CH173499A - Zündeinrichtung an Explosionsmotoren. - Google Patents
Zündeinrichtung an Explosionsmotoren.Info
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Description
Zündeinriehtunan Explosionsmotoren. Die Erfindung bezieht sich auf eine Zündeinrichtung an Explosionsmotoren jener bekannten Art, in welcher unter dem Einfluss des Saughubes eine Elektrode der Zündkerze von dem Ende eines Rohres abgehoben wird, um bei dieser Abhebung Luft in das Rohr eintreten zu lassen. Das neuheitliche Kenn zeichen der Zündeinrichtung nach der vor liegenden Erfindung ist darin zu sehen, dass der als Träger der beweglichen Elektrode ausgebildete Ventilkörper an dem obern Ende des Rohres durch einen an eine Zugfeder an geschlossenen Leiter in Gestalt einer Stange befestigt ist.
Beim Saughub des Motors wird die oben an dem Rohr eintretende Luft durch das Rohr hindurchgesaugt und an den Sitz flächen des Elektrodenträgers vorbei in das Innere einer Zündkammer zugelassen, in wel cher die Zündung des Gemisches stattfindet. Die bewegliche Elektrode ist zweckmässiger weise als ein in Richtung,der Achse der gan zen Kerze verlaufender Stift ausgebildet, und die Ausbildung der Zündstelle ist zweck mä.ssigerweise eine solche, dass sich der Stift bei der durch den Saughub herbeigeführten Bewegung desselben zwischen den Zacken einer feststehenden Elektrode verschiebt.
Da durch kann erreicht werden, dass die Entfer nung zwischen den beiden für den Funken übergang in Betracht kommenden Stellen der Elektroden, ungeachtet der Bewegung der einen derselben, die gleiche bleibt. Das Luft zufuhrrohr kann an dem obern Ende der Zündkerze durch eine mit Löchern versehene Haube abgedeckt sein und kann selbst in seiner Seitenwand Löcher aufweisen, so dass bei Verdrehung der Haube mehr oder we niger Luft in die Zündkerze eintreten kann.
Die Figuren der Zeichnung stellen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dar: Fig. 1 zeigt die Zündkerze im Aufriss und teilweise im Schnitt, in den Zylinder eines Motors eingeschraubt; Fig. \? zeigt die Zündkerze in grösserem Massstab im Schnitt; Fig. 3 bis 5 sind Querschnitte nach ent sprechenden Schnittlinien der Fig. 2, und Fig. 6 ist eine Endansicht der Zündkerze von unten.
Der Körper 1 der Zündkerze hat einen abgedrehten Teil 2' für die Einschraubung in das Gewindeloch 3 des Zylinders 4 des Motors. Die Verbrennungskammer des letzte ren ist bei 5 angedeutet. Die dieser Ver brennungskammer 5 zugewendete Endwand 6 des Körpers 1 hat eine Mittelbohrung 7 und radial nach aussen und abwärts gehende Boh rungen 8 und ist zweckmässig bei 9 kegel- stumpfförmig ausgebildet.
Die Bohrung des Körpers 1 hat an ver schiedenen Stellen verschiedenen Durch messer, so dass Schultern 10 und 11 ent stehen. Auf der Schulter 10 ruht unter Ein fügung einer Dichtungsscheibe der Isolations körper 12 in Gestalt einer Buchse und er wird gegen die Schulter 10 durch eine als Buchse ausgebildete Schraube 14 gedrückt. Zwischen die Schulter 15 des Isolationskör pers 12 und das untere Ende der Gewinde buchse 14 ist eine Dichtungsscheibe l r ein gelegt.
Ein Rohr 18 erstreckt sich durch die Boh rung des Isolationskörpers. Das Rohr ist un ten bei 19 erweitert und abgeschliffen, um den Sitz eines Ventils zu bilden. Am obern Ende der Erweiterung befindet sich die Schulter 21 in Eingriff mit einer entsprechen den Schulter 20 des Isolationskörpers, wo durch das Rohr 18 nach seiner Einschiebung von unten gegen Weiterverschiebung nach aufwärts begrenzt wird. Das obere Ende des Rohres 18 ragt aus dem Körper 12 heraus und hat Aussengewinde zur Aufnahme einer mit Innengewinde versehenen Haube 22. Die Feststellung es Rohres 18 mit Bezug auf den Isolationskörper 12 gegen Verschiebung nach abwärts erfolgt durch eine den Gewinde teil des Rohres umschliessende Mutter, die a ue h ein Sehutzschild 39 gegen das obere Ende des Isolationskörpers presst.
Die Feststellung der Haube 22 gegen Verschiebung nach ab wärts erfolgt durch eine ebenfalls auf dem Gewindeteil des Rohres 18 reitende Mutter 38.
Die feste Elektrode 13' hat die Gestalt einer Scheibe (Fig. 5) mit einer Anzahl von nach innen vorspringenden Zacken <B><U>2</U></B>8. wel che sich jedoch nicht bis zur Mitte der Scheibe erstrecken, so dass zwischen den Spitzen dieser Zacken ein Raum 27 verbleibt. Die Elektrode 13, bestehend aus dieser ge zackten Scheibe 26, wird auf ihren Sitz an der Schulter 11 durch eine Buchse 40 ge drückt, gegen die sich von oben her die untere Wand des Isolationskörpers 12 legt. Eine Verschiebung dieser Elektrode in der Achs richtung ist demnach ausgeschlossen.
Die Gegenelektode 29 ist beweglich und hat die Gestalt eines Stiftes, der in dem Raum 27 zwischen den Zacken 28 der .Scheibe in .der Achsrichtung der Kerze verschoben werden kann. Der obere Teil dieser Elektrode ist in den untern Teil eines Trägers 30 ein gesetzt und wird dort festgehalten. Dieser Träger 30 ist. als Ventilkörper ausgebildet und legt sich mit einer Schulter gegen die untere Endfläche 19 des Rohres 18 in der gewöhnlichen 'Stellung der Teile.
Zur Füh rung dieses Trägers 30 in dem Rohr 18 er heben sich von dem Träger 30 -die vier keil förmig ausgebildeten Rippen 31, deren Aussenkanten bei Verschluss des Ventils an der Innenwand des Rohres 18 unten anliegen.
Für gewöhnlich wird dieser als Ventil- körper-ausgebildete Träger 30 der Elektrode 29 in der Versehlusslage dadurch gehalten, dass im Innern des Rohres an ihm eine dünne Stange 33 angeschlossen ist, welche sich am obern Ende in einer Schraubenfeder 34 fort setzt. Diese Feder ist. fest mit einer Platte 35 verbunden, welch letztere zwischen dem obern Ende des Rohres 18 und der Unterfläche der Haube 2'2 festgeklemmt wird. Die Haube 22 hat ferner einen nach oben ragenden Ge windeansatz 23 zur Aufnahme einer Mutter 24, durch welche der Leiter für die Zündung, hier nicht dargestellt, festgelegt werden kann.
Unter der festliegenden Elektrode 26 be findet sich in dem Körper 1 .der Zündkerze eine Kammer 25, in welcher bei Erzeugung eines Funkens das Gemisch von Brennstoff und Luft, das aus der Verbrennungskammer. 5 des Zylinders durch die Kanäle 7 und 8 in diese Zündkammer eingedrängt worden ist, entzündet wird. Die Flamme pflanzt sich dann durch die Kanäle 7 und 8 in die Verbren nungskammer des Zylinders fort.
Beim Saughub entsteht in dieser Zünd- kammer 25 ein Unterdruck, durch welchen der als Ventil ausgebildete Träger 30 der be weglichen Elektrode 29 von seinem Sitz ab gehoben wird. Da nun das Rohr 18 nahe seinem obern Ende mit einer Anzahl von ra dialen Öffnungen 36 versehen ist und die Haube 22 entsprechende Öffnungen 37 aufweist, so fliesst bei Entstehung des Unterdruckes in der Zündkammer 25 durch diese öffnungen Luft in das Innere des Rohres 18 und neben dem nunmehr in Offenstellung befindlichen Ven til 19, 30 vorbei in die Zündkammer 25.
Da durch wird letztere gekühlt und eine Aus- fegung der allenfalls darin vorhandenen Rückstände wird vorgenommen. Beim näch sten Druckhub wird der Ventilkörper 30 auf seinen Sitz 19 gedrückt und die Luftzufuhr zur Zündkammer 25 durch das Rohr 18 wird unterbrochen. obwohl gerade dieses Rohr durch die Löcher 36 und 37 noch mit der Aussenluft in Verbindung bleibt und also ge kühlt wird. Bei der Verschiebung der beweg lichen Elektrode 29, herbeigeführt durch den Träger 30, bleibt der Abstand zwischen der Aussenfläche dieser Elektrode und den Zacken 28 unverändert.
Durch Verdrehung der Haube 22 auf ihrem Gewinde können die Bohrungen 37 der Haube mehr oder weniger ausser Deckung mit den Bohrungen 36 des Rohres 18 ge bracht werden, wodurch die Zufuhr von Luft in das Innere des Rohres geregelt werden kann.
Das Schutzschild 39, das zwischen dem Isolationskörper 12 und der Haltemutter festgeklemmt ist, besteht aus Isolationsmate rial und hat schüsselförmige Gestalt, wobei die Wände des Schildes zweckmässig gerippt sind. Die gerippten Wände dieser Schüssel verhindern wirksam den Übergang von Fun ken von den an den Leiter angeschlossenen Metallteilen, welche mit dem Rohr 18 ver schraubt sind, zu den gewöhnlich geerdeten Metallteilen, die mit dem Körper 1 verbunden sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zündeinrichtung an Explosionsmotoren, bei welcher eine Zündkerze mit einer un ter dem Einfluss des Saughubes von dem Ende eines Rohres abhebbaren Elektrode versehen ist, wobei bei der Abhebung der Elektrode Luft von oben in das Rohr ein treten kann, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Träger der beweglichen Elektrode aus gebildeter Ventilkörper an dem obern Ende des Rohres durch einen an eine Zugfeder an geschlossenen Leiter in Gestalt einer Stange befestigt ist, so dass beim Saughub des Motors das Innere des ganzen Rohres durch die oben eintretende Luft durchströmt wird und die Luft an dem Elektrodenträger vorbei in das Innere einer Zündkammer eintreten kann.UNTERANSPRÜCHE: 1. Zündeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die bewegliche Elektrode (2.9) von dem Tragkörper (30) zwischen Zacken (28) einer scheibenartig ausgebildeten Gegenelektrode (13) hin durchgeführt wird, wobei zwischen den Elektroden (29, 13) genügend freier Querschnitt für .den Durchtritt der Luft in eine Kammer (2:5) verbleibt, welche un terhalb der beiden Elektroden angeordnet ist und mit dem Innern des Zylinders durch Kanäle (7, 8., 9) verbunden ist. 2.Zündeinrichtung nach Patentanspruch., da durch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Bohrung des Kühlluftrohres konisch erweitert ist und mit an dem Ventilkörper (30) sitzenden, nach aufwärts ragenden Führungszungen (31) in Eingriff steht, während eine Ringschulter an diesem Ven tilkörper (30) den Absehluss am untern Ende (19) des Rohres (18) herstellt, wenn der Saughub aufhört. 3.Zündeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass das Luft zufuhrrohr (18) an dem mit den Luftein- trittsöffnungen (36) versehenen obern Ende von einer Haube (22) für den An schluss des Kabels überdeckt ist, damit bei Verdrehung der Haube die in der Haube angeordneten Luftdurchtrittsöffnungen (37) mehr oder weniger in Eindeckung mit den Durchtrittsöffnungen (36) im Rohr zu liegen kommen, wodurch die Zufuhr der Luft geregelt werden kann. 4l.Zündeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Zündkerze, in welchem die Zutritts- öffnungen für die Luft und deren Regel vorrichtung (22) angeordnet sind, von einem isolierenden Schild (39) umschlossen wird, derart, dass ein Kurzschluss zwischen den geerdeten Teilen der Kerze und den nicht geerdeten herausragenden @ Metall teilen durch auf den Motor aufgelegte Metallstücke vermieden wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH173499T | 1933-11-03 |
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| US20170044970A1 (en) * | 2010-11-23 | 2017-02-16 | Woodward, Inc. | Controlled spark ignited flame kernel flow in fuel-fed prechambers |
| US11674494B2 (en) | 2010-11-23 | 2023-06-13 | Woodward, Inc. | Pre-chamber spark plug with tubular electrode and method of manufacturing same |
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1933
- 1933-11-03 CH CH173499D patent/CH173499A/de unknown
Cited By (3)
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