CH173572A - Trageinrichtung an Rucksäcken. - Google Patents
Trageinrichtung an Rucksäcken.Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F3/00—Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
- A45F3/04—Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
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Description
Trageinrichtung an Rucksäcken. Es sind Rucksäcke, die Trageinrichtun gen mit Traggestell besitzen, bekannt, deren Rückenteil mit einer Einlage aus Pappe oder dergleichen versteift ist, um ein örtliches Drücken der im Rucksack aufbewahrten har ten Gegenstände auf den Rücken des Trä gers weitgehend zu verhindern, wobei durch Anordnung einer aussen am untern Rand der versteiften Rückwand vorgesehenen, mit einem Ausschnitt und einem darüber gespannten Riemen versehenen Holzleiste der Rucksack unten vom Rücken abgehalten ist.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, dass eine relativ grosse Last von den Schulterblättern bezw. Schlüssel beinen aufgenommen werden muss, so dass das Tragen eines solchen bepackten Ruck sackes mit Traggestell auf die Dauer sehr schmerzhaft empfunden wird.
Die vorliegende Erfindung sucht diesen Mangel auf einfache.Art und Weise dadurch zu beseitigen, dass durch einen sichelförmigen, aus federnden Stahlbändern gebildeten Quer- bügel, sowie durch eine Strebenverbindung zwischen dem innern Bogen des Querbügels und dem obern Ende der Rückwand die Last zwanglos auf die Beckenknochen über tragen und der Rucksack selbst vom Rücken abgehalten wird.
Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Rückansicht auf die Trag einrichtung des ersten Ausführungsbeispiels samt Rucksack, Fig. 2 eine zugehörige Unteransicht, ein zelne Teile jedoch weggelassen, Fig. 3 das Traggestell derselben samt der Rückwand, Fig. 4 eine Rückabsicht auf die Trag einrichtung des zweiten Ausfübrungsbeispiels, und Fig. 5 das Traggestell derselben.
Gemäss den Fig. 1 bis 3 besitzt das erste Beispiel die bekannte sackförmige Hülle 1, die Tragriemen 2 und ein Traggestell, das sich aus den Stahlbändern 3, 4, 5 und 6 zusammensetzt, und die- aus Vulkanfiber oder sonst einem geeigneten starren Material bestehende Rückwand 7. Die Stahlbänder 3 und 4 sind bogenförmig gespannt und mit Hilfe von Nieten 8 mit den oben sich kreu zenden Stahlbändern 5 und 6 verbunden, die mittelst einer Niete 8 mit der Rückwand 7 bezw. mit dem Rucksack verbunden sind.
Die Rückwand 7 und das Stahlband 4 sind mit Hilfe der Nähte 9 in den Rucksack ein genäht.> Um beim Gebrauch des Rucksackes ein Scheuern der Tragbänder 5 und 6 zu vermeiden, sind dieselben mit Filz gepolstert; ganz besonders ist aber auch das Stahlband 3, welches die Hauptlast auf die Becken knochen überträgt, mit einer Polsterung ver sehen. Diese Übertragung der Last und das Abhalten des Rucksackes vom Rücken wird eben dadurch erreicht, dass an dem innern Schenkel 3 des sichelförmigen und aus fe dernden Stahlbändern zusammengenieteten (eventuell auch zusammengeschweisster) Quer bügels 3, 4 die Bänder 5 und 6 befestigt und gleichzeitig mit der Rückwand 7 am obern Ende verbunden sind.
Ein Anziehen des Stahlbandes 3 an die Beckenknochen wird ferner in einfacher Weise dadurch er reicht, dass ein Riemen 10, der mit den En den 1011 und 11 des Stahlbandes 3 fest ver bunden ist, um den Leib gespannt wird, wodurch ein loses Herabhängen des Ruck sackes bezw. ein Abwerfen desselben über den Kopf beim Skisport im Falle eines Stur zes wirksam verhindert wird. Durch die starre Verbindung der Stahlbänder 3 und 4 und dadurch, dass das Stahlband 3 an die Beckenknochen angedrückt wird, soll die Rückwand des Rucksackes von den Schulter blättern abgehalten werden. Das Stahlband 3 wird sich dabei jeder Körperform leicht anpassen und die Last, ohne unangenehm zu drücken, auf die Beckenknochen übertragen.
Die Tragriemen 2 sind auf der Innenseite gefüttert, und das lästige Gleiten bezw. Ar beiten der Tragriemen auf den Schultern wird in bekannter Weise dadurch verhin dert, dass sich an dem Ende des einen Rie- mens 2 ein drehbarer Karabinerhaken 1111 und an dem Ende des andern Riemens 2 ein Doppelringwirbel 12 befindet, so dass die Tragriemen drehbar sind und sich jeweils der entsprechenden Körperform und jeder Dre hung der Schultern anschmiegen können.
Gemäss den Fig. 4 und 5 weist der Ruck sack Ledertaschen 13, 14 und 15 auf. Sowohl die Stahlbänder, als auch die Ledertaschen besitzen Bohrungen 8', in welche Schrauben, die zweckmässig mit (nicht gezeichneten) Flügelmuttern versehen sind, eingesteckt werden können. Für gewöhnlichen Gebrauch des Rucksackes mit leichter Packung wer den die bezüglichen Enden des Traggestelles in die Ledertaschen lediglich eingesetzt, wo bei das Gestell durch das gespannte Stahl band 4 in seiner Lage genügend festgehalten ist. Beim Tragen von ganz schweren Lasten wird das Traggestell durch Einstecken der erwähnten Schrauben mit Flügelmuttern in die Bohrungen 8' in seiner Lage in den Le dertaschen gesichert. Am Stahlband 4 ist eine Lasche 16 vorgesehen.
Das Abnehmen des Traggestelles erfolgt allenfalls nach Lö sen der Flügelmuttern und Herausnehmen der Schrauben auf einfache Art dadurch, dass durch Hochziehen des Stahlbandes 4 mittelst der Lasche 16 das Traggestell entspannt wird, worauf dasselbe abgenommen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Trageinrichtung an Rucksäcken, mit einer mit der Rucksackhülle verbundenen steifen Rückwand, gekennzeichnet durch ein Trag gestell, das am untern Ende einen aus zwei miteinander verbundenen federnden Stahl bändern gebildeten sichelförmigen Querbügel aufweist, dessen äusserer Bogen den Ruck sack unten vom innern, gegen den Körper sich abstützenden Bogen abhält, der durch zwei ebenfalls federnde Streben mit dem obern Ende der Rückwand verbunden ist, das Ganze zum Zweck, die Rucksacklast möglichst auf die Beckenknochen zu über tragen und den Rucksack vom Rücken ab zuhalten. UNTERANSPRü CHE 1. Trageinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Tragge stell mit der Rückwand unlösbar verbun den ist.2. Trageinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Traggestell abnehmbar ist. 3. Trageinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen um den Leib zu schlin genden Spannriemen aufweist. 4. Trageinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rucksack Taschen aufweist, in welche das abnehmbare Traggestell ein gesetzt ist. 5. Trageinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung des Traggestelles in Taschen des Rucksackes Schrauben mit Flügelmuttern vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH173572T | 1933-07-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH173572A true CH173572A (de) | 1934-11-30 |
Family
ID=4424803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH173572D CH173572A (de) | 1933-07-28 | 1933-07-28 | Trageinrichtung an Rucksäcken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH173572A (de) |
-
1933
- 1933-07-28 CH CH173572D patent/CH173572A/de unknown
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