CH173623A - Verfahren zum Übertragen derselben Nachricht über mehrere benachbarte Fernmeldekreise. - Google Patents

Verfahren zum Übertragen derselben Nachricht über mehrere benachbarte Fernmeldekreise.

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CH173623A
CH173623A CH173623DA CH173623A CH 173623 A CH173623 A CH 173623A CH 173623D A CH173623D A CH 173623DA CH 173623 A CH173623 A CH 173623A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/65Arrangements characterised by transmission systems for broadcast
    • H04H20/76Wired systems
    • H04H20/77Wired systems using carrier waves
    • H04H20/81Wired systems using carrier waves combined with telephone network over which the broadcast is continuously available

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  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


      Verfahren    zum Übertragen derselben     htachricht    über mehrere  benachbarte Fernmeldekreise.    Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren  zum     Übertragen    derselben     Nachricht    über  mehrere     unter    sich und zu andern Fernmelde  kreisen, welche andern Zwecken dienen, be  nachbarte     Fernmeldekreise.    Die durch die       benachbarte.    Lage der einzelnen Fernmelde  kreise     entatehenden    unerwünschten Kopplun  gen     verursachen    ein Nebensprechen, das be  sonders stark ist, wenn die Fernmeldekreise  über ein und dasselbe Kabel verlaufen.

   Zur  Verminderung der     Nebensprechstörungen    er  folgt die Übertragung der     gleicha-tigen          Nachrichtenströme    in den Fernmeldekreisen  mit einer derartigen Phasenverschiebung der  Ströme, dass die in andern Zwecken dienen  den Fernmeldekreisen induzierten Ströme  kleiner sind, als wenn die Übertragung der  gleichartigen Nachrichtenströme mit gleicher  Phase erfolgen würde.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Weiterbildung    des im Hauptpatent unter    Schutz gestellten Verfahrens, und zwar wer  den nicht allein .die unerwünschten Neben  sprechkopplungen     zwischen    den benachbarten  Leitungen, sondern dazu noch solche Kopp  lungen unschädlich gemacht, die innerhalb  eines den Leitungen gemeinsamen Schal  tungsteils entstehen.

   Gemäss der Erfindung  werden zu diesem Zweck die dem zu über  tragenden Text entsprechenden gleichartigen  Nachrichtenströme mit einer derartigen Pha  senverschiebung über den gemeinsamen  Schaltungsteil geführt,     dass    in den     Fern.-          meldekreisen,    welche andern Zwecken dienen,  mindestens ein geringeres Nebensprechen in  folge Kopplung über den gemeinsamen Schal  tungsteil auftritt., als wenn die Nachrichten  ströme mit gleicher Phase über den gemein  samen Schaltungsteil fliessen würden.

   Wäh  rend also nach dem Hauptpatent nur die in  erster Linie schädlichen     Nebensprechkopp-          lungen        z-,vischen    den benachbarten     Leitungen         vermindert werden, führt das Verfahren ge  mäss der vorliegenden Erfindung eine weitere  Verbesserung der Übertragungsverhältnisse  dadurch herbei, dass auch noch die innerhalb  eines den Leitungen gemeinsamen Schaltungs  teils entstehenden unerwünschten Kopplungen       verringert    werden.  



  Zur Durchführung .des Verfahrens gemäss  der Erfindung wird es im allgemeinen genü  gen, den Nachrichtenströmen dieselbe     Phasen-          erse        bung    gegeneinander zu erteilen, wie       v    'hie     e>    e  sie zur Durchführung des Verfahrens gemäss  dem     Hauptpatent    erforderlich ist.

   Sollte eine  andere Phasenverschiebung erforderlich sein,  so bereitet deren Herstellung bei Anwendung  geeigneter Verbindung der benachbarten  Leitungen mit dem gemeinsamen     Schaltungs-          teil    und gegebenenfalls bei     Einschaltung    ge  eigneter     Phasenverschiebungsmittel    keine  Schwierigkeit.  



  Der der     vorliegendenErfindung    zugrunde  liegende Fall der Kopplung der Leitungen,  über welche der gleiche Text gesendet wird,  mit     Leitungen    für andere Zwecke durch  einen gemeinsamen Schaltungsteil tritt ins  besondere bei einem Fernsprechnetz ein, bei  welchem mehrere oder alle Teilnehmer an  eine gemeinsame     Hörstromquelle,    zum Bei  spiel an eine .Stromquelle für die Übermitt  lung von Drahtfunk,     Rundspruch    usw., an  geschlossen sind.

   Da die Teilnehmerleitungen  gewöhnlich, wie beim     ZB-Betrieb    von einer  in -der     Vermittlungsstelle    gemeinsamen Strom  quelle gespeist werden, sind .diese auch über  diese Stromquelle     bezw.    über dazugehörigen       Schaltungselemente    gekoppelt. Die aus der       gemeinsamen        Hörstromquelle    über die zen  trale Stromquelle fliessenden Ströme können  durch vorgeschaltete Drosseln oder Wider  stände vermindert, jedoch nicht aufgehoben  werden.  



  Zur Durchführung des     Verfahrens    gemäss  der     Erfindung    kann die     Schaltungsanord-          nung,    in .der die     Nachrichtenströme    über  tragen werden, so ausgebildet werden, dass  jeder der Ströme, die dem zu übertragenden  Text entsprechen, für sich     mit    einer derartigen       Phasenverschiebung    über den gemeinsamen         Schaltungsteil        geführt    wird,     dass,        dae    Neben  sprechen in der gewünschten Weise zurück  geht.

   Es ist aber auch möglich, über den       gemeinsamen    Schaltungsteil zwei Gruppen  von Strömen zu führen, die jede für sich dem  zu übertragenden Text entsprechen und wo  bei innerhalb jeder Gruppe die Ströme in     be-          zug    aufeinander gleiche Phase, in bezug auf  die Ströme der andern Gruppe aber entgegen  gesetzte Phase besitzen.  



  Die Zeichnung zeigt Teile von Ausfüh  rungsbeispielen von Anlagen zur Durchfüh  rung     .des    erfindungsgemässen     Verfahrens.     



       Fig.    1 zeigt den an sich     bekannten    Auf  baueiner     Fernsprech-Vermittlungsstelle    nach  dem     Zentralbatteriesystem,    in welcher ein  Teil der     Ansehlussleitungen    an eine zentrale       Hörstromquelle    6 für die     Übermittlung    von       Drahtfunk        angeschlossen    ist.

   Der Wider  standswert der über Kondensatoren 7 paral  lel geschalteten     Induktivitäten    3 an den  Adern 1     bezw.    der über     Kondensatoren    8       parallel    geschalteten Widerstände 4 an den  Adern 2 der zu den jeweils an ,die Hörstrom  quelle angeschlossenen Teilnehmern 5 füh  renden Teilnehmerleitungen erreicht mit zu  nehmender Zahl der     Induktivitäten        bezw.     Widerstände einen derartig kleinen Betrag.       da3    ein erheblicher Strom aus .der zentralen       Hörstromquelle    6 über die Sammelschienen  9, 10 und die Zentralbatterie 11 fliesst.

    Wegen des     ohmschen    und induktiven Span  nungsabfalles in den Sammelschienen liegt  an den Speisedrosseln aller zu den miteinan  der sprechenden Teilnehmern 12 führenden       Ansühlussleitungen,    sowie an den im Ruhe  zustand befindlichen Leitungen ein erheb  licher, von der Stromquelle 6 herrührender  Wechselspannungsabfall, so dass Ströme von  störender Stärke in die Sprechleitungen ge  langen     und    das ganze Netz verseuchen. Da  zu kommen die verwickelteren, induktiven  Beeinflussungen.

   Sämtliche gleichphasig  durchflossenen und gleichsinnig gewickelten  Drosseln der Leitungen 1     erzeugen    ein kräf  tiges resultierendes Streufeld der Ströme     aus     der Stromquelle 6, das in den Drosseln der  Sprechleitungen Spannungen induziert. Diese           Störspannungen    vergrössern die durch den  Spannungsabfall in .den Sammelschienen 9,  10     bezw.    der Stromquelle 11     bewirkten    Stör  spannungen. Ausserdem können in den     Viel-          fa:chfeldern    und der     Verdrahtung    der Ver  mittlungsstelle     kapazitive    Beeinflussungen  auftreten, die jedoch schwerer erfassbar sind.  



  In     Fig.    ? sind zur Verdeutlichung der       Kopplungsverhältnisse        alle    parallel gleich  gearteten Stromkreise unter     gewissen    Ver  einfachungen durch Ersatzgrössen dargestellt.

    Es bedeuten 13 und 14, sowie 13'     iitnd    14'     die          Ersa.tzwiders:tände    für. die gegen Erde un  symmetrisch abgeschlossenen Teilnehmer  leitungen, 15 die     Ersatzinduktivität    aller  parallelen Drosseln in     Drahtfunkleitungen,     16 .die     Ersatzinduktivität    der Speisedrosseln  aller gleichzeitig sprechenden Kreise, 17 den  Ersatzwiderstand der Sammelschiene 9 und  18 desgleichen der Sammelschiene 10.     Fig.    2  stellt also ein vereinfachtes Ersatzschema  einer     Vermittlungsstelle    nach dem Zentral  batteriesystem mit     Dra.htfunkbetrieb    dar.

    Man erkennt,     da3    in den     Sprechstromzweigen     auch     Dra-htfunl,-#@ströme    fliessen müssen, weil  erstere, auf die zentrale     Hörstromquelle    be  zogen, im     Nebenschluss    zu den mit Draht  funk betriebenen Teilnehmerleitungen liegen.  Selbst wenn man die Verhältnisse so wählt,  dass sich :das Ersatzschaltbild gegen Erde       symmetrisch    gestaltet, indem die.

   Belastung  aller     Zweige-    des Netzwerkes, nach     beiden     Seiten gleichgemacht wird, wobei zum Bei  spiel auch die Widerstände an den Adern 2  durch Drosseln ersetzt werden, müssen in     den          Sprechstromkreisen    12     (Fig.    1)     bezw.    13',  14'     (Fig.    2)     Nebenächlussströme    fliessen.  



       Fig.    3 zeigt ein .gegen Erde symme  trisches Ersatzschaltbild, in welchem alle       Arten    von Kopplungen durch einen gemein  samen Ersatzwiderstand 21     zusammengefasst     sind. Es folgt hieraus die wichtige Erkennt  nis, dass es zur Beseitigung der störenden Be  einflussung nicht genügt,     Leitungen,    Ab  schlussapparate und Amtseinrichtungen gegen  Erde symmetrisch zu gestalten,

   solange  Kopplungen     zwischen    Drahtfunk- und  Sprechstromkreisen in der     Amtsschaltung            bestehen.    Auch     Selbstanschluss-Vermittlun.gs-          stellen    und solche     beliebiger    Anordnungen  lassen sich bei gleichzeitigem Drahtfunk  betrieb auf das     Grundschaltbild    der     Fig.    3  zurückführen.

   Es geht ferner aus der bis  herigen Betrachtung hervor, dass durch Ver  ringerung -der Kopplungswiderstände 17, 18       bezw.    21 oder durch Verringerung des durch  diese Widerstände fliessenden Stromes. sich  Eine Beeinflussung der Sprechstromkreise  nicht vollständig     unterdrücken        lässt.     



  In     Fig.    3 ist     (gestrichelt)        angedeutet,        dass     im Sinne der Erfindung zum Beispiel der  Spannungsabfall am Kopplungswiderstand  21     bezw.    am     Eingang    der Sprechkreise auf  Null     gebracht    werden kann, wenn dem von  der zentralen     Hörstromquelle    5 herrührenden  Wechselstrom ein     ebensolcher    von gleicher  Amplitude aber entgegengesetzter Phase über  lagert wird.

   Dies     könnte    nach dem     Ersatz-          s        chaltbild    der     Fig.    3 beispielsweise durch  eine     Verstärkereinriehtung        bewirkt-werden.     Da aber der     Kopplungsersatzwiderstand    21  kein wirklich vorhandener Schaltungsteil ist,       sondern,    sich aus der über die ganze Vermitt  lungsstelle verstreuten galvanischen, elek  trischen und     induktiven    Kopplungen zusam  mensetzt,

   ist die     Herstellung    von Kompen  sationsspannungen an den Kopplungsstellen  nicht ohne weiteres     durchführbar.    Handelt  es sieh um eine Anlage nach der Erfindung,  bei der jede für die Übertragung derselben  Nachricht bestimmte     Leitung    an die zentrale  Stromquelle über Schaltmittel angeschlossen  ist, die die Ströme der-     Hörstromquelle    von  der zentralen     Stromquelle    fernhalten, so ist  es zweckmässig, für die Erzielung der Kom  pensation die Schaltung folgendermassen  durchzuführen:

   Je eine Hälfte der an .den  selben Pol der     zentralen:    Stromquelle an  geschlossenen Schaltmittel wird mit einem  andern Pol der     Hörstromquelle        varbunden     wie die andere Hälfte. Auf diese Weise wird  erreicht, dass, die     in.    der einen Hälfte fliessen  den Ströme die entgegengesetzte Phase  haben wie die in der     andern        Hälfte    fliessen  den.  



       Fig.    4 zeigt diese Anordnung. Die oben           erwähnten        Schaltmittel    sind mit 3, 3'     bezw.     4, 4' bezeichnet. Die     Schaltmittel    3, 3' sind       an.    die Sammelschiene 9, die den einen Pol  der zentralen Stromquelle 11 darstellt und  die Schaltelemente 4, 4' au die andere Sam  melschiene 10, das heisst den andern Pol der  Stromquelle 11, angeschlossen.

   Die eine  Hälfte     3!        bezw.    4' .der an die gleiche Sammel  schiene angeschlossenen Schaltelemente ist  über die     Kondensatoren    7     bezw.    S' an den       obern    Pol der     Höratromquelle    6 und die an  .dere Hälfte 3'     bezw.    4 ist über die     Kanden-          sato,ren    8     bezw.    7' an den untern Pol dieser  Stromquelle angeschlossen.     Bei    genau ge  rader     Hörstellenzahl    wird die gewünschte  Kompensation     in    vollkommener Weise er  reicht.  



  Da ferner der konstruktive Aufbau der       Anschlussorgane    in der     Vermittlungsstelle     gewöhnlich so gehalten ist,     dass    weitgehende  geometrische     Übereinstimmung    besteht, wer  den bei guter Mischung der in der einen       bezw.    in der andern Richtung von Drahtfunk       durchflossenen        Anachlussorgane    auch die       resultierenden        magnetischen    und elektrischen  Felder zu Null oder doch sehr klein.

   In den  Relais- und Drosselgestellen einer     derart    ge  schalteten     Vermittlungsstelle    addieren sich  die     einzelnen    Felder der Relais und     Spulen          nicht    mehr zu einem resultierenden Feld stö  render Wirkung, sondern die     benachbarten     gegenphasigen Felder heben sich gegenseitig  weitgehend auf,     so.,dass    praktisch eine resul  tierende störende Wirkung nicht entstehen  kann.  



       Fig.    5 zeigt ein aus der     Fig.    4 abgeleite  tes Schaltbild. Aus diesem .geht anschaulich  hervor, dass durch die     Umpolung    der Hälfte  aller     Drahtfunkanschlüsse    deren Gesamtheit  zu Zweigen einer an sich bekannten     Wheat-          stonesehen        Brücke    wird, in deren einen Dia  gonale die     Drahtfunkspannung    6 und in  deren andern, wegen der vorhandenen     Schal-          tungssymmetrie        stromlosen        Diagonale,    sich  die     gopplungs.glieder    9, 10,

   11 der Draht  kreise mit den Sprechstromkreisen befinden.  Durch diese     Ausführungsform    der Erfindung  lässt sich somit eine vollständige Unter.drülr-         kung    des     Stärungsstromes    in den     I#:opplungs-          gliedern        bezw.    in den Sprechstromkreisen       erreiehen.    Das     Brückengleichgewicht,    das  sich bei gleicher Teilnehmerzahl auf beiden  Hälften von selbst einstellt, kann auch durch  ,die Belastung mit     Aussenleitungen,    die durch       unsymmetrische,        :

  Sprechapparate    abgeschlos  sen sind, nicht gestört werden.  



  In     Fig.    5 bezeichnet     13    die Belastung  aller Adern 1 nach     Fig.    1     bezw.        Fig.    4 und  14 diejenigen aller Adern 2. Es ist angenom  men,     dassi    diese Belastungen verschieden  gross sind. Bezogen auf den     Erdungspunkt     kommt aber durch die oben erläuterte     Aus-          sehaltung    der Anschlüsse abwechselnd an  verschiedene Pole der     Hörstromquelle    je die  Hälfte -der verschieden grossen Widerstände  in je einen Zweig zu liegen, so dass beide  Zweige der     Drahtfunkatromquelle    gegen  Erde gleichbelastet sind.

   Durch diese Aus  führungsform kann also auch Symmetrie der  Gesamtheit der     Drahtfunkstromkreise    gegen  Erde hergestellt werden, und zwar auch dann,  wenn der Anschluss der einzelnen     Anschluss-          leitungen    unsymmetrisch ist.  



  Die Erfindung lässt sich überall dort an  wenden, wo öffentliche oder private Fern  sprechvermittlungsstellen und ihre     Anschluss-          leitungen    in doppelter Weise für Fern  sprechen und Übermittlung von Nachrichten  aus einer zentralen     Hörstromquelle,    wie zum  Beispiel     Rundfunkvermittlung    oder Rund  spruch, benutzt werden und Störungen der  einen Betriebsform durch die andere auf  treten.

   Die Erfindung ist jedoch auf diesen       Anwendungsfall    nicht beschränkt, sondern  kann in gleicher Weise auch in andern Lei  tungsnetzen mit Fernmeldekreisen Anwen  dung finden, bei denen durch die Übertra  gung desselben Textes über mehrere Leitun  gen in andern mit diesen gekoppelten Leitun  gen Störungen entstehen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Übertragen derselben Nachricht über mehrere Fernmeldekreise, die unter sich und zu andern Fernmeldekreisen, welche andern Zwecken dienen. benachbart sind, nach dem Patentanspruch I des Haupt patentes, zur Durchführung in Verbindung mit solchen benachbarten Fernmeldekreisen, die einen gemeinsamen Schaltungsteil be sitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die dem zu übertragenden Text entsprechenden gleich artigen Nachrichtenströme mit einer derarti gen Pbasenverschiebung über den gemein samen Schaltungsteil geführt werden, dass in den Fernmeldekreisen, welche andern Zwecken dienen, mindestens ein geringeres Nebensprechen infolge Kopplung über den gemeinsamen Schaltungsteil auftritt, als wenn die Nachrichtenströme mit gleicher Phase über den gemeinsamen Schaltungsteil fliessen würden.
    UNTERANSPRUCH: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass über den gemein samen Schaltungsteil zwei Gruppen von Strömen geführt werden, die jede für sich der zu übertragenden Nachricht ent sprechen und wobei innerhalb jeder Gruppe die Ströme in bezug aufeinander <B>(T</B> e iehe Phase, in bezug auf die Ströme der andern Gruppe jedoch entgegen gesetzte Phase besitzen.
    PATENTANSPRUCH II: Übertragungsanlage zum Übertragen der selben Nachricht über mehrere Fernmelde kreise, die unter sich und zu andern Fern meldekreisen, welche andern Zwecken dienen, benachbart sind, nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes, zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jede für die Übertra gung derselben Nachricht bestimmte Leitung an die als gemeinsamer Schaltungsteil wir kende zentrale Stromquelle (11) über Schalt mittel angeschlossen ist, die die Ströme der Hörstromquelle (6) von der zentralen Strom quelle (11) fernhalten und dass je eine Hälfte (3 bezw. 4)
    der an denselben Pol der zen tralen Stromquelle angeschlossenen Schalt mittel mit einem andern Pol der Hörstrom- quelle verbunden ist als die andere Hälfte (3' bezw. 4'). UNTERANSPRUCH: 2. Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (3, 4), die Ströme der gemeinsamen Hör stromquelle von der zentralen Stromquelle fernhalten, von Leitung zu Leitung gleich sind.
CH173623D 1931-01-21 1932-11-14 Verfahren zum Übertragen derselben Nachricht über mehrere benachbarte Fernmeldekreise. CH173623A (de)

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