CH173083A - Stempelkissen. - Google Patents
Stempelkissen.Info
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- CH173083A CH173083A CH173083DA CH173083A CH 173083 A CH173083 A CH 173083A CH 173083D A CH173083D A CH 173083DA CH 173083 A CH173083 A CH 173083A
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- pad according
- plate
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K1/00—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
- B41K1/36—Details
- B41K1/38—Inking devices; Stamping surfaces
- B41K1/54—Inking pads
Landscapes
- Printing Methods (AREA)
- Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)
Description
Stempelkissen. Die bisher gebräuchlichen Stempelkissen für Gurnmi- und Metallstempel besitzen eine, gegebenenfalls mit einem dichten Leinwand gewebe bespannte Filzplatte, die mit einer Stempelkissenfarbe getränkt ist. Solche Stem pelkissen besitzen den Nachteil, dass die Buchstaben und Zeichen der Stempel mit der Zeit durch Fasern, welche aus dem Filz oder dem Gewebe herrühren, verlegt werden und infolgedessen undeutliche Abdrücke lie fern. Ein weiterer Nachteil der bisher ge bräuchlichen Stempelkissen besteht darin, dass ihre Haltbarkeit eine verhältnismässig geringe ist, da die Saugfähigkeit des Filters durch das Zusammenpressen der Filzfasern, das zum Einfärben des Stempels notwendig ist, mit der Zeit nachlässt.
Dadurch wird nicht genügend Farbe an den Stempel ab gegeben, und es erfolgt auch der Farbauf- trag nicht genügend gleichmässig.
Bei den bisher gebräuchlichen Filzstem pelkissen ist ferner auch ein mehrmaliges Auffrischen mit neuer Stempelfarbe nicht gut möglich, da der durch den Gebrauch zusam- mengepresste Filz nicht mehr genügend Farbe aufnehmen kann und sie auch wieder un gleichmässig abgibt.
Man hat versucht, diese Übelstände da durch zu beheben, dass man statt des Filzes eine elastische Hektographenmasse verwen dete, welche unter Zusatz von Stempelfarbe hergestellt war. Doch auch diese Stempel kissen verlegen die Typen der Stempel, da ein Überspannen der Masse mit Leinwand oder einem andern Gewebe notwendig ist. Bei längerem Gebrauch dieser Stempelkissen wurde die Masse infolge ihrer Weichheit an den meistgebrauchten Stellen, also in der Mitte, mehr zusammengedrückt als an den weniger gebrauchten, so dass die Kissenober fläche nach verhältnismässig kurzer Gebrauchs zeit nicht mehr eben war. Durch die Un ebenheit dieser Oberfläche wurden aber wieder um einwandfreie Abdrücke verhindert.
Alle diese Nachteile beseitigt die vor liegende Erfindung. Gegenstand derselben ist ein Stempelkissen, das eine ebene, poröse für Stempelkissen farbe aufnahmefähige Platte besitzt, die während des Gebrauches des Stem pelkissens sich nicht deformiert.
Diese Platte kann zum Beispiel aus un- glasiertem Porzellan oder Ton von geeigne ter Porosität bestehen. Gegebenenfalls kann die Oberfläche der Platte vollkommen eben geschliffen sein, damit der auf die mit Stem pelfarbe getränkte Platte aufgedrückte Stem pel gleichmässig angefärbt wird. Die Platte ist zweckmässig in eine Dose aus Blech oder anderem Material montiert. Statt aus Por zellan oder Ton kann die poröse Platte bei spielsweise aus gefrittetem Glas bestehen, wie es von der Erzeugung von feinporigen Filtern bekannt ist.
Ferner kann die Platte aus Schamotte, Zement, Gips, Magnesia oder Kreide bestehen, wobei diesen Materialien zur Erhöhung der Porosität der Platte noch fein gemahlene Mineralien oder andere Stoffe zugesetzt sein können. So kann zum Beispiel eine Gipsplatte Magnesia oder eine Zement platte Holzmehl enthalten. Endlich könnte die Platte auch aus Xylolith bestehen.
Ferner kann das Stempelkissen, um das Stempeln angenehmer zu gestalten und das Stempelkissen bedeutend längere Zeit ohne Neufärbung verwendbar zu machen, noch eine Unterlage für die Platte besitzen, welche ebenfalls aus aufsaugfähigem, aber beim Ge brauch des Stempelkissens deformierbarem Material besteht, vorzugsweise aus Filz oder Schwammgummi. Diese Unterlage nimmt überschüssige Stempelfarbe auf und gibt beim Stempeln Farbe an die Platte ab.
Während des Stempelns wird durch den Druck des Stempels jeweils genügend Stem pelfarbe an den Stempel abgegeben, so dass stets klare, leserliche Abdrücke mit dem Stempel erzielt werden können.
Ein Stempelkissen der beschriebenen Art ist unbeschränkte Zeit verwendbar. _
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stempelkissen, dadurch gekennzeichnet, dass es eine ebene, poröse, für Stempelkissen- farbe aufnahmefähige Platte besitzt, die wäh rend des Gebrauches des Stempelkissens sich nicht deformiert. UNTERANSPRüCHE 1. Stempelkissen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eine Platte aus porösem, unglasiertem Porzellan be sitzt. 2. Stempelkissen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eine Platte aus porösem, unglasiertem Ton besitzt. 3. Stempelkissen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eine Platte aus Gips besitzt. 4.Stempelkissen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass es eine Platte aus Gips, dem eine andere fein gepulverte, mineralische Substanz zugemischt ist, besitzt. 5. Stempelkissen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eine Scha- motteplatte besitzt. 6. Stempelkissen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eine fein porige Platte aus gefrittetem Glas be sitzt. 7. Stempelkissen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eine Zement platte besitzt. B. Stempelkissen nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass es eine Holzrnehl enthaltende Zementplatte besitzt. 9.Stempelkissen nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass es eine feingepulverte Mineral stoffe enthaltende Zementplatte besitzt. 10. Stempelkissen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eine Platte aus Xylolith besitzt. 11. Stempelkissen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Platte geschliffen ist. 12. Stempelkissen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eine nach- giebige Unterlage für die Platte besitzt. 13. Stempelkissen nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass die Unterlage aus Filz besteht. 14.Stempelkissen nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich- net, dass die Unterlage aus Schwamm gummi besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH173083T | 1934-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH173083A true CH173083A (de) | 1934-11-15 |
Family
ID=4424402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH173083D CH173083A (de) | 1934-09-17 | 1934-09-17 | Stempelkissen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH173083A (de) |
-
1934
- 1934-09-17 CH CH173083D patent/CH173083A/de unknown
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