CH173512A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von asbestisolierten Drähten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von asbestisolierten Drähten.

Info

Publication number
CH173512A
CH173512A CH173512DA CH173512A CH 173512 A CH173512 A CH 173512A CH 173512D A CH173512D A CH 173512DA CH 173512 A CH173512 A CH 173512A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
asbestos
roving
insulated wires
production
conductor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Publication of CH173512A publication Critical patent/CH173512A/de

Links

Landscapes

  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


      Verfahren    und Vorrichtung zur Herstellung von asbestisolierten Drähten.    Bei der Herstellung von asbestisolierten  Drähten ist es bekannt, durch besondere Ein  richtungen beim Nass- oder Trockenverfah  ren, von     Asbest-Urprodukten    oder auch von  sogenanntem     Asbestvorgarn    ausgehend, diese  zunächst in feinverteilten Zustand     überzu-          fiihren    (zum Beispiel durch     Zerfaserer    oder  auch durch Aufschlämmen), um sie hier  nach beim     Nassverfahren    auf dem Tauchwege       bezw.        beim    Trockenverfahren auf den mit  besonderem Klebstoff versehenen Draht auf  zutragen.

   Bei all diesen Verfahren wird der  Asbest vor dem Aufbringen auf den Draht  in seinem Gefüge aufgelockert, so dass die       mechanische    Festigkeit der Isolation sehr  gering ist. Dies macht sich bei der Fabri  kation gelegentlich unliebsam bemerkbar,  beispielsweise durch Abschieben der Isola  tion, wenn der Draht die notwendigen Nach  behandlungseinrichtungen zum Glätten. Im  prägnieren, Trocknen oder     dergleichen    durch  läuft.

      Man hat auch bereits versucht, bei asbest  isolierten Drähten die Auflockerung des  Faserstoffes vor dem Aufbringen auf den  Draht dadurch zu umgehen, dass das     soge-          nannte        Asbestvorgarn    auf dem Wege des       Bespinnens    auf den     mit    Klebstoff versehenen  Draht aufgebracht wird. Diese Verfahren  haben jedoch aus verschiedenen nachteiligen  Gründen bisher wenig Eingang in die Praxis  gefunden. Ein besonderer Nachteil des Ver  fahrens liegt darin, dass das     Asbestvorgarn     nur eine .sehr geringe Reissfestigkeit in der  Längsrichtung besitzt, so dass das     Vorgarn     nicht mit der gewünschten Festigkeit auf  gesponnen werden kann.

   Es bilden sich daher  wendelförmige Lücken in der Isolation, die  auch durch nachträgliche     Glättungseinrich-          tungen    nicht so vollständig beseitigt werden  können, dass eine gleichmässige Isolations  schicht erhalten wird.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren sucht  die vorstehend geschilderten Nachteile zu be-           seitigen    und asbestisolierte Drähte mit völ  liger Gleichmässigkeit herzustellen, ohne das       Vorgarn    vor dem Aufbringen auf den Leiter  aufzulockern     bezw.    zu zerkleinern. Gemäss  der Erfindung wird das     Vorgarn,    zum Bei  spiel in an sich bekannter Weise, durch Spin  nen um den Leiter, der mit einem Klebstoff  versehen wurde, herumgelegt und erst dar  nach durch eine     Auflockerungsvorrichtung     hindurchgeführt.

   Da diese Auflockerung des  Asbestgarnes seine Reissfestigkeit stark herab  setzt, wird sie zweckmässig erst an einer sol  chen Stelle hinter dem Auflaufpunkt des  Asbestgarnes auf den Leiter angebracht, dass  die auf dem Leiter aufliegenden     unzerteilten     Windungen ausreichen, um ein Abreissen des  Asbestgarnes zu verhindern. Die Entfernung  vom Auflaufpunkt braucht nur wenige Zen  timeter zu betragen. Sie hängt im wesent  lichen von der Stärke des mit Asbestgarn zu  belegenden Drahtes und der Bindeeigenschaft  des verwendeten Klebstoffes ab.  



  Eine beispielsweise     Auflockerungsvorrich-          tung,    die auch Gegenstand der Erfindung ist,  besteht in Stahlspitzen, welche mit grosser  Geschwindigkeit, das heisst einer solchen, die       mindestens    das Zweifache der     Bespinn-          geschwindigkeit    beträgt und in Sonderfällen  sogar das Zehnfache dieser erreicht,     um    den  mit Asbestgarn belegten Draht     rotieren.     



  In der Zeichnung ist     schematisch    in einer  beispielsweisen Ausführungsform eine Vor  richtung zur Ausübung des Verfahrens dar  gestellt, und im Zusammenhang damit ist im  folgenden ein Ausführungsbeispiel des Ver  fahrens beschrieben.  



  Der Kupferdraht 1     wird    durch den mit  Klebstoff gefüllten Behälter 2 hindurch  geführt, darnach mit     Asbestvorgarn    3     in    an  sich bekannter Weise belegt. Einige Win  dungen oberhalb des Auflaufpunktes des  Asbestfadens auf dem Kupferleiter ist die  Zerkleinerungsvorrichtung 4 angebracht, die  hier in drei über dem Umfang gleichmässig  verteilten Stahlspitzen 5 besteht, welche     mit     grosser     Umdrehungsgeschwindigkeit    um den       besponnenen    Kupferleiter rotieren.

   Die    Scheibe 6, welche das aufgespulte     Vorgarn    3  trägt, kann feststehen oder um den Leiter  rotieren; auch bei feststehender Scheibe 6  legt sich das     Vorgarn    von selbst     schrauben-          linienförmig    um den Leiter, da. die mit  grosser Geschwindigkeit rotierende Auf  lockerungsvorrichtung 4 ein rückwärtig     wii-          kendes        schraubenlinienförmiges    Herumlegen  des     Vorgarnes    um den Leiter bewirkt. Nach  der Zerkleinerungsvorrichtung durchläuft der  isolierte Leiter an sich bekannte Glätte-,  Imprägnier- und Trockeneinrichtungen.  



  Vorteilhaft durchläuft der zu isolierende  Kupferdraht 1, wie beim Ausführungsbei  spiel, in senkrechter Richtung die     Auflocke-          rungsvorrichtungen,    weil bei dieser Anord  nung eine gleichmässigere Verteilung des  Isoliermaterials gewährleistet ist als bei wag  rechter Anordnung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von asbest isolierten Drähten, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter zunächst mit Klebstoffen ver sehen und dann mit unzerkleinertem soge nanntem Asbestvorgarn besponnen wird, wor auf ,das Vorgarn auf dem Leiter mit Hilfe von Auflockerungsvorrichtungen gleichmässig verteilt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter (1) die Auflockerungsvorrichtungen in senkrech ter Richtung durchläuft.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch, gekennzeichnet durch zur Auflockerung der aufgesponnenen Asbest fäden dienende Stahlspitzen (5), welche mit grosser Umdrehungsgeschwindigkeit um den besponnenen Leiter (1) rotieren.
CH173512D 1932-12-09 1933-12-06 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von asbestisolierten Drähten. CH173512A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE173512X 1932-12-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH173512A true CH173512A (de) 1934-11-30

Family

ID=5690900

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH173512D CH173512A (de) 1932-12-09 1933-12-06 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von asbestisolierten Drähten.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH173512A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE654299C (de) Herstellung von biegsamen Baendern oder Folien aus Polystyrol o. dgl.
DE874630C (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden aus thermoplastischen Celluloseabkoemmlingen
DE1504095C3 (de) Verfahren zur Herstellung von porösen Wickelkörpern zur Wärmeisolation, vorzugsweise in Rohrform, bestehend aus mineralischen Fasern, insbesondere Glasfasern
DE1934349A1 (de) Verfahren zum Beschichten von Endlos-Glasfaeden
DE1166737B (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung flexibler Drahthohl-, z. B. Tachometerwellen
DE628765C (de) Vorrichtung zur Herstellung von asbestisolierten elektrischen Draehten
DE726788C (de) Luftraumisolierter Leiter
DE2414134A1 (de) Vorrichtung zum ziehen von strangfoermigem gut
DE954531C (de) Verfahren zur Herstellung von mit anorganischem Faserstoff und Silicon od. dgl. isolierten Leitern
DE524929C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schnueren
DE512796C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Textilfaeden
DE598095C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von ummantelten zylindrischen Isolierhuelsen aus Glaswolle und aehnlichem Faserstoff
DE609428C (de) Haardauerwellgeraet
AT228454B (de) Bewehrung für Verbundkörper
DE674334C (de) Verfahren zum Aufwickeln von Glasfaeden auf eine Wickeltrommel
AT100068B (de) Papierfaß und Verfahren zur Herstellung desselben.
DE916190C (de) Verfahren zur Herstellung eines isolierten elektrischen Leiters fuer Installationszwecke
DE2041557C3 (de) Vorrichtung zum Trocknen der Schlichte von Glasseidefäden
CH239284A (de) Isoliergebilde in Bahnenform und Verfahren zur Herstellung desselben.
AT158312B (de) Verfahren zur Herstellung von Kautschukfäden durch Auspressen von Latex aus Düsen.
DE855591C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung asbestisolierter Leiter
DE861922C (de) Verfahren zum Herstellen von Kunstholzgegenstaenden, insbesondere Platten oder Rohren, aus Holzwolle od. dgl. und organischen Bindemitteln
DE589277C (de) Isolierter Leiter
DE686681C (de) Drahtseil mit darin isoliert angeordnetem, aus mehreren verseilten Litzen bestehendem elektrischen Leiter
DE532694C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nassbehandeln von Straehngarn oder flach zusammengelegten Garnwickelkoerpern