CH173217A - Signalgerät, insbesondere für Fahrzeuge. - Google Patents

Signalgerät, insbesondere für Fahrzeuge.

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CH173217A
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membrane
funnel
horn
signaling device
vehicles
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Obtaining Desirable Characteristics In Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

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      Signalgei#ät,        insbesondere    für Fahrzeuge.    Die Erfindung     betrifft    ein akustisches Sig  nalgerät, insbesondere für Fahrzeuge, an dem  der Schall durch eine in Schwingungen ver  setzte Membran erregt und durch einen der  Membran vorgesetzten Schalltrichter verstärkt  wird, dessen Hals einen wesentlich kleineren  Durchmesser als die Membran hat.  



  Bei derartigen Geräten beeinflussen sich  die von der Membran herrührenden Schwin  gungen und die Schwingungen der Luftsäule  im Schalltrichter mitunter in unerwünschter  Weise, namentlich dann, wenn der Trichter  so ausgebildet ist, dass sein Luftinhalt eine  ausgeprägte Eigenschwingung hat, zum Bei  spiel durch ein geeignetes Verhältnis von  Länge und Durchmesser. Da diese Eigen  schwingungszahl sich zum Beispiel durch  Witterungseinflüsse ändern kann, wird bei  Witterungswechsel ein derartiges Horn leicht  verstimmt. Auch die Abstimmung der Mem  bran auf den Trichter und umgekehrt wird  durch ihren gegenseitigen Einfluss aufeinan  der erschwert.

      Gemäss der Erfindung ist an der Stelle,  an welcher der Trichter in das     Membrange-          bäuse    einmündet, eine ringförmige     Offnung     angeordnet, die den gegenseitigen Einfluss  der von der     Membran    und der vom Trichter  herrührenden Schwingungen aufeinander ver  mindert. Mit andern Worten: ihre Kopplung  wird gelockert und dadurch werden die oben  angeführten Nachteile beseitigt. Insbesondere  kann auch der Ton des Hornes in seiner  Höhe beeinflusst werden.  



  Die ringförmige Öffnung gemäss der Er  findung kann insbesondere dadurch erhalten  werden, dass der Trichter mit     Zwischerrlagen     auf das     Membrangehäuse    aufgesetzt ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigt       Fig.    1 einen Längsschnitt durch ein elek  tromagnetisches Horn und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     A-B     der     Fig.    1,      In der     Fig.    1 ist a die Membran. Diese  wird durch den Anker b eines topfförmigen  Elektromagnetes c, dessen Erregerstrom im  Betriebe des Gerätes mit Hilfe eines nicht  gezeichneten     Wagner'sehen    Hammers     inter-          mittierend    unterbrochen wird, in Schwingun  gen versetzt. Zu diesem Zweck sind der  Anker b und die Membran a durch einen  Bolzen d miteinander verbunden.

   An eine  Verlängerung des Bolzens     d,    ist ausserdem  bei diesem Ausführungsbeispiel ein     soge-          nannter        Mitschwinger    e angesetzt, der den  Ton des Hornes in bekannter Weise durch  dringend macht.  



  An die Wand p des Horngehäuses ist  auf der dem Elektromagnet abgekehrten  Seite der Membran unter Zwischenlage von  Scheiben f der Flansch eines Schalltrichters       g    geschraubt, so dass hier ein     ringsumlaufen-          der,    nur durch die Zwischenlagen f unter  brochener Spalt s aus dem Raum zwischen       Membran    und     Trichterhals    ins Freie führt.  



  Diese Ausführungsweise hat den Vorteil,  zur Befestigung des Schalltrichters am     Mem-          brangehäuse    und zur Bildung der nach aussen  führenden Öffnung dieselben Mittel benutzen  zu können.  



  Wie aus der     Fig.    1 ersichtlich ist, hat  der Hals des Schalltrichters     g    einen verhält  nismässig kleinen Durchmesser gegenüber der  Membran a. Wie sich nämlich gezeigt hat,  tritt die in der Beschreibungseinleitung er  wähnte gegenseitige Beeinflussung der von  der Membran herrührenden Schwingungen  und der Schwingungen der Luftsäule im  Schalltrichter besonders dann ein, wenn ein  im Verhältnis zur Grösse der     Membran    kleiner  Durchmesser des     Trichterhalses    verwendet  wird. Deshalb ist gerade bei derartigen Hör  nern wichtig, den     gegenseitigen    Einfluss der    Membran- und     Trichterschwingungen    zu ver  mindern.  



       Man    hat schon bisher im Gehäuse des  Hornes in der Nähe der     Einspannstelle    des       llZembranumfanges    kleine, nach aussen füh  rende Löcher angebracht, welche das sich  im Gehäuse bildende Kondenswasser oder  das eindringende Spritzwasser ableiten sollen.  Diese Löcher sind natürlich nicht Öffnungen  im Sinn der Erfindung, weil sie den gegen  seitigen Einfluss der Membran- und der     Trich-          terschwingungen    nicht zu vermindern ver  mögen.  



  Die Erfindung ist selbstverständlich nicht  bloss anwendbar bei Hörnern mit elektromag  netischem     Antrieb,    sondern auch bei jedem  andern Antrieb, sobald schwingende Mem  bran und Schalltrichter zusammenwirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Signalgerät mit Membran als Schaller reger und mit einem den Schall verstärken den Seballtrichter, dessen Hals einen kleinen Durchmesser gegen die Membran hat, insbe sondere für Fahrzeuge, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Stelle, an welcher der Trichter in das Membrangehäuse einmündet, eine ringförmige Öffnung angeordnet ist, die den gegenseitigen Einfluss der Membran- und der Trichterschwingungen aufeinander ver mindert. UNTERANSPRUCH: Signalgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter mit Zwi schenlagen auf das Membrangehäuse aufge setzt ist, wodurch ein durch die Zwischen lagen unterbrochener Ringspalt entsteht.
CH173217D 1932-09-30 1933-07-14 Signalgerät, insbesondere für Fahrzeuge. CH173217A (de)

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CH173217D CH173217A (de) 1932-09-30 1933-07-14 Signalgerät, insbesondere für Fahrzeuge.

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