CH173556A - Schaltungsanordnung zum Übertragen von modulierten Hoch- oder Zwischenfrequenzschwingungen über Niederfrequenzmehrphasennetze. - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Übertragen von modulierten Hoch- oder Zwischenfrequenzschwingungen über Niederfrequenzmehrphasennetze.

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CH173556A
CH173556A CH173556DA CH173556A CH 173556 A CH173556 A CH 173556A CH 173556D A CH173556D A CH 173556DA CH 173556 A CH173556 A CH 173556A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Schaltungsanordnung zum Übertragen     von    modulierten Hoch- oder       Zwischenfrequenzschwingungen    über     Niederfrequenzmehrphasennetze.       Die Erfindung     betrifft    eine Schaltungsan  ordnung zur Übertragung von auf einer     Koch-          oder        mittelfrequenten    Trägerwelle als Modu  lation aufgedrückten Signalen über ein Nie  derfrequenzmehrphasennetz, z. B. über das  Lichtnetz.  



  Die Amplitude der     Trägerwellenschwin-          gungen    nimmt bei solchen Einrichtungen  ziemlich schnell in der Richtung vom Sender  gegen den oder die Empfänger ab, und zwar  nicht nur infolge der vom Empfänger auf  genommenen nützlichen Energie, sondern  auch, und sogar in der Hauptsache dadurch,  dass ein bedeutender Teil der vom Sender  in das Netz geschickten Trägerwellen in den  üblichen, in dem     Niederfrequenznetz    einge  schalteten     Niederfrequenz-Verbrauchsgeräten,     deren Gesamtheit im folgenden als Netzbe  lastung bezeichnet wird, verloren geht.  



       Mehrphasennetze    können auf verschiedene  Weise ausgebildet werden, und zwar mit  oder ohne Nulleiter. Im ersteren Fall liegen    die Netzbelastung bildenden Apparate zur  Hauptsache zwischen dem Nulleiter und je  einer der Phasen, im zweiten Fall zwischen  je zwei Phasen des Netzes.  



  Bei den bekannten Einrichtungen zum  Übertragen von Hoch-     bezw.        Zwischenfre-          quenzschwingungen    überein Leitungsnetz ist  es     gebräuchlicb,    den Generator zum Erzeu  gen von Hoch-     bezw.        Zwischenfrequenzschwin-          gungen    zwischen zwei Leitern des Netzes  anzuschliessen, zwischen denen auch die Netz  belastung zur Hauptsache angeschlossen ist,  so dass der der Netzbelastung entsprechende  Widerstand parallel zum Hoch-     bezw.        Zwi-          schenfrequenzgenerator    liegt.  



  Die Erfindung hat den Zweck, den zu  folge der Netzbelastung auftretenden Span  nungsverlust dadurch zu beschränken, dass  mindestens einer der Leiter, zwischen denen  der Hoch-     bezw.        Zwischenfrequenzgenerator     angeschlossen ist, nicht einer der Leiter ist,  zwischen welchen die Netzbelastung zur      Hauptsache angeschlossen ist, wobei die  Hoch-     bezw.        Zwischenfrequenzempfänger    zur  Hauptsache zwischen denselben Leitern wie  die Netzbelastung angeschlossen sind. Der  Hoch-     bezw.        Zwischenfrequenzgenerator    kann  z.

   B, zwischen zwei Phasen angeschlossen  sein, wenn die Netzbelastung sich zur Haupt  sache zwischen je einer der Phasen und einem  Nulleiter befindet, während umgekehrt der  Hoch-     bezw.        Zwischenfrequenzgenerator    zwi  schen einer der Phasen und einem nicht vom       Niederfrequenzstrom    durchflossenen Leiter an  geschlossen sein kann, wenn die Netzbelas  tung sich zur Hauptsache zwischen je zwei  Phasen befindet.  



  Da jedoch die meisten Netzanschlüsse  derart angebracht sind, dass in die Häuser  der Verbraucher je zwei Leiter gebracht wer  den, und zwar eine der Phasen und der     Null-          leiter    oder auch zwei Phasen, je nachdem  die Verbraucher an ein     11lehrphasennetz    mit  Nulleiter oder an ein Netz ohne Nulleiter  angeschlossen sind, ist es zweckmässig, in  verschiedenen Punkten des Netzes eine Vor  richtung zum Übertragen der Hoch-     bezw.          Zwischenfrequenzenergie    auf je zwei Leiter  des Netzes anzubringen, zwischen denen die  Netzbelastung angeschlossen ist. Zu diesem  Zweck kann man z. B. in den     Verteilkasten     (in Abständen von 200 m) eine Übertragungs  vorrichtung anbringen.

    



  Zwar werden durch die Übertragungsvor  richtungen die Schwingungen wieder auf jene  Leiter geführt, zwischen denen die die Netz  belastung bildenden Apparate angeschlossen  sind; die Übertragungsvorrichtungen fungie  ren jedoch als Speisepunkte, die über das  Netz verteilt sind und über unbelastete Lei  ter mit der Spannungsquelle verbunden sind.  Es bleibt zwar die Gesamtbelastung des     Gene-          rators    dieselbe, die Spannungsverteilung der       Hochfrequenzschwingungen    ist jedoch viel  günstiger, als wenn der Generator zwischen  denselben Leitungen wie die Netzbelastung  angeschlossen ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in den       Fig.    2 und 3 schematisch zwei Ausführungs-         beispiele    der Erfindung, während     Fig.    1 als  Erläuterung dient.  



       Fig.    1 stellt die ausgesandte Hoch-     bezw.          Zwischenfrequenzspannung        E    als Funktion  der Netzlänge x dar. Der Spannungsverlauf  bei der eingangs erwähnten, bekannten Schal  tungsweise ist durch die     Kurve        .E=   <I>e - a x</I>  bezeichnet, worin a einen Faktor darstellt,  der den Verlusten in den parallel zum Gene  rator geschalteten Impedanzen proportional  ist.  



  Im Falle der Schaltung des Generators  zwischen zwei Phasen in einem Mehrphasen  netz, wobei die Belastung sich zur Haupt  sache zwischen je einer der Phasen und einem  Nulleiter befindet, ist die Reihenschaltung  der der Netzbelastung entsprechenden, zwi  schen je einer der Phasen und dem Nullei  ter liegenden Widerstände zwischen den  Klemmen des Generators geschaltet. Die  parallel zum Generator liegende Impedanz  ist dadurch nahezu zweimal grösser und folg  lich sind die Verluste annähernd zweimal  kleiner als in dem bekannten Fall.

   Der  Spannungsverlauf ist in diesem Fall durch       E=    e - 2 x zu bezeichnen, während im Falle  der Schaltung des Generators zwischen einer  der Phasen und einem nicht vom     --17#iederfre-          quenzstrom    durchflossenen Leiter im     Alehr-          phasennetz,    wobei die Belastung sich zwi  schen je zwei Phasen befindet, der Verlauf  der Spannung als Funktion der Netzlänge  noch günstiger wird, da in diesem Falle  praktisch keine Verluste infolge der Netzbe  lastung auftreten.  



       Fig.    2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung, bei dem die über zwei Phasen  eines     Dreiphasennetzes    mit Nulleiter ausge  sandte Energie auf eine dieser Phasen und den  Nulleiter übertragen wird. In dieser Figur  bezeichnet Z den Sender,     Ti    den Ausgangs  transformator,     C,    Sperrkondensatoren für Nie  derfrequenzwechselstrom,     T2    einen Transfor  mator und     C2    ebenso Sperrkondensatoren für       Niederfrequ        enzwechselström    e.  



  Die     ausgesandte    Hoch-     bezw.    Zwischen  frequenzenergie wird über die Phasen 1 und      2 des     Niederfrequenznetzes    geführt und mit  Hilfe von Übertragungsvorrichtungen auf die  Phase 1     und    den Nulleiter übertragen. Die       Übertragungsvorrichtung    enthält einen ge  wöhnlichen oder Autotransformator, der ein       Übersetzungsverhältnis    2: 1 haben kann,  wenn man annimmt, dass die Belastung gleich  mässig über die Phasen verteilt ist. Die Trans  formatorwindungen sind mittelst Kondensa  toren<I>Ca</I> gegen     Niederfrequenzwechselstrom     gesperrt.  



       Fig.    3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung, bei dem die über eine der Pha  sen eines     Dreiphasennetzes    ohne Nulleiter  und einen nicht von     Niederfrequenzstrom     durchflossenen Leiter ausgesandte Energie  auf je zwei Phasen des Netzes übertragen  wird. Die ausgesandte Energie wird hier  über die Phase 2 und den Leiter 4 geführt  und durch Übertragungsvorrichtungen auf je  zwei Phasen des Netzes übertragen.  



  Beim Übertragen von Hoch-     bezw.        Zwi-          schenfrequenzschwingungen    über ein Kabel  netz kann der Leiter 4 aus dem Kabelman  tel des Netzes bestehen, da dieser in den  meisten Fällen für das ganze Netz     durvhver-          bunden    oder durchzuverbinden ist.  



  Es ist ersichtlich, dass die Schaltungsan  ordnung sowohl für Zwei-, als auch für     Drei-          und    andere     1Vlehrphasennetze    verwendet wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zum Übertragen von modulierten Hoch- oder Zwiscbenfrequenz- schwingungen über Niederfrequenzmehrpha- sennetze, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens einer der beiden Leiter, an welche der Hoch- oder Zwischenfrequenzgenerator ange schlossen ist, nicht zugleich einer der Leiter ist, zwischen welchen sich die Netzbelastung zur Hauptsache befindet, während die Hoch- oder Zwischenfrequenzempfänger zur Haupt sache zwischen denselben Leitern wie die Netzbelastung angeschlossen sind.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentansprucb, bei welcher die Übertragung über ein Drei phasennetz geschieht, dadurch gekennzeich net, dass der Hochfcequenzgenerator zwi schen einer der Phasen und dem Kabel mantel angeschlossen ist. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Abstän den Vorrichtungen am Netz angebracht sind, welche die Hoch- bezw. Zwischen frequenzenergie auf je zwei solche Leiter des Netzes übertragen, zwischen denen die Netzbelastung angeschlossen ist. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Übertragungsvorrichtun gen Transformatoren enthalten, die durch Kondensatoren gegen Niederfrequenzwech- selstrom gesperrt sind. 4. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Übertragungsvorrichtun gen Autotransformatoren enthalten, die durch Kondensatoren gegen Niederfrequenz wechselstrom gesperrt sind.
CH173556D 1932-10-20 1933-09-14 Schaltungsanordnung zum Übertragen von modulierten Hoch- oder Zwischenfrequenzschwingungen über Niederfrequenzmehrphasennetze. CH173556A (de)

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