CH173217A - Signalgerät, insbesondere für Fahrzeuge. - Google Patents
Signalgerät, insbesondere für Fahrzeuge.Info
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Description
Signalgei#ät, insbesondere für Fahrzeuge. Die Erfindung betrifft ein akustisches Sig nalgerät, insbesondere für Fahrzeuge, an dem der Schall durch eine in Schwingungen ver setzte Membran erregt und durch einen der Membran vorgesetzten Schalltrichter verstärkt wird, dessen Hals einen wesentlich kleineren Durchmesser als die Membran hat.
Bei derartigen Geräten beeinflussen sich die von der Membran herrührenden Schwin gungen und die Schwingungen der Luftsäule im Schalltrichter mitunter in unerwünschter Weise, namentlich dann, wenn der Trichter so ausgebildet ist, dass sein Luftinhalt eine ausgeprägte Eigenschwingung hat, zum Bei spiel durch ein geeignetes Verhältnis von Länge und Durchmesser. Da diese Eigen schwingungszahl sich zum Beispiel durch Witterungseinflüsse ändern kann, wird bei Witterungswechsel ein derartiges Horn leicht verstimmt. Auch die Abstimmung der Mem bran auf den Trichter und umgekehrt wird durch ihren gegenseitigen Einfluss aufeinan der erschwert.
Gemäss der Erfindung ist an der Stelle, an welcher der Trichter in das Membrange- bäuse einmündet, eine ringförmige Offnung angeordnet, die den gegenseitigen Einfluss der von der Membran und der vom Trichter herrührenden Schwingungen aufeinander ver mindert. Mit andern Worten: ihre Kopplung wird gelockert und dadurch werden die oben angeführten Nachteile beseitigt. Insbesondere kann auch der Ton des Hornes in seiner Höhe beeinflusst werden.
Die ringförmige Öffnung gemäss der Er findung kann insbesondere dadurch erhalten werden, dass der Trichter mit Zwischerrlagen auf das Membrangehäuse aufgesetzt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein elek tromagnetisches Horn und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, In der Fig. 1 ist a die Membran. Diese wird durch den Anker b eines topfförmigen Elektromagnetes c, dessen Erregerstrom im Betriebe des Gerätes mit Hilfe eines nicht gezeichneten Wagner'sehen Hammers inter- mittierend unterbrochen wird, in Schwingun gen versetzt. Zu diesem Zweck sind der Anker b und die Membran a durch einen Bolzen d miteinander verbunden.
An eine Verlängerung des Bolzens d, ist ausserdem bei diesem Ausführungsbeispiel ein soge- nannter Mitschwinger e angesetzt, der den Ton des Hornes in bekannter Weise durch dringend macht.
An die Wand p des Horngehäuses ist auf der dem Elektromagnet abgekehrten Seite der Membran unter Zwischenlage von Scheiben f der Flansch eines Schalltrichters g geschraubt, so dass hier ein ringsumlaufen- der, nur durch die Zwischenlagen f unter brochener Spalt s aus dem Raum zwischen Membran und Trichterhals ins Freie führt.
Diese Ausführungsweise hat den Vorteil, zur Befestigung des Schalltrichters am Mem- brangehäuse und zur Bildung der nach aussen führenden Öffnung dieselben Mittel benutzen zu können.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, hat der Hals des Schalltrichters g einen verhält nismässig kleinen Durchmesser gegenüber der Membran a. Wie sich nämlich gezeigt hat, tritt die in der Beschreibungseinleitung er wähnte gegenseitige Beeinflussung der von der Membran herrührenden Schwingungen und der Schwingungen der Luftsäule im Schalltrichter besonders dann ein, wenn ein im Verhältnis zur Grösse der Membran kleiner Durchmesser des Trichterhalses verwendet wird. Deshalb ist gerade bei derartigen Hör nern wichtig, den gegenseitigen Einfluss der Membran- und Trichterschwingungen zu ver mindern.
Man hat schon bisher im Gehäuse des Hornes in der Nähe der Einspannstelle des llZembranumfanges kleine, nach aussen füh rende Löcher angebracht, welche das sich im Gehäuse bildende Kondenswasser oder das eindringende Spritzwasser ableiten sollen. Diese Löcher sind natürlich nicht Öffnungen im Sinn der Erfindung, weil sie den gegen seitigen Einfluss der Membran- und der Trich- terschwingungen nicht zu vermindern ver mögen.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht bloss anwendbar bei Hörnern mit elektromag netischem Antrieb, sondern auch bei jedem andern Antrieb, sobald schwingende Mem bran und Schalltrichter zusammenwirken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Signalgerät mit Membran als Schaller reger und mit einem den Schall verstärken den Seballtrichter, dessen Hals einen kleinen Durchmesser gegen die Membran hat, insbe sondere für Fahrzeuge, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Stelle, an welcher der Trichter in das Membrangehäuse einmündet, eine ringförmige Öffnung angeordnet ist, die den gegenseitigen Einfluss der Membran- und der Trichterschwingungen aufeinander ver mindert. UNTERANSPRUCH: Signalgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter mit Zwi schenlagen auf das Membrangehäuse aufge setzt ist, wodurch ein durch die Zwischen lagen unterbrochener Ringspalt entsteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR173217X | 1932-09-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH173217A true CH173217A (de) | 1934-11-15 |
Family
ID=8877512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH173217D CH173217A (de) | 1932-09-30 | 1933-07-14 | Signalgerät, insbesondere für Fahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH173217A (de) |
-
1933
- 1933-07-14 CH CH173217D patent/CH173217A/de unknown
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