CH173658A - Verfahren zur Einführung von flüssigem Brennstoff in Feuerstätten, bei welchen im Feuerraum Atmosphärendruck oder ein von demselben nur wenig verschiedener Druck herrscht und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Einführung von flüssigem Brennstoff in Feuerstätten, bei welchen im Feuerraum Atmosphärendruck oder ein von demselben nur wenig verschiedener Druck herrscht und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.

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CH173658A
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Henning Lundborg Bror
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Henning Lundborg Bror
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/24Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23N1/007Regulating fuel supply using mechanical means

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Description


  Verfahren zur Einführung von     flüssigem        Brennstoff    in Feuerstätten,  bei welchen im Feuerraum Atmosphärendruck oder ein von demselben nur wenig  verschiedener Druck herrscht und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.    Bei Feuerungen für flüssigen Brennstoff,  bei denen im Feuerraum     Atmosphärendruck     oder ein von demselben nur wenig verschie  dener Druck herrscht, hat man bisher .den  Brennstoff kontinuierlich durch dazu geeig  nete Düsen     eingeführt.     



  Die     Zerstäubung    des Brennstoffes und  seine Mischung mit der erforderlichen Ver  brennungsluft geschieht im allgemeinen da  durch,     @dass    dem Brennstoff eine gewisse Ge  schwindigkeit oder eine rotierende     Bewegung          mittelst    eines sogenannten     Zentrifugalzer-          stäubers    oder     mittelst    Druckluft, Dampf oder  in sonstiger Weise erteilt wird, wodurch der  Brennstoff vor der Verbrennung mit der Luft       gut    gemischt wird.  



       Bei    einer solchen kontinuierlichen     Brenn-          stoffzuführung    hat es sich indessen als  schwierig erwiesen, eine befriedigende Ver  brennung von geringen     Brennstoffmengen          pro        Zeiteinheit    zu erreichen. Geringere Men  gen als zum Beispiel zirka 5 kg 01 pro    Stunde können nicht mit Sicherheit in einer  zuverlässigen und regelmässigen Weise ver  brannt werden, obwohl bei     kleineren    Heiz  anlagen, zum Beispiel Zentralheizungen für  Villengebäude und kleinere Wohnhäuser,  bisweilen bloss eine Verbrennung von zum       Beispiel    1 bis 2 kg     i01    pro Stunde erforder  lich ist.

    



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  ein Verfahren zur Einführung von flüssigem  Brennstoff in Feuerstätten, bei welchen im  Feuerraum Atmosphärendruck oder ein von  demselben nur wenig verschiedener Druck  herrscht und eine     Einrichtung    zur Durch  führung dieses Verfahrens und bezweckt,  eine befriedigende Verbrennung auch von  sehr geringen Brennstoffmengen pro Zeit  einheit zu ermöglichen. Das Verfahren ist  dadurch     gekennzeichnet,    dass der     Brennstoff     in feinverteiltem Zustand in den Verbren  nungsraum derart eingeführt wird, dass die  Menge des eingeführten Brennstoffes unauf-           hörlich    schwankt. Das Verfahren kann dabei  gegebenenfalls so durchgeführt werden, dass  die eingespritzte Brennstoffmenge bis Null  schwankt.

    



  Handelt es sich um Verbrennung von  grösseren Brennstoffmengen, so hat es sich  herausgestellt, dass dieses Verfahren auch  gewisse Vorteile besitzt, wenn man bei     inter-          mittierender    oder pulsierender Brennstoffein  führung einen kleineren Verbrennungsraum  wie sonst üblich verwendet, ohne dass dadurch  die     Feuerungsökonomie    verschlechtert wird.  Ausser dem Vorteil einer vollständigen Ver  brennung wird auch der     ökonomisch    wich  tige Vorteil erreicht, dass der Brennstoffver  brauch mit grosser Genauigkeit je nach dem  Bedarf durch Regulierung der Brennstoff  zuführung     abgepasst    werden kann, zum Bei  spiel durch Veränderung des Pumpenhubes,  wenn eine Pumpe für die Einführung be  nutzt wird.  



  Es ist aber nicht     notwendig,    dass die  Brennstoffeinführung     mittelst    Kolbenpum  pen stattfindet. Der Brennstoff kann zum  Beispiel unter konstantem Druck     mittelst          Zentrifugalpumpe    oder aus einem Brennstoff  behälter unter Druck eingeführt werden.

    Dabei muss aber die     Brennstoffeinführungs-          leitung    mit einer     Abschliessvorrichtitng    ver  sehen sein, die zum Beispiel automatisch in       gewünschten        Zeitabständen    geöffnet oder ge  schlossen     bezw.    gedrosselt wird, so dass eine       intermittierende    oder pulsierende Brennstoff  einspritzung stattfindet.  



  Zur Einspritzung des Brennstoffes kann  eine Brennstoffdüse verwendet werden, die  so ausgeführt sein soll, dass sie dem Brenn  stoff eine weitgehende Feinverstellung beim  Einspritzen in den     Feuerungsraum    erteilt.  Um die Feinverteilung mehr oder weniger  kräftig zu machen, kann die Düse regulier  bar sein, zum Beispiel     mittelst    einer in der  selben     verschraubbar    angeordneten Spindel,  welche als ein     Zerstreuungskörper    ausgebil  det oder mit einem solchen verbunden ist.  



  Die erforderliche Verbrennungsluft kann  mit Hilfe einer Luftpumpe unter geringem  Überdruck zugeführt werden, doch kann die    erforderliche Luftmenge in den Feuerraum  lediglich auch     mittelst    natürlichen Zuges ein  geführt werden. Die mit der     intermittieren-          den    oder pulsierenden Brennstoffzuführung  verbundenen Vorteile machen sich bei einer  solchen Zuführung der Verbrennungsluft  auch geltend.  



  Die     Einrichtung    zur Durchführung des  beanspruchten Verfahrens kann natürlich an  einer     Feuerungsanlage    mit bekannten auto  matischen Vorrichtungen zur Zündung     un &      Löschung vorgesehen sein, welche unter Kon  trolle eines oder mehrerer Thermostaten  stehen, die von dem Druck oder der Tempe  ratur des Kessels oder der Temperatur im  Feuerraum usw.     betätigt    werden, und selbst  verständlich kann das beanspruchte Verfah  ren an einer solchen     Feuerungsanlage    durch  geführt werden.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur  Ausführung des     beanspruchten    Verfahrens  veranschaulicht, und zwar zeigt     Fig.    1 das  selbe von der Seite gesehen,     teilweise    im  Schnitt, und     Fig.    2 dasselbe von hinten ge  sehen.  



  Die Einrichtung besitzt eine Luftpumpe 1.  einen elektrischen Motor 2 und eine Brenn  stoffpumpe 3, welche Teile zu einem ge  meinsamen Aggregat zusammengebaut sind,  das von dem     Stativ    4 getragen wird.  



  5 ist die von einem Brennstoffbehälter  kommende Saugleitung der Brennstoffpumpe,  6 ist die Druckleitung, deren vorderes Ende  eine Düse 7 trägt, die in einen von der Luft  pumpe 1 in den     Feuerungsraum        .8        führenden     Ablaufkanal 9 einmündet. .Sowohl die Pumpe  3, als auch die     Luftpumpe    1 werden von  dem elektrischen     Motor    2 getrieben.

   Zwecks  Regulierung der von der als Kolbenpumpe  ausgebildeten Brennstoffpumpe     intermittie-          rend    oder     pulsierend    eingespritzten     Brenn-          stoffmenge    wird die Kolbenstange 16 des  Pumpenkolbens von dem Motor     unter    Ver  mittlung     eines    Exzenters 10 und eines Armes  11     betätigt.    Der Arm 11 ist     zwischen    dem  Exzenter und der Kolbenstange angeordnet.  Sein eines Ende ist an einem     verschiebbar         angeordneten Teil 14 drehbar gelagert, so  dass der Arm 11 in seiner Längsrichtung ver  schiebbar angeordnet ist.

   Das Ganze kann  derart ausgebildet sein, dass der Arm 11 von  Hand oder unter Vermittlung eines Ther  mostates eingestellt wird. Der Exzenter ist  in bezug auf den Pumpenkolben und den  Drehpunkt des Armes 11 so angeordnet, dass  der Arm auf den Pumpenkolben als einfacher  Hebelarm wirkt, wobei jedoch die wirksame  Armlänge und damit die Länge des Pumpen  kolbenhubes vermehrt oder vermindert wird,  durch Verschiebung des Armes nach oben       bezw.    nach unten. Der Arm ist auf dem  Zapfen 19 drehbar gelagert, welcher in dem  in der Führung 13 verschiebbaren Teil 14  befestigt ist. Das obere Ende des Teils 14  kann zum Beispiel mit einem Kessel  thermostat unter Vermittlung einer Kette 15  oder dergleichen verbunden sein. Die Brenn  stoffpumpe selbst kann im übrigen in jeder  geeigneten Weise ausgeführt sein.

   Bei der  dargestellten Brennstoffpumpe     wird    der  Saughub     mittelst    einer auf den Kolben wir  kenden Feder durchgeführt.  



  Bei Regulierung der Brennstoffzuführung  soll auch eine Regulierung der Verbrennungs  luft stattfinden. Zu diesem Zweck ist bei der  auf der Zeichnung veranschaulichten Ein  richtung die     Einsaugeöffnung    der Luft  pumpe     mittelst    einer drehbaren Deckelklappe  18 von an sich bekannter Art gedeckt. Steht  der Arm 11 unter der Kontrolle eines Ther  mostaten, ist es zweckmässig, das Ganze der  art auszubilden, dass auch die Einstellung  der     Deckelklappe    18 durch diesen oder einen    andern Thermostaten unter     Vermittlung     eines Übertragungssystems 19 bewirkt     wird.     



  Wie durchgeführte Versuche gezeigt  haben, darf der Höchstdruck des Brennstoffes  in der Druckleitung nicht unter 2     Atm.    sin  ken. Doch ist vorzuziehen, dass der Höchst  druck     zwischen    4 und 10     Atm.    liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Einführung von flüs sigem Brennstoff in Feuerstätten, bei welchen im Feuerraum Atmosphären .druck oder ein von demselben wenig ver schiedener Druck herrscht, dadurch ge kennzeichnet, dass der Brennstoff in fein verteiltem Zustand in den Verbrennungs raum derart eingeführt wird, dass die Menge des eingeführten Brennstoffes un aufhörlich schwankt.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff mit- telst Kolbenpumpe mit regelbarer Kol- benhublänge in den Verbrennungsraum eingespritzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Menge des Brennstoffstromes bis Null schwankt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, mit Einführung des Brennstoffes unter kon stantem Druck, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffeinführungsleitung ab wechselnd geöffnet und gedrosselt wird.
CH173658D 1933-04-29 1933-04-29 Verfahren zur Einführung von flüssigem Brennstoff in Feuerstätten, bei welchen im Feuerraum Atmosphärendruck oder ein von demselben nur wenig verschiedener Druck herrscht und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. CH173658A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984003752A1 (fr) * 1983-03-16 1984-09-27 Franklin Schmidt Petit bruleur a mazout

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984003752A1 (fr) * 1983-03-16 1984-09-27 Franklin Schmidt Petit bruleur a mazout
EP0122454A1 (de) * 1983-03-16 1984-10-24 Franklin Schmidt Kleinölbrenner

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