Spinnregler. Es ist bereits ein Spinnregler bekannt, der je eine Kurve für die Grund- und Lagen drehzahlregelung, sowie mit in ihren Hlebel- längen zwecks Veränderung der Regelgrössen verstellbare Übertragungshebel besitzt, Bei n diesem Spinnregler sind an veränderbaren Hebellängen der unter dem Einfluss der Grundkurve und der Lagerkurve stehenden Abtasthebel Kuppelstangen angelenkt, die die nach Massgabe der jeweils zugeordneten Kurve Hebelschwingungen auf ein gemeinsames, den Motorregler steuerndes Glied übertrauen. Dureh diese Anordnung wird erreicht, dass die einzelnen Regelgrössen bei einer Verstellung sich gegenseitiog nicht n<B>kn</B> t5 beeinfliissen, wodurch eine besonders ein fache Einstellung des Reglers erzitlt wird.
Die Erfindung betrifft eine Weiterbil dung dieses Grundgedankens und bezweckt neben einer gedrängten Bauart eine möglichst leichte und übersichtliche Anordnunog der einzelnen Teile des Reulers.
tD Die Erfindung besteht darin, dass zur Übertrazogunnog der Grund- und Lagenbewe gung von den Abtasthebeln auf das gemein same, den Motorregler steuernde Glied Zug organe dienen, die einerseits an veränderbaren Längen der Abiasthebel, anderseits an einem Teil angreifen, der drehbar an dem den Mo torregler steuernden Glied gelagert ist.
Die Zeichnung gibt drei Ausführungsbei spiele der Erfindung.
In der Fig. 1 sind die Gynindscheibe 1 und die Lagens.cheibe 2 gleichathsig angeord net, die in bekannter und daher nicht näher gezeigter Weisse angetrieben werden. Der Grundhebel<B>3</B> und der Lagenhebel 4 sind als einarmige Abtasthebel ausgeführt und inAen Punkten 23 und 24 gelagert.
Dadurch wer den die Auflagedrücke -der beiden Abtast- rollen <B>25</B> und<B>26</B> klein gehalten, Vom Grund hebel<B>3</B> läuft über eine Rolle<B>27,</B> die in ,einem Zwi2,ehenhebel 28,drehbar gelagert ist, ein Seil<B>29</B> zum Lagenhebel 4. Dlie beiden Angriffspunkte des Seils an den Hebelit 3 und 4 können je naeh der gewünsehten La gen- und Grunddrehzahlform durch Ver schieben der Führungen 30 und 31 auf den Abtasthebeln 3 und 4 verändert werden. Vom Zwischenhebel 28 führt ein Seil 3,2 zur Bür stenverstellvorrichtung 33.
Die Abtasthebel 3 und 4 sind mit An schlägen 34 und 3,5 versehen, die einen gegen seitigen Anschlag für die beiden Hebel bil den. Diese Anschläge können aber auph am <B>in</B> Seil 29 selbst sitzen.
Der Regler arbeitet folgendermassen: Es sei angenommen, dass sieh die Ma schine bei der Ansatzbildung befindet. Der Grundhebel 3 liegt dann auf dein ogrössten Durchmesser der Grundspheibe 1 und der mit ihm verbundene Anstlilag 34 verhindert ein volles Einschwincen des Lagenhebels 4, wenn sich die Lagenscheibe 2 dreht. Die Laogen- regelung wird dadurch klein gehalten. Mit fortsehireiten dem Abzug sinkt der Grund hebel 3 immer tiefer ab, so dass die Motor geschwindigkeit steigt. Gleichzeitig gibt aber auch der Ansochlag 3,4 dem Ansehlag 35 des Lagenhebels 4 eine grössere Freiheit, so dass damit auch die Amplituden der Lagen- drehzahlregelunog wachsen.
Beim Abspinnen wird die Grunddrehzahl wieder herabgesetzt und gleichzeitig werden aueli die Amplituden ,der Lagendrehzahlregelung entsprechend ver mindert, so dass das übliche Spinndiagramm entsteht.
An die Stelle der Rolle 27 kann auch ein Hebel treten, der drehbar an dem den Mo torregler steuernden Glied 28 gelagert ist. Das Zugorgan,<B>29</B> wird dann an den Enden dieses Hebels befestigt. Hierfür gibt die Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel. An Stelle der Rolle ist ein Hebel 27a am Glied 28 ,drehbar gelagert.
Will man am Ende des Abzuges die Lagendrehzahlregelung in unveränderter Höhe beibehalten, so kann die Anordnung entsprechend der Fig. 3 getroffen werden. Die e lleichen Teile sind darin mit den gleichen Bezugszeiclien wie bei der F ig. 1 versehen. Als Grundseheibe 1 ist eine solche mit ver- stellbaren An- und Abspinnteilen 37 und 38 verwendet. Diese liegen jedoch in verschie denen Ebenen, bespielsweise beiderseits der eigentlichen Grundscheibe 1. Die Rolle 25 ist so breit, dass sie<B>je</B> nach der Einstellung der Kurvenstücke 37 und 38 auch mit diesen in Berührung kehmint.
Von den beiden Teilen 37 und 38 wer den ferner die Hebel 39 und 40 angehoben, ,die auf einer gemeinsamen Achse 41 sitzen. Jeder Hebel kann allein, oderes könnenauch beide Hebel mit dieser Achse fest verbun den werden. An der Achse 41 sitzt ein wei terer Hebel 42, der unter dem Anschlag 35 des Lagenhebels 4 liegt.
Der Recler arbeitet folgendernmassen: Beim Anspinnen wird der Hebel<B>39</B> vom Kurvenstück 37 angehoben; die Welle 41 und damit der auf dieser Welle fest ange brachte Hebel 42 werden verdreht, so dass der Anschlag 35 des Lagenhebels 4 ganz oder teilweise von der Lagenscheibe 2 angehoben wird. Mit fortschreitendem Spiinnvorgang folgt der Hebel 39 dem abfallenden Kurven stück 37, so dass auch der Hebel 42 dem Lagenhebel 4 immer grösser werdende Schwingungen erlaubt. Beim Abspinnen tritt dao-egen das Kurvenstück<B>38</B> unter den Hebel 40, hebt diesen und damit :den Hebel 42 an und verkleinert die Ainplituden des Lagenliebels 4.
Will man diese Verkleinerung a--tL9.,:ehal- ten, so genügt es, den Hebel 40 von seiner Welle 41. zu 'lösen. Anderseits kann man durch eine entsprechende Winkelverstellung des Üebels <B>39</B> in beznu auf den Hebel 4-1 die Am plitudengrösse zu Beginn des Diagraiii- mes ändern.
In allen Fällen kann der Alischlao- <B>35</B> anstatt am Lagenhebel 4 auch am Zugorgaii <B>2 2 9</B> angeordnet werden. Dieses Zuggergan kann, wie bei Aden Ausführungsbeispielen, ein Seil sein, lässt sich aber auch durch ein anderes Zugmittel, wie insbesondere ein Stahlband. ersetzen.
Zur Veränderung der absoluten Dreh zahlhöhe kann entweder das Zauorgran <B>29</B> verkürzt oder verlängert werden, man kann 21 aber auch das Zuogglied 32) in seiner Länge verändern oder auch die Rolle 33 relativ auf ihrer Welle verstellen (Feinstelldose).
Ausser den bereits erwähnten Vorzügen hat die Erfindunog den weiteren Vorteil, dass die Reibung an allen Punkten durch Ver- wendunlg von Kugellagern oder dergleichen weitgehend herabgesetzt werden kann.