CH173221A - Elektrische Beleuchtungsanlage für Haltestellenschilder elektrischer Bahnen. - Google Patents

Elektrische Beleuchtungsanlage für Haltestellenschilder elektrischer Bahnen.

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CH173221A
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Beeck A E
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Beeck A E
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  Elektrische Beleuchtungsanlage für     Haltestellenschilder    elektrischer Bahnen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine elektrische Beleuchtungsanlage für       Haltestellenschilder    elektrischer Bahnen und  bezweckt, eine möglichst einfache, für die  Bahn mit geringen Herstellungskosten ver  bundene und in jeder Hinsicht wirtschaftliche  Beleuchtungsanlage für     Haltestellenschilder     zu     schaffen.     



  Bekanntlich wurden bisher elektrisch be  leuchtete     Haltestellenschilder    als Haltestellen  anzeigesäulen gebaut, deren Lichtstrom aus  schliesslich dem allgemeinen Lichtnetz ent  nommen wird. Da jedoch das Stromkabel  des Lichtnetzes von dem durch verkehrstech  nische Gründe bedingten Platz der Halte  stellensäule vielfach weit entfernt ist, kommt  es nicht selten vor, dass das Zuleitungskabel  über verhältnismässig grosse Strecken verlegt  werden muss, wodurch häufig umfangreiche  Erdarbeiten erforderlich werden. Infolgedes  sen ist die Aufstellung dieser an das allge  meine Lichtnetz angeschlossenen Haltestellen  säulen aus wirtschaftlichen Gründen von vorn-    herein auf die Aufstellung in verkehrsrei  chen Gegenden der grossen Städte beschränkt.  



  Die Entnahme des Lichtstromes aus der  Fahrstromleitung (Gleichstrom) ist infolge  des Umstandes, dass hierbei meistens eine  Serienschaltung der Glühbirnen notwendig  wird, im allgemeinen fast nicht vorgenom  men worden.     blau    hat zwar bereits Einrich  tungen vorgeschlagen, bei denen der zur vor  übergehenden Beleuchtung von Schildern an  Bahnübergängen dienende Strom der Fahr  leitung der Bahn entnommen wird, und wo  bei der     bezw.    den Lampen für die Beleuch  tung andere Glühlampen in Serie vorgeschal  tet werden; jedoch ist eine derartige Anlage  bei längerer Brenndauer unwirtschaftlich und  daher zur kontinuierlichen Beleuchtung von       Haltestellenschildern    ungeeignet.

   Der für die  Beleuchtung vorhandene     Spannungsüberschuss     geht nämlich nutzlos verloren, da ein Bruch  teil der zur Verfügung stehenden Spannung  zur Beleuchtung des     Haltestellensohildes    be  reits genügen würde.      Die in Rede stehenden Übelstände wer  den nun erfindungsgemäss in einfacher Weise  dadurch behoben, dass von der Zahl der ein  zelnen, in Serie geschalteten, aus der Ober  leitung gespeisten Beleuchtungskörper nur  der kleinere Teil zur Beleuchtung des Halte  stellenschildes und der grössere Teil zur Re  klamebeleuchtung benutzt wird.

   Durch die  neue Kombination zwischen     Haltestellenschild-          und    Reklamebeleuchtung kann eine für beide  Zwecke in jeder Weise wirtschaftliche Be  leuchtung geschaffen werden, da einerseits  die für die Beleuchtung der     Haltestellenan-          zeigeeinrichtung    überflüssige Spannung für  die Beleuchtung der Reklameeinrichtung nutz  bringend und wirtschaftlich verwendet wird,  während anderseits die Anlage und Betriebs  kosten für die Gesamtanlage durch Aus  nutzung der Reklamevorrichtung gedeckt  werden können. Auf diese Weise ist es  also möglich, ein kontinuierlich beleuchtetes       Haltestellenanzeigeschild    in wirtschaftlicher  Weise aus dem Fahrstromnetz zu speisen.  



  Der Gegenstand der     Erfindung    ist in der  Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen ver  anschaulicht, die unten bezüglich der zu treffen  den, bekannten, fachmännischen Massnahmen  erläutert sind, und zwar zeigt       Fig.    1 ein an einem Reklamegehäuse be  festigtes     Haltestellenschild,    welche beide an  Spanndraht der Oberleitung einer     Strassen-          oder    Kleinbahn aufgehängt sind, während       Fig.    2 die Anwendung des Erfindungs  gedankens auf einen ein     Haltestellenschild     tragenden Mast     darstellt;

            Fig.    3 schliesslich zeigt eine Ausführungs  form, bei der das     Haltestellenschild    am  Spanndraht, die Reklamevorrichtung an dem  den Spanndraht tragenden Mast befestigt  ist.  



  In den Figuren bedeutet a     ein'    Halte  stellenschild, welches gemäss     Fig.    1 und 3  eine aufgehängte runde Blechtafel mit aus  gestanztem "H" besitzt, während gemäss       Fig.    2 das     Sehild        a'    die bei den Masten  übliche rechteckige Form zeigt. Gemäss     Fig.     1 ist das Schild a mittelst Verbindungsglie-    Bern b mit einem Gehäuse oder Kasten e,  der zur Aufnahme von Reklametafeln dient,  verbunden. Das Gehäuse c ist mit Hilfe von  Traggliedern<I>d, d'</I> und Schrauben e an dem  Spanndraht der Oberleitung     g    aufgehängt.

    Mit letzterer ist ein Leitungsdraht i mittelst  einer     Fahrdrahtklemme        k    verbunden. Isola  toren     d    und Klemmen in sichern die einwand  freie Befestigung des zeitweise unter Span  nung stehenden Drahtes i an dem Spann  draht<I>f.</I> Die Stromleitung<I>i</I> ist über eine  isoliert angeordnete Rolle n, welche zweck  mässig mit dem Halter d verbunden sein kann,  zu den im Innern des Reklamekastens c be  findlichen Glühbirnen     lt.    und zu den im In  nern des     Haltestellenschildes    geführten Glüh  birnen     hl    geführt, welche miteinander in  Serie geschaltet sind.

   Zur Sicherung der  Glühbirnen<I>h,</I>     lt'    gegen Überlastung, ist im  Innern des Reklamekastens c noch eine Siche  rung o vorgesehen. Die Rückleitung des  Stromes erfolgt durch die Leitung     i',    welche  über die Rolle n' geführt und in gleicher  Weise wie die Leitung<I>i</I> am Spanndraht<I>f</I>  befestigt ist. Die Leitung i ist entweder  direkt geerdet oder steht mit den in der  Zeichnung nicht gezeigten Strassenbahnschie  nen in leitender Verbindung.

   Der zur Be  leuchtung der Glühbirnen h,     hl    dienende  Strom fliesst also vom Fahrdraht     g    über die  Klemme     lt,    die Leitung<I>i</I> und die Sicherung  o zu den Glühbirnen<I>lt,</I>     h1    und von dort  durch die Leitung i' zur Erde oder wird  durch die Strassenbahnschienen     fortgeleitet.     



  Da es notwendig ist, die Beleuchtung des       Haltestellenschildes    und der. Reklamevorrich  tung je nach der Jahreszeit zu wechselnden  Zeiten automatisch einzuschalten, ist es nö  tig, eine selbsttätige Schaltuhr p vorzusehen,  welche zweckmässig in der Leitung     i'    einge  baut ist.  



  Die Ausführungsformen nach den     Fig.    2  und 3 unterscheiden sich im Erfindungsge  danken nicht von der vorstehend beschriebe  nen Ausführungsform nach     Fig.    1. Denn  auch bei diesen Ausführungsformen wird  Strom aus der Fahrleitung in der Weise zur  gemeinsamen Beleuchtung der Haltestellen-           schilder    a     bezw.        a1    benutzt, dass die Glüh  lampen in Serie geschaltet sind, wobei eine       Glühlampe    zur Beleuchtung des unmittelbar  am Draht i aufgehängten     flaltestellenschil-          des    a     bezw.    des Schildes     a1,    das am Mast  q befestigt ist,

   Verwendung findet, während  die übrigen mit der vorerwähnten Glühlampe  n Serie geschalteten Glühbirnen zur Be  leuchtung des Reklamegehäuses     cl        bezw.        c2     Verwendung finden. Der Unterschied zwischen  den verschiedenen Ausführungsformen besteht  nur darin, dass die Reklamegehäuse     ei,        e2     nicht unmittelbar mit dem     Haltachild    a     bezw.     <B>all</B> in Verbindung stehen, sondern gemäss       Fig.    2 am Mast q und gemäss     Fig.    3 an dem  den Spanndraht     f    tragenden Mast     r    befestigt  sind.

   Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.     2 ist es natürlich notwendig, die stromfüh  rende Leitung i ein kurzes Stück unter dem  Strassenpflaster zu verlegen und dann an  oder im Mast q     aufwärtszuführen.    Am Mast  aufwärtsgeführt ist auch die Erdleitung     il.     Gemäss der Ausführungsform nach     Fig.    3  kann die stromführende Leitung i unmittel  bar am Mast r herabgeführt und hinter der  Schaltuhr p durch die Leitung     il    geerdet  werden.

   Die Ausführungsformen nach den       Fig.    1 und 3 weisen übrigens den beson  deren Vorteil auf, dass die     Haltestellenanzei-          ger    nicht auf den Bürgersteig aufgestellt    werden müssen, wodurch das Strassenbild  übersichtlicher und eine Verkehrsbehinderung  beseitigt wird. Ausserdem sind die hoch  aufgehängten     Strassenbahnhaltestellenachilder     auf weitere Entfernung sichtbar als die an  den Masten q befestigten     Hattestellenschil-          der        a1.     



  Schliesslich sei noch erwähnt, dass die  Stromkosten zur Beleuchtung der mit Re  klame kombinierten     Haltestellenschilder        mit-          telst    Strom aus der Fahrleitung wahrschein  lich geringer sind als die Kosten, welche  durch die Beleuchtung derartiger Anlagen  durch den aus dem allgemeinen Ortsnetz  entnommenen Lichtstrom verursacht werden  müssten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Beleuchtungsanlage für Halte stellenschilder elektrischer Bahnen, bei denen die einzelnen in Serie geschalteten elektri schen Beleuchtungskörper aus dem Fahrdraht dauernd oder nur zeitweise gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, dass von der Zahl der einzelnen Beleuchtungskörper der kleinere Teil zur Beleuchtung des Ilaltestellenschil- des, der grössere Teil zur Reklamebeleuch tung dient.
CH173221D 1932-11-11 1933-11-10 Elektrische Beleuchtungsanlage für Haltestellenschilder elektrischer Bahnen. CH173221A (de)

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CH173221D CH173221A (de) 1932-11-11 1933-11-10 Elektrische Beleuchtungsanlage für Haltestellenschilder elektrischer Bahnen.

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