CH173413A - Verfahren zur Darstellung von N-Oxyäthyl-N-B,y-dioxypropyl-aminobenzol. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung von N-Oxyäthyl-N-B,y-dioxypropyl-aminobenzol.Info
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Verfahren zur Darstellung von N-Ogyäthyl-N-ss, r-dioaypropyl-aminobenzol. Es ist bekannt- dass sich sekundäre aro matische Amine mit einem Alkyl- oder Oxy- alkylrest als Substituenten in der Amino- gruppe durch Behandeln mit Äthylenoxyd unter Druck bei erhöhter Temperatur oxy- äthylieren lassen.
Wie nun gefunden wurde, kann man in analoger Weise die Einführung einer Mono oxyalkylgruppe auch bei (3, r-Dioxypropyl- aminobenzolen bezw. r-Alkoxy-@-oxypropyl- aminobenzolen erreichen.
Die dabei erhaltenen neuen Produkte entsprechen der allgemeinen Formel
EMI0001.0019
in der g entweder Wasserstoff oder ein Alkyl- rest ist und in welcher der Benzolkern natur gemäss noch Substituenten,wieAlkyl,Halogen, Alkoxy usw., enthalten kann.
Oxyalkyl in der obigen Formel umfasst #eispielsweise die Gruppen -CH2.CH20H, -CH2. CH2. CH20H, -CH2. CHOR. CHs, sowie die entsprechenden isomeren Oxybutylgruppen.
Diese Umsetzung ist überraschend, da man auf Grund der Veröffentlichung von Bod- forss "Die Äthylenoxyde" (1920, Seite<B>61)</B> entsprechend der dort beschriebenen Bildung von Glykolmonoäthyläther aus Äthylalkohol und Äthylenoxyd auch hier die Entstehung eines Glykoläthers hätte erwarten können. Auch musste wegen den hohen Siedepunkten der Erzeugnisse bei deren Destillation mit der Möglichkeit einer Wasserabspaltung bezw. einer Zersetzung gerechnet werden.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass die erhaltenen Oxyal- kyl-dioxypropylaminobenzole bezw. die ent sprechenden r-Alkyläther im Vakuum ohne Zersetzung destilliert werden können. Sie stellen wertvolle Zwischenprodukte für Farb stoffe dar. Ihre Ausgangsstoffe, die ss, r-Dioxy- propylaminobenzole, können in bekannter Weise durch Umsetzung aromatischer Amine mit Monochlorhydrin gewonnen werden; die r-Alkyläther der dioxypropylierten Amine werden z.
B. nach der Arbeitsweise von Cohn und Friedländer (Berichte der deutschen Chemischen Gesellschaft, Band 37, 1904 Seite 3034) erhalten.
Man -hat zwar bereits vorgeschlagen; pri märe bezw. sekundäre Amine mit Äthylenoxyd zu behandeln, allein hierbei handelte es sich im ersten Falle um Aminophenole, also Körper mit phenolischer, nicht aber alkoholischer Hydroxylgruppe und im zweiten Falle um das Piperidin, ein sekundäres Amin ohne jede Hydroxylgruppe. Erst das N-Oxyäthylpiperidin zeigt einen alkoholischen Charakter.
Ein solcher ist jedoch bei den Ausgangsstoffen des vorliegenden Verfahrens, den (P, r-Dioxy- propyl)-aminobenzolen, besonders ausgeprägt> was dadurch bewiesen wird, dass das Dioxy- propylanilin sich spielend leicht in kaltem Wasser löst, während im Gegensatz hierzu das Monooxyäthylanilin fast gar nicht lös lich ist.
Man kann daher mit Recht die Ausgangs stoffe als substituierte Glycerine R.NH.CH, CH (OH).CHz.OH ansehen, mithin als rich tige Alkohole, die bei Einwirkung von Alkylen- oxyd aller Erwartung nach eine Verätherung hätten erfahren sollen; dies um so mehr, als die Behandlung bei Druck und hohen Tem peraturen vor sich geht, wobei Glycerin sehr leicht Oxyalkyläther liefert, wie die deutsche Patentschrift Nr. 510422 zeigt.
Die glatte Einführung der Oxyalkylgruppe in die ss, <I>r-</I> Dioxypropylaminoberizole bezw. ; -Monoäther war demnach nicht vorauszusehen.
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Darstellung von N-Oxy- äthyl-N-ss, r-dioxypropyl-arninoberizol, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man N-i3, r- Dioxypropy 1- amiriobenzol mit Äthylenoxyd unter Druck bei erhöhter Temperatur be handelt.
Beispiel: 200 Teile N-ss, r-Dioxypropyl-aminobenzol (F. 52 0) werden mit 58 Teilen Äthylenoxyd 6 Stunden auf 150-16011 im geschlossenen Rohr erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird dar auf im Vakuum destilliert.
Bei 12 mm geht zwischen 240 und 250' das N-Oxyäthyl-N- P, r-dioxypi#opyl-aminobenzol als ein schwach gefärbtes, zähflüssiges Öl in einer Ausbeute von etwa 80% der Theorie über. Siedepunkt des reinen Produktes 244-245 0 (12 mm).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von N-Oxy- äthyl-N-f, r-dioxypropyl-aminobenzol, dadurch gekennzeichnet, dass man N-f, r-Dioxypropyl- aminobenzol mit Äthylenoxyd unter Druck bei erhöhter Temperatur behandelt. Das so erhaltene N-Oxyäthyl-N-N, r-dioxypropyl- a.minobenzol ist ein schwachgefärbtes, zäh flüssiges Öl, welches bei 12 mm Druck den Siedepunkt 244-245) zeigt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE173413X | 1932-12-24 | ||
| CH173413T | 1933-11-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH173413A true CH173413A (de) | 1934-11-30 |
Family
ID=25719337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH173413D CH173413A (de) | 1932-12-24 | 1933-11-10 | Verfahren zur Darstellung von N-Oxyäthyl-N-B,y-dioxypropyl-aminobenzol. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH173413A (de) |
-
1933
- 1933-11-10 CH CH173413D patent/CH173413A/de unknown
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