CH173308A - Schiebefenster. - Google Patents
Schiebefenster.Info
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Description
Schiebefenster. Die Erfindung betrifft ein Sehiebefenster und bezweckt eine Bauart zu schaffen, die sich durch grosse Zweckmässigkeit, Stärke und Dauerfestigkeit, sowie gleichzeitig :durch Einfachheit und dadurch bedingte Billigkeit auszeichnet.
Die Erfindung wird naehstehend unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes in drei Varianten dar.
Fig.1 bis 11 zeigen ein Schiebefenster mit Oberfenster ohne Schutzvorrichtung gegen das Eindringen von Insekten bei herunter gelassenem Fensterteil; Fi. 12 bis 13 zeigen eine solche Schutz- vorrichtung i' bei einem Schiebefenster ohne Oberfenster, Fig. 14 bis 17 eine Schutzvorrichtung bei einem Schiebefenster mit Oberfenster. Dabei entsprechen die Ziffern der gelegten Schnitte den Nummern der diese Schnitte darstellenden Figuren.
Zunächst soll die in Fig. 1 bis 11 dar gestellte Ausführungsform, die ein in. senk rechter Richtung verschiebbares Fenster wie dergibt, beschrieben werden.
Das Fensterfutter ist aus miteinander zweckmässig durch Schweissen, fest verbun denen Profileisen, vorzugsweise aus U-Trä- gern, und zwar aus den beiden senkrechten Balken 1 und 2, sowie den Querbalken und 4 zusammengestellt. Die Balken 1, 2 sind mittelst nicht gezeigter Krampen in der Wand befestigt. Das Fensterfutter ist so weit nach unten verlängert, dass es bis an,das Futter des untenliegenden Fensters herunter ragt und sich auf ihm stützt.
Der unterhalb des Fensterbrettes 5 gelegene Teil des erste ren Futters ist zum Teil in die Wand ver senkt und begrenzt eine rechteckige Aus nehmung, die den verschiebbaren Fensterteil in seiner heruntergelassenen Stellung in sich aufnimmt. Mit 6 wird der obere, feststehende Teil des Fensters und mit 7 die Glasscheibe des untern, in senkrechter Richtung ver schiebbaren Fensterteils bezeichnet.
An je- :dem der Balken 1 und 2 sind Z-Eisen 8, 8 und 9, 9 bezw. 10, 10 und 11, 11 derart befestigt (Fig. 7), dass sie an jeder Längs seite des Futters die Führung einer Zahn stange 12 bezw. 13, sowie der Scheibe 7 bil- @den. Die Zahnstangen 12, 13 sind unten mit- telst :eines Querbalkens 14 (Fig. 2 und 8), auf dem die Scheibe 7 aufruht, miteinander starr verbunden.
Die an der Innenseite des Fensters, oberhalb des Fensterbrettes 5 vor- ges-ehenen.Z-Eisen 8 und 10 sind am zugehö rigen Balken 1 bezw. 2 lösbar befestigt, so dass sie zwecks Anbringung oder Wegnahme der Scheibe 7 entfernt werden können. Um die Wegnahme :der Scheibe zu erleichtern, sind ferner an der obern Seite des Quer balkens 14 Ausnehmungen 15 (Fig. 8) vor gesehen, in welche geeignete Werkzeuge ein geführt werden können, um die Scheibe zu fassen und hochzuheben.
Am obern Ende jeder Zahnstange 12, 13 ist ein in der Zeich nung nicht gezeigter Arm lösbar befestigt, und zwar in der Verlängerung der Zahn stange, welcher Arm mit einer Nase an der Oberkante der Scheibe 7 anliegt, wodurch gewährleistet wird, :da :die Scheibo stets an der heruntergehenden Bewegung der Zahn stangen teilnimmt. In ihrer obern Endstel lung wird die Scheibe 7 längs ihrer obern Kante vom entsprechend geformten Rahmen .des Oberfensters 6 umfasst, wie aus der Zeichnung hervorgeht.
Das zur Verschiebung der Scheibe 7 nebst ihrem aus den Zahnstangen 12, 13 und dem Querbalken 14 bestehenden Rahmen dienende Getriebe isst an zwei wagrechten, zueinander parallelen und. an den Balken 1, 2 des Fensterfutters starr befestigten Winkeleisen 16, 17 (Fis. 8 und 10) angeordnet, welche :durch :drei,, je ein Lager für eine durch gehende Welle 21 tragende Bleche 18, 19, 20 miteinander fest verbunden sind.
An jedem Ende der Welle 21 sitzt ein Zahnrad. 22 bezw. 23, das mit je einer der Zahnstangen 12, 13 in Eingriff steht. Inder Mitte trägt die Welle 21 ein Schneckenrad 24 (Fis. 11), in, welches eine Schnecke 25 eingreift, deren Aehse 26 in. einem am Blech 20 vorgesehenen Lager 27 geführt ist und an ihrem dem Blech abgekehrten Ende ein kleines Zahnrad 28 trägt, mit welchem ein an der Welle 29 sitzendes grösseres Zahnrad 30 kämmt. Die Welle 29, die in :einem vom Lager 27 getra genen Hängelager geführt ist, ist am äussern Ende zu einem Zapfen geformt, worauf der Schlüssel 31 aufgesteckt werden kann.
Das Getriebe ist in einem Gehäuse eingeschlossen, dessen bewegliche Vorderwand<B>32</B> durch einen oder mehrere, Riegel 33 gehalten wird.
Soll :das Fenster geöffnet werden, wird zunächst der Schlüssel .31 auf :die Welle 29 aufgesteckt und dann 'im entsprechenden Sinne gedreht. Unter Vermittlung der Ge triebeteile werden hierdurch die Zahnstangen 12, 13 und mit ihnen die Scheibe 7 so lange nach unten bewegt, als :die Drehung des Sehlüssels fortgesetzt wird. Wünscht man das Fenster nur teilweise zu öffnen, bleibt es in der ihr erteilten Stellung stehen, @da, ,das Getriebe :durch Selbsthemmung gesperrt wird.
Um das Fenster wieder zu schliessen, dreht man den Schlüssel im entgegengesetz ten Sinne, bis. die Scheibe 7 ihre obere End- stellung erreicht hat.
Um zu verhindern, da3 beim herunter gelassenen Fenster Insekten in das Zimmer hineinkommen, wird die beschriebene An ordnung zweckmässig mit einer besonderen Schutzvorrichtung versehen, die in Fig. 12 bis 17 in zwei im wesentlichen einander glei chen Ausführungsformen .dargestellt ist. Nach Fig. 12 und 13 fehlt ein festes Ober fenster; das in Fig. 14 bis 17 gezeigte Fenster ist im wesentlichen dem in Fig. 1 bis 11 gezeigten gleich.
Ein Schutznetz 34 ist an einer mit Spiralfedern ausgerüsteten, drehbaren Stange 35 befestigt, welche Federn darnach streben,dieStange 35 derart zu drehen, dass :das Netz jeweils auf die Stange aufgewickelt wird. Die Stange 35 ist in einem am Fensterfutter befestigten Ge häuse 36 gelagert. Längs seiner freien Quer kante ist da.s Netz an einer Stange 37 (Fis. 17) befestigt, an der zwei Schienen 38, 39 aus Messing oder sonstigem geeignetem Material sitzen.
An ihren beiden Enden sind die Schienen durch je zwei kurze Querschie nen 40, 41 verbunden, welche zwischen sich je einen Riegel 42 aufnehmen, dessen Griff 43 durch entsprechende Ausnehmungen der Schiene 38 und der Flansche 44 hinausragt. In jeder der Zahnstangen 12, 13 ist eine Ausbohrung vorgesehen, in welche der ge genüberliegende Riegel 42 in der obern End- stellung des Schiebefensters eingreifen kann.
Wünscht man die Schutzvorrichtung zu benutzen, werden beim hocbges-chobenen Fenster die Riegel 42 mit den Zahnstangen 12, 13 in Eingriff gebracht. Das Netz wird dann bei einem darnach erfolgenden Herun terführen des Fensters an dieser Bewegung teilnehmen und den vor der Scheibe 7 frei gelassenen Teil der Fensteröffnung decken. Beim Hochheben des Fensters wird,das Netz unter der Federwirkung auf die Stange 35 wieder aufgewickelt.
45 bezeichnet einen Ring oder derglei chen, der im Fensterfutter starr befestigt ist und an welchem Rettungsgeräte angehakt werden können.
Ein an der Aussenseite des Fensters vor gesehenes Schutzblech 46 trägt an seiner der Scheibe 7 zugel-zehrten Kante einen an der Scheibe anliegenden Gummistreifen 47 oder dergleichen, welcher sowohl das Eindringen von Wasser verhindert, als auch zum Reini- gen:der Scheibe 7 dient.
Die oben beschriebenen Ausführungs formen sind nur als Beispiele angegeben, da hinsichtlich der Ausbildung der Einzelteile mehrfache Abänderungen in Frage kommen können. So kann die Erfindung selbst redend auch ein Doppelschiebefenster betref- fen. Auch sonstige Abänderungen können in Frage kommen, ohne dass der Bereich -der Erfindung überschritten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schiebefenster, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus miteinander fest verbundenen Profileisen zusammengestelltes und über die Fensteröffnung hinaus dem Verschiebungs wege des verschiebbaren Fensterteils entspre chend verlängertes Fensterfutter an seinen zur Führung des verschiebbaren Fensterteils bestimmten Seiten Führungsorgane besitzt, in denen :der einander gegenüberliegende Zahnstangen. und einen Querbalken auf weisende Rahmen des verschiebbaren Fenster teils nebst der zugehörigen Glasscheibe ge führt ist, wobei die Zahnstangen mit Zahn rädern eines zur Verschiebung des verschieb baren Fensterteils bestimmtes Getriebes in Eingriff stehen.UNTERANSPRUCH: Schiebefenster nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Schutznetz, welches die, gleiche Breite hat wie der verschiebbare Fensterteil und das, an seiner einen Quer kante von einer unter Federwirkung stehen den, zur Verschiebungsrichtung senkrechten Aufwicklungswelle getragen wird, während es an der entgegengesetzten Querkante Mit tel besitzt, um mit einer Kante des verschieb baren Fensterteils verbunden werden zu können.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH173308T | 1934-03-13 |
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| CH (1) | CH173308A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115559607A (zh) * | 2022-10-28 | 2023-01-03 | 徐松 | 一种移动式临时维护防穿护栏及使用方法 |
-
1934
- 1934-03-13 CH CH173308D patent/CH173308A/de unknown
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