.    1  ausgebildet, nur mit dem Unterschied, dass  der Einsatz 4, 7 nach     Fig.    2 nicht auf dem  Boden 2 des Kochgefässes 1 aufruht, sondern  mit Abstand über demselben angeordnet ist,  wofür entsprechende Halter 9 vorgesehen  sind. Bei dieser Ausführung empfiehlt es  sich speziell, neben dem Mantel des Ein  satzes auch dessen Boden zu durchlochen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 ist  ein Einsatz mit vollem Boden 10 im Innern  eines konischen Kochgefässes 11 auf den  Boden 12 desselben gestellt.  



  Der Einsatz ist in seinem Durchmesser  immer geringer als der Durchmesser des  Kochtopfes gewählt, so dass einmal eine  Flüssigkeitszirkulation durch dessen Wand  hindurch gesichert ist, anderseits auch der  Einsatz für Kochgefässe verschiedenen Durch  messers geeignet ist, wodurch sich eine Ver  einfachung in der Herstellung der Vorrich  tung ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verhinderung des Über kochens von Malzkaffee, bestehend aus einem in ein Kochgefäss einsetzbaren einfachwandi gen, im Mantel durchlochten Metalleinsatz, EMI0003.0001
CH173023D 1934-03-14 1934-03-14 Vorrichtung zur Verhinderung des Überkochens von Malzkaffee. CH173023A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH173023T 1934-03-14

Publications (1)

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CH173023A true CH173023A (de) 1934-11-15

Family

ID=4424347

Family Applications (1)

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CH173023D CH173023A (de) 1934-03-14 1934-03-14 Vorrichtung zur Verhinderung des Überkochens von Malzkaffee.

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