CH173625A - Schäl- und Schleifmaschine für Getreide aller Art, sowie auch für Hülsenfrüchte. - Google Patents

Schäl- und Schleifmaschine für Getreide aller Art, sowie auch für Hülsenfrüchte.

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CH173625A
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Heller Josef
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  Schäl- und Schleifmaschine für Getreide aller Art, sowie auch für Hülsenfrüchte.    Die Erfindung betrifft eine Schäl- und  Schleifmaschine für Getreide aller Art, sowie  auch für Hülsenfrüchte, mit einem gegenüber  einer Schleiffläche feststehenden oder rotie  renden Zellenfeld. Bei bekannten Maschinen  dieser     Art    ist es nur möglich, die Zellen auf  der Schleifscheibe     tangential    zu .deren Naben  umfang einzustellen, wodurch wohl die       Fördergeschwindigkeit    der Körner beliebig  geregelt werden kann, jedoch keineswegs das  Zellenfeld mit seinen Druckkörpern zur  Schleiffläche nachgestellt werden kann.

   Es  muss daher für den Fall, dass die Abnützung  der Schleiffläche und der Längskanten der  Zellenwände des Zellenfeldes durch das  Scheuern der Körner     ein(-,n    Grad erreicht, bei  welchem die Körner zwischen den abgenütz  ten Zellenkanten und der Schleiffläche in  folge der auftretenden Klemmwirkung zer  quetscht werden, die Maschine auseinander  genommen und diese Teile ersetzt oder neu  einander angepasst werden. Ausserdem stehen  die Schleiffläche und das Zellenfeld unter der    Einwirkung eines starken Saugwindes, wel  cher die durch die     Zentrifugalwirkung    hoch  geschleuderten Schalenteilchen und der  gleichen getrennt von dem geschälten Gut  absaugen soll.

   Dadurch, dass sowohl .der Ein  lauf, wie auch der Auslauf für das körnige  Gut zwei grosse Ansaugtrichter bilden und  ausserdem die Schleiffläche     grösstenteils    frei  von der Aussenluft     umspült    wird, sind zum  Absaugen der Schalenteilchen sehr starke Ex  haustoren zur Erzeugung     einer        wirksamen     Saugwirkung erforderlich, wodurch unnötig  viel Kraft verbraucht     wird.     



  Der Erfindung liegt nun der Gedanke  zugrunde, den Schleifkörper, das Zellenfeld  und die Druckkörper zueinander verstellbar  anzuordnen und in     einem        mit    einem     verstell-          und    regelbaren     Lufteintritt    versehenen, mit  einem Sauger in Verbindung stehenden  Unterdruckraum einzubauen. Durch diese er  findungsgemässe Ausgestaltung der Maschine  ist es möglich, das Zellenfeld je nach der  Abnützung der Schleiffläche nachzustellen,      wie auch den Abstand der Druckkörper der  Zellenkanäle von der Schleiffläche stets ge  nau     nachzuregulieren.     



       Durcb.    die Anordnung des Schleifkörpers  und des Zellenfeldes     in    einem Unterdruck  raum ist zum Absaugen der gelösten Schalen  teilchen nur mehr ein Luftstrom von geringer  Stärke erforderlich. Durch Verstellen der       Lufteintrittsöffnung    ist es     möglich,    den  Luftstrom an derjenigen Stelle des Zellen  feldes im     Unterdruckraum    einzuführen, wel  che für das Absaugen am     günstigsten    sich er  weist.

   Der Unterdruck in .dem dicht geschlos  senen Unterdruckraum wird auch nicht durch  den     Getreideein-        bezw.        -auslauf    gestört, da  die Körner im vollen Kanalquerschnitt     zu-          und    abströmen und die eventuell mitgehenden  Luftteilchen beim Eintritt in den Unter  druckraum sofort abgesaugt werden. Es wird  daher infolge der möglichst weitgehenden Ab  schliessung des die Schleiffläche und das  Zellenfeld einschliessenden Gehäuses die bis  her bei den bekannten .derartigen Maschinen  auftretende     äusserst        kraftraubende    Falschluft  ausgeschaltet und die richtige Führung des  Saugstromes erreicht.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  veranschaulicht.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist eine Maschine mit  einem innerhalb eines feststehenden,     kegel-          stumpfförmigen    Schleifkörpers rotierenden  Zellenfeld im Längsschnitt und in zwei ver  schiedenen Querschnitten nach den Linien       -.-B    und     C-D    der     F'ig.    1 veranschaulicht.

    Das zweite Ausführungsbeispiel der Maschine  zeigt die     Fig.    3 im Längsschnitt mit einem  auf einer horizontalen Achse ruhenden       Schleifkörper.    Die     Fig.    4 stellt eine Maschine       mit    einem     rotierenden    Schleifkörper im  Längsschnitt dar, und die     Fig.    5 veranschau  licht eine Ausführungsform von mit Druck  körpern ausgestatteten Leisten im     teihveisen     Schnitt und im grösseren Massstab.

       Fig.    6  zeigt die eine Hälfte einer Maschine mit  einem scheibenförmigen Schleifkörper im       Längsschnitt.    Die     Fig.    7 und 8 veranschau  lichen eine Ausführungsform der Druck-         körper    in zwei zueinander senkrechten An  sichten bei geschnittener Tragleiste und die       Fig.   <B>9</B> und 10 zeigen das     Zellenfeld    im  Längsschnitt und in Draufsicht. Die     Fig.   <B>11</B>  .  12, 13 und 14 zeigen Zellenlamellen des  Zellenfeldes in Stirnansicht, Draufsicht.  Seitenansicht und im Querschnitt nach der  Linie<B>E -F</B> der     Fig.    12.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen einen     hohlkegel-          stumpfförmigen    Schleifkörper 1, in welchem  ein auf einer Welle 2 sitzendes Zellenfeld  rotiert. Der das Gehäuse bildende Schleif  körper 1 weist an seinen beiden     Stirnseiten     einerseits eine Kappe 3, anderseits eine Stirn  wand4 auf, welche beide die Lager 7 für die  Welle 2 tragen. An der Kappe 3 ist der Ein  lauftrichter 10 für das Getreide angeordnet  und die andere Stirnwand ist mit dem Ablauf  13 ausgestattet.

   Das Zellenfeld ist als eine  von zwei auf der Welle 2 sitzenden, scheiben  förmigen Trägern 5, 6 getragene Trommel  ausgebildet, welche aus nebeneinander in  gleichen Zwischenräumen angeordneten, im  Querschnitt     U-förmigen    Zellenkörpern 8 be  steht, deren freie Längskanten mit     geringem     Spiel über die Schleiffläche     bewegt    werden.  Jeder Zellenkörper 8 bildet     einen    rinnen  artigen Zellenkanal 8a, dessen eine Wand an  dem im Bereiche der Kappe 3 zu liegen kom  menden Ende länger     als    die andere Wand  ausgebildet ist, so dass die in der Kappe 3  sich unten anhäufenden Körner bei der Dre  hung des Zellenfeldes von den längeren  Zellenwänden erfasst und in die Zellenkanäle  8a geschaufelt werden.

   Bei rascher Drehung  der Trommel werden die in den Zellenkanälen  8a (Schälkanäle) befindlichen Körner durch       Anschleudern    an die Schleiffläche 1 geschält.  Da dies jedoch kein gleichmässig gutes Schäl  resultat ergeben würde, sind in den Zellen  kanälen 8a Druckkörper 9 vorgesehen, welche  aus in der Richtung zum grösseren Trommel  durchmesser sich     dachziegelartig    übergreifen  den,     U-förmig    gebogenen Federzungen 9 be  stehen. Diese Federn 9 drücken die Körner  einzeln oder in geringer Anzahl gegen die  Schleiffläche 1, so dass sie während ihres  durch die Drehung des Zellenfeldes     bewirkten              Abwälzens    auf der Schleiffläche 1 über den  ganzen Umfang von der Schale befreit wer  den.

   Zum Schälen von elliptischen Körnern  sind die Federzungen 9 an ihrer wirkenden  Fläche wellenförmig oder schwach gekröpft  ausgebildet, um durch ein wechselseitig er  folgendes Wiegen der Körner das Schleifen  über deren ganze Umfläche sicherzustellen.  



  Der Durchmesser des Konus der Schleif  fläche 1 nimmt bei diesem Beispiel in der  Richtung der Körnerbewegung gesehen zu,  so dass die in den Zellenkanälen     8a    (Schäl  kanälen) befindlichen Körner infolge der zu  nehmenden Umfangsgeschwindigkeit des Zel  lenfeldes rasch dem Auslauf zu bewegt wer  den.  



  Zwischen den Zellenkörpern 8 befinden  sich Längsspalten 8b     (Absaugkanäle)        (Fig.     2), durch welche ein Saugluftstrom zum  sofortigen Absaugen der abgelösten Schalen  geleitet wird. Zu diesem Zweck sind an der  Kappe 3 mehrere durch einen Schieber 33 be  liebig regelbare, in mehreren zur Achse kon  zentrischen Kreisbogen angeordneten Luft  eintrittsöffnungen 3' vorgesehen, und an der  Stirnwand 4 ist ein Saugkanal 12. angeordnet,  der durch Öffnungen 1.1 mit dem Innenraum  des luftdichten Gehäuses 1 in Verbindung  steht.  



  Durch Saugen wird zuerst in dem Ge  häuseraum 1 ein Unterdruck .erzeugt und  das Zellenfeld 8 durch ein beliebiges An  triebmittel in Drehung versetzt. Der durch  das stetig nachströmende körnige Gut abge  dichtete Einlauf 10 lässt keine, oder nur  wenig Luft in das Gehäuse ein, so dass der  zum Absaugen der sich beim Schleifen von  den Körnern lösenden Schalen erforderliche  Luftstrom je nach Freigabe der verschieden  angeordneten     Lufteintrittsöffnungen    3' durch  den Schieber 33 einreguliert werden kann.

    Die Schalen werden hierbei durch die     Off-          nun-en    11 in den Saugkanal 1? abgeführt,        -ährend    das geschälte körnige Gut nach dem  Verlassen der     Zellenkanäle,8a    in den Bereich  von auf einem vom Zellenfeld lösbaren Ring  angeordneten Schläger 15 kommt, welche  mit dem Zellenfeld rotieren und die Körner    zum Befreien .der Keime und Spitzen in be  kannter Weise gegen die Schleiffläche 1  schleudern. Aus :dem Bereiche der Schläger  15     gelangen    die Körner samt den Keimen  und Spitzen durch den Ablauf 13 in einen  nicht dargestellten     Keimabscheider,    welcher  die letzte Reinigung nach dem Schälen der  Körner vornimmt.  



  Zum Nachstellen des Zellenfeldes und der  Druckkörper relativ zur Schleiffläche     ist     bloss eine Verschiebung der Welle 2' und da  mit des Zellenfeldes erforderlich. Im rich  tigen Abstand des Zellenfeldes 8 von der  Schleiffläche 1 wird die Welle 2 durch eine  auf ihr sitzende Mutter gegen     unbeabsichtigte          Verschiebung    gesichert. Je nach der Art des  zu schälenden Gutes und der Ausführungs  form der Druckkörper 9 kann -der Durch  messer der Schleiffläche 1 entweder in der  Richtung der Körnerbewegung oder in ent  gegengesetzter Richtung zunehmen. In dem  einen Falle wird die Körnerbewegung be  schleunigt, in dem andern Falle verzögert.  



  Zur gleichmässigen Verteilung des kör  nigen Gutes und um zu vermeiden, dass ein  zelne Körner in die von     den    Zellenkörpern 8  gebildeten     ,Spalten    8b     (Absaugkanäle)    fal  len, ist am Träger 5 des Zellenfeldes eine mit  Lochungen versehene Scheibe 14 vorgesehen,  die den Saugwind, jedoch nicht die Körner  durchlässt.  



  In     Fig.    3 der Zeichnung ist ein weiteres  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes gegenüber dem Beispiel gemäss     Fig.    1  und 2 bedeutend detaillierter dargestellt.  



  Auf der in Lagern 16 eines Gestelles 17  rotierenden, gegen Verschiebung gesicherten  Welle ? ist der     kegelstumpfförmige    Schleif  körper 1 befestigt, dessen Durchmesser in der  Richtung der Körnerbewegung zunimmt. Das  Zellenfeld 8, welches     entgegengesetzt    dem  Drehsinne des     Schleifkörpers    1 umläuft, um  gibt diesen mit. geringem Spiel und besteht  aus besonders ausgebildeten Zellenkörpern 8,  die mittelst Lappen 8e     (Fig.    12) in Kreis  nuten 18 von Lagerscheiben 5, 6 stecken, mit  welchen sie zu einer Trommel vereinigt dreh  bar auf der Welle 2 angeordnet sind.

   Inner-      halb der von den Zellenkörpern 8 gebildeten  Trommel ist der Schleifkörper 1 samt der  Welle 2 zum Einstellen     seiner    Schleiffläche       relativ    zum Zellenfeld     achsial    verschiebbar.  Die Welle 2 ist zu diesem Zweck mit Gewin  den versehen, auf welchen neben den Lagern  16 angeordnete, sich     gegenseitig    sichernde  Muttern und     Gegenmuttern    40, 41 sitzen.  Durch diese Muttern kann sowohl der Schleif  körper 1     achsial    verschoben, als auch an den  Lagern 16 in seiner jeweiligen Lage in     ach-          sia.ler    Richtung gesichert werden.  



  Die Zellenkörper 8 des Zellenfeldes sind  bei diesem Ausführungsbeispiel nicht als eine  einen Schälkanal 8a darstellende Rinne aus  gebildet, sondern bestehen aus je zwei im Ab  stand     voneinander    angeordneten, entsprechend  der     Konizität    der Schleiffläche zusammen  laufenden Wänden, die an den Enden durch  Lappen 8e     miteinander    verbunden sind und  zwischen sich einen oben und unten offenen  Kanal 8b einschliessen (siehe     Fig.    11 bis 14).

    Dieser Kanal dient als     Absaugkanal,    wäh  rend die Schälkanäle des Zellenfeldes durch  die     kanalartigen        Zwischenräume    8a der durch  die abstehenden Lappen 8e in gleichen Ab  ständen nebeneinander in den Kreisnuten der  Lagerscheiben 5, 6 steckenden, nebeneinander  liegenden Zellenkörper :8 gebildet werden. In  die Schälkanäle 8a greifen die Druckkörper 9  ein.

   Damit in die     Absaugkanäle        8b    der  Zellenkörper 8 auf der     Einlaufseite    des  Schälgutes keine Körner einfallen und der  Unterdruck in diesen Kanälen erhalten bleibt,  sind die Zellenkörper 8 mit Deckflächen     8c     versehen, die sich bis über die Mantelfläche  des Schleifkörpers     erstrecken    und die Ab  saugkanäle 8b gegen den Körnereinlauf ab  decken. Die Wände der Zellenkörper 8 sind  in der Mitte noch durch einen Steg 8d mit  einander verbunden, der nicht über die ganze  Kanalhöhe reicht, sondern unten einen Spalt  freilässt.  



  Zum radialen Verstellen der Zellenkörper  8 sind in :den Lagerscheiben 5, 6 mehrere  konzentrisch angeordnete Kreisnuten 18 von  verschiedenem Durchmesser vorgesehen, die  so aufeinander     abgepasst    sind, dass beim Ver-    setzen der Zellenkörper 8 in die jeweils klei  neren Kreisnuten wieder je ein geschlossenes,  trommelartiges Zellenfeld mit jeweils ge  ringerer     Zellenkörperanzahl    gebildet wird, so  dass zwei oder drei Zellenkörper des ursprüng  lichen Zellenfeldes infolge des verringerten  Umfanges sich nach dem Versetzen der  Zellenkörper 8 auf den kleineren     Nutenkreis     erübrigen.

   Das radiale Verstellen der Zellen  körper 8 kommt jedoch nur in Betracht, wenn  die Abnützung des Schleifkörpers 1 durch  dessen     achsiale    Verschiebung nicht mehr  korrigiert werden kann. Es sind daher die  Kreisnuten 18 des Zellenfeldes ihrem Durch  messer nach so bemessen, dass jeweils ein  voller Einstellbereich des Schleifkörpers zwi  schen jeder Kreisnut liegt. Es kann daher  sowohl der Schleifkörper durch     achsiale    Ver  schiebung zum Zellenfeld, als auch dieses  zum Schleifkörper durch radiales Versetzen  auf den kleineren Durchmesser in den nächst  kleineren Einstellbereich des Schleifkörpers  leicht angepasst werden, so dass eine grösst  mögliche Ausnützung des     Schleifkörpers    1  gewährleistet ist.  



  Die     Druckkörper    9 jedes     Schälkanals        8a     sind auf einer Leiste 19 angeordnet     lind    be  stehen, wie beim Beispiel gemäss     Fig.    1, 2  aus     U-förmig    gebogenen Federzungen. Die  Leisten 19 werden von zwei Ringen 20 ge  tragen, auf welchen sie     mittelst    in Ringnuten  20' verstellbarer Schrauben zu den Zellen  kanälen in Richtung des Ringumfanges ein  stellbar sind.

   Die Ringe 20 sind auf den  Lagerscheiben 5 und 6     achsial        verschiebbar     gelagert und ermöglichen eine Parallelver  schiebung der     Druckkörper    in der Richtung  der Zellenkanäle 8a zwecks Einstellung ihrer  Druckflächen zur Schleiffläche. Die Ver  schiebung der Druckkörper 9 erfolgt durch  einen an dem einen Ring angreifenden Spindel  trieb. Dieser besteht aus einer in das Gestell  17     einschraubbar    gelagerten Spindel 21, auf  welcher eine Mutter 2,2 sitzt.

   An der Mutter  22 greift ein am Gestell<B>17</B> gelagerter zwei  armiger Nebel 23 an, dessen zweiter Arm  durch einen Lenker 24 mit einem Schleifring  25 verbunden ist, der in eine Ringnute einer      mit dem Ring     2'0    durch Arme 26 verbunde  nen Nabe 2'7 eingreift. Die Nabe 27 ist auf  einer Hülse 28 verschiebbar gelagert, zu wel  cher die Nabe der Lagerscheibe 6     ausgebildet     ist. Durch Verdrehen der     Schraubenspindel     21 mittelst eines Handrades 29     verschwenkt     die Mutter 22 den Hebel 23 und     verschiebt     dadurch die Ringe 20 samt den auf ihnen  befestigten Federzungen 9 in der einen oder  andern Richtung.  



  Das trommelartige Zellenfeld wird von  einem Gehäuse 30 umschlossen, das gegen  über den aus ihm beiderseits herausragenden  Ringen 20 vollkommen abgedichtet ist. Das  Gehäuse 30 ist mit einem     Absaugtrichter    31  für die Schalen und einem Ablauf 32 für  das geschälte körnige Gut ausgestattet.  



  Die Tragscheibe 5 des Zellenfeldes weist  mehrere Öffnungen 34 auf, welche einen von  einer feststehenden, den     Einlauftrichter    10  tragenden     Tellerscheibe    35 gebildeten Hohl  raum mit dem Innenraum des Zellenfeldes  verbinden. Die Tellerscheibe 35 ist gegenüber  der Tragscheibe 5 ebenfalls durch eine ela  stische Wulst 36 abgedichtet, so dass beim  Absaugen sowohl in dem Gehäuse, als auch  in dem Raum innerhalb des Zellenfeldes in  folge des durch das ständig nachfliessende  körnige Gut angefüllten     Einlauftrichters    1.0  und Auslaufes 32 ein Unterdruck entsteht.

    Durch diesen Unterdruck im Saugraum einer  seits und mehreren an verschiedenen Stellen  des Gehäuses angeordneten, einzeln durch  Klappen     abdeckbaren    oder gemeinsam durch  einen Schieber 33 regelbaren     Lufteintritts-          Öffnungen    30' anderseits ist es möglich, die       Sehalenteilchen    schon mit' einem leichten  Luftstrom von der Schleiffläche an der je  weils günstigsten Stelle des Zellenfeldes ab  zusaugen und dadurch die Schleiffläche stets  rein und scharf zu erhalten.  



  Zur Sicherung des     Unterdruckes    in dem  Gehäuse 30 sind sowohl im     Einlauftrichter     10, als auch im Auslauf Klappen 10'     bezw.     32' vorgesehen, welche durch das     Gewicht     der nachströmenden Körner geöffnet, durch  die Saugwirkung im Unterdruckraum jedoch  geschlossen werden.

      Bei dieser Maschine, deren Zellenfeld  durch die Zahnräder 37, 38 und die Riemen  scheibe 39 in dem Drehsinne des Schleif  körpers 1 entgegengesetztem Sinne angetrie  ben wird, können daher sowohl der Schleif  körper durch Längsverschiebung zum Zellen  feld 8, als auch das Zellenfeld 8 durch radiale  Versetzung der Zellenrinnen zur Schleiffläche  eingestellt werden, wobei aber die Druck  körper 9 der Zellenkanäle 8a gemeinsam und  unabhängig vom Zellenfeld zur Schleiffläche  einstellbar sind.  



  Eine im Prinzip dem vorstehend geschil  derten     Ausführungsbeispiel    ähnliche Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt  die     Fig.    4, welche eine Maschine mit einem  mit einer vertikalen Welle     rotierenden,    gegen  die     Richtung    der Körnerbewegung im Durch  messer zunehmenden Schleifkörper 1 in einem  feststehenden Zellenfeld darstellt. Das Zellen  feld ist wie im vorhergehenden Beispiel be  schrieben ausgebildet und ebenfalls gegen  über der Schleiffläche in konzentrischen  Nuten 118 der auf der Welle 2 gelagerten  Tragscheiben 5, 6 radial verstellbar.

   Auch  die auf Leisten 19 befestigten Druckkörper 9  sind mittelst     zweier    auf den     Lagerscheiben    5,  6 verschiebbar gelagerter Ringe 20     achsial     verschiebbar. Die Verstellung der Ringe 20 er  folgt durch mehrere in     Gewindemuttern    22  des einen Ringes 20 eingreifende Spindeln 221,  welche durch ein     Kettengetriebe    42, 43, 44  gleichzeitig mittelst eines Handrades 29 an  getrieben werden können.

   Das ganze Zellen  feld ist von einem luftdichten Gehäuse 30  eingeschlossen, das im Bereiche des Zellen  feldes an geeigneten Stellen des Gehäuse  mantels mehrere     Lufteintrittsöffnungen    30'  aufweist, welche durch einen gemeinsamen       Schieber    33     abdeckbar    und regelbar sind.  Sie können auch einzeln durch verstellbare  Klappen abgedeckt werden.

   Zur Sicherung  der Saugwirkung im Zellenfeld sind die     die          Absaugkanäle    8b bildenden Zellenkörper 8       (Fig.    11, 12) in diesem Beispiel nicht nur  an der     Einlaufseite    mit Decken<B>8e,</B> sondern  auch an der Auslaufstelle durch den untern  Rand der Schleiffläche des Schleifkörpers 1      übergreifende Decken     8f    (strichpunktiert an  gegeben), abgedeckt, so     dass    die Falschluft  weder vom Einlauf noch vom Auslauf des  Getreides in die     Absaugkanäle        -8b    ,des Zellen  feldes eindringen kann.

   Diese Wirkung wird  noch     durch    die im Auslauf 32 vorgesehene  Klappe 32'     unterstützt.     



  Gegenüber dem     Lufteintritt    ist im Ge  häuse 30 ein     Absaugkanal    31 zum Ableiten  der Schalen     und    dergleichen     mittelst    des  Saugwindes vorgesehen. Die geschälten Kör  ner fallen durch Öffnungen 45 der untern  Tragscheibe 6 in den Bereich von durch die  Welle 2 in Umdrehung versetzten Schlägern  15, welche die Körner von den Keimen und  Spitzen befreien. Von hier werden die  Körner samt den Keimen und Spitzen durch  den Ablauf 32 in einen     Keimabscheider     (nicht gezeichnet) abgeleitet.  



  Zwecks     Einstellens    ;des Schleifkörpers  ruht seine Welle 2 in einem vertikal ver  schiebbaren Stützlager 4,6, das     mittelst    zweier  an einem das Stützlager     untergreifenden     Wagebalken 47 angreifenden     Schrauben    48  des Gehäuses auf die erforderliche Höhe ein  stellbar ist.  



  Die Druckkörper 9 bestehen in diesem  Falle aus einzelnen, die ganze Breite der  Schälkanäle 8a einnehmenden, dicht nebenein  ander angeordneten     Klötzchen    9     (Fig.    5) mit  unebener Druckfläche, von denen jedes mit  einem Bolzen 50 in einer einem Schälkanal  zugeordneten Leiste 19 verschiebbar gelagert  ist     und    unter der Wirkung einer Feder 52  ständig gegen die Schleiffläche gedrückt  wird. Ein am Bolzen 50- vorgesehener     Stift    53  hält das     Klötzchen    entgegen ' der Wirkung  der Feder in der Grenzlage fest.

   Zum Schutze  gegen Verstauben sind die Federn 52 mit  einem elastischen Schlauchstück 54 aus  Leder, Gummi oder dergleichen von der  Leiste 19 bis zum     Klötzchen    abgedeckt. Am  Anfang jeder     Klötzchenreihe    ist eine     U-för-          mig    zurückgebogene, an der Stirnseite des  Ringes 20 anliegende Feder 55 sowohl zum  Abdichten des Kanals, als auch zum Erleich  tern des Körnereinlaufes auf der Leiste 19    vorgesehen. Das letzte Klötzchen jeder Reihe  trägt noch eine Federzunge 56, deren umge  bogenes Ende an der Innenseite eines Deck  ringes 57     (Fig.    4) anliegt, welcher zum Ab  decken der untern Kanalenden dient, in ausser.

    angeordneten     Ausnehmungen    der Zellen  körper 8 festsitzt und samt dem Zellenfeld  auf ;der untern Tragscheibe 6 aufruht. Die  Schälkanäle 8a sind dadurch gegen die Ab  saugseite vollkommen abgedeckt, so dass die  von der rotierenden Schleiffläche in die Ab  saugkanäle 8b des Zellenfeldes getragenen  Schalen nach dem Absaugen nicht mehr mit  dem geschälten Gut in Berührung kommen.  



  Das     ;Schälen    .der Körner und Absaugen.  der Schalen erfolgt bei dieser mit einem  durch die Riemenscheibe 58 angetriebenen  Schleifkörper ausgestatteten Maschine auf  die gleiche Art wie bei der     vorbeschriebenen     Maschine. Auch sind sowohl der Schleif  körper 1, als auch das Zellenfeld zueinander  und die Druckkörper zur Schleiffläche auf  die gleiche, im vorhergehenden Beispiel be  schriebene Art einstellbar. Die Leisten 19 der  Abdeckungen 9 können ausserdem noch so  wie die Zellenkanäle in     konzentrischen    Nuten  ihrer Lagerringe 20 auch radial verstellbar  sein und statt aus     Klötzchen    auch aus Feder  zungen bestehen.  



  Die Maschine kann auch so ausgebildet  sein, dass     statt    dem Schleifkörper das Zellen  feld     angetrieben    wird, oder es können sowohl  der Schleifkörper und das Zellenfeld in ein  ander entgegengesetztem Drehsinne ange  trieben werden.  



  Zum     Schluss    sei noch ein in ;den     Fig.    6 bis  10 veranschaulichtes Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes beschrieben, das in  folge der     konstruktiven    Durchbildung seiner  Einzelteile deren mehrmalige Verwendung  durch Versetzen ermöglicht.  



  Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ein  scheibenförmiger Schleifkörper 1 von der  Welle 2 in Umdrehung versetzt. Knapp über  dem Schleifkörper ist das Zellenfeld fest  stehend angeordnet, dessen     tangential    zur       Schleifscheibennabe    verlaufende Zellenkörper  aus einzelnen Lamellen<B>89</B> bestehen, die      parallel nebeneinander liegen und in diesem  Falle je zwei Schälkanäle 8a bilden, in  welche die später ausführlich beschriebenen  Druckkörper 9 eingesetzt sind.

   Die Lamellen  8g, welche aus Spezialstahl bestehen und mit  den einen Enden in passenden     Ausnehmungen     eines auf der Unterseite des ringförmigen       Einfüllschachtes    59 angebrachten Ringes 68       (Fig.    6, 9) stecken, ruhen mit ihren andern  Enden auf einer Ringplatte 60 des Gehäuses  66 hochkantig auf und werden durch auf  letzterer angebrachte Backen 69' seitlich fest  gehalten. Auf den Backen 69' leicht abnehm  bar befestigte Deckbleche 70 hindern die  Lamellen<B>89</B> am     Hochschwenken,    so dass das  ganze Zellenfeld in einer durch die Ring  platte 60 gebildeten Ebene mit geringem  Spiel über der Schleiffläche des Schleif  körpers 1 festgehalten wird.

   Zwischen den  von je drei Lamellen     8g    gebildeten Zellen  körpern befinden sich die     Absaugkanäle    8h       (Fig.    10), welche gegen den     Einfüllschacht     59 durch die     zusammenstossenden    Zellen  lamellen<B>89</B> und vor dem am Rande der  Schleiffläche befindlichen Ablauf .71 für die  Getreidekörner durch die die Schleifscheibe  übergreifenden Backen 69' abgedichtet wer  den.

   Die Stirnseiten     (Fig.    9) der Backen 69  sind nach oben abgeschrägt und dienen als       Ablenkflächen    für die von der Schleiffläche  hochgeschleuderten     Schalenteilchen.    Diejeni  gen Lamellen, an deren Längskanten sich die  Körner beim Wandern über die Schleiffläche  abwälzen, können in vier Lagen in das Zellen  feld eingesetzt werden, so dass die vier Längs  kanten jeder Lamelle als     Walzkanten        aus-          nützbar    sind.  



  In den von den Lamellen 8e- gebildeter.  Schälkanälen 8a sind die auf Leisten 19 an  geordneten Druckkörper 9 eingesetzt. Die       Leisten    19 der Druckkörper werden mit  ihrem einen Ende auf der Seite des     Einfüll-          schachtes    59 von Tragstücken 62 gehalten,  welche gemeinsam in einem vertikal zur  Schleiffläche verstellbaren Einstellring 63  eingesetzt sind. Auf der andern Seite hin  gegen sind die Leisten mit als federnde Zun  gen ausgebildeten     Enden    versehen, die mit-         telst        segmentartigen        .Spannbacken    64 auf den  Deckblechen 70 festgehalten werden.

   Die  Tragstücke 6,2 passen genau in die     Mhäl-          kanäle    8 und schliessen diese bis auf     einen    ge  ringen, ungefähr eine Kornstärke betragen  den Spalt dicht ab. Durch diese Tragstücke  62 wird somit nicht nur wie beim Ablauf 71  durch die die Schleiffläche übergreifenden       Backen    69 das Eindringen der Falschluft in  das Zellenfeld durch den     Einfüllschacht    59  vermieden, sondern auch die zu schälenden  Getreidekörner nur einzeln oder in einer eine  Kornstärke dicken Schicht in die .Schälkanäle  8 des Zellenfeldes eingelassen.  



  Die     federnde    Ausbildung der Leisten 19  hat einerseits den Zweck, die Druckkörper 9  durch Verstellen des Einstellringes 68 von  der Schleiffläche mehr oder weniger abzu  heben, anderseits die ganze Leiste 19 für den  Druck der sich in den     Schälkanälen    8 even  tuell stauenden Körner nachgiebig zu ma  chen.

   Das innenseitig erfolgende Einstellen  der Leisten 19 hat nicht nur den Zweck, die  Druckkörper zur Schleiffläche     nachzustellen,     sondern auch sie in eine     bestimmte    Neigungs  lage zur Ebene der Schleifscheibe zu bringen,  bei welcher ein gleichmässiges Wälzen der  Körner trotz der gegen den Umfang  der Schleiffläche zunehmenden     Umfangsge-          schuTindigkeit    zu erreichen ist.    Die Druckkörper 9 dieser Maschine sind  ebenfalls wieder     verwendbar,    in dem nach er  folgter Abnützung einer ihrer Kanten eine  bisher unbenützte Kante in Arbeitsstellung  gebracht werden kann.

   Sie sind aus diesem  Grunde nicht als Federzungen oder als unter  Federwirkung stehende     Klötzchen    ausgebil  det, sondern als rahmenartige, stahlharte  Druckkörper 9     (Fig.    7, 8), die zu einer ge  schlossenen Reihe auf der ihre Rahmenöff  nungen durchsetzenden Leiste 19 in einer  Ebene angeordnet und infolge ihrer     glatten     Berührungsflächen unabhängig voneinander  vertikal zur Schleiffläche verschiebbar sind.  Diese Druckkörper 9 passen genau in die  Schälkanäle 8a hinein und werden von deren  Wänden<B>89</B> bei ihrer     Vertikalverschiebung         geführt.

   Diese     Vertikalverschiebung    .der in  einer Ebene auf der Leiste 19 hängenden  Druckkörper 9 erfolgt entgegen der Wirkung  eines Gummischlauches h5, welcher unter der  Leiste 19 in den Rahmenöffnungen der  Druckkörper 9 mit einiger     Vorspannung     steckt und diese gegen die Schleiffläche zu  drücken sucht.  



  Um die elastische Wirkung des Gummi  schlauches 6.5 zu erhöhen, kann .die Leiste 19  an ihrer Unterseite mit Spitzen, wie in     Fig.    8  durch die Linie 61 angedeutet ist, ausge  stattet sein. Die gleiche Ausbildung könnten  auch die untern     Auflagerflächen    der Rahmen  ausschnitte für den Gummischlauch 65 auf  weisen, oder es könnte auch letzterer als ein  voller elastischer Gummistab ausgebildet sein  und mit Kanten, Spitzen oder dergleichen nur  gegen eine oder gegen seine beiden Auflage  flächen drücken.  



  Die Druckkörper 9, die mit ihren Seiten  flächen dicht     aneinandergleiten,    bilden für  das innen angeordnete elastische Organ 65       einen    Schutz gegen Verschmutzen desselben  durch Staub oder dergleichen. Bei Aufrecht  erhaltung dieser     Abdichtung    können die  Druckkörper 9 an den Seitenflanken auch  Aussparungen aufweisen     (Fig.    7), so dass  nicht nur an Material gespart, sondern auch  die Gleitfähigkeit der     Druckkörper    infolge  der verringerten Reibung erhöht wird.  



  Jeder Druckkörper 9 hat zwei Druck  flächen 9a und 9b     (Fig.    7, 8), welche ent  weder eben wie gezeichnet,     bombiert    oder  aber gewellt, abgeschrägt oder beliebig anders  geformt sein können und von denen jeweils  nur eine als Druckfläche wirksam ist. Diese       bombierten    Druckflächen werden unter dem  elastischen Druck der Körper 65 gegen die  Schleiffläche 1 gedrückt.

   Durch das Fort  wälzen der Körner an den Kanalwandungen  entsteht aber eine Keilwirkung,     derzufolge     die Druckkörper entgegen der Wirkung des  elastischen Organes 65 angehoben werden und  mit ihren     bombierten    Druckflächen 9a die  Körner beim     Weiterwälzen    wiegen und auch  um ihre Längsachse verdrehen. Durch diese  Ausgestaltung der Druckflächen ist es mög-    lieh, auch lange ovale Körner bis zu den En  den über den ganzen Umfang abzuschleifen.  Bei Abnützung der Druckflächen 9a in der  einen Bewegungsrichtung können die Druck  körper 9 entweder durch blosses Versetzen  derselben Druckfläche 9a, oder durch Um  stellen der Druckkörper um     1$0      auf die  Druckfläche 9b in vier verschiedenen Lagen  verwendet werden.  



  Das ranze Zellenfeld der Ausführungs  form nach     Fig.    6 bis 10 wird von dem auf  der ringförmigen     Lagerplatte    60 ruhenden  Gehäuse 66 eingeschlossen, das im Bereiche  der Druckkörper 9 einen grösseren, mit einer       Absaugöffnung    72 versehenen, ringförmigen  Hohlraum aufweist, welcher durch sowohl in  der Nähe des Getreideeinlaufes 59, als auch  am Getreideauslauf 71 angeordnete, durch  Schieber 33 regelbare     Lufteintrittsöffnungen     67 mit der Aussenluft in Verbindung gebracht  werden kann.

   Die     Lufteintrittsöffnungen    6 7  können hierbei     entweder    diametral gegenüber  der     Luftabsaugstelle    72 über dem Zellenfeld  angeordnet sein und dadurch der Saugluft in  zwei entgegengesetzt     fliessenden        Strömen    über  das Zellenfeld geleitet werden, oder es können       Ansaug-    und     Absaugöffnungen    nebenein  ander in den Hohlraum des Gehäuses 66 mün  den und durch eine Scheidewand (nicht ge  zeichnet) voneinander getrennt sein.

   Bei letz  terer Anordnung streicht ein Luftstrom über  das Zellenfeld von der     Einlassöffnung    67     zur          Auslassöffnung    72. Durch Anordnen mehrerer  einzeln oder gemeinsam regelbarer     Luftein-          trittsöffnungen    67 an verschiedenen Stellen  des Gehäuses über dem Zellenfeld     kann    der  Luftstrom über das ganze Zellenfeld oder nur  über eine     Teilfläcbe    desselben geleitet wer  den, so dass sowohl der Unterdruck, als auch  die Intensität des Saugstromes im Bereiche  des Zellenfeldes regelbar und der Lufteintritt  verstellbar ist.  



  Das Absaugen der von den in den abge  deckten Kanälen 8a sich wälzenden Körner  abgelösten Schalen erfolgt durch die zwischen  den Zellen befindlichen Luftkanäle 8h     (Fig.     10). durch welche die Schalenteilchen infolge      der durch die Drehung der Schleifscheibe 1  hervorgerufenen Zentrifugalkraft in den  Saugraum hochgeschleudert und von dem  Luftstrom abgeführt werden. Durch die Ab  deckung des     Getreideein-    und Auslaufes     mit-          telst    der     Tragstücke-62,    der Lagerbacken 69  und der Spannbacken 64 im Zellenfeld wird  das Eindringen von Falschluft in .den Saug  raum um ein beträchtliches Mass verringert.  



  Diese Abdichtung wird auch durch die  Abnützung .des Schleifkörpers 1 nicht herab  gesetzt, da dieser wie im letzten Beispiel samt  seiner Welle 2 zum Zellenfeld     nachstellbar     ist.  



  Nach Abfallen der geschälten Körner vom  Rande des Schleifkörpers gelangen sie durch  den Ablauf 71 in eine     Spitzvorrichtung    (nicht  dargestellt), welche die Körner in an sich be  kannter Weise von den Keimen und Spitzen  befreit.  



  Zu diesen in der Zeichnung veranschau  lichten und vorstehend beschriebenen Aus  führungsbeispielen des Erfindungsgedankens  sei ausdrücklich bemerkt, dass die konstruk  tiven Einzelheiten jeder Ausführungsform  sich nicht nur ausschliesslich auf das jeweils  angegebene Ausführungsbeispiel beschrän  ken, sondern auch     bei    den Konstruktionen  der andern Ausführungsbeispiele anwendbar  sind. So können z. B. die Maschinen der       Fig.    1, 3, 4 und 6 mit irgend einem der in  den veranschaulichten Ausführungsbeispielen  dargestellten Zellensystem oder einem be  liebigen der angegebenen Druckkörper ver  sehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schäl- und Schleifmaschine für Getreide aller Art, sowie auch für Hülsenfrüchte, mit einem gegenüber der Schleiffläche angeord neten Druckkörper aufweisenden Zellenfeld, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Schleif körper (1), das Zellenfeld und die 'Druck körper (9) relativ zueinander verstellbar in einem mit einer regelbaren Lufteintritts öffnung (3 bezw. 30') versehenen, mit einer Saugvorrichtung in Verbindung stehenden, luftdichten Gehäuse (30) angeordnet sind. UNTERANSPRIYCM 1.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, mit einem kegelstumpfför- migen Schleifkörper, dadurch gekenn zeichnet, dass das aus Schälkanälen (8) und Luftkanälen (8b) bestehende Zellen feld als eine auf der Achse des Schleif körpers (1) frei drehbar und verschieb bar gelagerte Trommel von der gleichen Konizität wie die Schleiffläche ausge bildet ist, welche durch achsiale Ver schiebung gegenüber der Schleiffläche einstellbar ist. 2.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wände der Schälkanäle (8a) und der Luftkanäle (8b) bildenden Zellen lamellen (8, 8<B>9</B>) des Zellenfeldes einzeln in ihre Tragkörper (5, 6 oder 69, 70) ein setzbar sind. 3. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellenlamellen (8, 8s') des Zellenfeldes auf ihren Trag scheiben (5, 6) in konzentrischen Kreis nuten (18) in radialer Richtung verstellt werden können. 4.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugkanäle (8b) auf der Seite des Getreideeinlaufes (10, 59) und auch auf der Seite des Getreideauslaufes (3l, 71) die Schleiffläche des Schleifkörpers (1) übergreifende Abdeckungen (8c und 8f) aufweisen. 5. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (9) der Zellenkanäle (8a) gemeinsam auf Tragkörpern (20) an-. geordnet und mit diesen zusammen gegenüber den Zellenkanälen (8a) ver stellbar sind. 6.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (1), sowie das Zellenfeld (8) mit den Druckkörpern (9) durch Schraubenspin deln (21, 40, 41) verstellbar sind. 7. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass - die Druckkörper (9) jedes Schälkanals (8a) aus einzelnen Druckelementen aus hartem Material bestehen, die unabhängig voneinander federnd gelagert sind. B. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 7; dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Fläche jedes Druckkörpers (9) uneben geformt ist.
    9. :Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Druckkörper (9) durch ein elastisches Organ (52, 65) un abhängig voneinander gegen die Schleif fläche gedrückt werden. 10. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (9) aus. U-förmig gebogenen Federzungen bestehen, welche sich in der Richtung der Körnerbewegung dachziegelartig überdecken. 11.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent - ansprnch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (9) von Klötzchen gebildet werden, welche mittelst Bolzen (50) ,an ihrer Tragleiste (19) entgegen der Wirkung von Federn (52<B>)</B> verschiebbar angeordnet und durch Anschläge (53) in ihrem Hub begrenzt sind. 12.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkörper (9) aus rahmenartigen, dicht aneinanderge- reihten Druckelementen (9) bestehen, in deren durch die aneinandergereihten Rahmenausschnitte gebildeten kanalarti gen Hohlraum die Tragleiste (19) und ein elastisches Druckorgan (65) sitzen, durch welche die Druckelemente (9) entgegen dem elastischen Druck unabhängig von einander senkrecht zur Tragleiste (19) verschiebbar sind. 13.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag leiste (19) an der Auflagerfläche des elastischen Druckorganes (G5) mit kan tigen Vorsprüngen versehen ist. 7.4. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass das ela stische Druckorgan (65-) aus einem vollen Gummistab besteht. 15.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, .dass die Trag leisten (19) für die Druckkörper (9) in Ringnuten (20') ihrer gemeinsamen ach- sial verstellbaren Tragringe (20) im Kreis verstellbar angeordnet sind. 16. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 5, 7 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragleisten (19) in konzentrischen Kreis nuten der Halteringe (20) radial versetz bar sind. 17.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag leisten (19) für die Druckkörper (9) am einen Ende federnd ausgebildet und mit diesen federnden Enden auf einer Ring platte (6-0) festgespannt und mittelst eines am andern Ende angreifenden Ein stellringes (63) um ihre Einspannpunkte zum Einstellen der Druckkörper (9) gegenüber der Schleiffläche (1) gemein sam verschwenkbar sind. 18.
    Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 5, 7 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellring (63) zum Halten der Trag leisten (19) Tragstücke (62) aufweist, die in die Schälkanäle (8) eingreifen und diese bis auf einen für den Körnereinlauf freien Eintrittsspalt gegen Eindringen von Falschluft aus dem Einfüllschacht (59) abdichten. 19.
    Schäl- und -Schleifmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hohlkegelstumpf- förmig ausgebildete Schleifkörper un mittelbar das luftdichte Gehäuse (1) für das umlaufende Zellenfeld ( & ) bildet, wobei die eine Gehäusestirnwand einen den Ablauf (13) tragenden Saugkanal (12) aufweist, die andere Gehäusestirn wand hingegen von einer den Einlauf trichter (10) tragenden, dichten Kappe (3) gebildet wird.
    -10. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die regelbaren Lufteintrittsöffnungen in dem das Zellenfeld umgebenden Mantel- teil des Gehäuses angeordnet und mittelst eines auf diesem Mantelteil verstellbaren Schiebers wahlweise abdeckbar sind. 21. Schäl- und Schleifmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl im Getreideeinlauf (10), als auch im Auslaufstutzen (32) für das geschälte Gut, Klappen (i0', 3,2') eingebaut sind, welche sich nur unter dem Gewicht der nachströmenden Körner entgegen der Wirkung des Saugwindes öffnen.
CH173625D 1932-10-26 1933-10-12 Schäl- und Schleifmaschine für Getreide aller Art, sowie auch für Hülsenfrüchte. CH173625A (de)

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