CH173074A - Verfahren zur Herstellung von Zellulose. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zellulose.

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CH173074A
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Hofasto Aktiengesellschaft
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Hofasto Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C1/00Pretreatment of the finely-divided materials before digesting
    • D21C1/02Pretreatment of the finely-divided materials before digesting with water or steam

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Zellulose.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von Zellulose aus Holz  schliff, welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass der Holzschliff, bevor er chemisch auf  geschlossen wird, so lange gewaschen wird,  bis er von den Fasertrümmern und dem  Faserschleim befreit ist.  



  Durch das Herauswaschen der Faser       trümmer    und des Faserschleimes aus dem       13olzschliff    wird die Faser des Holzes freie  gelegt und dem Angriff der zum Aufschlie  ssen dienenden Chemikalien leichter     zu-          (rä.nglich.     



  Versuche haben ergeben, dass gerade  dieser Faserschleim von den zum Aufschluss  verwendeten Chemikalien unerwartet grosse  Mengen abbindet, und dabei auch noch durch  seine verkittende Eigenschaft sehr     schwer     gleichmässig und vollkommen aufzuschliessen  ist. Normalerweise enthält Holz, zum Bei  spiel von Fichte, und mit geringen Ab  weichungen auch der daraus hergestellte  Holzschliff     zirka    3 % Harz und<B>53%</B> Zellu  lose.

   Es hat sieh nun ergeben, dass der nach    dem     erfindungsgemässen    Verfahren aus  gewaschene     Feinststoff    und Faserschleim,  der sich bei der mechanischen Zerkleinerung  des Holzes, zum Beispiel beim Schleifen, ge  bildet hat, grössere Mengen Harze,     Hemi-          zellulose    und     Lignin    enthält als der zurück  behaltene gewaschene, von Faserschleim und  Fasertrümmern befreite Holzfaserstoff,     in-          welchem    zum Beispiel nur noch zirka 1  Harz, dafür aber<B>70%</B> Zellulose     ermittelt     wurden.  



  Nach diesem Verfahren ist es daher auch  möglich, harzreiche Hölzer, wie zum Beispiel  Kiefer nach den bisher üblichen chemischen  Verfahren aufzuschliessen, die bisher bei  derartigen     Holzarten    wegen ihres zu grossen  Harzgehaltes nicht anwendbar waren.  



  Ein weiterer Vorteil des neuen Ver  fahrens besteht darin, dass die Anteile des  mechanisch     zerkleinerten    Holzes     wie    Faser  trümmer usw., die bei den sonst üblichen  chemischen Aufschlüssen vernichtet werden,  auch hier zur Papierherstellung oder der  gleichen vorteilhaft dienstbar gemacht wer-      den     können.    Dadurch gelangt man zu höheren  Holzausbeuten, wenn man den nach dem  neuen Verfahren     ausnutzbaren    Holzanteil be  rechnet. Die charakteristischen Eigenschaften  des ausgewaschenen Holzfaserstoffes, wie  zum Beispiel dessen Saugfähigkeit, zeichnen  das Endprodukt ebenfalls in hervorragendem  Masse aus.  



  So benötigt zum     Beispiel    der auf die be  schriebene Weise erhaltene Zellstoff bei einer  nachfolgenden Bleiche geringere Mengen  Bleichmittel bei guter     Bleichwirkung,    die be  sonders bei den Stoffen aus schwer bleich  baren Fasern, wie zum Beispiel Kiefer über  raschend gut gelingt.  



  Das neue Verfahren     lässt    sich insbeson  dere auch derart anwenden, dass normaler  Holzschliff, der je nach Wunsch sortiert  worden ist, in Holzfaserstoff durch andauern  des Auswaschen der Fasertrümmer und des  Faserschleimes umgewandelt wird und die  ausgewaschenen Teile sofort zur     Papierblatt-          bildung    oder dergleichen verwendet werden  und der verbliebene, gewaschene Faserstoff  mit Chemikalien nach irgend einem der     b--          kannten    .chemischen     Aufschluss'verfahren    be  handelt wird.

      Setzt man so erhaltener Zellulose in ge  wissen Anteilen Holzschliff zu, so wird es  möglich, ein Papier für geringere     Ansprüche,     wie es zum Beispiel das     Zeitungsdruckpapier     ist, herzustellen. Da, der     Aufsehluss    des  Faserstoffes mit normalen     Apparaten    und bei  normalem Drucke möglich ist, wird damit  den Papierfabriken die Möglichkeit     gegeben,          unabhängig    von den Zellstoffabriken ihre  Halbstoffe in eigenem Betriebe herzustellen,  und zwar sogleich in der     gewünschten    und  für die herzustellende Papiersorte günstig  sten Qualität.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Zellulose aus Holzschliff, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Holzschliff, bevor er chemisch auf geschlossen wird, so lange gewaschen wird, bis er von den Fasertrümmern und dem Faserschleim befreit ist, UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsstoff Holz schliff dient, der von harzreichen Hölzern ge wonnen ist.
CH173074D 1933-09-13 1933-09-13 Verfahren zur Herstellung von Zellulose. CH173074A (de)

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