CH173085A - Vorrichtung zum Vervielfältigen von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen. - Google Patents

Vorrichtung zum Vervielfältigen von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen.

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CH173085A
CH173085A CH173085DA CH173085A CH 173085 A CH173085 A CH 173085A CH 173085D A CH173085D A CH 173085DA CH 173085 A CH173085 A CH 173085A
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CH
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drum
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Ritzerfeld Wilhelm
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Ritzerfeld Wilhelm
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Vervielfältigen von mit abdruckfähiger Spiegelschrift  versehenen Originalen.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Vervielfältigen von mit abdruckfähiger  Spiegelschrift     versehenen    Originalen, die von  ihrer Rückseite her zwecks Lösung der Farbe  durchfeuchtet werden, auf trockene oder an  gefeuchtete     Abdruckblätter.    Diese Art des       Umdruckes    ist praktisch bisher kaum aus  -ewertet worden. weil es an einer handlichen  Vorrichtung hierzu fehlte, mit der es mög  lich war, sowohl das     Original    von seiner  Rückseite her anzufeuchten, wie anschliessend  daran gute und klare Abzüge herzustellen.  



  Die Erfindung bezweckt, diesem     Maugel     abzuhelfen. Gemäss der Erfindung besitzt  die Vorrichtung eine saugfähige mit Flüssig  keit durchtränkte Unterlage, w     elehe    dazu  dient, ein Original mit der abdruckfähigen  Spiegelschrift nach aussen zu tragen, sowie  Mittel zum leicht lösbaren Aufspannen des  Originals auf der Unterlage.  



  Durch     Cregenpressen    -trockener oder     ge-          gebenenfa.llauch    einseitig angefeuchteter    Abdruckblätter kann von diesem Original  eine grosse Anzahl von Abdrucken erzielt  werden. Die saugfähige Unterlage     kann    bei  spielsweise als flache Platte oder als     Druck-          trommel    ausgebildet sein.  



  Auf der     Zeichnung    sind zwei     Ausfüh-          rungsbeispiele    der     Vorrichtung        dargestellt,     und zwar zeigt:       Fig.    1 die erste Ausführungsform in Sei  tenansicht, teilweise im     Schnitt,          Fig.    2 eine Einzelheit im     :Schnitt    in       grösserem    Massstab.  



       Fig.    3 die zweite Ausführungsform im       Längsschnitt,    und       Fig.    4 dieselbe im     Querschnitt.     



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    1  und ? ist 1 eine Drucktrommel und 2 eine       Gegendruckwalze,    zwischen welchen das zu       bedruckende    Papier hindurchgeführt wird.       .@luf    der Drucktrommel 1 ist die Unterlage  angebracht, die durch .einen Belag 3 aus Tuch,  Filz, Leinen oder einem andern saugfähigen      Stoff     gebildet    ist. Dieser Belag 3 kann auf der  Drucktrommel durch die gleichen     Aufspann-          mittel    befestigt sein, durch die das Spiegel  schriftoriginal 4 an der     -Manteloberfläche    an  liegend eingeklemmt wird.

   Die     Aufspann-          mittel    sind durch eine radial     anhebbare     Klemmschiene 5 gebildet, die das     Original     und den Stoffbelag 3 mit ihren beiden Längs  kanten festklemmt. Die Schiene ist so auf der  Drucktrommel 1 angeordnet, dass sie im mon  tierten Zustand zusammen mit dem     einge-          spannten        Stoffbelag    3     und        dem     4 eine einheitliche Zylinder  fläche bildet.

   Das Tuch kann jedoch auch  durch Anschrauben, Ankleben oder derglei  chen dauernd auf der Trommel 1 befestigt  sein. Über der Drucktrommel 1 befindet sich  ein schwenkbarer     Anfeuchtbehälter    7 zum  Befeuchten des Stoffbelages 3. Der Behälter  7     wird    durch eine Blattfeder 8 entweder ge  gen den Belag 3 gedrückt oder in abgehobener  Stellung über der Drucktrommel 1 gehalten.  



       Natürlich    ist es auch möglich, den An  feuchtebehälter lose an einer leicht erreich  baren     Stelle    der Vorrichtung aufzuhängen  und ihn bei Bedarf von Hand auf den Belag 3  zudrücken, während die Trommel 1 gedreht       wird.     



  Um die Farbauflösung noch zu verstär  ken, kann die Vorrichtung nach Art der bis  her bekannt gewordenen     Um-druekverviel-          fältiger    auch noch mit einer     Anfeuchtevor-          richtung    für die zu bedruckenden Blätter aus  gestattet sein, so dass entweder von vornherein  oder erst nach Entnahme einer grösseren An  zahl von     Abzügen    eine     Doppelwirkunb    inso  fern erzielt werden kann, als das von hinten       befeuchtete    Papieroriginal nicht mit trocke  nen, sondern mit auf ihrer Oberfläche be  feuchteten     Abdruckblättern    zusammenge  bracht wird, wodurch die Farbe noch inten  siver gelöst wird.  



  Die Vorrichtung kann auch so ausgestal  tet sein,     dass,    nur eine     Anfeuchtevorrichtung,     ähnlich den bisher bekannt gewordenen Um  druckvorrichtungen, vor den beiden Druck  walzen angeordnet ist, und sowohl nach oben  gegen die Drucktrommel     bezw.    gegen den         Tuchbelag,    als auch nach unten auf das zu  bedruckende Papier geschwenkt werden kann.  



  Bei der Vorrichtung gemäss     Fig.    3 und 4  liegt innen gegen den Walzenmantel ein saug  fähiger Stoffbelag 20', der die Flüssigkeit       durch    die Perforierung des Drucktrommel  mantels an den äussern Stoffbelag 20 abgibt.  Der Behälter 16 der im Innern der Walze an  geordneten     Anfeuchtevorrichtung    ist um die  Achse 9 schwenkbar gelagert. Die Achse 9  befindet sich     in    einer Lasche 14, welche starr  mit der     Drucktrommelachse    13 verbunden ist.  Die     Drucktrommelachse    13     ist    fest in den  Seitenwänden .der Vorrichtung gelagert.  



  In der Ruhestellung ist der Behälter 16  von dem innern Umfang .der Drucktrommel  abgeschwenkt. Die Zugfeder 10 ist mit ihrem  einen Ende in dem Federstift 15 an dem Be  hälter 16 befestigt. Soll der Behälter von .der  Drucktrommel abgeschwenkt werden, dann  greift der die Vorrichtung Bedienende durch  den Ausschnitt in der     .Stirnwand    .der Trom  mel 1 und drückt .den Behälter 16 etwas nach  oben, so     da.ss    der     Punkt    15     zwangläufig    in  Richtung des in     Fig.    4 eingezeichneten Pfeils  nach links     wandert.    Das hat zur Folge, dass  der Behälter 16 weiter nach oben gezogen  wird, bis seine Kante 22 gegen die Lasche 14  stösst.  



  Um den     Behälter    16 gegen den Stoffbelag  20' zu schwenken, wird er von Hand etwas  heruntergedrückt, worauf er von der Feder  10 in der vorhin beschriebenen Weise, jedoch  in Pfeilrichtung rechts gegen den Umfang  .der Trommel gezogen wird. Wird die Trom  mel 1 gedreht, so streift der Stoffbelag 20' an  dem an der vordern Öffnung des Behälters  16 befindlichen Filzstreifen 19 entlang. Um  ein sanftes     Gleiten    des Behälters 16     bezw.    des  Filzstreifens 19 über die     Aufspannvorrich-          tung    5 zu erreichen, ist eine Brücke 23 vor  gesehen, die ihn bei der Umdrehung der  Trommel 1 von der     Aufspaunvorrichtung    5  abdrückt.  



  Der Behälter 16 wird aus dem Vorrats  behälter 18 mit Flüssigkeit gespeist. Die  Austrittsöffnung des     VorraEsbehälters    18 ist      stärker oder schwächer gehalten oder auch  ganz abgestellt werden kann. Von dem Vor  ratsbehälter führt ein Röhrchen 1.7 in die bis  zur     ,Mitte    durchbohrte     Drucktrommelachse     13. Die Achse 13 hat. ein     Ausflussloeh    12  senkrecht nach unten. Die durch -diese Öff  nung 12 laufende Flüssigkeit wird von einer  Schale 11, welche sich auf dem Behälter 16  befindet, aufgefangen. Die. Flüssigkeit ge  langt von der Schale 11 durch eine Öffnung  in den Behälter 16. Der Behälter 16 kann  zweckmässig mit saugfähigem Material (Filz,       Watte    oder dergleichen) gefüllt sein.

   An der  vordern     Offnung    des Behälters 16 kann an  Stelle des Filzstreifens 1.9 eine bürstenartige       Verteilungsvorrichtung    angeordnet sein.  



  Bei Verwendung einer perforierten Druck  trommelwird zweckmässig ein Belag gewählt,  dessen eine Seite weich, faserig und     zusam-          mendrückba.r    ist, wie     Plüseh,        Velour    oder       dergleichen,    so dass diese Fasern durch die  Perforation     hindurchtreten    können und mit  der     Anfeuchtevorrichtung    in Berührung  kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Vervielfältigen von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen; die von der Rückseite her durch feuchtet werden, auf trockene oder angefeuch tete Abdruckblätter, gekennzeichnet durch eine saugfähige, mit Flüssigkeit durchtränkte Unterlage, welche dazu dient, ein Original mit der abdruckfähigen Spiegelschrift nach aussen zu tragen, und durch Mittel zum leicht lösbaren Aufspannen des Originals auf .der Unterlage.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorriehtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Drucktrommel, deren zylindrische Mantelfläche durch ,die aus saugfähigem Werkstoff be stehende Unterlage gebildet ist, durch eine Anfeuchtevorrichtung zum Durch tränken der Unterlage mit Flüssigkeit, und durch Mittel, welche geeignet sind, das Spiegelsehriftoriginal, an der Mantel oberfläche anliegend, leicht lösbar auf ihr gespannt zu halten. Z.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet .durch ein Aufspannmittel auf der Drucktrommel, das im Wirkungs- zustande zusammen mit dem aufgespann ten Stoffbelag und dem Spiegelschrift original eine einheitliche Zylinderfläche bildet. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anfeuchte varrichtung einen an der Vorrichtung an geordneten Anfeuchtebehälter aufweist.
    .1. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, .dass der Anfeuchte- behälter über der Drucktrommel schwenk bar angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die den Stoff belag tragende Drucktrommel perforiert und die zur Durchtränkung des Stoff belages dienende Anfeuchtevorrichtung innerhalb der Drucktrommel angeordnet ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, da.ss .die Anfeuchte- vorrichtung innerhalb der perforierten Drucktrommel schwenkbar angeordnet ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da- ,durch gekennzeichnet, dass der saugfähige Belag der Drucktrommel aus einem auf einer Seite weichen, faserigen. und znsam- mendrückbaren Stoff besteht, und so auf der Drucktrommel angeordnet ist,
    dass die Fasern die Perforation der Drucktrommel ausfüllen und .durch sie hindurchtreten. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die perforierte Drucktrommel sowohl auf der Aussen seite, als auch auf der Innenseite mit einem Stoffbelag versehen ist. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine weitere Anfeuchtevorrichtunb vorhanden ist, welche zum Anfeuchten der zu be druckenden Blätter dient. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anfeuchte vorrichtung so vor der Drucktrommel schwenkbar angeordnet ist, dass sie so wohl zum Befeuchten des Trommel belages, als auch zum Befeuchten der Ab- ,druckblätter dienen kann.
CH173085D 1932-09-29 1933-09-28 Vorrichtung zum Vervielfältigen von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen. CH173085A (de)

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