CH173433A - Vorrichtung zum Begrenzen des Zeilenanfanges und -endes an Schreib-, Rechen- und ähnlichen Maschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Begrenzen des Zeilenanfanges und -endes an Schreib-, Rechen- und ähnlichen Maschinen.

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CH173433A
CH173433A CH173433DA CH173433A CH 173433 A CH173433 A CH 173433A CH 173433D A CH173433D A CH 173433DA CH 173433 A CH173433 A CH 173433A
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CH
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stops
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Inventor
Naumann Aktiengesellsch Seidel
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Seidel & Naumann Ag
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Description


      Vorrichtung    zum Begrenzen des Zeilenanfanges und     .endes    an Schreib-,  Rechen- und ähnlichen     Naschinen.       Die Erfindung betrifft eine     Vorrichtung     zum Begrenzen des Zeilenanfanges und       -endes    an Schreib-, Rechen- und ähnlichen       :Maschinen,    bei welcher auf mindestens einer       Schiene    geführte Randsteller mit mindestens  einem feststehenden Anschlag zusammenar  beiten und von den Enden des Wagens aus  bewegbare Klinken besitzen, die mit Zähnen  der Führungsschiene     resp.    Führungsschienen  zusammenarbeiten.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass jeder Randsteller einen     Randstellerblock          besitzt,    der     unter    dem Einfluss einer Kraft  steht, welche ihn nach     Ausheben    der zugeord  neten Klinke aus der Verzahnung der zuge  hörigen     Führungsschiene    selbsttätig bis zu  dem     zugehörigen        feststehenden    Anschlag be  wegt.

       Diese    Anordnung hat den Vorteil, dass  die Randsteller sich nach dem Auslösen  selbsttätig nach dem festen Anschlag     resp.       Anschlägen verschieben,     während    die Ein  stellung der Randsteller durch Verschieben  des Wagens erfolgt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung     dargestellt,    bei wel  chem die Führungsschiene für die     Rand.stel-          lerblöcke    am verschiebbaren Wagen befestigt  ist, während der mit deren Anschlägen zu  sammen arbeitende feste     Anschlag    in der  Mitte der hintern Rahmenwand der Ma  schine vorgesehen ist. Es ist. jedoch an sieh  gleichgültig, ob die Führungsschiene für -die       Randstellerblöcke    am verschiebbaren Papier  wagengestell oder am festen Maschinenrah  men angeordnet ist; entsprechend müsste sich  eben dann der feste Anschlag am Maschinen  gestell oder am Wagen befinden.

   Es wäre  auch denkbar, statt eines für beide Rand  stellerblöcke gemeinsamen Anschlages, der  vorzugsweise in der Mittelebene der Ma-           schine    am Rahmen oder in der- Mitte des       Papierwagengestelles    an diesem     anzuordnen     wäre, für jeden     Randstellerblock    je einen be  sonderen Anschlag an den den äussersten       Stellungen    des     Papierwagens    entsprechenden  beiden Stellen vorzusehen. Ebenso     könnte     jeder     Anschlagskörper    eigene Führungs  schienen besitzen.  



       Fig.    1 ist eine Hinteransicht der     Füh-          rungssehiene    und der Randsteller;       Fig.    2 ist eine Oberansicht auf die eine  Hälfte der Vorrichtung nach     Fig.    1 und       Fig.    $ eine Seitenansicht dazu.  



  Auf einer     Führungsschiene    1 sind Rand  steller, deren Blöcke mit 2 und 2' bezeichnet  sind,     verschiebbar    angeordnet. Diese     R.and-          stellerblöcke    sind spiegelbildlich gleich. Die  folgende Beschreibung bezieht sich auf den  in der     Fig.    1 linken     Randsteller,    die     entspre-          ehenden    Teile am rechten     Randsteller    sind  mit dem gleichen Bezugszeichen, jedoch mit  einem Strich als Index versehen. Der Rand  stellerblock 2 hat im Querschnitt U-förmige  Gestalt (Fix. 3).

   Die Schenkel tragen an  ihren Enden kleine, rechtwinklig abgebogene       Vorsprünge    2a, so dass die Führungsschiene  1 vom Block 2 auf allen vier Seiten umfasst  wird. Ausserdem besitzen die Schenkel       rechtwinklig    zur     Bewegungsrichtung    des  Blockes verlaufende Ausschnitte 3, die so tief  sind,

   dass zwischen der     innern        Stegfläche     des     U-förmigen        Randstellerblocks        und    der       dieser    zugewandten Fläche der Führungs  schiene 1 Raum zur Führung einer senk  recht zur Bewegungsrichtung des Randstel  lers     verschiebbaren        Blinke    4 gewonnen wird.  Diese Klinke besitzt an ihrem untern Ende  Zähne 5, die in die Lücken zwischen den  Zähnen 6 an ,der untern Fläche der Füh  rungsschiene 1 eindringen können. Eine  Druckfeder 7     sichert    in der Ruhelage den  Eingriff zwischen den Zähnen 5     und    6.

   An  dem     Randstellerblock    2 ist ein Anschlag 13  vorgesehen, der in parallel zur Bewegungs  richtung des Blocks 2 verlaufenden Nuten  14, 15 verschoben werden     kann    und     -mittelst     einer     Druckschraube    16 festgespannt wird.    Die Anschläge 18 und 13' begrenzen unter  Zusammenarbeit mit einem in der Mitte der  hintern Wand der Maschine angeordneten  festen Anschlag 17, der in die Bahn jener  Anschläge hineinragt, den Arbeitsweg des  Papierwagens. Für die     Klinken    4 und 4'  jedes der beiden     Randstellerblöcke    2 und 2'  ist je ein Bügel 18     bezw.    18' vorgesehen.

    Diese Bügel besitzen je einen     angebogenen     Bedienungshebel 19     bezw.    19'. Die Bügel  selbst sind an -den Seitenwänden 20, 21, die  auch der Schreibwalze als Lager , dienen,  schwenkbar befestigt und stehen unter der  Spannung je einer Feder 22     bezw.    22', die  bestrebt sind, .die Bügel 18 und 18' von den  Klinken 4     bezw.    4' abzuheben.     Die    durch  die     Federn.    22     bezw.    22' bewirkte Schwen  kung der Hebel 19     bezw.    19' wird durch An  schläge 23,     2@3'    am     Papierauflageblech    24 be  grenzt.

   In der Ruhelage schweben .die beiden  Bügel 18, 18' gerade über :den Klinken 4, 4'.  



  An jedem Block ist ferner ein Lager 8  (8') für die Achse 9 (9') eines. Zahnrades 10  (10') vorgesehen, das ein Federgehäuse 11  (11') trägt, welches zur Aufnahme einer  Spiralfeder 25     (25')    dient. Das eine Ende  ,jeder Feder ist an der feststehenden Achse  9 (9') und das andere Ende am Gehäuse 11  (11') befestigt, und die     Wiekelrichtung    der  Feder ist so gewählt, dass sie bei der Bewe  gung des zugehörigen Randstellers bei fest  stehender Schiene 1 vom festen     Ansehlag    17  weg gespannt wird.

   Die Zähne der Räder 10,       (IG')        arbeiten    mit der Verzahnung 12 der  Führungsschiene 1 zusammen. \  Die Wirkungsweise der     Vorrichtung    ist  folgende:  Will man die Zeilenbegrenzung ändern.  so drückt man den dem Randsteller zugehöri  gen Hebel 19 (19'). Der gedrückte Hebel  wirkt nun über seinen mit ihm starr verbun  denen Bügel 13 (18.') auf die Fläche     4a        (4a')     der Klinke 4 (4') und     drückt    sie nach unten.

    Dadurch kommen die Zähne 5 (5') ausser       Eingriff    mit den Zähnen 6 der Führungs  schiene 1, der     Randstellerblock    2 (2') eilt  unter dem Einfloss der gespannten Feder 25      (25') im Federgehäuse 11 (11') nach dem  Anschlag 17 und der zugehörige Anschlag  13 (13') wird     dort        angedrü.cl,:

  t.    Wird nun  der Wagen - immer unter     Drücken    des  Hebels 19 (19') - in -der     Beweguingsrich-          tung    des Randstellers weiter verschoben, so  gleitet die Führungsschiene 1 zwischen dein       Randstellerblock    durch, denn der     Anschlag     17 verhindert sein Mitgehen, bis der Hebel  19 (19'), nachdem der Druck auf ihn auf  gehört hat, durch die Feder 22     (22')    wieder  in seine Ruhelage zurückgeführt wird.

   Die  Zähne 5 (5') der Klinke 4 (4') können wie  der zwischen die Zähne 6 der Führungs  schiene 1     einschnappen,    und der Randsteller  ist an der Stelle festgelegt, an welcher der  Wagen im Augenblick des     Loslassens    des  Hebels 19     (19')    gerade steht. Führt man den  Wagen bei niedergedrücktem Hebel 19 (19')  in der der Bewegung des     Randstellers    entge  gengesetzten Richtung, so. kann die Füh  rungsschiene ebenfalls zwischen dem Rand  stellerblock     hindurchgleiten,    ohne ihn mitzu  nehmen, da jetzt die Kraft der Feder 25 (25')  die Berührung zwischen den Anschlägen 13  (13') und 17 aufrechterhält.

   Man braucht  also nur, wenn man     -den    rechten Randsteller  zwecks Änderung des rechten Randes ver  schieben will, auf den rechten Hebel, und  wenn man den linken Rand ändern will, auf  den linken Hebel zu drücken und dabei den  Papierwagen in die gewünschte Stellung zu  fahren. Es ist     zwecli:mässig,    das Ganze so  auszubilden, dass beim Drücken eines der  Hebel 18 (19') die     Auslösestange    für die freie  Bewegung des Papierwagens in beiden Rich  tungen beeinflusst wird, so     dass    beim Einstel  len der Randbreite neben dem Hebel 19 (19')       nicht    auch noch den bekannten Wagenaus  lösehebel niederdrücken muss.  



  Damit die Stellungen der Anschläge der       Randsteller    jeweils genau mit der für die       Bedienungsperson    sichtbaren, üblichen Skala  übereinstimmen, sind     diese    mit dem festen  Anschlag zusammenarbeitenden Anschläge  an den     Randstellerblöcken    in deren     Bewe-          zungsrichtung    verschiebbar angeordnet und  durch Druckschrauben einstellbar. Die Rand-         stellerblöcke    können auch auf je einer beson  deren Führungsschiene angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Begrenzen des Zeilen anfanges und E -endes an Schreib-, Rechen- und ähnlichen Maschinen, bei welcher auf mindestens einer Schiene geführte Randstel ler mit mindestens. einem feststehenden An schlag zusammenarbeiten und von den En den .des Wagens aus bewegbare Klinken be sitzen, die mit Zähnen der Führungsschiene resp. Führungsschienen zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Randstel ler einen Randstellerblock (2, 2') besitzt;
    der unter dem Einfluss einer Kraft steht, welche ihn nach Ausheben der zugeordneten Klinke (4, 4') aus der Verzahnung der zugehörigen Führungsschiene (1) selbsttätig bis zu dem zugehörigen feststehenden Anschlag (17) bewegt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass das Ausheben der Klinken (4, 4') der Randsteller aus den Zähnen (6) der Führungsschiene (1) durch je einen für jeden Randsteller gesondert angeordneten, sich über die ganze Länge des Randstellerweges er streckenden, schwenkbaren Auslösebügel (18, 18') erfolgt.
    Varrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,,dass jeder Randstel- lerblock (2, 2') unter Wirkung je einer Feder (25, 2'5') steht, die unter Vermitt lung eines Zahnrades (10, 10'). dessen Zähne in die Verzahnung (12) einer zu gleich die Verzahnung für die Klinke (4, 4') des Randstellers tragenden Füh rungsstange (1) eingreifen, beim Bewegen des zugehörigen Randstellers vom festen Anschlag (17) weg gespannt wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ,die mit dem festen Anschlag (17) zusammenarbeiten den Anschläge (13, 13') an den RanAstel- lerblöcken in deren Bewegungsrichtung verschiebbar angeordnet und durch Druck- schrauhen (16, 16') feststellbar sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder der durch eine Kraft beeinflussten Randsteller auf einer gesonderten Führungsschiene an geordnet und geführt ist.
CH173433D 1933-01-03 1933-12-20 Vorrichtung zum Begrenzen des Zeilenanfanges und -endes an Schreib-, Rechen- und ähnlichen Maschinen. CH173433A (de)

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