CH173553A - Verfahren und Lautstärkeregler zur automatischen Regelung der Verstärkung in Empfängern für modulierte Schwingungen. - Google Patents

Verfahren und Lautstärkeregler zur automatischen Regelung der Verstärkung in Empfängern für modulierte Schwingungen.

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CH173553A
CH173553A CH173553DA CH173553A CH 173553 A CH173553 A CH 173553A CH 173553D A CH173553D A CH 173553DA CH 173553 A CH173553 A CH 173553A
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      Verfahren    und     Lautstärkeregler    zur automatischen Regelung der Verstärkung  in Empfängern für modulierte     Schwingungen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zur automatischen Rege  lung der Verstärkung in Empfängern für  modulierte Schwingungen.  



  Es hat sich in Empfängern mit automa  tischer Regelung der Verstärkung des     Trä-          gcrfrequenzverstärkerteils    herausgestellt, dass  doch noch     Lautstärkeschwankungen    auftre  ten, wenn der Bereich der empfangenen     Zei-          clienintensität    sehr gross ist.

   Solche restliche       Lautstärkeschwankungen    sind     verhältnis-          i        m        ässig        el        klein;        so        kann        beispielsweise        ein        Ver-          hältnis    von 1000:1 in der     Zeichen-Emp-          fangsintensität    eine Ausgangsveränderung  von etwa 3 : 1 verursachen.  



  Es ist der     Zwech    dieser Erfindung, ein  Verfahren anzugeben, durch welches die       automatische        Lautstärkeregelung    weiter ver  feinert werden kann, so dass das Verhältnis       :,wischen    maximaler und minimaler Aus  gangsleistung weiter reduziert     -werden    kann.  Dies kann gemäss der Erfindung dadurch    erreicht werden, dass die     Gleichspannungs-          komponente    des     Gleichrichtereffektes    durch  ganze oder teilweise     Anlegung    an das Steuer  gitter des     Modulationsverstärkers    dazu ver  wendet wird, dessen Verstärkung zu regeln.  



  Die Erfindung wird durch die in den       Fig.    1 bis 4 dargestellten Ausführungsbei  spiele näher erläutert.  



       Fig.    1 ist die Schaltung eines Radio  empfängers mit einer     Antenne,    einem Radio  frequenzverstärker, einem Detektor und  einem     Hörfrequenzverstärker.    Die erste Ra  diofrequenzverstärkerröhre 10 ist eine Vier  elektroden-Schirmgitterröhre; sie ist an die  Antenne 11 durch ein     Radiofrequenz-Kopp-          lungssystem    13 gekoppelt, das einen Trans  formator 14 mit der Primärwicklung 15 und  der     Sekundärwicklung    16 und einen verän  derlichen Kondensator 17, der der Abstim  inung dient, enthält.

   Der Transformator ist  so konstruiert. dass     zwischen    dem     hochfre-          quenzmässig    auf geringem     bezw.    auf Null-           potential    gegenüber Erde befindlichen Ende       (Niederpotentialende)    der Primärwicklung  und dem auf hohem     hochfrequentem    Poten  tial gegenüber Erde     befindlichen    Ende       (Hochpotentialende)    der Sekundärwicklung  eine     wirksame    Eigenkapazität 18, wie     iu          punktierten    Linien angedeutet, existiert. Ein  Widerstand 19 liegt parallel zur Primärwick  lung.

   Der Widerstand 19 und die Kapazität  18 bewirken, dass das Kopplungssystem eine  im     wesentlichen    gleichförmige     Übertragung     über den     abstimmbaren    Frequenzbereich hat.  Zwischen die Kathode der Röhre 10 und  Erde ist die Kombination eines induktiven  Widerstandes 20 und     eines    parallel dazu lie  genden     Kondensators    21 geschaltet, die so  wohl im Gitterkreis, als auch im Anoden  kreis liegt und den Zweck und die Wirkung  hat, Rückkopplung zu erzeugen zur Er  höhung der Empfindlichkeit des Verstärkers.  



  Die zweite     Radiofrequenzverstärkerröhre     22, gleichfalls eine     Schirmgitterröhre,    ist mit  der Röhre 10 durch einen     abstimmbaren          Kopplungstransformator    23 gekoppelt.     Zwi-          sehen    die Kathode der Röhre 22 und Erde  ist ein Widerstand 24 mit der parallel dazu  liegenden Kapazität 25 geschaltet, um an  dem Steuergitter der Röhre ein dauerndes       Vorspannungspotential    dadurch zu erzeugen,  dass der Raumladestrom durch diesen Wider  stand fliesst.  



  Eine     Detektorröhre    26 vom     Diodentyp    ist  mit der     Trägerfrequenzverstärkerröhre    22  durch einen     abstimmbaren    Kopplungstrans  formator 27     gekoppelt.    Dieser Detektor und  sein dazugehöriger Kreis arbeiten vorzugs  weise als     "Spitzen"-Detektor.    Ihre Funktion  ist, die Zeichenfrequenz gleichzurichten,     nm     eine Gleichstromkomponente und eine     Modus          lations-    oder     Hörfrequenzkomponente    zu er  zeugen, die den Frequenzen     entspricht,    mit  denen die Radiofrequenz moduliert wird.  



  Die     Detektorröhre    kann zweckdienlicher  weise eine     Dreielektrodenröhre    sein, bei der  die Anode 28 und die Kathode 30 wie auf  der Zeichnung miteinander verbunden sind,  um eine einzige Kathode zu bilden, wobei  die     Anode    auch als elektrostatischer Schirm    wirken kann. Die Elektrode 30 stellt die Aus  gangselektrode dar.

   Der Transformator 2 7  umfasst drei Wicklungen, nämlich die Pri  märwicklung 58, die im Ausgangskreis der       Verstärkerröhre    22 liegt, die durch den Kon  densator 60     abstimmbare    Sekundärwicklung  59, die mit der Primär- und gleichfalls mit  der     Tertiärwicklung    31, die ihrerseits paral  lel zu den Elektroden der     Detektorröhre     liegt, gekoppelt ist. Der Ausgangskreis des  Detektors umfasst die Wicklung 31 des       Transformators    2 7 und die Widerstände     3 ?     und 33 in Serie zur Erde.

   Zu dem Wider  stand 33 kann ein Kondensator parallel lie  gen, oder er kann eine Eigenkapazität haben,  wie es durch die punktierten Linien als Ka  pazität 34     angedeutet    ist. Eine Kapazität 63  verbindet das untere Ende der Wicklung 31  mit der Kathode 29.  



  Die Kapazität 63 und die Widerstände  32 und 33 arbeiten zusammen, um die Gleich  richtung hervorzubringen. Die     Modulations-          frequenzkomponente        entsteht    an der Kapazi  tät 63 und die     Gleichspannungskomponente     entsteht an den Widerständen 32 und 33.  Bei diesem Detektor wird eine sehr gute Pro  portionalität zwischen der     Modulationsfre-          quenzspannung,    der Gleichspannung und der       Radiofrequenzspannung        erreicht.     



  Der Ausgangskreis des Detektors oder  ein Teil davon ist in Reihe mit der ersten       Hörfrequenzverstärkerröhre    35 durch einen  Kondensator 36, der mit einem Abzweig  punkt des Widerstandes 33 und mit der       Steuerelektrode 37    der     Verstärkerröhre    35  verbunden ist, gekoppelt. Infolgedessen wird  die     Modulationskomponente    der gleichgerich  teten     Spannung    dem Gitter 37 zugeführt.  Der verstellbare Kontakt zwischen dem Kon  densator 36 und dem Widerstand 33 stellt  einen durch Hand zu bedienenden Laut  stärkeregler dar.

   Die     Verstärkerröhre    35 ist  eine     Exponentialröhre,    die vier Elektroden  hat, nämlich das Steuergitter 37, das Schirm  gitter 38, die Kathode 39 und die Anode 40.  



  Die     Verstärkerröhre    35 ist durch einen       Hörfrequenztransformator    41 mit einer       Fünfelektrodenröhre    42     gekoppelt,    deren      Ausgangskreis durch einen Transformator  43 mit der     Zeichenaufnahmespule    44 eines  Lautsprechers 6? gekoppelt ist. Eine das  Brummen reduzierende Spule 60 liegt in be  kannter Weise in Reihe mit der Zeichen  aufnahmespule 44.  



  Zwischen dem Ausgangskreis des     Detel-          tors        \?6    und der     Steuerelektrode    der ersten       Radiofrequenzverstärkerröhre    10 ist eine  automatische     Lautstärkeregelungsleitung    61  vorgesehen. Diese Verbindung enthält einen  Widerstand 45, der zwischen dem Nieder  potentialende der Wicklung 31 und dem       Niederpotentialende    der Sekundärwicklung  16 des     Radiofrequenztransformators    14 liegt.

         Zwischen    das     Niederpotentialende    der Wick  lung 16 und Erde ist ein Kondensator 46  geschaltet, um einerseits die     Vorspannung     von der Erde fernzuhalten und anderseits  den     abstimmbaren    Kreis 16, 17 zu schliessen.  Alle automatischen     Lautstärkeregelungsver-          bindungen    in allen Zeichnungen sind durch       starke    Linien kenntlich gemacht. Eine     Zu-          iialime    in der Stärke der Zeichenspannung an  der Antenne bewirkt eine Zunahme der  Gleichstromkomponente, die über die Wider  stände 32 und 33 im     Detektorausgangskreis     fliesst.

   Diese Stromzunahme erhöht das nega  tive Potential des Punktes 47 in bezug auf       Erde,    wodurch die negative     Vorspannung     des Steuergitters der     Radiofrequenzverstär-          kerröhre    10 erhöht wird. Die Zunahme der  negativen     Gittervorspannung    setzt ihrerseits  die Verstärkung des Verstärkers herab, so  dass die gleichgerichtete Spannung am Aus  gangskreis des Detektors um sehr viel gleich  förmiger gehalten wird, als die Zeichen  stärke in der Antenne während des Ab  stimmprozesses.  



  Die Neonlampe 48 erfüllt die Funktion  eines Resonanzindikators. Wenn das System  auf Resonanz abgestimmt ist, wird dies da  durch angezeigt. dass die Lichtintensität der  Lampe 48 ihr Minimum hat.  



  Der     Hörfrequenzverstärker    35 ist mit  einem automatischen     Lautstärkeregler    ver  sehen. In     Fig.    1 besteht dieser aus einer  Verbindung vom Punkt 49 über einen hohen    Widerstand 50 zur Steuerelektrode 37. Ein  hoher Widerstand 51 ist zwischen die Steuer  elektrode 37 und Erde, um die geeignete  negative     Gittervorspannung    an der Steuer  elektrode aufrecht zu erhalten, geschaltet.

    Es ist zu beachten, dass die Arbeitsweise des       Hörfrequenz-Lautstärkeregelungskreises    ana  log jener des     Radiofrequenz-Laütstärkerege-          lungskreises    ist und bewirkt, dass noch im  Detektor vorhandene schwache     Zeicheninten-          sitätsschwankungen    weiter herabgesetzt wer  den. Irgendeine Zunahme des einheitlich ge  richteten Stromes im Detektor ruft eine ent  sprechende Zunahme der negativen     Vorspan-          nung    an der Elektrode 37 der Röhre<B>35</B>  hervor.  



  Automatische     Lautstärkeregelungssysteme     in Verbindung mit     Hörfrequenzverstärkern     sind bisher nicht allgemein verwendet wor  den, weil ein Versuch, die Verstärkung des  Hörverstärkers durch starke Erhöhung der  negativen     Vorspannung    am     Gitter    stark her  abzusetzen, im allgemeinen eine Verzerrung  der     Hörfrequenzzeichen    infolge des Pendelns  der     Gitterspannung    über den verhältnismässig  scharfen untern Knick der     Anodenstrom-          Gitterspannungskurve    der     Verstärkercharak-          teristik    hervorgerufen hat.

   Es hat sich in  dessen herausgestellt, dass, wenn eine Röhre,  die durch ein mehr allmähliches Abscheiden  charakterisiert ist, in einer     Hörfrequenzver-          stärkerstufe    verwendet wird, die Röhre ohne  merkbare Verzerrung über einen beträcht  lichen Bereich der     Gittervorspannung    arbei  ten wird, vorausgesetzt, dass die     Modulations-          amplitude    nicht zu gross ist. Die Modula  tionsamplitude kann zu diesem Zweck durch  die Verwendung von manuell betätigten       Lautstärkere-,lern,    wie beispielsweise der  verstellbare Abgriff an dem Widerstand 33.

    am Eingang der Hörstufe und durch voll  automatische Regelung am- Radiofrequenz  verstärker zugleich mit einer verhältnismässig  hohen     Hörfrequenzverstärkung    innerhalb ge  eigneter Grenzen gehalten werden.  



  Es bat sich gezeigt, dass die     Egponential-          röhre    vollkommen befriedigend als     Hörfre-          quenzverstärkerröhre    in Verbindung mit      einer automatischen     Lautstärkeregelung        ver-          wendet    werden kann.

   Wenn die unvollstän  dige automatische     Lautstärkeregelung    vor  dem Detektor 26 noch gestattet, dass die  dein Detektor zugeführte     Zeichenspannung     schwach zunimmt, so wird eine erhöhte Hör  frequenzspannung dem Gitter 37 der Röhre  35 zugeführt, aber zu gleicher Zeit die     Git-          tervorspanming    negativer gemacht, wodurch  die Verstärkung der Röhre herabgesetzt'  wird.

   Diese beiden Veränderungen können  so eingerichtet werden, dass sie einander  kompensieren, denn in     Fig.1    wird ein linearer       Zweielektrodendetektor    verwendet, um dem  Gitter 37 sowohl die Zeichen-, als auch die       Vorspannung    zuzuführen und deshalb diese  im gleichen Verhältnis zu verändern. Auch  ist der innere Widerstand zwischen der  Anode 40 und der Kathode 39 so gross, dass  die Verstärkung dieser Röhre proportional  ihrer Steilheit ist. Deshalb ist die verstärkte  Zeichenspannung proportional dem     Produkt     aus der zuzüglichen     Gittervorspannung    und  der Steilheit.

   Dieses Produkt ist abhängig  von den Besonderheiten der     benutzten    Röhre  und ihren Arbeitsspannungen. In     Fig.    2 ist       E,    die Zunahme oder zuzügliche     Gittervor-          spannung    in Volt, und     G",    ist die Steilheit  in     Mikroampere/Volt.     



  Die     Kurven    A und     ss    zeigen die Charak  teristiken bei Verwendung zweier handels  üblicher     Exponentialröhren    in einer Schal  tung nach     Fig.    1. Es ist augenscheinlich.  dass das Produkt     E,,G",        verhältnismässig    kon  stant für     einen    Bereich von Werten ist, die  der wechselnden     Gittervorspannung    entspre  chen.

   Das Produkt     E,G,"    verändert sich nur  innerhalb des Verhältnisses von 2 : 1, wäh  rend     G,"    im Verhältnis von mehr als 10 : 1  verändert     wird.    Mit andern Worten kann  die Unvollständigkeit der automatischen       Lautstärkeregelung,    die dem Detektor vor  angeht, so kompensiert werden, dass eine  Veränderung von 10:1 in der Detektor  spannung auf weniger als 2 : 1     in    der Hör  frequenzspannung reduziert wird.  



  Es ist zu     bemerken,    dass die Kurve A,  die die Charakteristik der einen Röhre dar-    stellt, für die automatische     Lautstärkerege-          lung    etwas     besser    geeignet ist als die der  andern Röhre, die durch     ss    dargestellt wird.

    Die Gestalt dieser Kurven hängt von der       Ruhegittervorspannung    ab, und davon, ob  die     Vorspannung    von einem Abgriff des       Spannungsteilerwiderstandes    der     Vorspan-          nungsquelle    oder mittelst des Kathodenkreis  widerstandes erhalten wird, und, wenn letz  teres der Fall ist, ob der Widerstand mit  einem Überbrückungskondensator für Hör  frequenzen versehen ist oder nicht.  



  In einem Empfängermodell, wie es tat  sächlich gebaut worden ist, haben sich die  folgenden Werte für die Widerstände als  befriedigend herausgestellt:  
EMI0004.0043     
  
    Widerstand <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> U <SEP> megohm
<tb>  " <SEP> 33-1 <SEP> "
<tb>  45'=1 <SEP> "
<tb>  " <SEP> 50-2 <SEP> "
<tb>  51 <SEP> = <SEP> 2 <SEP> "       Ein befriedigender Wert für den Konden  sator 63, um eine hinreichende     Detektorwir-          kung    zu gewährleisten, ist 25     Microfarad.     



  Wenn die oben erwähnten Widerstands  werte verwendet werden,     wird    vier Fünftel  des     ingesamt    erreichbaren negativen Vor  spannungspotentials vom Detektor dem Ra  diofrequenzverstärker 10 und zwei Fünftel  dem     Hörfrequenzverstärker    35 zugeführt.  



  Das Kraftversorgungssystem für den  Empfänger nach     Fig.    1 ist von der üblichen  Art. Es weist einen Netztransformator 52,  einen     Doppelweggleichrichter    53, einen Fil  ter 54, die Widerstände 55 und 56 auf, quer  zu denen die Potentiale für die Anoden und  die Schirmgitter der Röhren abgenommen  werden. Die Feldspule 57 des Lautsprechers  62 ist in der üblichen Weise in den Filter  kreis geschaltet. Die Kathoden der Röhren  werden indirekt durch     Kathodenheizwicklun-          gen    geheizt.  



  Kapazitäten und Widerstände können in  allen Teilen des Empfängers in der üblichen  Weise verwendet werden, und zwar überall  dort, wo ihre     Amvesenheit    den Empfänger  verbessert.           Fig.    3 zeigt den     Lautstärkeregler    in Ver  bindung mit einem     Superheterodyneempfän-          ger.    Der     Superheterodyneempfänger    umfasst  eine     Radiofrequenzverstärkerröhre    70,     eine          Oszillatormodulatorröhre    71,

   eine     Zwischen-          f        requenzvcrs        tärlzerröhre    72, einen     Zweielek-          trodendetektor    73, einen     Hörfrequenzverstär-          ker    74 und eine     Hörfrequenzkraftröhre75    vom       Pentodenty    p.

   Das Kraftversorgungssystem  83 ist das     Cbliche    und ist mit einer     Span-          iiungsteilereinrichtung    mit den Widerständen       81-,    8:5, 86     und    87 versehen, um die geeigneten  Potentiale für die verschiedenen Elektroden  der Röhren abzugeben.

   Der Zweielektroden  detektor 73 ist in einem Kreis     angeordnet,     der     dem    der     Zweielektrodenröhre    26 in     Fig.        i          ziemlich        gleich        ist        mit        der        Ausnahme,        daf,    .  



  der Eingangstransformator 76 für die Zwei  elektrodenröhre nur zwei Wicklungen hat;  von denen sowohl die Primär-, als auch die  Sekundärwicklung     abstimmbar    ist.  



       Das    automatische     Lautstärkeregelungs-          system    ist in starken Linien gezeichnet und       iimfasst    die Widerstände 32 und 33 in Serie  zwischen dem     Niederpotentialende    der Se  kundärwicklung des Transformators 76 und  Erde, in der gleichen Art wie die gleich  bezeichneten Widerstände in     Fig.    1. Die       Iiautstärl@eregelungskreise    vom Detektor  kreis zu den verschiedenen geregelten Röh  ren sind an dem Punkt 7 7 angeschlossen.

    Der     Lautstärkeregelungskreis    61 für den Ra  diofrequenzverstärker enthält den Wider  stand 79 und ist dem     Radiofrequenz-Laut-          stärkeregelungskreis    in     Fig.    1 gleich. Die       Lautstärkeregelungskreise    80 für den     Zwi-          schenfrequenzverstärker    und 81 für den Hör  frequenzverstärker sind über den Widerstand  82 mit dem Punkt 7 7 verbunden.

   An dem  von dem Punkt 77 entfernten Ende des Wi  derstandes 82 ist die Verbindung 80 zu dem       Niederpotentialende    der Sekundärwicklung  des Eingangstransformators der Röhre 7 2  geführt, so dass dem Gitter dieser Röhre ein  automatisch geregeltes     Vorspannungspoten-          tial    aufgedrückt wird. In gleicher Weise  wird durch die Leitung 81 zwischen dem  Widerstand 82 und der Steuerelektrode der    Röhre 74 über den Widerstand 50 die Ver  bindung hergestellt; ein Widerstand 51 ist  zwischen die Steuerelektrode und Erde ge  schaltet. Diese     Hörfrequenz-Lautstärkerege-          lungsschaltung    ist der in     Fig.    1 gezeigten  gleich.  



  Werte für die Widerstände der automa  tischen     Lautstärkeregelungskreise,    die sich  als befriedigend in dieser Art von Empfän  gern herausgestellt haben, sind:  
EMI0005.0058     
  
    Widerstand <SEP> 32 <SEP> - <SEP> 0,1 <SEP> megolim
<tb>  33=1 <SEP> >,
<tb>  " <SEP> 79=2
<tb>   
<tb>  " <SEP> 82=4 <SEP> "
<tb>  " <SEP> 50=4 <SEP> "
<tb>  " <SEP> 51=2 <SEP> "       ,Mit diesen Widerstandswerten wird die volle  negative     Vorspannimg    dank dem Gleich  potential quer zum Widerstand 33 dem       Radiofrequenzverstärker    aufgedrückt; drei  Fünftel des vollen Potentials erhält der     Zwi-          schenfrequenzverstärker    und ein Fünftel der       Hörfrequenzverstärker.     



  Das automatische     Lautstärkeregelungs-          system    nach     Fig.    3 kann auch folgende Wi  derstandswerte aufweisen:  
EMI0005.0067     
  
    Widerstand <SEP> 32 <SEP> = <SEP> 0,1 <SEP> megohm
<tb>    <SEP> 33=1 <SEP>  
<tb>  " <SEP> 79=2 <SEP> "
<tb>  " <SEP> 82=2 <SEP> "
<tb>  " <SEP> 50=4 <SEP> "
<tb>  " <SEP> 51=1 <SEP> "       Wenn die obigen Widerstandswerte ver  wendet werden, kommt die volle negative       Vorspannung    an das Gitter der     Radiofre-          quenzröhre,    zirka 70 % an das Gitter der       Zwischenfrequenzröhre    und zirka<B>157,</B> an  das Gitter der     Hörfrequenzröhre.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur automatischen Verstär kungsregelung in Empfängern für mo dulierte Schwingungen, dadurch gekenn zeichnet, dass die 1VIodulationskompo- nente des Gleichrichtereffektes in einem Verstärker verstärkt wird und gleichzei- _ tig die Gleichspannungskomponente des Gleichrichtereffektes durch ganze oder teilweise Anlegung an das Steuerelement des Modulationsverstärkers dazu verwen det wird, dessen Verstärkung zu regeln.
    II. Lautstärkeregler in Empfängern für modulierte Schwingungen zur Durchfüh rung des Verfahrens nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kopplungsmittel zwischen dem Gleichrichter und dem Modulationsver- stärker im wesentlichen nur die Modula tionskomponente der vom Gleichrichter gelieferten Spannung überträgt,
    wäh rend eine Gleichstromverbindung zwi schen dem Eingangskreis des Modula tionsverstärkers und dem Ausgangskreis des Gleichrichters die Gleiclispannungs- komponente des Gleichrichters dem Steuerelement des Modulationsverstär- kers ganz oder teilweise zuführt, so dass dessen Verstärkung sich entgegengesetzt mit der Amplitude der dem Gleichrich ter zugeführten, modulierten Schwin gungen ändert.
    UIV'TERANSPRÜCHE 1. Lautstärkeregler nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als Gleichrichter ein solcher vorgesehen ist, der eine der Amplitude der zugeführten modulierten Schwingung direkt propor tionale Gleichspannungskomponente lie fert.
    ?. Lautstärkeregler nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausgangselektrode des Vakuumröhrengleichrichters, die eine negative Ruhevorspan.nung gegenüber der Kathode des Modulationsverstärkers besitzt und deren negative Vorspannung beim Eintreffen morlulierter Schwingun gen wächst, mit der Kathode des Modu- lationsverstärkers über einen hohen Wi derstand verbunden ist,
    von dessen Ab zweigung mindestens ein Teil des nega tiven Potentials der Ausgangselektrode auf die Steuerelektrode des Modulations- verstärkers übertragen und so die Ver stärkung selbsttätig regeln wird. 3. Lautstärkeregler nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und ?, da durch gekennzeichnet, dass als Modula.- tionsverstärker ein solcher vorgesehen ist, bei dem das Produkt aus Steilheit und Zunahme der Gittervorspannung über einen beträchtlichen Bereich der Werte der Steilheit konstant oder nahezu konstant ist.
    4. Lautstärkeregler nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass als Gleich richter ein solcher vorgesehen ist, der eine Modulationsfrequenzspannung und eine Gleichspannung liefert, die beide der Amplitude der dem Gleichrichter zu geführten modulierten Schwingung pro portional sind.
    5. Lautstärkeregler nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Modulationsfre- quenzspannung und die Gleichspannung der Steuerelektrode des Modulationsver- stärkers über Impedanzen durch ge trennte Leitungen zugeführt werden.
    f. Lautstärkeregler nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindungs leitung für die Zuführung der Modula- tionsfrequenzspannung von der Aus gangselektrode des Gleichrichters zum Steuerelement des Modulationsverstär- kers ein Kondensator eingeschaltet ist.
    7. Lautstärkeregler nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gleichrichter mindestens ein Trägerfrequenzverstärker vorgeschaltet ist, der über eine automa tische Verstärkungsregelungseinrichtung mit dem Gleichrichter verbunden ist, das Ganze derart, dass am Gleichrichter trotz der genannten, selbsttätig wirkenden Verstärkungsregelung noch auftretende Amplitudenschwankungen vom Modu- lationsfrequenzverstä.rker ausgeglichen werden.
    B. Lautstärkeregler nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gleichrichter ein Superheterodyneempfänger vorge schaltet ist. 9. Lautstärkeregler nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur automatischen Verstärkungsregelung den Steuerelektro den mindestens eines Trägerfrequenz@"er- stärkers die vom Gleichrichter gelieferte Gleichspannungskomponente ganz oder teilweise zugeführt wird.
    10. Lautstärkeregler nach Patentanspruch <B>11</B> und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass den Steuerelementen der Radio-, Zwischen- und Modulations- frequenzverstärker voneinander ab -ei- chende Beträge der Gleichspannung des Gleichrichters zugeführt werden.
    11. Lautstärkeregler nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 his 10, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Ausgangselektrode des Gleichrichters und der Erde ein Widerstand eingeschal tet ist, von dem die für die Steuerele mente der einzelnen Verstärker ge wünschten Spannungen abgezweigt sind.
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