CH173246A - Triebwagen. - Google Patents

Triebwagen.

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CH173246A
CH173246A CH173246DA CH173246A CH 173246 A CH173246 A CH 173246A CH 173246D A CH173246D A CH 173246DA CH 173246 A CH173246 A CH 173246A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
car body
driver
railcar
car
floor
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Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Automobil-Und Wagg Tatra-Werke
Original Assignee
Tatra Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Tatra Werke Ag filed Critical Tatra Werke Ag
Publication of CH173246A publication Critical patent/CH173246A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C5/00Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


  



  Triebwagen.



   Die Erfindung bezieht   sioh    auf einen Triebwagen mit einer unter dem einen Ende oder je einer unter jedem der beiden Enden des Wagenkastens angeordneten   Verbren-      nungsmotoranlage,    wobei die   Verbrennungs-    motoranlagen in einem den Wagenkasten tragenden Drehgestell angeordnet und die   Wagenkastenenden    verjüngt sind, die darin besteht, dass in den Endabschnitten des Wagenkastens der   Wagenkastenboden    zwecks Vergrösserung des   Unterbringungsraumes    für die Motoren erhöht ist.

   Derartige neuzeitliche Fahrzeuge sind fiir hohe   Geschwindig-    keiten bestimmt, und ihr Wagenkasten wird deshalb zwecks Verringerung des   Luftwider-    standes an beiden Enden verjüngt ausgeführt, wodurch sich eine Verringerung der   Nutz-    fläche ergibt. Wegen dieser Verringerung der   Nutzfläche,    sowie deswegen, weil derartige Triebwagen meist einzeln, das heisst ohne Anhänger benutzt werden, muss ihr Innenraum möglichst gut ausgenutzt werden ; aus diesem Grunde werden die Motoren meist ausserhalb des Wagenkastens, und zwar unter dern Boden desselben, in den   Wagenuntergestellen    angeordnet. Diese Anordnung ist nun aber mit erheblichen baulichen Schwierigkeiten verbunden, weil derartige Fahrzeuge starke und dementsprechend grosse Motoren benötigen.



   Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich daraus, dass die Triebwagen, trotzdem sie wie bereits gesagt, meist einzeln benutzt werden, sich auch mit einem oder mehreren   motorlosen    Anhängefahrzeugen kuppeln lassen   mussez,    wobei die   Anhängefahrzeuge ullter-    einander mit dem Triebwagen durch entsprechende Türen und Verbindungsbrücken zugänglich sein sollen. Derartige Türen und Brücken werden gewöhnlich in der   Längs-    achse des Fahrzeuges angeordnet, eine   An-    ordnung, die insbesondere bei abgerundeten Endteilen die günstigste ist, jedoch die Einrichtung des Führerstandes erschwert.



   Durch die Erfindung werden die angegebenen Schwierigkeiten beseitigt, und zwar dadurch, dass die Motoren unter den bei  Verjüngung der Fahrzeugenden ohnehin nicht voll ausnutzbaren Endabschnitten untergebracht sind, wobei der Boden vor allem an der Stelle des Motors entsprechend erhöht ist, während der Boden der   Wagenspitzen    selbst gegebenenfalls für einen besonderen Führerstand und die Unterkante der Tür zur Verbindungsbrücke im wesentlichen in der normalen   Bodenhohe    angeordnet sein kann.



   In der beiliegenden Zeichnung ist   sche-      matisch    ein Ausführungsbeispiel eines Triebwagens gemäss der Erfindung dargestellt.



   Fig.   1    zeigt den Triebwagen teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht ;
Fig. 2 zeigt den Triebwagen im Grundriss ;
Fig.   3    zeigt eine Endansicht des Triebwagens ;
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den Wagenkasten des Triebwagens längs der Linie   4-4    der Fig. 1.



   In dem Wagenuntergestell 1 ist der Motor 2 mit dem Getriebe 3 und dem   Kiih-    ler 4 untergebracht. Der Motor 2 ist dabei unter dem erhöhten Boden 5 des abgerundet verjüngten Wagenkastenendes 6 angeordnet.



  Der Raum über diesem Boden ist vorteilhafterweise f r die Unterbringung des   Ge-    päckes, eines Wasserbehälters 7 und des Behälters 8 für   Betriebsstoff    ausgenutzt.



  Ausserdem sind auf ihm auch Notsitze 9 angeordnet. Bei Verwendung des erhöhten   Wagenkastenbodens    5 zur Unterbringung des Gepäckes, wozu man vorzugsweise den in der Fahrtrichtung vorn gelegenen Endabschnitt heranzieht, ist dieser Endabschnitt zweckmässig von dem übrigen Fahrgastraum des Wagens durch ein Schiebegitter 10 abgetrennt.



   In der äussersten Spitze der Wagenenden wird der Boden 11 in ungefähr normaler Hohe belassen. An dieser Stelle ist der F hrerstand eingerichtet, der von dem   Gepäck-    raum durch die mit einem   Klappsitz    13 versehene Tür 12 getrennt ist. Direkt vor dem   Wagenführer    ist die auf die   Verbindurags-      briicke    15 führende Tür 14 vorgesehen. Zu beiden Seiten dieser Tür befinden sich   Ka-    steu 16 mit den Organen   fiir die Steuerung    des Wagens. Dadurch wird eine zentrale Anordnung der Türe ermöglicht trotz der leichten   Zugängliehkeit    der Steuerorgane, wobei der Wagenführer auch den Vorteil einer nach beiden Seiten der Fahrbahn gleich guten Aussicht geniesst.



   Wie bei diesen Fahrzeugen üblich, sind zwecks Verringerung des   Luftwiderstandes    die KastenwÏnde tiefer als bei den   gewohn-    lichen   Personen-Eisenbahnwagen    herabgezogen ; f r den Zutritt der Kühlluft zu dem Motorkühler sind nun mit Jalousien ver  deckte      Öffnungen 17 bezw. in    den unter die BodenflÏche   herabgezogenen    Teilen der Stirnwand vorgesehen und es wird somit um den Motor 2 unter dem erhöhten Boden 5 ein zu ebenfalls mit Jalousien versehenen Öffnungen 18 führender Kanal gebildet.

   Die Luft strömt bei dieser Ausbildung stets in der Fahrtrichtung bei dem vordern Motor von den   Stirnwandöffnungen    17 durch den Kühler und um den Motor zu den Seiten  öflenungen    18, wÏhrend sie bei dem hintern Motor von den   Seitenoffnungen    18 um den Motor durch den Kühler zu der Stirnwand  öfEnung    17 strömt.



   Statt den Boden des ganzen Endabschnittes zu erhöhen, kann auch, wenigstens auf der einen Seite neben dem Motor bezw. bei seitlicher Anordnung des Motors in der Fahrzeugmitte, ein Bodenabschnitt in normaler Hohe angeordnet werden, der als stufenloser   Verbindungsgang    zwischen dem Fahrgastraum und der Tür 14 dient.



   Durch die geschilderte Ausbildung wird sowohl eine bessere Ausnutzung des Innenraumes der Wagen, als auch eine günstige Anordnung der   Verbindungstüren,    des F hrerstandes und der Zuleitung der Kühlluft zu dem Motor erzielt, wobei-wenn in dem erhöhten Boden   verschlieBbare    Öffnungen vorgesehen werden-auch der Motor vom Wageninnern in vollkommener Weise eventuell auch während der Fahrt zugänglieh wird.

Claims (1)

  1. ENTANSPRUC Triebwagen mit einer unter dem einen Ende oder je einer unter jedem der beiden Enden des Wagenkastens angeordneten Verhrennungsmotoranlage, wobei die Verbrennungsmotoranlagen in einem den Wagenkasten tragenden Drehgestell angeordnet und die Wagenkastenenden verjüngt sind, dadurch gekennzeichnet, dass in den Endab- schnitten des Wägenkastens der Wagen- kastenboden zwecks Vergrösserung des Un- terbringungsraumes für die Motoren erhöht ist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Triebwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Spitze des Bodens des Endabschnittes des Wa genkastens für den Führerstand gegen über dem Mittelteil des Wagenkastens nicht erhöht oder weniger erhöht ist als der übrige Teil des Endabschnittes, wobei der Führerstand in der Spitze des Wa genkastens angeordnet ist.
    2. Triebwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Führerstand direkt vor der zu der als Verbindung mit Anhängefahrzeugen dienenden Brücke (15) führenden Tür (14) in der Längsmitte des Wagenkastens angeordnet ist, wobei die Steuerorgane wenigstens auf der einen Seite dieser Tür angebracht sind.
    3. Triebwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum über den erhöhten Boden in den n Wagenenden als GepÏckraum ausgebildet ist, und dass in ihm der Wasserbehälter und der Betriebs stoff untergebracht sind, sowie da¯ dieser Raum mit Notsitzen ausgerüstet ist, wo bei zwischen ihm und dem Fahrgastraum eine Abschlusswand vorgesehen ist.
    4. Triebwagen nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da¯ der hochklapp- bare Sitz (13) f r den Führer an einer zwischen Führerstand und Fahrgastraum eingeftigten Tür (12) angeordnet ist.
    5. Triebwagen nach Untera. nspruoh l, mit über den Wagenkastenboden nach unten herabgezogenen Seitenwandungen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stirnwand und in den Seitenwänden des Wagen kastens Íffnungen vorgesehen sind, die durch den unter dem erhöhten Boden eines Wagenendes befindlichen, einen Kanal bildenden Raum miteinander in Verbindung stehen, durch den die Luft zum Kühlen des rotors str¯mt, wobei für den in der Fahrtrichtung vorn gelege nen Motor die Einströmung durch die Stirnwandöffnungen und die Ausströmung durch die Seitenwandöffnungen und für den in der Fahrtrichtung hinten gelegenen Motor die Einströmung durch die Seiten öffnungen und die Ausströmung durch die Stirnwandöffnungen erfolgt.
CH173246D 1934-01-12 1934-01-12 Triebwagen. CH173246A (de)

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