CH173501A - Einspritzdüse an Einspritzbrennkraftmaschinen. - Google Patents

Einspritzdüse an Einspritzbrennkraftmaschinen.

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CH173501A
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CH
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injection nozzle
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nozzle
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Inventor
Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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Description


  Einspritzdüse an     Einspritzbr        ennkr        aftmasebinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  spritzdüse an     Einspritzbrennkraftmaschinen,     insbesondere an schnellaufenden     Die3eIma-          schinen    und besteht darin, dass zwischen dem  Düsenkörper und dem Verbrennungsraum ein       Zwisehenstiiek    angeordnet ist, das -den Düsen=       körper    gegen den Verbrennungsraum ab  schirmt und eine Wärmeanhäufung im Düsen  körper verhindert.

   Zweckmässig wird für das  Zwischenstück Kupfer oder     dergl.    verwendet,  welches zugleich die     Wärme    gut ableitet und  eine plastische     Verförmung    zulässt, so dass ein  vollkommen dichtes Anliegen der Düse an  dem Zwischenstück erzielt wird.     Letzteres     sitzt vorzugsweise mit einer konischen Fläche  auf seiner Auflage auf.  



       Bisher    wurden die Einspritzdüsen ohne       Zwi..chenstriülz    eingebaut, so     dass    sie an der       Stirneite    den heissen Verbrennungsgasen im  Verbrennungsraum     ausgesetzt    waren und im       Betrieb    so heiss wurden, dass immer wieder ein       Festbrennen    von in den Einspritzdüsen an-         g        o        eordneten        Düsenventilen        eintrat,        und        zwar     umso eher, je höher .die Drehzahl der Ma  schine ist.  



  Insbesondere muss die Verbrennungshitze  von der innern Stirnfläche der Einspritzdüse,  die in der Regel gegen den Verbrennungs  rauin hin im wesentlichen     freiliegt,    fern  gehalten oder so schnell und ungehindert wie  möglich abgeleitet werden. Zweckmässig wird  auch der Ringspalt zwischen dem Düsenkör  per und dem Zylinderkopf     bezw.    einer     tber-          wurfmutter,    welcher gewöhnlich unter an  derem zur     Vermeidung    von     Spannungen    vor  gesehen ist, .der so klein wie möglich gehalten  ist, gegen ein Eindringen von Verbrennungs  gasen abgedichtet. Beides kann am besten  durch ein ringförmiges     Zwischenstück    aus  Kupfer erreicht werden.  



  Es hat sich     herausgestellt,        .dass    die Ab  schirmung am wirksamsten ist, wenn eine  Kupferscheibe als Zwischenstück dient, die  fest auf der innern Stirnfläche der Einspritz-      düse aufsitzt und zwischen ihm und einer  Büchse, in der die Düse angeordnet ist, vor  dem     Einbau,der    Einspritzdüse ein Spiel von       etwa    0,1 mm vorgesehen ist.     Beim    Fest  schrauben .des Düsenstockes wird sich zu  nächst die Düsenfläche um den Betrag von  0,1 mm in das weiche Kupfer hineindrücken  und hierauf die Büchse mit ihrem ringförmi  gen     -Querschnitt    auf .dem Zwischenstück zum  Anliegen kommen.

   Nach Erreichen einer ge  wissen Pressung zwischen Kupferscheibe und  Büchse ist ein Beharrungszustand erzielt.  Hierbei wird jedoch nicht, wie zunächst ver  mutet werden könnte, ein wesentlicher     Druck     von der Kupferscheibe auf .die Düsenstirn  fläche ausgeübt, -da     es    sich beim Eindrücken  des Düsenkörpers in die Kupferscheibe im  wesentlichen um eine plastische und nicht um  eine elastische Formänderung des Kupfers  handelt. Jegliche, etwa vorhandene Spannung       zwischen    Kupfer und Düse wird schon bei  .der ersten Inbetriebsetzung der Maschine mit  Sicherheit ausgeglichen, weil Kupfer beim  Erhitzen noch plastischer wird.

   Zweckmässig  wird die Fläche des Zwischenstückes, -die den  Verbrennungsgasen ausgesetzt ist, möglichst  klein gehalten und die aufgenommene Wärme  unter Zuhilfenahme der guten Leitfähigkeit  von Kupfer auf     einen    grossen Querschnitt       abgeführt.     



  Die Anordnung dieses Zwischenstücks  hat     in,der        Praxis    überraschend günstige Re  sultate ergeben. Nach     Einbau    der Zwischen  stücke trat kein     Festbrennen    von Düsenven  tilen .mehr auf.  



  In der Zeichnung sind in den     Fig.    1 und  2 zwei     Ausführungsbeispiele    der     Erfindung     dargestellt.  



  Nach     Fig.    1 sind in eine durch den Kühl  wasserraum b hindurchgehende Bohrung des  Zylinderkopfes     a    der mit Drosselöffnungen  und einem Kern versehene Einsatz d und eine  Büchse c genau passend eingesetzt, welche  miteinander die mit dem     Hauptbrennraum     mittelst :der Drosselöffnungen in Verbindung  stehende Vorkammer e bilden. In der Büchse  c ist in eine Büchse g eingeschraubt die Ein  spritzdüse f angeordnet. Zwischen -dem    Düsenende und der Büchse g einerseits und  einem Bund<B>ei</B> der Büchse c anderseits ist ein  ringförmiges Zwischenstück     h,    vorzugsweise  aus Kupfer, vorgesehen.  



  Dieses Zwischenstück ist als Ringscheibe  ausgebildet, liegt mit konischer Sitzfläche  am Bund<B>ei</B> und deckt das Düsenende derart  ab, dass nur in der Düsenachse eine dem  Brennstoffstrahl angepasste Öffnung     i.    frei  bleibt. Zwischen der Büchse g und dem Zwi  schenstück     3a    ist vor dem     ersten    Zusammen  bau ein     geringes    Spiel     k    von zum Beispiel  0,1 mm vorgesehen, welches beim Festschrau  ben der Düse beseitigt wird. Die Büchse c  wird unmittelbar vom Kühlwasser umspült  und kühlt das Zwischenstück     la    und die Ein  spritzdüse f.

   Eine noch wirksamere Wärme  abfuhr, insbesondere für Motoren mit über  2000 Umdrehungen pro Minute kann erreicht  werden, wenn das Zwischenstück     1a    nach       Fig.    2 direkt mit Wasser gekühlt wird. Die  Kühlwasserzuführung erfolgt hierbei durch  Öffnungen na der Büchse c, die bis zur Auf  lage<B>ei</B> reihen könnten, sowie durch Off  nungen     n    einer :gegebenenfalls mit dem Zwi  schenstück h aus einem Stück bestehenden  Büchse o, welche den Zutritt des Kühlwässern  zum Zwischenstück h, und zur Büchse g ge  statten. Die Büchse g könnte auch noch Öff  nungen besitzen, so     dass    der Düsenkörper  selbst im Kühlwasser steht und jeder Wärme  stau vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einspritzdüse an Einspritzbrennkraft- maschinen, gekennzeichnet durch ein ring förmiges Zwischenstück zwischen dem Düsen körper und dem Verbrennungsraum, da.s den Düsenkörper gegen den Verbrennungsraum abschirmt und eine Wärmeanhäufung im Düsenkörper verhindert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, :dass das Zwischen stück sowohl am Düsenkörper, als auch an seiner Auflage dicht anliegt, so dass ein ungehinderter und schneller Wärme- abfluss vom Düsenkörper über das Zwi schenstück auf die Auflage stattfinden kann. 2. Einspritzdüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Auflage von einem Kühl mittel unmittelbar bespült wird. 3. Einspritzdüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Auflage ihrerseits dicht an der gekühlten Wandung anliegt. 4.
    Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zwischen stück aus einem besonders wärmeleit fähigen Material besteht. 5. Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zwischen stück aus einem verhältnismässig pasti- schen Material besteht. 6. Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass das Zwischen stück aus Kupfer besteht. 7. Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zwischen stück nur in der Düsenachse eine dem Brennstoffstrahl angepasste Öffnung be sitzt.
    B. Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zwischen stück mit einer konischen Sitzfläche auf seiner Auflage aufsitzt. 9. Einspritzdüse nach Patentanspruch-und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auflage des Zwi schenstückes unmittelbar beim Zwischen stück gekühlt wird. 10. Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zwischen stück den Ringspalt zwischen dem Düsen körper und einem diesen umgebenden Ma schinenteil abdichtet. 11.
    Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zwischen stück seinerseits wieder durch seine Auf lage gegen den Verbrennungsraum ab- geschirmt ist, damit die den Verbren nungsgasen ausgesetzte Oberfläche des Zwischenstückes möglichst klein ist. 12. Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Düse ohne Spiel am Zwischenstück liegt, während dieses gegenüber einem die Düse um gebenden Maschinenteil vor dem ersten Einbau der Düse ein kleines Spiel hatte, das beim Festschrauben .der Düse besei tigt worden ist. 13.
    Einspritzdüse nach Patentanspruch für wassergekühlte Einspritzbrennkraftma- schinen, dadurch gekennzeichnet, .dass das Zwischenstück mittelst Kühlwasser un mittelbar gekühlt wird. 14. Einspritzdüse nach Patentanspruch für wassergekühlte Einspritzbrennkraftma- schinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzdüse in einer Büchse mit Durch brechungen angeordnet ist, welche dem Kühlwasser den Zutritt zur Düse gestat ten. 15.
    Einspritzdüse nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass die Auflage des Zwischenstückes einen Teil einer Vor kammer bildet. 16. Einspritzdüse nach Patentanspruch für wassergekühlte Einspritzbrennkraftma- schinen,dadurch gekennzeichnet, .dass die Einspritzdüse in eine Büchse ein geschraubt und mit dieser in eine mit der Auflage für,das Zwischenstück versehene Büchse eingesetzt ist, die mit Öffnungen versehen ist, damit die innere Büchse mit Kühlwasser gekühlt wird. 17.
    Einspritzdüse _nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass auch die innere Büchse mit Durchbrechungen versehen ist, welche dem Kühlwasser den Zutritt zum Düsen körper ,gestatten.
CH173501D 1932-12-27 1933-12-01 Einspritzdüse an Einspritzbrennkraftmaschinen. CH173501A (de)

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