CH173210A - Schaltungsanordnung zum selektiven Empfangen bezw. Verstärken elektrischer Schwingungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zum selektiven Empfangen bezw. Verstärken elektrischer Schwingungen.

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CH173210A
CH173210A CH173210DA CH173210A CH 173210 A CH173210 A CH 173210A CH 173210D A CH173210D A CH 173210DA CH 173210 A CH173210 A CH 173210A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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  Schaltungsanordnung zum selektiven Empfangen     bezw.    Verstärken  elektrischer Schwingungen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Schal  tungsanordnung zum selektiven Empfangen       bezw.    Verstärken elektrischer Schwingungen  und kann bei Radioempfangseinrichtungen,       Verstärkereinrichtungen    und dergleichen An  wendung finden. Bei einer derartigen Ein  richtung werden meist ein oder mehrere L C  Kreise verwendet. Eine Erhöhung der Trenn  schärfe wird bis dahin dadurch erzielt, dass  die Anzahl von L C Kreisen vergrössert und  in jedem der Kreise die Dämpfung möglichst  herabgesetzt wird.  



  Die Erfindung schafft ein Mittel, durch  das mit weniger     Abstimmitteln,    als bisher  erforderlich waren, eine bestimmte Trenn  schärfe erhalten werden kann. Dieses Mittel  besteht darin, dass einem     Abstimmkreis    eine    periodische     Dämpfungsänderung    gegeben wird.  Die infolgedessen entstehende Erhöhung der  Trennschärfe lässt sich folgendermassen er  klären.  



  Werden in einem abgestimmten Kreis die  Selbstinduktion mit L, die Kapazität mit C  und der Widerstand mit     Ri    bezeichnet und  wird an diesen Kreis eine Spannung E an  gelegt, so ist der gesamte,     diesen    Kreis  durchfliessende Strom gleich  
EMI0001.0009     
    Wird nun der Widerstand von     Bi    in     R2     geändert, so beträgt die Änderung der  Stromstärke  
EMI0001.0012     
      Wird nun der Widerstand periodisch,  zum Beispiel mittelst einer ultrasonoren  Frequenz q, zwischen den Werten     Bi    und     R2     geändert und wird nach Gleichrichtung diese  Frequenz q herausgefiltert, so ergibt sich aus  obiger Formel, dass die Trennschärfe dieser  Einrichtung,

   in der ein einziger abgestimmter  Kreis vorhanden ist, dessen Widerstand  zwischen zwei bestimmten Werten schwankt,  der Trennschärfe einer Einrichtung mit zwei  abgestimmten greisen entspricht.    Bei der vorstehenden Berechnung wurde  angenommen, dass sich der Wert des Wider  standes plötzlich von     R1    in     R2    ändert und  umgekehrt. Es ist jedoch auch möglich, durch       sinusförmige    Änderung des Wertes des Wider  standes eine Vergrösserung der Trennschärfe  zu erzielen.  



  Ist q die Frequenz der Änderung der  Dämpfung und ist  
EMI0002.0006     
    so ist die Änderung der Stromstärke  
EMI0002.0007     
    Wird nun ein Filter vorgesehen, der auf  die Frequenz der     Dämpfungsänderung        abge-          gestimmt    ist, so wird die Trennschärfe durch  das Glied
EMI0002.0011  
   bestimmt, das heisst die Trenn  schärfe entspricht jener von zwei abge  stimmten     greisen.     



  Wird der Verstärker auf die zweite     bezw.     dritte Harmonische abgestimmt, so entspricht  die Trennschärfe jener von drei     bezw.    vier       greisen.     



  Zur Erreichung der obenerwähnten Wir  kung ist es jedoch erforderlich, dass die  Änderung des Widerstandes rein     sinusförmig     ist, wenigstens, dass dabei nur sehr schwache  Harmonische auftreten. Dies kann praktisch  dadurch erreicht werden, dass parallel zu dem  abgestimmten Kreis der     Anoden-Kathoden-          Widerstand    einer Röhre angeordnet wird, an  deren Eingangskreis eine sich     sinusfömig     ändernde Spannung angelegt wird. Dies hat  eine     sinusförmige    Änderung der Steilheit der  Röhre zur Folge, das beisst dass der innere  Widerstand dieser Röhre sich umgekehrt  proportional ändert.

   Da die vorstehenden  Formeln für einen Widerstand gelten, der  in Reihe in den Kreis eingeschaltet ist und  da ein Parallelwiderstand durch einen Reihen  widerstand der Grösse
EMI0002.0021  
   ersetzt werden  kann, entspricht die Parallelschaltung einer  Röhre, deren innerer Widerstand sich pro-         portional    zu
EMI0002.0023  
   ändert, einer Reihenschal  tung eines Widerstandes, dessen Wert sich       sinusförmig    ändert.  



  Die Erfindung ist anhand der Zeichnung  näher erläutert, in der zwei Ausführungs  beispiele der erfindungsgemässen Einrichtung  dargestellt sind.  



  Die Schaltungsanordnung nach     Fig.    1  besteht aus einem Detektor     D1,    in dessen  Gitterkreis der     greis    L C liegt, der auf die  zu empfangende Frequenz     u)    abgestimmt ist.  Die Dämpfung dieses     greises    ändert sich  periodisch, da parallel zu der Selbstinduktion  oder zu einem Teil derselben der innere  Widerstand der Röhre     M    geschaltet ist. Der  Widerstand dieser Röhre wird mittelst eines  im Eingangskreis dieser Röhre liegenden  Generators     G,    der Schwingungen ultrasonorer  Frequenz q, zum Beispiel 20,000 Perioden,  erzeugt,     sinusförmig    geändert.

   Dem Detektor       D1    folgt ein     1Tittelfrequenzverstärker,    der  auf eine Harmonische der Frequenz des  Generators     G        (nq)    abgestimmt ist. Die nieder  frequente     Demodulation    erfolgt mit Hilfe  eines zweiten Detektors     Dz.     



  Ausser durch Parallelschaltung des innern  Widerstandes der     Verstärkerröhre,    wie im  beschriebenen Ausführungsbeispiel dargestellt       ist,    kann eine Änderung des Widerstandes  in dem abgestimmten     greis    auch durch  periodische Änderung der Rückkopplung er  halten werden.      Eine derartige Schaltungsanordnung ist in  in     Yig.    2 dargestellt.

   In dem Gitterkreis des  Detektors     Di    liegt ein auf die zu empfangende  Frequenz     to    abgestimmter greis, der gleich  zeitig in dem Eingangskreis der Hilfsröhre     21     liegt, in dem sich ferner der Generator G  befindet, von dem     eitle    Hilfsfrequenz     q    er  zeugt wird. In den Anodenkreis der Röhre     lyT     ist eine Spule     Li    eingeschaltet, die mit dem  greis L C gekoppelt ist und infolgedessen  die Dämpfung in diesem     greise    periodisch,  nämlich mit der Frequenz     q    ändert.  



  In den Ausgangskreis des Detektors ist  wieder ein auf eine Harmonische der Fre  quenz     q    abgestimmter Filter eingeschaltet.  



  Letzteres Verfahren, bei dem die     Dämp-          fungsänderung    durch periodische Änderung  der Rückkopplung erhalten wird, bietet gegen  über dein Verfahren, bei dein die Dämpfung  des Kreises periodisch vergrössert wird, den  Vorteil, dass dadurch der Kreis verbessert  wird, das heisst weniger Dämpfung erhält,  während bei Parallelschaltung eines Wider  standes die Dämpfung vergrössert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zum selektiven Emp fangen bezw. Verstärken elektrischer Schwin gungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstimmkreis mit sich periodisch ändernder Dämpfung vorgesehen ist, auf den ein Detektor folgt, in dessen Ausgangskreis ein auf eilte Harmonische der Dämpfungsfrequenz abge stimmter Filter angeordnet \ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Detektor eine Hochfrequenzverstärkung vorangeht.
    2. Schaltungsanordnung nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfung im Abstimmkreis sich sinusförmig ändert. 3. SchaltungsanordnungnachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämp- fungsänderung mittelst einer parallel zu dem abgestimmten Kreis angeordneten thermionischen Röhre erhalten wird, deren innerer Widerstand periodisch verändert wird. 4.
    Schaltungsanordnung nachUnteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die Ein gangselektrode der genannten Röhre eine sich sinusförmig ändernde Spannung ange legt ist. 5. SchaltungsanordnungnachUnteransprueh1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dämpfung infolge Änderung der Rück kopplung periodisch ändert.
CH173210D 1932-12-12 1933-11-30 Schaltungsanordnung zum selektiven Empfangen bezw. Verstärken elektrischer Schwingungen. CH173210A (de)

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